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#16 RE: 3. Abschnitt ("Der Sohn" - Seite 137-201) von Skyline 26.11.2014 20:14

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Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #14
Da wir hier Fours wundervolle Mutter treffen, mag ich die Geschichte weniger, denn ich kann diese Frau nicht ausstehen. Was hat sie denn erwartet, dass Marcus zum Superpapa wird?

Ja, da konnte ich auch wieder nur die Augen rollen. Diese Frau ist mir ein Rätsel. Mal will sie die Macht mit ihren Fraktionslosen an sich reißen und dann urplötzlich ist ihr doch wieder ihr Sohn wichtiger.

Aber genauso ging es mir auch bei Four. Er hat ja Marcus erwartet und gedacht, dass er doch irgendwie ein Vater ist, denn immerhin hat er ihn als Unbestimmten vor dem Eignungstest beschützt. Da hat er sich aber die ganze Marcussache schön geredet...

Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #14

So ganz nachvollziehen kann ich das alles nicht. Wie viel Zeit ist denn zwischen den Geschichten vergangen? Mal klingt es, als wären es nur ein paar Tage, aber dann könnten es auch Monate sein.

Naja ich würde das alles so in den zeitlichen Rahmen einordnen, den es auch bei Band 1 für Tris gab. Tobias Initiation verlief zeitlich also auch ungefähr so lang (was man ja auch in der Trilogie nicht erfährt) und die anderen Kurzgeschichten sind dann nachfolgend nach der Initiation und verteilen sich auf die 2 Jahre, die er bei den Ferox ist, bevor er Tris trifft. Wobei ich allerdings denke, dass zwischen den Geschichten an sich vielleicht Monate liegen könnten und innerhalb der Geschichten Tage/wenige Wochen. :)

Zitat von Quantaqa im Beitrag #13
Es stellt sich die Frage, ob Eric vielleicht geplant zu den Ferox gewechselt ist, um die Grundlage für die späteren Ereignisse zu legen? Oder ist das nun doch ein wenig weit hergeholt und es wurde, nachdem er sich als so guter Informant erwiesen hat, einfach die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen?


Also eigentlich wurde es ja sogar indirekt hier bei der Geschichte gesagt, dass den Ken gegenüber loyale Ken von Janine (mit Max Hilfe) bewusst bei den Ferox "eingeschummelt" wurden und gerade Eric ist Janines Kandidat für die Führung der Ferox.

Zitat von merle88 im Beitrag #7
Zitat von Quantaqa im Beitrag #2
Ich kann verstehen, dass Four nicht scharf darauf ist, dass jeder weiß, wer sein Vater ist - aber dass er sich deswegen von Eric so unter Druck setzen lässt?


Das will mir auch nicht so ganz einleuchten. Er hat sich bei den Ferox doch nun schon bewiesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle ihn wegen seinem Vater so feritg machen würde. Ein paar Dummköpfe sind immer dabei, aber der Masse wird es doch einfach egal sein. Eigentlich habe ich Four so eingeschätzt, dass ihm die Meinung der anderen ziemlich egal ist. Und sich von Eric unter Druck sezten zu lassen passt eigentlich auch nicht zu ihm.


ich kann das schon verstehen. Er hat dort ein neues Leben anfgefangen (neuer Name, neue Freunde, alles) und will dieses neue Leben nicht mit seinem alten Leben (und seiner schrecklichen Kindheit) in Verbindung bringen. Wenn bekannt würde bei den Ferox, dass er der Sohn eines Führers der Altruan ist, würde er vielleicht anders gesehen bzw. dann würden viele ihn bestimmt drauf ansprechen und somit würde sein altes Leben wieder in sein neues dringen und dann war seine "Flucht" komplett umsonst, da er dann immer noch von seinem Vater "verfolgt" wird (auch wenn es dann nicht körperlich ist, sondern psychisch). So würde er dann doch immer irgendwie an seine Erinnerungen denken und an das, was ihm alles zugestoßen ist.

Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #14

Damals fing das mit dem Hass auf die Altruan ja erst an, dass Four zu den Ferox gegangen ist, hat zu dem Zeitpunkt keinen interessiert. Die Hetzerei fing erst richtig an, als Tris und Caleb "geflüchtet" sind. Das schlug ja richtige Wellen. Vielleicht hatte Four Angst vor unangenehmen Fragen über Marcus, immerhin ist Marcus ein hohes Tier.


Naja die Abneigung der Ken gegenüber der Altruan und dass die Altruan auch die Ken nicht so toll finden, das war ja generell schon immer (schon Tris Vater mochte Janine nicht, als sie jünger waren). Und auf diesen Wurzeln gründet die spätere Feindschaft, die ja von den Ken zu Zeiten von Tris Initiation weiter angestachelt wird (z.B. die Zeitungsberichte darüber, dass Tris und Caleb gewechselt sind, weil es bei den Altruan so schrecklich ist). Die Ferox und die anderen Fraktionen mögen die Altruan zwar auch nicht, aber das ist nicht so tief verwurzelt, wie bei den Ken. Zu dem Zeitpunkt, als er sich bei den Ferox etabliert hat, war diese Abneigung gegenüber den Altruan ja nocht nicht ganz soo schlimm, darum denk ich nicht, dass Four zu der Zeit schon an sowas gedacht hat. Ich glaub eher, dass es wirklich so war, dass er emotional noch so an seinen Vater gebunden war, dass er unter keinen Umständen diese Altlast mit in sein neues Leben nehmen wollte :)

#17 RE: 3. Abschnitt ("Der Sohn" - Seite 137-201) von Quantaqa 27.11.2014 07:17

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Zitat von Skyline im Beitrag #15
Das hat bei mir die Frage aufgeworfen, was denn die Fraktionslosen mit den Zügen und deren Fahrten/Fahrzeiten zu tun haben?

Stimmt, das habe ich mich auch gefragt

Zitat von Skyline im Beitrag #16
Also eigentlich wurde es ja sogar indirekt hier bei der Geschichte gesagt, dass den Ken gegenüber loyale Ken von Janine (mit Max Hilfe) bewusst bei den Ferox "eingeschummelt" wurden und gerade Eric ist Janines Kandidat für die Führung der Ferox.

Huch, habe ich das direkt wieder verdrängt?

Zitat von Skyline im Beitrag #15
Ich fand es ja schade, dass nicht genau aufgeklärt wurde, wer denn nun in seiner Wohnung war. Evelyn? Ein Fraktionsloser? Ein Verbündeter bei den Ferox?

Ich finde es ebenfalls schade, dass dieser Punkt offen geblieben ist ... Wie ich schon mal schrieb: Ich mag es nicht, wenn Sachen einfach so in der Luft hängen bleiben *grummel*

Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #14
"Der Sohn" war nicht ganz so lebendig wie die vorherigen Geschichten.

Ja, hier merkt man einen deutlichen Unterschied im Stil. Ich vermute, hier merkt man die Zeit, die zwischen dem Schreiben der einzelnen Geschichten vergangen ist. Irgendwie hat Veronica Roth auf dem Weg ihres Schriftstellerdaseins etwas verloren ...

#18 RE: 3. Abschnitt ("Der Sohn" - Seite 137-201) von Kate88 29.11.2014 19:48

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Also ich muss euch da Recht geben, ich war auch sehr überrascht, dass Four schon wusste, dass seine Mutter noch lebte. Ich war mir eigentlich auch ziemlich sicher, dass er es erst zusammen mit Tris erfahren hat. Insbesondere hätte er Tris es doch gesagt, dass sie noch lebt, wenn er es gewusst hätte. Und in diesem Punkt bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass er es nicht getan hat *grübel* Das hinterlässt bei mir schon wieder so einen faden Beigeschmack, genau wie im dritten Band.

