#1 So wie die Hoffnung lebt - Susanna Ernst von Gesil 22.08.2016 11:35

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Jonah und Katie lernen sich in einem Haus für verwaiste Kinder kennen und mit Hilfe des einfühlsamen Jungen gelingt es Katie ihre Sprachhemmungen zu überwinden. In den nächsten Jahren werden die beiden beste Freunde und noch mehr. Doch dann reist das Schicksal sie auseinander und viele Jahre lang weiß keiner, was aus dem anderen geworden ist. Erst ein Zufall führt Jonah auf Katies Spur und als sie sich treffen, flammen die alten Gefühle wieder auf. Doch Katie ist inzwischen verheiratet und ihr Ehemann wacht eifersüchtig über sie. Gibt es noch eine Chance für die zwei?

„So wie die Hoffnung lebt“ war mein erstes Buch der Autorin Susanna Ernst und ich durfte das Buch & die Autorin im Rahmen einer Leserunde kennenlernen.
Ich gestehe, anfangs – also bevor ich zu lesen begann – empfand ich das Cover schon als etwas kitschig: Ein riesengroßes Herz als Ballon (oder umgekehrt), an dem ein junges Mädchen in den Himmel steigt. Das ist nicht so unbedingt das, was mir gefällt.
Doch von der Art und Weise wie die Autorin schreibt und die Geschichte erzählt, war ich sofort begeistert. Mühelos gelingt es ihr, mich in das Geschehen zu ziehen und zu fesseln, sodass die Seiten nur so dahingeflogen sind.
Mit Jonah und Katie schafft Frau Ernst zwei Protagonisten, die mir schnell ans Herz gewachsen sind und sprachlos lese ich, was ihnen, aber auch den anderen Kindern, in ihrem noch jungen Alter bereits widerfahren ist. Mit dem Aufeinandertreffen der beiden scheint sich das Leben zum besseren zu wenden, doch dann schlägt das Schicksal noch einmal zu und Katie und Jonah verlieren sich für lange Zeit aus den Augen. Das Wiedersehen und den darauffolgenden Kampf Jonahs um Katie beschreibt die Autorin dann sehr gefühlvoll und ich habe mit den Protagonisten gezittert.
Doch nicht nur Jonah und Katie waren mir sympathisch. Ebenso schloss ich Milow ins Herz, aber auch die Betreuer Ruby, Tammy & Julius waren ganz wunderbare Charaktere. Da war das, was das Schicksal für manchen noch bereithielt, wirklich schwer zu verdauen.
Auf jeden Fall möchte ich nun aber weitere Geschichten aus der Feder der Autorin lesen.

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