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#1 05 - Seite 321 bis Ende von Gronik 12.07.2014 12:07

ab "Ein alter Bekannter"

#2 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von Tina 18.07.2014 12:21

Alles löst sich in Wohlgefallen auf.
Einziger Wehmutstropfen : Mandus Mutter stirbt, kaum das er sie gefunden hat. Sein leiblicher Vater steht sogar zu ihm und "beichtet" es seiner Tochter.Doch diese reagiert herzlos und ist nur auf ihren Ruf bedacht.
Mandu verbringt einige Zeit mit seinem Großvater, erkennt aber, das es ihn noch mehr zu seinen Freunden und vor allem zu Lucy zieht.
Wie wir schon vermutet haben, Mr. Taylor ist wirklich der Vater der Zwillinge. Er bekennt sich endlich zu ihnen , und will sie zurück holen .Doch die bleiben lieber bei Mr. Milton, der sie gleich adoptieren will.

Mir war es am Schluß ein wenig zu viel des "Guten", selbst für eine Jugendroman.
Die ersten Kapitel waren deutlich mit ernsten Themen gefüllt. Strenge Schulen in denen auch vor Schlägen nicht zurück geschreckt wird, das Leid der "Stolen Generation", Erschießung eines Pferdes.
Dann kommt es mir so vor, als wäre der Autorin eingefallen, das sie einen Jugendroman schreibt und "rudert" erst einmal kräftig zurück.

Ich bin mal gespannt , wie ihr das seht.

#3 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von leseratte1310 18.07.2014 18:05

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Alles wird gut!

Nach den Schwierigkeiten, die immer überraschend gemeistert wurden, wendet sich nun wieder alles zum Positiven. Überall Friede, Freude, Eierkuchen. Irgendwie schön und doch unbefriedigend. Was recht früh vorherzusehen war, nämlich die Paarkonstellation, ist eingetroffen. Ein weiteres Paar gibt, was nicht vorherzusehen war, und das sich über alle Konventionen hinwegsetzt.

Ganan ist nicht mehr aufgetaucht, dafür die Polizei, die die Zwillinge zum Waisenhaus zurückschicken wollte. Aber dank Brainstorming Onkel, der mit seiner Autorität und Position die Polizei an der Ausübung ihres Dienstes hinderte, geht auch das gut.

Der angebliche Vater der Zwillinge war zwar Mutter der Mutter verheiratet, aber ein Ekelpaket und nicht der Vater.

Taylor, der nun wirklich der Vater war, taucht auf und will die Mädchen zurückholen, sich aber nicht zu ihnen bekennen. Feigling. Stolz darauf, sich gegen seine Frau durchgesetzt zu haben, aber nicht konsequent sein.

Dafür beweist Mandus Vater, dass er doch nicht so ein Unsympath ist. Er will Mandu aufnehmen, auch gegen den Willen seiner Tochter. Was ist das für eine egoistische Zicke. Ihre Aktion als Kind hätte man ihr nachsehen und mit Eifersucht entschuldigen können, aber inzwischen ist sie erwachsen und keinen Deut besser als früher.

EinBuch, das nette Passagen hatte, das mich aber nicht wirklich überzeugt hat.

#4 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von zehn123 18.07.2014 19:47

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Ich habe das Buch beendet. Und es ist quasi alles zum Happy End geworden. Miranda und Lucy werden von Brians Onkel adoptiert. Und schlußendlich kommt auch noch Mandu dazu. Das einzig traurge war der Tod von Mandus Mutter. Als er bei ihr war ist sie gestorben. Das war traurig.

Der angebliche Vater der Zwillinge war ja eine herbe Enttäuschung. Und das die beiden dann nicht zu Mr. Taylor, ihrem leiblichen Vater, wollten, kann ich verstehen. Er hätte sie zwar aufgenommen, aber wirklich zu ihnen gestanden hätte er nicht.

Mandus Vater hat tatsächlich sein Wort gehalten und hätte ihn aufgenommen. Aber das wollte Mandu nicht. Wahrscheinlich wäre er mit dieser Schwester auch nicht wirklich glücklich geworden.

