Seite 1 von 2
#1 Seite 290 - 390 von Adaneth 22.05.2015 12:46

avatar

ab Kapitel 13

#2 RE: Seite 290 - 390 von Annegret 29.05.2015 09:19

avatar

Wow - Was für ein Ende! Habe zuende gelesen. Kann aber erst heute Abend berichten. Die Geschichte entwickelt sich riesig! Bis dann.

#3 RE: Seite 290 - 390 von Annegret 29.05.2015 19:15

avatar

Verflixt. Habe nicht aufgepaßt und plötzlich war mein Text futsch. Ich ärgere micht nicht! Nochmal von vorne.

Sherlock erkennt Denny, den Mann, dem Sherlock zum Lagerhaus gefolgt war. Die Männer wollen ihn packen, aber er kann fortlaufen. Er trifft auf einen Mann, namens Bill, und eine Frau, die ihm helfen wollen. Aber was macht Denny? Er sticht Bill sein Messer in die Brust. Es wird gefährlich für Sherlock. Durch ein riesiges kuppelförmiges Gebäude gelangt er in die Kanäle der Themse. Hier ist viel los. Durch ein Feuer bahnen sich Tausende von Ratten den Weg nach draußen. Sherlock erreicht das Nordufer der Themse und den Ausgang. Hier trifft er auf Virginia. Sie war nicht im Hotel geblieben, wie ihr Vater ihr gesagt hatte. Und es kommt wie es kommen muß. Sherlock und Virginia werden gefaßt, betäubt und nach Frankreich geschafft. Hier treffen sie auf Mr. Surd, einem Riesen, dem persönlichen Diener des Barons, und auf den Baron selbst. Sherlock offenbart dem Baron seine Erkenntnisse, daß die Bienen Menschen töten sollen, daß der Baron Kleidung für die Armee herstellt, daß zwei Männer, die für ihn gearbeitet hatten, von Bienen getötet wurden. Aber warum das Ganze? Weil der Baron einen Haß auf das kleine England hat, das die halbe Welt eroberte. Mit dieser Aktion soll dem Einhalt geboten werden!

Sherlock und Virginia versuchten, den Baron zu verunsichern. Der Plan würde nicht funktionieren! Die Chemikalie könnte ausgewachen werden. Die Bienen würden vielleicht die Hauptinsel nicht errecihen. Als Virginia fragte, ob der Baron gerne im Dunkeln wirken würde, kam Sherlock eine Idee. Es gelang ihm, die schwarzen Samtvorhänge abzureißen, so daß grelles Sonnenlicht in den Raum kam.

Der Baron war eine menschliche Marionette. An seinem verdrehter Körper waren Seile befestigt, die von Männern bewegt wurden. Er war von Pferden niedergetreten und anschließenend wieder zusammengeflickt worden. Er konnte sich aber nicht selbständig bewegen. Sherlock und Virginia wurden in einen schweren Kampf verwickelt, den sie - zum Glück - gewannen.

Mit Pferden des Barons ritten sie nach Cherbourg. Durch den Hafenmeister erfuhren sie von einem Kutter, mit dem sie vielleicht nach England reisen könnten.
Ja, sie trafen auf einen Fischkutter mit dem Namen Mrs. Eglantine. Und auf Amyus Crowe und Matty. Sherlock berichtete über die Pläne des Barons.

Wahrscheinlich waren die Bienenkästen in einem Fort auf der Isle of Wight. Sherlock und Matty wurden mit einem Ruderboot abgesetzt, Crowe und seine Tochter reisten weiter nach England, um weitere Maßnahmen zu treffen.

Sherlock und Matty trafen wieder auf Mr. Surd, der sie töten will. Die Jungen können das Pollenpulver geschickt verteilen und mit einer Öllampe alles in Brand setzen.

An der Küste treffen sie auf Mr. Crowe. Ein Schiff der Navy ist unterwegs zum Fort. Mycroft sitzt im Zug und wird herkommen.

Sherlock ist fasziniert von den Bienen. Und Matty hat gelernt, daß Sherlock jemanden braucht, der auf ihn aufpaßt. Sonst würden ihn seine Einfälle eines Tages noch umbringen.

Und wen entdeckt Sherlock in einer vorbeifahrenden Kutsche? Den Baron! Es gilt also weiterhin aufzupassen.