Zudem bin ich mir auch ziemlich sicher, dass Eric bewusst zu den Ferox geschickt wurde. Warum erst auf einen Zufall warten, den man sich dann aneignen kann, als den "Zufall" bewusst herbei führen und somit schon vielleicht Jahre im Voraus planen kann.

Der Abschnitt hat mir persönlich auch weniger gefallen als die beiden Vorgänger. Irgendetwas hat gefehlt. In den vorherigen Abschnitten war immer noch eine gewisse Leichtigkeit vorhanden, auch bei schwerwiegenden Themen. Hier ist alles so schwer, direkt und hart. Zumindest kam es mir hier so vor. Schade. Ich hoffe, der nächste Abschnitt wird wieder besser.

#19 RE: 3. Abschnitt ("Der Sohn" - Seite 137-201) von Kate88 29.11.2014 19:51

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Zitat von Quantaqa im Beitrag #17
Zitat von Skyline im Beitrag #15
Das hat bei mir die Frage aufgeworfen, was denn die Fraktionslosen mit den Zügen und deren Fahrten/Fahrzeiten zu tun haben?

Stimmt, das habe ich mich auch gefragt

Zitat von Skyline im Beitrag #16
Also eigentlich wurde es ja sogar indirekt hier bei der Geschichte gesagt, dass den Ken gegenüber loyale Ken von Janine (mit Max Hilfe) bewusst bei den Ferox "eingeschummelt" wurden und gerade Eric ist Janines Kandidat für die Führung der Ferox.

Huch, habe ich das direkt wieder verdrängt?

Zitat von Skyline im Beitrag #15
Ich fand es ja schade, dass nicht genau aufgeklärt wurde, wer denn nun in seiner Wohnung war. Evelyn? Ein Fraktionsloser? Ein Verbündeter bei den Ferox?

Ich finde es ebenfalls schade, dass dieser Punkt offen geblieben ist ... Wie ich schon mal schrieb: Ich mag es nicht, wenn Sachen einfach so in der Luft hängen bleiben *grummel*

Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #14
"Der Sohn" war nicht ganz so lebendig wie die vorherigen Geschichten.

Ja, hier merkt man einen deutlichen Unterschied im Stil. Ich vermute, hier merkt man die Zeit, die zwischen dem Schreiben der einzelnen Geschichten vergangen ist. Irgendwie hat Veronica Roth auf dem Weg ihres Schriftstellerdaseins etwas verloren ...


Ich frage mich auch, was mit Veronica Roth geschehen ist. Jetzt mal abgesehen von der Handlung, ich finde ihr ganzer Erzählstil hat sich so grundlegend verändert. Ich finde dies wirklich unglaublich schade. So gerne ich Band 1 & 2 gelesen habe, so enttäuscht war ich dann von Band 3. Ob ihr vielleicht der ganze Ruhm und Erfolg so zu gesetzt hat?

#20 RE: 3. Abschnitt ("Der Sohn" - Seite 137-201) von Skyline 29.11.2014 22:06

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Zitat von Quantaqa im Beitrag #17
Ja, hier merkt man einen deutlichen Unterschied im Stil. Ich vermute, hier merkt man die Zeit, die zwischen dem Schreiben der einzelnen Geschichten vergangen ist. Irgendwie hat Veronica Roth auf dem Weg ihres Schriftstellerdaseins etwas verloren ...

Wurde "Der Sohn" von Frau Roth zeitlich später geschrieben als die ersten beiden Geschichten? Stand das irgendwo? Es kann ja auch sein, dass "Der Sohn" eine der ersten Geschichten war oder so

#21 RE: 3. Abschnitt ("Der Sohn" - Seite 137-201) von Quantaqa 30.11.2014 11:35

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Das weiß ich nicht. Aber es würde passen, dass die ersten beiden Geschichten in diesem Buch eher entstanden sind, als die restlichen, denn auch bei der Trilogie hatte ich das Gefühl, dass dem Finale das gewisse Etwas fehlt.

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