#5 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von zehn123 18.07.2014 19:49

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Zitat von leseratte1310 im Beitrag #3


EinBuch, das nette Passagen hatte, das mich aber nicht wirklich überzeugt hat.



So richtig überzeugen konnte mich die Geschichte auch nicht. Der Anfang war gut und hatte wirklich Potenzial, aber dann ist es immer mehr abgeflacht. Vielleicht lag es daran das alles zu glatt lief. Zu viele glückliche Zufälle. Ich weiß es nicht so genau. Aber irgendwie hat die Spannung und der Reiz gefehlt.

#6 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von Annegret 18.07.2014 22:54

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Der letzte Abschnitt hält noch ein paar Überraschungen bereit. Brians Onkel, Geoffrey Milton, ist eine liebenswerte Person. Brians Vater wurde von seiner zweiten Frau vor die Wahl gestellt, Brian oder das Baby. So sagte schließlich Geoffrey zu, den Jungen aufzunehmen.
Die Mädchen hatten einen Vater erhofft, der Geoffrey Milton ähnlich war. Joseph Clayton ist nicht ihr Vater, sondern doch Mr. Taylor.
Mr. Taylor will die Mädchen nach Hause holen, ohne daß er als Vater in Erscheinung tritt. Davon darf seine Frau nichts erfahren.
Mandu trifft auf seine sterbende Mutter. Ihr letzer Wunsch, ihren Sohn noch einmal zu sehen, geht in Erfüllung. Sein Großvater nimmt ihn mit ins Outback.
Mandu hatte seinen Vater getroffen, der zu seinem Versprechen steht, ihn in seinem Haus aufzunehmen und ihm eine Ausbildung zu ermöglichen. Dafür müßte er seine "schwarzen Gene" vergessen.
Zum Schluß wird alles gut: Die Mädchen und auch Mandu werden von Geoffrey Milton adoptiert. Mandu hat sich entschieden, daß er weder zu den Schwarzen noch zu den Weißen, sondern zu seinen Freunden gehört, und ganz besonders zu Lucy.

Für ein Jugendbuch finde ich die Geschichte gut gelungen. Es ist schon ein Unterschied, ob es eine Geschichte für Erwachsene oder für junge Leser ist. Ich habe die Geschichte gerne gelesen.

#7 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von goat 19.07.2014 00:26

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Ja, zum Schluss wird alles gut. Leider alles so gut, dass es schon förmlich trieft. Schnell noch eben eine Tote eingebaut, dann fällt es vielleicht nicht so auf *grins*

Die Geschichte war ganz nett, aber doch arg konstruiert. Das hätte echt ein tolles Buch werden können, so ist es leider nur Mittelmaß. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, mit euch zusammen zu lesen und ich bin froh, dass ich mit meiner Meinung zumindest nicht ganz alleine dastehe. Aber es ist ja auch gut, dass nicht alle den gleichen Geschmack haben.

#8 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von leseratte1310 19.07.2014 09:57

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Zitat von goat im Beitrag #7
Ja, zum Schluss wird alles gut. Leider alles so gut, dass es schon förmlich trieft. Schnell noch eben eine Tote eingebaut, dann fällt es vielleicht nicht so auf *grins*

Die Geschichte war ganz nett, aber doch arg konstruiert. Das hätte echt ein tolles Buch werden können, so ist es leider nur Mittelmaß. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, mit euch zusammen zu lesen und ich bin froh, dass ich mit meiner Meinung zumindest nicht ganz alleine dastehe. Aber es ist ja auch gut, dass nicht alle den gleichen Geschmack haben.

Zitat von goat im Beitrag #7
Ja, zum Schluss wird alles gut. Leider alles so gut, dass es schon förmlich trieft. Schnell noch eben eine Tote eingebaut, dann fällt es vielleicht nicht so auf *grins*

Die Geschichte war ganz nett, aber doch arg konstruiert. Das hätte echt ein tolles Buch werden können, so ist es leider nur Mittelmaß. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, mit euch zusammen zu lesen und ich bin froh, dass ich mit meiner Meinung zumindest nicht ganz alleine dastehe. Aber es ist ja auch gut, dass nicht alle den gleichen Geschmack haben.