Was für eine Geschichte! Wir treffen hier auf viele schlaue Leute, auf Sherlock, der von Crowe lernt, viele Einzelheiten zu berücksichtigen, auf Matty, der sich viel Wissen aneignet, um zu überleben, auf Virginia, die viel von ihrem Vater lernt, der "Fährtensucher" ist. Und in der Kombination sind sie ein tolles Team.

Wie schon im vorigen Abschnitt erwähnt, hätte der Autor das Alter auf sechzehn setzen sollen. Aber das versuche ich während der Geschichte zu vergessen.

Ohne weiter vorgreifen zu wollen, muß ich sagen, daß ich von den Young-Sherlock-Holmes-Geschichten begeistert bin. Ich habe bereits bis einschließlich Band 6 gelesen, teils in deutsch, teils in englisch, je nachdem, was gerade vorhanden war. Und demnächst kommt ein neuer Band raus. Natürlich in englisch. Auf die deutsche Übersetzung müßte ich zu lange warten.

Es passiert noch viel. So erfahren wir aber, wie Sherlock zu seinen verschiedenen Interessensgebieten kommt.

Wunderbar!

#4 RE: Seite 290 - 390 von Mrs.Bennet 03.06.2015 23:43

avatar

Egal wo Sherlock auftaucht, es werden immer Unschuldige verletzt. Der arme Kerl, der nur eine Uhr verkaufen wollte, durch das Feuer werden noch mehr Leute verletzt und dann noch durch die Ratten. Furchtbar!

Zitat von Annegret im Beitrag #3

Der Baron war eine menschliche Marionette. An seinem verdrehter Körper waren Seile befestigt, die von Männern bewegt wurden. Er war von Pferden niedergetreten und anschließenend wieder zusammengeflickt worden. Er konnte sich aber nicht selbständig bewegen. Sherlock und Virginia wurden in einen schweren Kampf verwickelt, den sie - zum Glück - gewannen.

Und wen entdeckt Sherlock in einer vorbeifahrenden Kutsche? Den Baron! Es gilt also weiterhin aufzupassen.

Ohne weiter vorgreifen zu wollen, muß ich sagen, daß ich von den Young-Sherlock-Holmes-Geschichten begeistert bin. Ich habe bereits bis einschließlich Band 6 gelesen, teils in deutsch, teils in englisch, je nachdem, was gerade vorhanden war. Und demnächst kommt ein neuer Band raus. Natürlich in englisch. Auf die deutsche Übersetzung müßte ich zu lange warten.



Das mit den Seilen fand ich unglaublich genial. Das ist mal ein sehr "spezieller" Bösewicht.

Und er entkommt! Was mag das wohl für Sherlocks Zukunft bedeuten?

Annegret, du hast alle Bücher in der kurzen Zeit gelesen, während ich fast zwei Wochen für Teil eins gebraucht habe? Oder habe ich das falsch verstanden und du kanntest die Bücher schon vor dieser Runde?

Ich habe für mich beschlossen, ab dem zweiten Teil auf die Hörbücher umzusteigen. Ich glaube, diese Geschichten sind perfekt um gehört zu werden, und ich bin ja ständig auf der Suche nach gutem Hörstoff.

#5 RE: Seite 290 - 390 von Annegret 04.06.2015 03:23

avatar

Nein, ich habe die Bücher nicht in der kurzen Zeit gelesen! Ich habe jetzt das erste Buch nochmal gelesen, im Rahmen der Leserunde. Die anderen hatte ich bereits gelesen, in deutsch oder in englisch.

#6 RE: Seite 290 - 390 von Mrs.Bennet 05.06.2015 00:21

avatar

Ach so, es hätte mich auch wirklich überrascht, wenn du die alle in der kurzen Zeit gelesen hättest. Nur anhand deiner Kommentare, wäre ich nie darauf gekommen, dass du die Geschichte schon kennst. Ich vermute jetzt einfach mal, dass dir auch nicht mehr alles so präsent war, denn du hast so schön mitgefiebert, als wäre es das erste Mal.

#7 RE: Seite 290 - 390 von Annegret 05.06.2015 03:06

avatar

Ja, da hast Du recht. War schon eine ganze Weile her, daß ich das erste Buch gelesen hatte!

#8 RE: Seite 290 - 390 von Adaneth 05.06.2015 12:59

avatar

Zitat
Egal wo Sherlock auftaucht, es werden immer Unschuldige verletzt. Der arme Kerl, der nur eine Uhr verkaufen wollte, durch das Feuer werden noch mehr Leute verletzt und dann noch durch die Ratten. Furchtbar!



