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#1 Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Adaneth 03.06.2016 16:00

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Mit dieser Geschichte möchte ich die LR beginnen :-)

#2 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von RitaM 06.06.2016 11:32

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Eine sehr schöne Geschichte. Dass hinter der Liga ein Bankraub steckt, hätte ich nicht gedacht.
Besonders gelungen ist, dass wir einiges über Holmes selber erfahren, wie z.B. auf Seite 19, wo er das Leben an sich als spannender ansieht als alles, was man sich vorstellen kann (ich hoffe, ich gebe es nachvollziehbar wieder, ich lese mal wieder auf englisch).
Auf Seite 29 wird sehr schön von Watson der komplexe Charakter dargestellt, der aus zwei Extremen besteht. Einmal der in sich gekehrte Holmes (als Musikliebhaber), ein anderes mal der nicht locker lassende Bluthund auf Verbrecherjagd. Ich denke, dass das eine Extrem ohne das andere als Ausgleich nicht möglich ist, wenn er seine geistige Gesundheit nicht gefährden möchte. Die Musik beruhigt ihn und schafft die Grundlage für die für seine Deduktionen benötigte Konzentration. Das zeigt sich in seinem Lebensmotto am Ende der Geschichte: Der Mensch ist nichts, nur sein Lebenswerk zählt.

#3 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Adaneth 07.06.2016 12:40

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So nun habe ich die Geschichte endlich auch gelesen - wir hatten übers WE Besuch und da kommt man nicht sooooooo zum lesen

Neben dem Kriminalfall gefiel mir wieder Watsons Beschreibung seines Freundes. Das hat ja Rita in ihrem Post sehr schön geschrieben. Und ja, manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten.

Dass dahinter ein Bankraub stecken könnte - das habe ich nicht bemerkt. Mir gehts da wie Watson , ich bin "nicht mehr auf den Kopf gefallen wie manch anderer", mit Holmes kann ich aber nicht mithalten. Immerhin habe ich schnell erkannt, dass Wilson ein Trödler ist. Warum auch immer - der Zylinder brachte mich auf die Idee.

Einen Tunnel zu graben, um in den Tresorraum einer Bank zu kommen, diese Methode von Conan Doyle scheint so manch echten und unechten (Film-) Bankräuber als Vorlage gedient zu haben.

Was mir noch auffiel, dass ein 14 jähriges Mädchen Wilson den Haushalt führte. Das stelle man sich heute mal vor....... ich weiß nicht ob ich das in dem Alter hinbekommen hätte.

#4 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Adaneth 07.06.2016 12:44

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Hi Rita,

steht bei dir im engl. Original dieser Satz auch in Französisch ?

L'homme, ce n'est rien - L'oevre c'est tout

#5 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Mrs.Bennet 07.06.2016 14:22

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Sorry, ich kam auch nicht zum lesen am Wochenende.

Nun mal ehrlich, der gute Wilson war schon sehr einfältig, sonst hätte das so doch nie funktioniert. Das man ihn aus dem Haus locken wollte war keine große Überraschung, die Auflösung kam mir mal wieder ziemlich bekannt vor, aber von "Holmes" wird ja häufig geklaut, vermutlich hatte ich erst was ähnliches im TV gesehen. Die Geschichte fand ich nett, aber sie gehört nicht zu den besten. Die zweite Geschichte habe ich immer gerne gemocht, ist aber auch schon ein paar Jahre her. Mal schauen, ob ich sie heute noch so gruselig finde, wenn ich dann mal zum lesen kommen.

Zitat von Adaneth im Beitrag #3

Was mir noch auffiel, dass ein 14 jähriges Mädchen Wilson den Haushalt führte. Das stelle man sich heute mal vor....... ich weiß nicht ob ich das in dem Alter hinbekommen hätte.


Meine Tante hat das mit 16 auch gemacht, ich habe mit 19 noch nicht mal einen essbaren Kuchen hinbekommen...

#6 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Adaneth 08.06.2016 12:05

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Zitat
Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #5



Meine Tante hat das mit 16 auch gemacht, ich habe mit 19 noch nicht mal einen essbaren Kuchen hinbekommen...