Ja, es fing ziemlich interessant an. Die Mitte war Mittelmaß, da trotz Problemen alles recht glatt lief. Aber das Ende war einfach zu "gut" und damit sehr unrealistisch. Aber ich bin trotzdem der Meinung: Wir hatten eine angenehme Leserunde.

#9 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von Tina 19.07.2014 12:54

Zitat von leseratte1310 im Beitrag #8


Ja, es fing ziemlich interessant an. Die Mitte war Mittelmaß, da trotz Problemen alles recht glatt lief. Aber das Ende war einfach zu "gut" und damit sehr unrealistisch. Aber ich bin trotzdem der Meinung: Wir hatten eine angenehme Leserunde.



Genau so empfinde ich es auch. Die glücklichen Zufälle in dem Mittelteil haben mich nicht so sehr gestört, da es auch immer wieder "Unglücksfälle" gab.

Die Oberin(die" Hexe") mochte ich wirklich nicht leiden, aber ihre Bestrafung ist für mich auch nicht fair. Schulen dieser Art wurden zur dieser Zeit so geführt, und auf die Aussage von zwei Mädchen wird eine Frau die schon jahrelang ihren Job macht, strafversetzt? Auch sehr unglaubwürdig.


Trotzdem werde ich dieser Autorin eine Chance geben, und mal ihre "Erwachsenenromane" lesen. Den Anfang( auch noch den Mittelteil) fand ich wirklich gut.

#10 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von goat 20.07.2014 00:33

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Wäre es zu der Zeit aber so gewesen, wäre vielen Kinder viel Elend erspart geblieben.

#11 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von zehn123 20.07.2014 09:04

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Ich habe schon Romane der Autorin gelesen und fand diese richtig gut.

#12 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von Mrs.Bennet 20.07.2014 23:21

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Und nun zum Ende gut, alles gut Finale:

Es hat mit gefreut zu erfahren wie es Apari ergangen ist. Mandu hat nun also eine Sorge weniger. Onkel Geoffrey taucht genau im richtigen Moment auf, sehr praktisch, und er ist auch noch einer von den superguten. Miranda gesteht Lucy endlich die Sache mit dem Korallenherz. Mandus Mutter stirbt kaum das er da ist. Clayton ist nicht der Vater der Mädels, also lagen wir anfangs doch richtig! Mandus Schwester ist wirklich reizend, dann lieber keine Geschwister! Das Miss Drake mehr für Mr. Milton ist als nur die Haushälterin war ja keine große Überraschung, so wie er immer von ihr gesprochen hat! Und dann haben die beiden gleich so einen Schwung Teenager im Haus, die werden ihren Spaß haben!!! Ich möchte mir die Zukunft gar nicht vorstellen. Die Kids sind ja auch noch sehr jung, die kann man doch nicht einfach machen lassen, ich denke nicht, dass das damals so üblich war. Mr. Taylor wird wenigstens einmal Vater genannt, und Mandu kommt auch zurück. Ich fand es schade, dass man nichts von seiner Reise erfahren hat.

Insgesamt fand ich die Geschichte nicht schlecht, leicht zu lesen, nicht langweilig, etwas einfach gestrickt vielleicht- aber ich bin ja auch schon ein bisschen über 12.

Zitat von zehn123 im Beitrag #11
Ich habe schon Romane der Autorin gelesen und fand diese richtig gut.


Sind die ähnlich wie die Romane von Sarah Lark, also auch mit Vergewaltigungen und brutalen Ehemännern? Hier fand ich es nämlich mal ganz angenehm, dass nichts in der Art vorkam. Im Erwachsenenroman wären die Mädchen nie unversehrt aus der Kneipe gekommen... .