Den Tunnelbrand fand ich furchtbar - wie kommt ein Autor nur auf so eine Idee?

Die Szene in Frankreich mit dem Baron fand ich unheimlich gruselig. Das muss man sich mal als "Film" vorstellen!!!!!!!!!! Nur gut, dass wenigstens Virginia Licht ins Dunkel gebracht hat, indem sie die Vorhänge runtergerissen hat. Virginia gefällt mir. Da gabs einen Dialog zwischen ihr und Sherlock (aus dem Gedächtnis) V: "Findest du mich zu herrisch"- S: "Nein, gerade richtig herrisch". Da musste ich schon grinsen - Irene Adler lässt grüßen

Ich hab den Schluss noch nicht ganz gelesen - aber ist "Fährtensucher" (Crowe) nicht ein bisschen euphemistisch? Sollte das nicht besser "Kopfgeldjäger" heißen?????????

#9 RE: Seite 290 - 390 von Adaneth 06.06.2015 17:44

avatar

Wow, die Bienen vernichtet indem er eine Mehl- äh Pollenstaubexplosion arrangiert. Das ist doch mal eine Idee.

Allerdings möchte ich sagen, dass mich der Schluss ein bisschen enttäuschte, weil es irgendwie zu einfach war. Und das liegt daran, dass der Autor schon vorher die ganzen Abenteuer auf die Spitze getrieben hat, und das noch alles zu toppen ist schwer. Vielleicht hätte er die Vernichtung der Bienen der Navy überlassen sollen

Noch etwas ist mir aufgefallen: Im Januar erschien bei uns "Infinity Drake" von John McNally und der klaut echt bei Lane. Auch dort bedroht ein gelähmter Superschurke mit (gentechnisch veränderten) Bienen die Welt und ein 12 jähriger muss die Welt retten. In die Geschichte hineingezogen wird er von seinem genialen Onkel, der auch in irgendeiner Organistion ein wichtiger Mitarbeiter ist. Und je länger ich darüber nachdenke um so dreister finde ich es, wie McNally bei Lane klaut. Andererseits - wäre die Geschichte mit Sherlock nicht gut, würde sie ja wohl kaum abgekupfert.

#10 RE: Seite 290 - 390 von Annegret 07.06.2015 08:09

avatar

Crowe ist Fährtensucher für die Regierung. Da kann man wohl nicht Kopfgeldjäger sagen!

#11 RE: Seite 290 - 390 von Annegret 07.06.2015 08:11

avatar

Da sollte sich McNally aber schämen. Ideen abzukupfern ist nicht im Sinne des Erfinders der Idee!

#12 RE: Seite 290 - 390 von Annegret 07.06.2015 08:23

avatar

Mit dem ersten Band erfahren wir, daß Sherlock von dem Thema Bienen sehr angetan ist. Auch der erwachsene Sherlock behält die Begeisterung für Bienen bei.
Der Boxkampf, auch wenn er dazu unfreiwillig gedrängt wurde, und andere riskante Situationen, sind der Beginn der Schulung seiner Verteidigung.

#13 RE: Seite 290 - 390 von Mira 07.06.2015 10:40

avatar

Das mit den Bienen find ich sehr gut gelungen.
Hier ist es der Anfang von vielen Geschichten, bei Doyle ist es da Ende aller Geschichten.



Ach wenn das ende so nicht gut gewählt ist, es war mir auch zu leicht.

#14 RE: Seite 290 - 390 von Adaneth 07.06.2015 12:00

avatar

Bienen sind wirklich faszinierende Insekten. Ich kann gut nachvollziehen, dass Holmes Bienenzüchter wurde, das macht ihn für mich gleich noch mal sympathischer

Arbeiten Kopfgeldjäger nicht auch für den Staat? Wenn auch auf eigene Rechnung und nicht als Angestellte der Regierung? Der Unterschied ist da nicht so groß - zumindest für mich. :-)

#15 RE: Seite 290 - 390 von Mrs.Bennet 09.06.2015 00:39

avatar

Also ich finde nicht, dass McNally Lane beklaut hat. Vielleicht kennt er die Bücher von Lane nicht mal? Nur weil die Themen ähnlich sind, muss man doch nicht gleich geklaut haben. Hier ist es wahrscheinlich nur aufgefallen, weil Infinity noch so neu ist und man die Geschichte im Kopf hat. Ich fand sie aber ganz unterschiedlich. Und der Stil von McNally ist ja auch ganz ganz anders...

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz