Seite 2 von 2
#16 RE: 7. Abschnitt: Kapitel 44 – Ende (S. 589 – S. 667) von schlumeline 24.01.2015 14:43

avatar

Liz ist also die Täterin und das auch noch ganz alleine. Erstaunlich! Damit hatte ich nicht gerechnet. Vom Ablauf und der Auflösung ist dieser Fall ja dem Vorgängerband ziemlich ähnlich, wobei mich die Umstände, diese spezielle Verleger- bzw. Autorenwelt, hier etwas abgeschreckt hat. Die Bücher und Bombyx Mori im besonderen sind mir wohl etwas zu speziell geraten. Daher habe ich persönlich den Kuckuck lieber gelesen, aber das ist ganz sicher Geschmackssache.

Strikes Bruder Al hat mir sehr gefallen und ich denke und hoffe, dass er noch öfter in Erscheinung treten wird. Auch vor dem Hintergrund, dass er seinen Bruder dafür verehrt, dass er auf eigenen Beinen steht, kann ich mir das sehr gut vorstellen. Und vielleicht gibt es dann doch irgendwann nochmal ein gutes Gespräch zwischen Cormoran und seinem Vater.

Zwischen Robin und Mathew scheint es nun etwas besser zu laufen. Vielleicht wird Robin ja demnächst auch etwas mehr Geld bekommen, das könnte dann ja auch noch etwas zur Beruhigung von Mathew beitragen. Und ich denke doch, dass Strike nun wieder eine Menge neuer Aufträge ergattern wird und Leonora Strike sicher gut entlohnen wird. Sie wird ja nun die Lebensversicherung bekommen und sicher auch noch genügend Einnahmen aus der Veröffentlichung von Bombyx Mori in der echten Version bekommen.

#17 RE: 7. Abschnitt: Kapitel 44 – Ende (S. 589 – S. 667) von schlumeline 24.01.2015 14:45

avatar

Zitat von Annegret im Beitrag #7
Ich hatte auch keine Idee von Strikes Theorie. Aber es wäre doch langweilig gewesen, wenn uns diese sofort präsentiert worden wäre!

Das stimmt. Es wäre blöd, wenn der Leser gelich alles durchschauen würde. Übrigens wäre ich persönlich ja nie darauf gekommen die Hundekacke zu untersuchen. Wer kommt denn auf die Idee die Eingeweide seinem Hund zu verfüttern? Aber dass diese Frau ein sehr krankes Hirn hat, das hat man ja schon an der Geschichte an sich gemerkt, oder?

Und ich hätte diese Aufgabe an Robins Stelle nun wirklich nicht sehr gerne gemacht. Eklig!!

#18 RE: 7. Abschnitt: Kapitel 44 – Ende (S. 589 – S. 667) von Gronik 24.01.2015 18:48

Fertig. Also doch Elizabeth Tassel.
Wahnsinn, was für Spürnasen ihr seid, die Überlegung mit den verätzten Atemwegen hatte hier doch jemand schon ganz früh?

Für mich hätte es praktisch jeder der Beteiligten sein können, nur nicht Leonora, das war klar. Aber ich bin durch die ganzen Namen, Personen und ihre vielen Verbindungen untereinander echt nicht draufgekommen. Ich glaube aber, wenn man das Buch richtig sorgfältig in einem Rutsch durchliest, kann man es erraten, ich hab mich zu oft ablenken lassen, muss ich gestehen.

Der erste Band hat mir besser gefallen, obwohl ich mich hier anfangs noch sehr gefreut habe, dass der Fall in der Buchbranche spielt. Aber insgesamt finde ich beide Bücher solide Krimis, aber wiederum auch nichts, was mich jetzt nachts vom Schlafen abhält, weil ich nicht aufhören kann.

Übrigens, dass Quine den Verriss über das Buch von dings (Name gerade entfallen) erster Frau gar nicht geschrieben hat, das hatte ich mir fast gedacht. Das wurde so oft erwähnt, aber auch, dass er es nie zugegeben hat. Und er war ja alles mögliche, aber weder feige noch schüchtern, was sein Schreiben angeht. Dass er "nur" wegen der tragischen Folgen etwas leugnet, hatte für mich nicht so recht zu ihm gepasst.

Dass Liz sich jahrelang von ihm hat erpressen lassen, macht das Ganze schlüssig. Haben wir nicht am Anfang gerätselt, warum sie ihn quasi aushält, wo er doch so ein widerwärtiger Typ ist? Nun haben wir die Erklärung.
Quine ist zum großen Teil selbst dran schuld, er hat es einfach zu weit getrieben. Aber Liz hat jahrelang ihren Hass auf alle und jeden entwickelt und Bombyx Mori war ihre große Abrechnung. Die Frau ist völlig durchgeknallt!

#19 RE: 7. Abschnitt: Kapitel 44 – Ende (S. 589 – S. 667) von Mrs.Bennet 24.01.2015 22:22

avatar

Zitat von Lilli33 im Beitrag #15
Zitat von zehn123 im Beitrag #14

Also ehrlich gesagt hat mir der erste Fall ein bisschen besser gefallen. Ich fand die Geschichte um Bomyx Mori teilweise wirklich sehr kompliziert.

Geht mir genauso


Mir ging es nicht um den Fall, nur um die Auflösung, und hier hatte ich von Anfang an das Gefühl besser durchzublicken. Der Kuckuck hat mir als Fall auch besser gefallen, aber ich fand den Seidenspinner nicht schlecht. "Bombyx Mori" war anstrengend zu lesen, da wollte Frau Galbraith sich wohl wirklich mal ausleben ("Kuckt mal, ich kann auch eklig!"), aber mir hat der Hintergrund mit Strike, Robin usw. wieder gut gefallen.

