#1 2. Abschnitt (Seite 47 bis 104) von Quantaqa 28.12.2015 12:53

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#2 RE: 2. Abschnitt (Seite 47 bis 104) von Quantaqa 04.01.2016 20:58

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Ich hatte solche Angst, dass diese Jugendlichen Beau etwas antun - stattdessen verjagt dieser kleine Hund sie!

"Scharfkantige Schmerzsplitter schossen mir von den Rippen bis in den Schädel hinauf." (Seite 65) Im 4. Kapitel spricht Mark erstmals aus, dass er Krebs hat, aber durch die Andeutungen ist es den Lesern schon vorher klar. Und es wird erstmals das Ziel seiner Reise genannt. Gemeinsam mit Mark und Beau schöpft man wieder Mut und macht sich auf den Weg Richtung Mount Rainier, einem der höchsten Berge Nordamerikas.

"Manchmal weint es sich leichter, wenn man nicht alleine weint. Aber manchmal macht es alles nur noch schlimmer." (Seite 82) - Ein emotionaler Stil, der kaum einen Leser unberührt lassen dürfte.

In den halben Kapitel aus Jess' Sicht lernt man Mark noch besser kennen, erfährt etwas aus seiner Vergangenheit. Die arme Jess! Ich wüsste auch nicht, was ich tun sollte. Mark sein Ziel erreichen lassen oder seine Eltern von ihrem Leid befreien und ihnen sein Ziel verraten?

#3 RE: 2. Abschnitt (Seite 47 bis 104) von KimVi 05.01.2016 08:33

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Mein ungutes Gefühl, dass Mark in Gefahr gerät, hat sich ja leider bestätigt. Er wird gejagt und schließlich brutal zusammengeschlagen. Gut, dass der tapfere Beau die Bande dann in die Flucht schlägt. Von seinem Geld ist Mark jetzt allerdings kaum etwas geblieben und Schmerzen, die nicht nur durch die Krankheit, sondern auch durch den Übergriff ausgelöst werden, bringen ihn fast dazu mutlos zu werden und seinen großen Traum aufzugeben. Doch im letzten Moment entscheidet er sich um und nimmt sein Ziel erneut in Angriff. Denn wenn nicht jetzt, wann dann?

Beim Lesen kristallisiert sich nun leider heraus, dass Mark wohl nicht viel Zeit bleiben wird. Seine Krankheit, die ja schon einmal überwunden schien, ist nun mit aller Kraft zurückgekehrt. Wird es erneute Rettung geben? Ich habe da ein ziemlich schlechtes Gefühl und auch Jess scheint da auch nicht so große Hoffnungen zu haben. Die Freundschaft der beiden scheint ganz besonders intensiv zu sein. Über die Jahre hinweg haben sie schon einiges erlebt. Kein Wunder, dass Jess nun hin- und hergerissen ist, was sie tun soll. Soll sie den Eltern das lähmende Angstgefühl nehmen? Oder soll sie ihre Vermutungen für sich behalten und dem Freund Zeit geben, sie seinen großen Traum zu erfüllen? Eine schwierige Entscheidung...

Die Geschichte geht mir ziemlich nah. Denn der Schreibstil ist so intensiv und berührend. Jedes Wort trifft mich mitten ins Herz.

#4 RE: 2. Abschnitt (Seite 47 bis 104) von leseratte1310 05.01.2016 09:23

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Der arme Mark. Wie schon erwartet, wurde er heftig zusammengeschlagen. Was mich nur verwundert, dass ihm noch ein wenig Geld blieb und seine Kamera.
Beau ist wirklich ein ganz besonderer Hund. Nicht nur, dass er Mark beschützt hat, er hält ihn sogar davon ab aufzugeben. Dabei kann ich Marks Mutlosigkeit gut nachvollziehen.

Nun wissen wir ein wenig mehr darüber, was Mark alles schon erleiden musste. Er ist schon sehr geschwächt. Warum es ausgerechnet dieser Berg sein muss, ist mir aber noch nicht so richtig klar. Da hat er sich etwas Gewaltiges vorgenommen, das man schon als gesunder Mensch nur mit größten Mühen bewältigen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er es schafft, obwohl ich es ihm wünsche.

Jess ist wirklich in der Zwickmühle. Ich bin gespannt, wie sie damit auf Dauer fertig wird.

#5 RE: 2. Abschnitt (Seite 47 bis 104) von Mrs.Bennet 05.01.2016 14:34

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Ich frage mich immer, warum Jugendliche so brutal unterwegs sind. Einfach furchtbar! Was geht in denen vor? Jetzt ist Mark verletzt, hat kaum noch Geld, und noch so eine große Strecke vor sich. Zum Glück hat er von den Engeln noch ein Frühstück bekommen. Der tapfere kleine Hund hat die bösen Wölfe verjagt. Ich frage mich nur, was aus ihm werden soll, wenn Mark sein Ziel erreicht und vielleicht stirbt. Ob er möchte dass Beau mit ihm stirbt? Vorstellen kann ich es mir nicht. Jessi tut mir auch leid, es gibt wohl keine "richtige" Lösung für ihr Problem.

Zitat von KimVi im Beitrag #3

Die Geschichte geht mir ziemlich nah. Denn der Schreibstil ist so intensiv und berührend. Jedes Wort trifft mich mitten ins Herz.


Das geht mir auch so.

#6 RE: 2. Abschnitt (Seite 47 bis 104) von leseratte1310 05.01.2016 19:25

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Zitat von Quantaqa im Beitrag #2

In den halben Kapitel aus Jess' Sicht lernt man Mark noch besser kennen, erfährt etwas aus seiner Vergangenheit. Die arme Jess! Ich wüsste auch nicht, was ich tun sollte. Mark sein Ziel erreichen lassen oder seine Eltern von ihrem Leid befreien und ihnen sein Ziel verraten?



In Jess' Haut möchte ich wirklich nicht stecken. Sie sorgt sich,Brie vermisst Mark, aber sie weiß, dass er sein Ziel erreichen möchte. Ihr ist es bestimmt am wichtigsten, dass Marks Wunsch sich erfüllt, denn sie sind ja beste Freunde.

#7 RE: 2. Abschnitt (Seite 47 bis 104) von leseratte1310 05.01.2016 19:26

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Zitat von KimVi im Beitrag #3


Die Geschichte geht mir ziemlich nah. Denn der Schreibstil ist so intensiv und berührend. Jedes Wort trifft mich mitten ins Herz.


Stimmt!

#8 RE: 2. Abschnitt (Seite 47 bis 104) von Quantaqa 06.01.2016 08:36

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Oh ja, die Geschichte geht einem wirklich nahe!

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