Zitat von Annegret im Beitrag #6

Für ein Jugendbuch finde ich die Geschichte gut gelungen. Es ist schon ein Unterschied, ob es eine Geschichte für Erwachsene oder für junge Leser ist. Ich habe die Geschichte gerne gelesen.


Sehe ich ähnlich. Klar lief alles ziemlich glatt, aber es ist ja auch ein Abenteuerroman für junge Mädchen. Ich muss jetzt nicht gleich das nächste Buch von der Autorin lesen, aber ich werde vielleicht irgendwann wieder eins lesen.

#13 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von Kanya 21.07.2014 19:35

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Ich muss sagen, dass Ende übertrifft ja alles an Kitsch und Friede, Freude, Eierkuchen. Mir war das eindeutlig zu viel. Selbst für ein Buch, dass für 12-jährige geschrieben ist, ist es mir zu viel. Ich finde das Ende für die Zeit in der das Buch spielt auch nicht sehr realistisch. Klar, wäre es toll gewesen, wenn es mehr Menschen, wie Geoffrey gegen hätte, aber er wirkt doch etwas zu großzügig und schafft es, dass alles zu glatt läuft. Zwar freue ich mich auch für die Jugendlichen, aber zufrieden bin ich damit irgendwie nicht.

Was ich ziemich witzig finde, ist, dass Mr. Taylor tatsächlich der Vater der Zwillinge ist, was wir ja von Anfang an vermutet haben, aber zwischendurch voll davon abgebracht wurden.

Alles in allem hat mir das Buch zuerst richtig gut gefallen, aber dann lief mir alles zu glatt und ich glaube, dass ich es mittelmäßig bewerten werde. Das Ende war einfach nicht meins, obwohl junge Mädchen es bestimmt toll finden.

#14 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von Mrs.Bennet 21.07.2014 22:19

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Was ich auch ein bisschen verrückt fand- alle Mütter sind durch Krankheit im Bett gestorben (ist die der Zwillinge doch, oder bin ich jetzt wirr?) und alle richtigen Väter der Kids sind als Väter ziemliche Nieten. Der eine gibt seinen Sohn weg (wegen Frau und Baby), der andere würde am Ende halt mal zu seinem Sohn stehen, aber vorher war es ihm auch nicht so wichtig (und auch weil die Tochter durchgedreht wäre) und der letzte kann seiner Frau und seiner Tochter nicht sagen, dass er der Vater der Zwillinge ist. Natürlich treffen genau diese vier verlassenen Seelen aufeinander und kommen am Ende sogar gemeinsam unter... .

Und was ich noch vergessen habe, ich fand Lucy ziemlich langweilig. Ab und zu war sie ganz "stark", aber ich habe eigentlich nicht mal verstanden, was sie da so tolles getan haben soll. Sie hat das Geld des verschnürten Menschenjägers versteckt und erntet dafür bewundernde Blicke- wow, wie mutig! Und da gab es viele solcher Momente, wo ich nicht kapiert habe, warum Lucy plötzlich so toll sein soll. Nichts gegen sie, aber Miranda fand ich viel interessanter und mutiger. Sie und Brian haben mir insgesamt auch besser gefallen.

#15 RE: 05 - Seite 321 bis Ende von zehn123 26.07.2014 12:15

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Zitat von Mrs.Bennet im Beitrag #12


Zitat von zehn123 im Beitrag #11
Ich habe schon Romane der Autorin gelesen und fand diese richtig gut.


Sind die ähnlich wie die Romane von Sarah Lark, also auch mit Vergewaltigungen und brutalen Ehemännern? Hier fand ich es nämlich mal ganz angenehm, dass nichts in der Art vorkam. Im Erwachsenenroman wären die Mädchen nie unversehrt aus der Kneipe gekommen... .




Ich habe gelesen "Der Fluch der Maorifrau", "IM Tal der großen Geysire" und "Das Geheimnis des letzten Moa". Das war allerdings schon 2009 und 2010. Wenn ich mich richtig erinnere waren die Geschichten nicht brutal....

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