Hut ab vor deiner Tante.
(Rühr-) Kuchen konnte ich backen - das war meine freitägliche Aufgabe seit ich ca. 10 Jahre alt war. Meine Mutter wollte, dass aus mir eine brauchbare Hausfrau wird. So brauchbar wie sie sich das vorstellte, bin ich allerdings nie geworden ;-)

#7 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Adaneth 08.06.2016 12:11

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Zitat

Nun mal ehrlich, der gute Wilson war schon sehr einfältig, sonst hätte das so doch nie funktioniert



Einfältig in dem Sinne waren ja wohl noch mehr - da gabs eine lange Schlange von Rothaarigen, die an das Geld kommen wollten. Und als die Sache beendet wurde ist er gleich zu Holmes gelaufen - sehr gute Idee. Allerdings hätte er schon etwas früher misstrauisch werden können - wer schreibt denn ein Lexikon ab in Zeiten des Buchdrucks?
Heutige Gauner müssten sich was anderes ausdenken - WoW spielen vielleicht

#8 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Gesil 08.06.2016 13:58

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Oh, ich hatte schon befürchtet, ihr seid auf und davon. Ich wollte noch mein Buch davor zu Ende lesen und das zog sich plötzlich so ...
Jedenfalls hab ich jetzt auch begonnen bzw. die erste Geschichte (nee, eigentlich schon zwei, aber die andere besprechen wir hier nicht) gelesen.
Die Art des Erzählens ist mal richtig entspannend zu den vielen "Mord- und Totschlag"-Krimis, die es aktuell so gibt (okay, les ich auch gern *g*)

Habt ihr in euren Büchern auch Zeichnungen? Ich muss gestehen, beim lesen habe ich Benedict Cumberbatch als Holmes und Martin Freeman als Watson vor Augen. Manchmal höre ich sie sogar *lach*

Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #5
Das man ihn aus dem Haus locken wollte war keine große Überraschung, die Auflösung kam mir mal wieder ziemlich bekannt vor, aber von "Holmes" wird ja häufig geklaut, vermutlich hatte ich erst was ähnliches im TV gesehen.

Ja, dass es in erster Linie darum ging, Wilson für ein paar Stunden sicher aus dem Haus zu haben, darauf bin ich auch relativ schnell gekommen. Nur auf den Banküberfall nicht.

Zitat von Adaneth im Beitrag #3
Dass dahinter ein Bankraub stecken könnte - das habe ich nicht bemerkt. Mir gehts da wie Watson , ich bin "nicht mehr auf den Kopf gefallen wie manch anderer", mit Holmes kann ich aber nicht mithalten.

Ich glaube, das schafft nur Lt. Com. Data

Zitat von Adaneth im Beitrag #3
Was mir noch auffiel, dass ein 14 jähriges Mädchen Wilson den Haushalt führte. Das stelle man sich heute mal vor....... ich weiß nicht ob ich das in dem Alter hinbekommen hätte.

Andere Zeiten: Damals wurde Mädchen von kleinauf ja nichts anderes beigebracht als den Haushalt zu führen.
Ich kann heute vieles erst gar nicht. Nähen, zum Beispiel oder wenn ich koche, brauche ich oft Hilfe von Herrn Maggi und Frau Knorr *schulterzuck*

#9 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Mrs.Bennet 08.06.2016 15:49

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Zitat von Adaneth im Beitrag #7

Zitat

Nun mal ehrlich, der gute Wilson war schon sehr einfältig, sonst hätte das so doch nie funktioniert


Einfältig in dem Sinne waren ja wohl noch mehr - da gabs eine lange Schlange von Rothaarigen, die an das Geld kommen wollten. Und als die Sache beendet wurde ist er gleich zu Holmes gelaufen - sehr gute Idee. Allerdings hätte er schon etwas früher misstrauisch werden können - wer schreibt denn ein Lexikon ab in Zeiten des Buchdrucks?
Heutige Gauner müssten sich was anderes ausdenken - WoW spielen vielleicht



Die Leute in der Schlange wussten aber nichts von dem merkwürdigen Lexikon-Job. Die wollten ja nur leicht Geld verdienen, und solche Leute wird es wohl immer geben.

Zitat von Adaneth im Beitrag #6

Zitat
Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #5



Meine Tante hat das mit 16 auch gemacht, ich habe mit 19 noch nicht mal einen essbaren Kuchen hinbekommen...




Hut ab vor deiner Tante.
(Rühr-) Kuchen konnte ich backen - das war meine freitägliche Aufgabe seit ich ca. 10 Jahre alt war. Meine Mutter wollte, dass aus mir eine brauchbare Hausfrau wird. So brauchbar wie sie sich das vorstellte, bin ich allerdings nie geworden ;-)



Niemand ist perfekt.

Zitat von Gesil im Beitrag #8


Habt ihr in euren Büchern auch Zeichnungen? Ich muss gestehen, beim lesen habe ich Benedict Cumberbatch als Holmes und Martin Freeman als Watson vor Augen. Manchmal höre ich sie sogar *lach*

Zitat von Adaneth im Beitrag #3
Was mir noch auffiel, dass ein 14 jähriges Mädchen Wilson den Haushalt führte. Das stelle man sich heute mal vor....... ich weiß nicht ob ich das in dem Alter hinbekommen hätte.

