#1 Rezension von Quantaqa 17.11.2017 06:22

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Stellt hier nach Abschluss der Lauschrunde bitte eure Rezensionen ein.

#2 RE: Rezension von kaeferchen 03.12.2017 14:14

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witziges und spannendes Winterabenteuer

Eigentlich ist die Advents- und Weihnachtszeit ja eine ruhige und besinnliche Zeit. Für die 17-jährige Fanny, die gerade ein Praktikum im Wolkenschloss – einem noblen Hotel in den Schweizer Bergen – absolviert, bedeutet sie aber besonderen Stress. Zum alljährlichen Silvesterball reisen dort viele gutbetuchte Gäste mit etlichen Sonderwünschen an. Manche der Gäste sind recht eigenartig – ein junger Mann klettert an der Fassade herum, eine Familie checkt unter falschem Namen ein, ein kleiner Junge liebt es, Fanny in den Wahnsinn zu treiben. Geheime Pläne werden geschmiedet, teuer Schmuck präsentiert ... da kommt Fanny so manches eigenartig vor.

Zwar habe ich bereits einige Bücher von Kerstin Gier im Regal stehen, habe aber bisher noch nichts von der Autorin gelesen. Mein Erstling war daher dieses Hörbuch zu Wolkenschloss, das mich insgesamt gut unterhalten konnte.

Die Handlung beginnt relativ ruhig. Praktikantin Fanny und die zahlreichen Gäste und Mitarbeiter werden eingeführt. Langweilig ist der Einstieg aber keineswegs. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und größtenteils auch etwas speziell, sodass Fanny das ein oder andere skurrile Erlebnis hat.
Etwa ab der Hälfte wird die Handlung dann spannend und mysteriös. Es gibt einige eigenartige Vorkommnisse und allerlei Spekulationen. Mich konnte die Geschichte dabei mehrfach überraschen, besonders da manche Figuren erst sehr spät ihr wahres Gesicht zeigen. Neben einigen dramatischen Momenten beeinhaltet das Wolkenschloss auch eine gute Portion Gefühl, wobei die Liebesgeschichte gut in die Handlung eingebunden ist und nicht zu viel Raum einnimmt.
Und das Buch bietet jede Menge Witz. Fanny ist die Ich-Erzählerin der Handlung. Sie hat eine sehr frische Erzählweise voller flapsiger und ironischer Kommentare, die mich so maches mal zum Lachen gebracht haben.
Dazu beigetragen hat sicherlich auch die Sprechweise der Sprecherin Ilka Teichmüller, der ich sehr gern zugehört habe. Die Stimme ist angenehm, Tempo und Betonung waren passend.

Nett ist auch das beiliegende Heftchen mit Personenübersicht - gerade beim Hören verliert man sonst schnell den Überblick - und einem Glossar mit witzigen Worterklärungen.

Insgesamt ist die Geschichte nach dem spannenden Ende, welches auch noch einen kleinen Ausblick in zukünftige Geschehnisse liefert, rund und es bleiben nur wenig Fragen unbeantwortet. Dabei finde ich es allerdings ein wenig schade, dass im Verlauf übernatürliche Ereignisse angedeutet werden, deren Hintergrund dann offen bleibt.

Fazit
Statt besinnlicher Weihnachtszeit bietet das Wolkenschloss Praktikantin Fanny ein besonderes Abenteuer in Schweizer Schnee. Dank der angenehmen Stimme der Sprecherin und der witzigen, bildhaften Erzählweise der Ich-Erzählerin Fanny habe ich oft lachen müssen. Im Verlauf wird die Geschichte immer spannender und konnte mich mehrfach überraschen. Eine schöne, abwechslungsreiche Geschichte, besonders für die Winterzeit.

Ich vergebe 4,5 Möhrchen.

#3 RE: Rezension von Mrs.Bennet 10.12.2017 10:32

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Fanny Funke ist eine 17 jährige Schulabbrecherin aus Deutschland. Sie ist als Jahrespraktikantin im Wolkenschloss gelandet- einem wunderschönen, altmodischen Grandhotel in den Schweizer Bergen. Kurz vor Weihnachten haben die Angestellten alle Hände voll zu tun, denn die reichen Gäste reisen an um dort zu feiern. Aber nicht alle sind nur angereist um an dem berühmten Silvesterball teilzunehmen. Dem Wolkenschloss droht Gefahr. Können Fanny und der Hotelierssohn Ben die bösen Pläne rechtzeitig aufdecken?

Fanny ist mal wieder so ein typischer Kerstin Gier Charakter, ein wenig schusselig und nicht auf den Mund gefallen. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Genau wie das Wolkenschloss. Dieser Ort hat mich regelrecht verzaubert. Kerstin Gier schafft eine wundervoll weihnachtliche Atmosphäre, die Zeit ist beim hören einfach so verflogen, am Ende ging es mir zu schnell. Ich hätte so gerne noch mehr Zeit mit Fanny, den Hotelangestellten und ihren illustren Gästen verbracht. Das spricht ganz klar für diese Geschichte und für die Hörbuchsprecherin Ilka Teichmüller, die dieses Hörbuch zum reinen Vergnügen macht.

Fazit: Das Wolkenschloss passt perfekt in die Vorweihnachtszeit, in diesem zauberhaften Hotel tummeln sich ziemlich viele tolle Charaktere aus aller Welt. Manchmal wird die Geschichte ein bisschen magisch, aber deutlich weniger, als in den anderen Jugendbüchern von Kerstin Gier. Von mir gibt es die volle Punktzahl für dieses großartige Hörbuch!

#4 RE: Rezension von Skyline 15.12.2017 13:25

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Erzeugt eine wundervolle Atmosphäre, die super zum Abschalten und Eintauchen einlädt!

Klappentext
„Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung.
Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.“

Gestaltung
Auch wenn ich kein Fan des Lila- bzw. Fliederfarbtons bin, muss ich gestehen, dass diese Farbe sehr aufsehenerregend ist und sofort ins Auge sticht, weil sie so grell ist. Abgesehen von dem grausigen Lilaton finde ich die Gestaltung des Covers aber sehr süß, da es sehr detailverliebt ist und es so viel auf dem Cover zu entdecken gibt. Die kleinen Fenster sind super niedlich und all die Menschen davor sehen auch süß aus. Zudem gibt das Cover so einen Eindruck davon, wie die Fassade des „Wolkenschloss“ aussehen könnte.

Meine Meinung
Da ich den Humor von Kerstin Gier mag, war ich unheimlich gespannt auf ihr neustes Werk. Die niedliche Gestaltung mit dem „Hotel-Cover“ hat dann sein Übriges dazu beigetragen, sodass „Das Wolkenschloss“ schnell bei mir einziehen musste. Da ich viel im Auto unterwegs bin und lange Strecken fahren muss, habe ich mich dann für das Hörbuch entschieden, was mich nun im Nachhinein etwas zwiegespalten zurücklässt.

Woran lag das? Nun einerseits mochte ich die Geschichte wirklich unheimlich gerne, da sie eine wohlig-heimelige Atmosphäre versprüht hat. Jedes Mal wenn ich die CD im Auto angemacht habe, umfing mich sofort ein angenehmes Gefühl, das mich von innen gewärmt hat. Das muss eine Geschichte erstmal schaffen! Zudem passt das Buch hervorragend in die aktuelle Jahreszeit, da „Das Wolkenschloss“ auch zur Weihnachts- und Silvesterzeit spielt und ein entsprechendes Flair versprüht. Auch mochte ich die Grundidee des Buches, da Kerstin Gier nicht einfach eine Liebesgeschichte in einem Hotel erzählt, sondern auch Falschgeld, einen sehr wertvollen Diamanten, Entführer und Diebe vorkommen lässt.

Dies führt aber andererseits zu meinem Kritikpunkt, denn es gab wirklich viele Figuren…oder zumindest kam es mir so vor. Ich kann hierbei allerdings nicht sagen, ob dies vielleicht nur mein Gefühl war, da ich im Hören von Büchern (vor allem während des Autofahrens) noch nicht so geübt bin wie im Lesen. Jedenfalls fiel es mir sehr schwer, den Überblick über alle Beteiligten zu behalten, was auch das beigelegte Booklet, in dem sich eine Übersicht über alle befindet, nicht beseitigen konnte. So habe ich mich einfach des Öfteren gefragt, ob es mir auch so ergangen wäre, wenn ich das Buch gelesen statt gehört hätte und ob „Das Wolkenschloss“ ein Buch ist, das sich für ein Hörbuch eignet (oder ob es vielleicht doch an mir liegt). Ich konnte mir jedenfalls die meisten Namen nicht merken, vor allem dann nicht, wenn sie ausgefallener waren oder wenn besagte Figur nicht so häufig vorkam.

Auch vermisste ich bei der Handlung oftmals den roten Faden. Kerstin Gier hat zwar großen Einfallsreichtum bewiesen, indem sie in die Geschichte Kriminalfallaspekte eingewoben hat, aber irgendwie fehlte der Handlung die klare Linie. Es ging ziemlich oft hin und her zwischen Fannys aufkeimenden Gefühlen für Ben, ihrem Praktikantenleben im Hotel und ihren Erkundungen bezüglich eines Diebstahls, eines potenziellen Entführers und Falschgeld. Hinzukommt, dass dann auch noch das Hotel von der Schließung bedroht ist… So ging es immer zwischen diesen Aspekten hin und her, wobei die anderen Aspekte immer unerwähnt blieben, wenn es gerade um einen anderen ging, was ich etwas irritierend fand.

Das Hörbuch begann mit einem spannenden Prolog, der mein Interesse weckte, doch danach flaute die Geschichte erstmal ab und es passierte lange Zeit eigentlich nichts, außer dass man das Hotel kennen lernt. Auf dies wird sowieso sehr detailliert eingegangen, was manchmal auch etwas wiederholend wirkt. Das Ende empfand ich dann allerdings als sehr gelungen, da Kerstin Gier die Zuhörer lange hat miträtseln lassen, was es mit den Entführern und dem Diebstahl auf sich hat und am Ende kam dann eine dicke Überraschung. Hier wurde es dann auch sehr temporeich, was für große Spannung gesorgt hat.

An die Sprecherin Ilka Teichmüller musste ich mich auch erst etwas gewöhnen, da das Hörbuch zuerst von einer Männerstimme vorgestellt wurde und dann Frau Teichmüller vorgelesen hat. Aber die Sprecherin hat ihren Job gut gemacht, denn sie hat an passenden Stellen ihre Stimme gekonnt verstellt und so beispielsweise Kinderstimmen imitiert oder den bulgarischen Akzent von Pavel, dem Herr der Wäscherei, nachgemacht. Auch hat sie die Stellen, an denen Kerstin Gier wieder ihren von mir so geliebten Humor eingebaut hat, hat Ilka Teichmüller super betont und hervorgebracht. So hat sie mich mehrfach zum Lachen oder zumindest zum Schmunzeln gebracht.

Fazit
„Das Wolkenschloss“ erzeugt beim Hören eine Atmosphäre, die zum Wohlfühlen einlädt! So hatte ich jedes Mal beim Einschalten der CDs sofort ein zufriedenes Gefühl, das mich zum Lächeln veranlasst hat. Zudem mochte ich das überraschende Ende und die Grundidee des Buches, wobei ich hier sagen muss, dass mir etwas der rote Faden und die klare Linie der Handlung gefehlt haben. Auch hatte ich aufgrund der vielen Namen und Hotelbezogenen Bezeichnungen, die teilweise auch recht ausgefallen waren, Probleme, sie mir zu merken und den Überblick zu behalten. Sprecherin Ilka Teichmüller hat den Figuren dabei nach kurzer Eingewöhnungszeit meinerseits Leben eingehaucht und den Kerstin Gier-typischen Humor toll vermittelt!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

#5 RE: Rezension von schlumeline 29.12.2017 09:48

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Fanny Funke ist siebzehn Jahre alt, aber sie weiß wohl noch nicht so recht wo ihr zukünftiger Platz im Leben einmal sein soll. Die Schule jedenfalls hat sie abgebrochen und absolviert nun im „Wolkenschloss“, einem in die Jahre gekommenen Grandhotel, ein Praktikum. Sie durchläuft alle möglichen Stationen des Hotelbetriebes und man kann sie wohl mit Fug und Recht als Mädchen für alles bezeichnen.

Nach dem spannenden Einstieg in die Geschichte plätschert diese zunächst einmal so etwas vor sich hin. Dem Hörer werden sämtliche Akteure, darunter natürlich größtenteils die Hotelgäste, aber selbstverständlich auch sämtliche Hotelmitarbeiter, vorgestellt und man muss sich schon gut darauf konzentrieren um auch zu behalten wer hier eigentlich wer ist. Eine ganze Menge Charaktere muss man hier im Auge behalten, denn um die Weihnachtszeit und zur Jahreswende ist das Hotel in den Bergen ausgebucht.

Es dauert lange bis bei dieser Geschichte eigentlich klar wird worauf sie hinauslaufen wird. Hier ist ein wenig Liebesgeschichte, ein wenig Fantastisches, etwas Krimi und noch vieles mehr im Spiel. Wobei auch am Ende noch nicht wirklich klar ist wie besonders dieses Hotel nun tatsächlich ist.

