#1 Jane & Miss Tennyson - Emma Mills (ab 14 J.) von nicigirl85 21.04.2016 17:31

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Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Königskinder (18. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551560250
ISBN-13: 978-3551560254
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: First & Then

Inhaltsangabe:

Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat.

Autoreninfo:

Emma Mills ist in den USA besser bekannt als vlogger Elmify. Jane & Miss Tennyson ist ihr Debütroman.

Meine Meinung:

Titel: Jane Austen vs. Football

Aufgrund des sehr schönen Covers bin ich überhaupt erst auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Da es sich hier um ein Debüt handelt, begann ich unvoreingenommen mit der Lektüre.

In der Geschichte geht es um Devon, die am liebsten Jane Austen Bücher liest, gerade weil ihr Leben nicht dem der Figuren aus den Romanen entspricht. Und dann zieht ihr Cousin Foster bei ihr ein und ihr Leben ändert sich daraufhin total. Wird sie den Trouble meistern können?

Devon fungiert hier als Ich- Erzählerin, so dass man ganz nah an ihren Gefühlen dran ist, was mir gut gefallen hat. Sie ist ein glaubhafter Charakter mit Ecken und Kanten, den man einfach lieben muss. Eben das typische Teenagermädchen mit allen Problemen, die sich in der Jugend ergeben, so dass man sich bei ihr in jedem Fall wiederfindet. Aber auch die anderen Charaktere wissen zu überzeugen. Ezra wirkt zwar zu Beginn sehr egozentrisch, aber im Verlauf der Handlung mausert er sich immer mehr. Auch sehr berührt hat mich Foster mit seinen 14 Jahren, er wirkte schon so erwachsen.

Dass Football im Buch eine recht große Rolle spielt, das hat mich nicht gestört, denn so habe ich eher noch dazu gelernt.

Die Handlung ist mit den Ideen von Jane Austen verknüpft, aber deren Romane stehen nicht im Vordergrund. Ich fand das ok, denn nur so kann der Roman zu einer eigenen Geschichte werden. Wer will schon einen Austen- Abklatsch lesen?

Die Schreibe der Autorin ließ sich angenehm lesen, ich habe zu keiner Zeit gespürt, dass es sich hier um einen Erstling handelt.

Durch diesen Roman konnte ich selbst noch einmal an mein Abschlussjahr denken und was für eine tolle Zeit das war.

Fazit: Spannende Geschichte mit überzeugenden Charakteren, die ich sehr gern weiterempfehle. Lesenswert!

Bewertung: 5/ 5 Sternen

#2 RE: Jane & Miss Tennyson - Emma Mills (ab 14 J.) von Sine 14.05.2016 23:43

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Fazit:

Ein Buch über ein unspannendes Leben, was aber auf seine Art interessant ist. Bis sich Devons Leben ändert. Leicht und locker und sehr erfrischend. Und einfach anders.
Viele Bücher über das normale Leben finde ich wenig spannend, aber dieses ist es auf seine eigene Art und das ist einfach so faszinierend. Wow, es hat mich einfach geflasht

Bewertung:

In diesem Buch geht es um Devon, die mit ihrem Leben so zufrieden ist und auch nichts ändern möchte. Sie selbst beschreibt sich als langweilig, was wohl auch zutrifft. Denn nichts scheint ihr so recht Spaß zu machen, trotzdem ist es auch nicht so, dass sie ein Miesepeter ist, sie hat einfach nicht besonders viel Spaß an vielen Sachen. Und dabei begleite ich sie. Aber ihr Leben ändert sich.

Hört sich etwas langweilig an, besonders am Anfang, aber so ist es nicht. Irgendwie ist Devon sehr erfrischend und ehrlich und dabei noch lustig.

Devon ist ein außergewöhnlich langweiliges und normales Mädchen. Sie versucht ihren Weg zu finden und das ist eben nicht so einfach. Sie hat so ihre Höhen und Tiefen, sie ist nicht perfekt und macht nicht immer das Richtige, sie ist einfach so echt.

Foster hört sich im ersten Moment eher wie eine Nervensäge an, aber das ist er gar nicht. Er ist anders auf seine eigene Art und Weise. So ehrlich und direkt und das noch mehr als Devon.

Ezra ist ein ganz anderer Schlag von Typ. Er ist zurückhaltend und einige denken er ist arrogant, aber auch hinter ihm steckt mehr.

Das Buch zeigt einfach wieder, dass man Leute nicht einfach so beurteilen soll. Nur weil man hübsch ist, heißt das nicht, dass man dumm ist. Genauso wenn man sich über belangloses unterhält. Es steckt hinter vielen Menschen noch so viel mehr, also gebt ihnen eine Chance.

5 von 5 Punkten

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