Andere Zeiten: Damals wurde Mädchen von kleinauf ja nichts anderes beigebracht als den Haushalt zu führen.
Ich kann heute vieles erst gar nicht. Nähen, zum Beispiel oder wenn ich koche, brauche ich oft Hilfe von Herrn Maggi und Frau Knorr *schulterzuck*


Hier habe ich keine Zeichnungen, aber bei den langen Geschichten hatte ich welche und der Typ im Buch sah einfach nie aus wie Holmes (also Cumberbatch).

Ich bin eine von den wenigen Mamas die nicht näht, werde oft ziemlich schräg angeschaut- aber ganz ehrlich, ich habe "Handarbeit" schon in der Schule gehasst.

#10 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von RitaM 08.06.2016 19:29

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@ Adaneth: bei mir steht der Satz auch nur auf französisch. Ich musste mein Schulfranzösisch ganz schön strapazieren

Das mit dem Mädchen ist mir gar nicht aufgefallen. Ich hielt es beim Lesen für selbstverständlich, dass zu dieser Zeit die Kinder der Unterschicht schon früh zu Arbeiten in Haus und Hof verpflichtet wurden, um ihre Eltern zu unterstützen. Für heutige Verhältnisse ist das ein absolutes no go.

Sonst war es auch für mich klar, dass Holmes und Watson wie Freeman und Cumberbatch aussehen, gibt es denn eine andere Möglichkeit?

#11 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Gesil 08.06.2016 19:56

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Zitat von RitaM im Beitrag #10
Sonst war es auch für mich klar, dass Holmes und Watson wie Freeman und Cumberbatch aussehen, gibt es denn eine andere Möglichkeit?


Nun, wo du so fragst: Nö!

... außer für Trekkies, da könnte Holmes noch wie Brent Spiner aussehen *lach*

#12 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Mira 08.06.2016 19:57

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Wieder eine schöne Geschichte von Holmes und Watson.

Ich frag mich die ganze Zeit, was hätten die Räuber wohl gemacht wenn Wilson nicht zu der Liga gegangen wäre? bzw einfach aufgestanden wäre und den Raum verlassen hätte.?
Hätte Mr Duncan dann ihn rausgeschmissen wie angedroht oder gasagt: alles ok wir sehen wegen ihren tollen Haaren drüber weg?


Wir sind ja mit 14 noch zur Schule geganen :) aber ein wenig hätte ich wohl was hinbekommen, Kuchen zb oder suppe, Wasser brennt ja bekanntlich nicht an :D
Diese Kinder haben ja nie eine Schulbildung genossen, sie können wohl etwas Lesen und rechnene, wegen den Eingküfen ect. Aber eine Kindheit hatten sie nie. Sie müssen früh geld verdienen um damit die Famile zu untersützen, das finde ich sehr schade.
Ich bin heute noch gerne Kind.


Komischer weise hab ich bei der Geschichte Moriarty im Kopf, das er der Drahtzieher des ganzen war. Er hatte die Liger gegründet und so weiter.
Hab das aber irgendwie nicht mehr gelesen. mhmmm vielleicht war es auch nur in der Serie so erwähnt gewesen.

#13 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Mira 08.06.2016 20:02

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Zitat von RitaM im Beitrag #10

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Sonst war es auch für mich klar, dass Holmes und Watson wie Freeman und Cumberbatch aussehen, gibt es denn eine andere Möglichkeit?




aber ganz ganz sicher
es geht nicht über Jeremy Brett und Edward Hardwicke für micht immer noch die besten ok Basil Rathbone ist auch klasse. Das sind so die Typischen Holmes für mich

#14 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von Gesil 08.06.2016 20:32

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Zitat von Mira im Beitrag #13
es geht nicht über Jeremy Brett und Edward Hardwicke für micht immer noch die besten ok Basil Rathbone ist auch klasse. Das sind so die Typischen Holmes für mich


Die sagen mir alle nichts, daher hab ich mal auf imdb.com geschaut. Nö, definitiv nicht meins. Besonders Jeremy Brett erinnert mich auf dem Foto links an Roger Moore und damit an Bond, James Bond ...
Aber Geschmäcker sind halt verschieden.

#15 RE: Der Bund der Rothaarigen/ Die Liga der Rotschöpfe - 1. Geschichte von RitaM 09.06.2016 08:48

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Zitat von Mira im Beitrag #12

Komischer weise hab ich bei der Geschichte Moriarty im Kopf, das er der Drahtzieher des ganzen war. Er hatte die Liger gegründet und so weiter.
Hab das aber irgendwie nicht mehr gelesen. mhmmm vielleicht war es auch nur in der Serie so erwähnt gewesen.


Irgendwie passt die Planung des Raubes zu Moriarty, aber ich glaube, er hätte es selbst durchgezogen und keinen anderen damit beauftragt.

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