Dennoch ist der Erzählstil einfach ganz nach meinem Geschmack. Man fühlt sich wohl, wenn man Fanny durch das Hotel begleitet und mit ihr Freud und Leid des Lebens teilt. Sie erlebt so viele Dinge und ist dabei erfrischend jung und naiv und dann auch wieder besonnen und nachdenklich. So ist „Wolkenschloss“ eine Geschichte, die einfach erfrischend anders ist ohne dass besonders viel geschieht. Einfache und fröhlich freche Unterhaltung für jugendliche Leser.

Das Hörbuch wird von Ilka Teichmüller gelesen, die ihre Rolle hier hervorragend meistert. Sie versetzt sich gut in Fanny und die Ereignisse hinein und macht das Wolkenschloss zu etwas ganz Besonderem. Ein Hotel mit besonderem und geheimnisvollem Flair. Wohlfühlgarantie für Hörer.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

#6 RE: Rezension von Mira 08.01.2018 11:22

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Wolkenschloss von Kerstin Gier gelesen von Ilka Teichmüller.


Inhalt:

Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.

Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.


Meinung:

Wolkenschloss ist der neuste Roman aus der Feder von Kerstin Gier. Es spielt in einem verwunschenen Hotel, mitten in den Bergen zur Weihnachtszeit.
Hauptsächlich dreht sich alles um Fanny Funke aus Achim bei Bremen, die dort ein einjähriges Praktikum bestreitet.
Zu Anfang hat man Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen. Es sind so viele interessante Persönlichkeiten in dem Hotel abgestiegen, die erst einmal vorgestellt werden müssen. Dann ist da auch noch das Personal und das Hotel, mit seinen vielen Zimmern und Räumen die noch beschrieben werden. So hat man leicht Schwierigkeiten sich alles zu merken. Aber wenn man das erst mal geschafft hat, ist die Geschichte einfach herrlich.
Wenn man so drüber nachdenkt, hat die Geschichte nicht mal sonderlich viel Spannung zu bieten. Sie wirkt durch die vielen interessanten Gäste überhaupt nicht langweilig, eher ist das Gegenteil der Fall. Es sind diese Kleinigkeiten, die dieses Buch so interessant machen.
Da ist z. B. das alte Ehepaar, das so lange auf diese Reise gespart hat, um sich diesen Wunsch zu erfüllen, einmal im Wolkenschloss Urlaub zu machen. Als dann plötzlich ihr Verlobungsring verloren geht, versuchen Fanny und die andern den Ring zu finden und tun alles, um es den beiden so angenehm wie möglich zu machen.
Dann sind da auch die Kinder der Gäste, die natürlich bespaßt werden wollen. Hier hilft Fanny aus und sie entdeckt, dass sie sogar Spaß an der Kinderbetreuung hat.
Auch das Personal hat so seine interessanten Seiten. Es gibt das übliche Gezicke unter den Mädchen und das verschwörerische unter dem gesamten Personal, wenn es da z. B. um die geheimnisvolle Katze geht, die im Wolkenschloss lebt.

In der Mitte des Buches nimmt die Geschichte dann doch etwas Fahrt auf und wird spannend. Plötzlich verschwinden zwei Kinder aus dem Hotel und alle sind in voller Aufregung. Ein Gast erzählt Fanny dann auch noch was von den Kindesentführern, die schon in einigen Hotels ihr Unwesen getrieben haben. Und Fanny wittert ein Verbrechen. Als dann die Kinder später gefunden werden, scheint alles nur ein böser Scherz gewesen zu sein. Aber Fanny lässt nicht locker und vermutet, dass sich unter den Gästen die Entführer verstecken.

Sprecher:
Ich hab dieses Buch als Hörbuch bekommen. Da Kerstin Gier die Geschichte aus Fannys Sicht geschrieben hat, passt es natürlich super, dass eine Frau die Geschichte liest.
Ilka Teichmüllers Stimme ist so einfühlsam in bestimmten Situationen und wirkt so lustig und selbstverständlich, wenn sie in den Schweizer Dialekt wechselt.
Mir hat das Hören mit ihr viel Spaß gemacht.


Fazit:
Wolkenschloss ist ein toller Einzelroman, den man nicht nur einfach so lesen bzw. hören sollte, sondern einfach nur genießen muss.

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