#20 RE: 7. Abschnitt: Kapitel 44 – Ende (S. 589 – S. 667) von eleasy 31.01.2015 23:18

avatar

So – dann möchte ich zum Abschluss unserer Leserunde auch noch meine Kommentare abgeben.
Leider ist ja eine Mitleserin immer noch nicht bis zum Finale vorgedrungen …

Tatsächlich war die Agentin Liz Tassel Owens Mörderin!
Ich hatte sie ja schon ziemlich zu Anfang sehr stark im Verdacht wegen ihrer extremen Husterei, aber die Autorin hat es ganz gut geschafft, mich mit immer neuen Verdächtigen und falschen Fährten etwas abzulenken und zu verunsichern.

Sehr auffällig war ja auch die Unmengen Salzsäure im Haus, über die kaum einer außer Liz Bescheid gewusst hat.
Aber natürlich hätte ja auch jeder andere Täter ganz spontan diese entdecken und dann verwenden können.
Was für eine kranke Person!
Aber da ist sie ja nicht die Einzige und viele der sehr eigenartigen Verdächtigen hätten es genauso gut sein können …
Die Auflösung an sich finde ich ziemlich schlüssig und nachvollziehbar.

Zitat
Was mir gut gefallen hat, ist, daß - nachdem Strike seine Theorie aufgestellt hat - keine Einzelheiten mehr auftauchen und wir uns im Dunklen befinden. Die Spannung steigt dadurch sehr.


Das hat mir auch gefallen und vor allem, dass es diesmal erst sehr spät der Fall war.
Ich glaube beim Kuckuck hat er uns schon sehr viel eher außen vor gelassen, was mich damals etwas verärgert hatte, da man nicht mehr miträtseln konnte.

Zitat
Liz war es also doch. Sie hat das ja wirklich von langer Hand geplant. Wie krank muss man sein, um dieses kranke Buch so zu schreiben und dann auch noch einen Mann auszuweiden.


Das finde ich allerdings auch. Mich würde ja mal interessieren, inwieweit sie auch das Ende umgeschrieben hat.

Zitat
Al ist auch gut zu gebrauchen. Vielleicht sollte Strike in einstellen.


Ja – im Moment ist er ja arbeitslos, oder habe ich da was falsch verstanden.
Ich fänd es toll, wenn er auch weiterhin auftaucht und bei einem neuen Fall mitmischt.

#21 RE: 7. Abschnitt: Kapitel 44 – Ende (S. 589 – S. 667) von eleasy 31.01.2015 23:24

avatar

Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #19
Mir ging es nicht um den Fall, nur um die Auflösung, und hier hatte ich von Anfang an das Gefühl besser durchzublicken. Der Kuckuck hat mir als Fall auch besser gefallen, aber ich fand den Seidenspinner nicht schlecht. "Bombyx Mori" war anstrengend zu lesen, da wollte Frau Galbraith sich wohl wirklich mal ausleben ("Kuckt mal, ich kann auch eklig!"), aber mir hat der Hintergrund mit Strike, Robin usw. wieder gut gefallen.

Ich muss gestehen, dass mir das Opus "Bombyx Mori" auch extrem gegen den Strich ging, so unterirdisch schlecht fand ich es!
Ich habe mich mehrfach gefragt , wer so einen abstrusen Schwachsinn überhaupt lesen soll!
Wenn schon eklig und brutal, dann hätte sie sich vielleicht eher einen Thriller ausdenken können ...
Das hätte mich dann noch eher noch angesprochen!
Oder sollte das etwa eine Satire sein???

Ich finde überhaupt, die Reihe lebt von den beiden spannenden Figuren Strike und Robin, und deshalb freue ich mich auch schon auf den nächsten Band!

#22 RE: 7. Abschnitt: Kapitel 44 – Ende (S. 589 – S. 667) von Lovelysecrets 07.02.2015 01:15

avatar

Was für ein Ende!

Diese Auflösung habe ich nicht erwartet. Vermutet hatte ich schon, dass Elisabeth damit zu tun haben könnte, vorallem weil einer hier in einem Abschnitt auch erwähnte, dass ihr Husten schon auffällig war.
Ich freue mich für Orlando, dass sie ihre Mutter wieder hat. Sie tat mir schon sehr Leid. Erst wurde ihr Vater von ihr entrissen und dann die Mutter. Zum Glück liegt es in der Vergangenheit nun.

Und tja, Cormoran hat diesen Fall gelöst. Und die Polizei steht jetzt nicht so toll dar.
Ein kleiner Moment am Ende, den ich besonders fand... Als Cormoran Robins Hand küsst. Das fand ich richtig süß.

Allgemein hat mir das Buch ganz gut gefallen, wobei ich den ersten Fall etwas besser fand. Ich weiß nur nicht, ob ich 4 oder 5 Sterne geben sollte. Hm. Aber auf den dritten Fall freue ich mich auf jeden Fall :)

#23 RE: 7. Abschnitt: Kapitel 44 – Ende (S. 589 – S. 667) von Lovelysecrets 07.02.2015 01:23

avatar

Zitat von eleasy im Beitrag #20


Zitat
Al ist auch gut zu gebrauchen. Vielleicht sollte Strike in einstellen.

Ja – im Moment ist er ja arbeitslos, oder habe ich da was falsch verstanden.
Ich fänd es toll, wenn er auch weiterhin auftaucht und bei einem neuen Fall mitmischt.



Ich habe Al gemocht. Ich würde mich schon freuen, wenn er im 3. Teil auftauchen würde :)

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz