#1 Wanted. Vielleicht. Nein. Ja. - Lena Hach von Adaneth 09.03.2014 18:26

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Rezensionen zur Leserunde

LG Adaneth

#2 RE: Wanted. Vielleicht. Nein. Ja. - Lena Hach von Amber 17.03.2014 16:44

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Ein kurzer Einblick

Finn ist 15 Jahre und leidet an Liebeskummer. Die Sommerferien versprechen eher trübselig als alles andere zu werden. Moritz, Finns bester Freund, probiert ihn aufzumuntern.
Lachen kann Finn aber erst, als er an einer Litfaßsäule einen witzigen Abreißzettel entdeckt. Nun heißt es, das Mädchen zu finden, das diesen Zettel aufgehängt hat. Zum Glück hilft Moritz Finn ein bisschen auf die Sprünge...

Bewertung

„Wanted“ ist ein gerade mal 155 Seiten starkes Büchlein, welches man gut an einem Tag durchlesen kann. Aber nicht nur wegen der doch knappen Seitenzahl, auch wegen der niedlichen und bewegenden Geschichte, die sich zwischen den Buchdeckeln befindet.
Finn wurde von seiner ersten großen Liebe verlassen und probiert dies nun mehr oder weniger zu verarbeiten und sich nicht die ganzen Sommerferien vermiesen zu lassen. Dies schafft er aber nur mit Hilfe seines Freundes Moritz, der als Hobby-Psychologe fungiert und die Handlung mit seinem Charme aufmuntert. Spanend wird die Geschichte erst, als Finn witzige Abreißzettel entdeckt, die auch den Leser zum Lachen bringen. Hinter den Abreißzetteln steckt Lara, die dann auch immer mehr in die Geschichte eingebaut wird. Die Kapitel sind mit Finn und Lara überschrieben und die Geschichte wird aus der Sicht der Beiden erzählt. Lara hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften und nach und nach wird dieser auch dem Leser enthüllt. Dadurch, dass Lara witzige Abreißzettel aufhängt, die auch bildlich in den Roman eingebunden sind, bekommt man einen ganz guten Draht zu ihr. Sofie, Finns Ex-Freundin, sorgt für ein bisschen Furore in der Geschichte, was sich aber gut in den Roman einfügt ist und die ganze Handlung durchaus interessant und spannend macht.
Finn fand ich als Hauptcharakter etwas langweilig. Er hat eine passive Art an sich, welche mich bestimmt beim längeren Lesen aufgeregt hätte. Dadurch, dass das Buch aber nur 155 Seiten hat, war dies nicht weiter schlimm für mich. Die passive Art von Finn wurde auch mit der aktiven Art von Lara ausgeglichen, so dass die Geschichte in einer guten Balance gehalten wurde. Das Ende ist der Autorin besonders gut gelungen.

Fazit

Dieses kurze Büchlein hat es wirklich in sich. Die Autorin hat eine interessante, wie auch einfühlsame Geschichte geschrieben, die einen mit ihrem Witz gefangen nimmt. Schade, dass der Charakter Moritz irgendwann einfach verschwindet, aber ansonsten kann man nicht viel mäkeln.

#3 RE: Wanted. Vielleicht. Nein. Ja. - Lena Hach von Gronik 18.03.2014 09:58

Finn wurde gerade von seiner Freundin Sofie verlassen und leidet unter schrecklichem Liebeskummer. Sein bester Freund Moritz gibt sich alle Mühe, ihn abzulenken und aufzuheitern und hat dafür ein mehrstufiges Programm entwickelt. Auch wenn Finn die Bemühungen durchaus zu schätzen weiß, hilft ihm das alles aber nicht wirklich weiter, er möchte Sofie zurück, auch wenn sie ihn nicht immer gut behandelt hat. Auf andere Gedanken bringen ihn dann aber bunte Abreißzettel mit lustigen Sprüchen, die er auf einmal überall in der Stadt entdeckt. Er versucht Kontakt zu dem Mädchen aufzunehmen, das diese Zettel aufhängt. Die beiden freunden sich an, doch Lara hat ein Geheimnis. Und Sofie taucht auch wieder auf der Bildfläche auf, als sie auf einmal Konkurrenz wittert!

Gerade mal 155 Seiten umfasst dieses Buch, von mir aus hätten es ruhig mehr sein dürfen, denn diese schön geschriebene Teenager-Geschichte hat mir richtig gut gefallen. In lockerem Tonfall werden durchaus ernste Themen angesprochen. Immer wieder unterbrochen und aufgelockert wird die Handlung durch die Abbildung von Laras Abreißzetteln, die auch mir jedesmal ein Schmunzeln entlockten und dies bestimmt auch in der Realität tun würden, wenn ich so etwas am nächsten Laternenpfahl sehen würde!

Die Figuren sind alle liebevoll und authentisch dargestellt und wuchsen mir als Leser schnell ans Herz, insbesondere natürlich Finn – denn wer war nicht schon mal in der niederschmetternden Liebeskummer-Situation? Auch die kreative Lara mochte ich auf Anhieb, ebenso wie Nebenfigur Moritz, von dem ich sehr gerne noch mehr gelesen hätte!

Das Ende ist kein Happy-End im klassischen Sinne, aber dennoch ein schöner, mutmachender und hoffnungsvoller Abschluss.

#4 RE: Wanted. Vielleicht. Nein. Ja. - Lena Hach von eleasy 21.03.2014 14:32

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INHALT
Seit er von seiner Freundin Sofie verlassen wurde, leidet der 15jährige Finn heftig unter Liebeskummer. Sein bester Freund Moritz versucht mit Hilfe seines extra entwickelten Anti-Liebeskummer-Programm, Finn über seinen extremen Trennungsschmerz hinweg zu helfen und ihn wieder aufzumuntern.
Doch dann beobachtet Finn eines Tages ein Mädchen, das in ganz Berlin total verrückte und witzige Abrisszettel aufhängt. Total fasziniert von ihr will er dieses ihm unbekannte Mädchen unbedingt näher kennen lernen.
Wird es ihm mit Moritz verrückter Idee gelingen, sie aufzuspüren?

MEINE MEINUNG
Mit „Wanted. Ja. Nein. Vielleicht“ ist der Autorin Lena Hach ein sehr unterhaltsames Jugendbuch gelungen, das die Leser mit seiner ungewöhnlichen, originellen Umsetzung begeistern wird. Schon das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und das Layout des Titels passt perfekt zum Inhalt des Buchs, in dem die witzigen Abrisszettel der Protagonistin Lena eine wichtige Rolle spielen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten Lara bzw. Finn erzählt. Die zwei Erzählperspektiven sind an der jeweiligen Kapitelüberschrift zu erkennen und lassen sich durch den unterschiedlich gestalteten Erzählstil leicht voneinander abgrenzen. Durch den locker-flockigen, jugendlichen Sprachstil der Autorin lässt sich die Geschichte äußerst angenehm lesen. Für eine lustige Auflockerung sorgen auch die abgebildeten, kreativen Abrisszettel von Lara, die passend in die Handlung eingebaut sind. Sie machen richtig Lust darauf, sich auch als „Performance-Künstler“ zu betätigen und eigene Kunstwerke zu entwerfen.
Die Autorin hat mit Finn und Lara zwei charakterlich recht unterschiedliche Hauptfiguren geschaffen, die auf Anhieb sehr sympathisch wirken, unheimlich lebendig erscheinen aber auch ihre Ecken und Kanten haben.
Gut getroffen ist der etwas gutmütige Finn mit seiner eher ruhigen, besonnenen Art, der sich anfangs in seinem ersten Liebeskummer in Selbstmitleid suhlt und sich hängen lässt. Sehr nachvollziehbar ist seine Entwicklung dargestellt, wie er anfangs seine Ex-Freundin Sofie vergöttert, sich voller Hoffnung auf ihre Spielchen einlässt bis er schließlich wichtige Entscheidungen für sich trifft und sich neugierig auf Neues einlässt.
Lara erleben wir als eine sehr kreative, unangepasste Persönlichkeit, die den Leser mit ihrer lebensfrohen, witzigen Art fasziniert.
Je mehr wir im Laufe der Handlung über sie und ihr familiäres Umfeld erfahren, desto mehr lernen wir eine andere Seite ihrer äußerst vielschichtigen Persönlichkeit kennen, die sie vor allen zu verbergen versucht. Sehr spannend ist es gemeinsam mit Finn allmählich hinter ihre Fassade zu blicken und ihren teilweise schwierigen Charakter zu ergründen.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Figur von Moritz, dem besten Freund von Finn, der mich mit seiner nervigen, nerdigen Art, seinen selbst kreierten Psychotests und überaus witzigen Einfällen immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Gerne hätte ich noch mehr von ihm gelesen.
Auch die übrigen eher im Hintergrund auftretenden Nebenfiguren sind insgesamt sehr vielschichtig und lebensecht ausgearbeitet.
Hervorragend ist es der Autorin gelungen, neben der unbeschwerten, sich langsam entwickelnden Liebesgeschichte zwischen Finn und Lara auch tiefgründigere Themen einzubringen. Neben Freundschaft, Beziehungsproblemen und Homosexualität schneidet die Autorin auch die sehr nachdenklich stimmende Problematik der Alltagsbewältigung von Angehörigen an, deren Kinder auf ungeklärte Weise verschwunden sind.
Die Autorin versteht es hervorragend, diese bedrückende Thematik derart einfühlsam in die Geschichte einzubauen, dass der übrigen unterhaltsamen Handlung ihre Leichtigkeit nicht verloren geht und sich auch keine bedrückende Schwere auf die Ereignisse legt.

FAZIT
Ein äußerst unterhaltsames Jugendbuch für junge Leser ab 12 Jahren mit sehr lebendigen Hauptfiguren und einer witzig umgesetzten Ausgangsidee!
Sehr überzeugend hat die Autorin neben der Liebesgeschichte auch ein sehr ernstes Thema angeschnitten, das zum Nachdenken anregt!

#5 RE: Wanted. Vielleicht. Nein. Ja. - Lena Hach von norwaytroll 22.03.2014 10:11

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Wanted Ja Nein Vielleicht
Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde mit der Autorin lesen und danke ganz herzlich dem Beltz & Gelberg Verlag für das Leseexemplar.
Cover: Das Cover ist in Glanzqualität und kommt modern herüber. Ober kopfüber ein dunkelhaariges Mädchen und unten ein rothaariger, männlicher Strubelkopf. In der Mitte ist der Titel und die Autorin zu lesen. Das Buch lässt sich sehr gut in der Hand halten und macht beim Lesen keine Leserillen, dies ist sehr positiv. Die Buchseiten sind aus sehr dicken Papier.
Herausgeber ist Beltz & Gelberg; Auflage: Originalausgabe (3. Februar 2014) und das Buch hat 155 Seiten.
Kurzinhalt: Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verlust – modern, humorvoll, vielschichtig und mit bezaubernder Leichtigkeit erzählt. Seit seine Freundin ihn verlassen hat, leidet der fünfzehnjährige Finn an Liebeskummer der Stufe zehn. Das hat zumindest sein bester Kumpel Moritz diagnostiziert. Obwohl dieser sich alle Mühe gibt, Finn aufzumuntern, kann der erst wieder richtig lachen, als er an einer Litfaßsäule zufällig einen merkwürdigen Abrisszettel erblickt. Aber wer ist das Mädchen, das die Zettel aufhängt, und wie kann er sie kennenlernen? Zum Glück hilft ihm Moritz auf die Sprünge ...
Meine Meinung: Das Buch ist einfach bezaubernd und nett geschrieben. Man muss nicht zwingend Teenager sein, um dieses Buch zu lesen. Die Autorin schreibt sehr witzig, aber auch sehr prosaisch. Eine tolle Idee in dem Buch fand ich die Umsetzung mit den Abreißzetteln, die so witzig eingestreut wurden, dass dieses Buch so kurzweilig und amüsant lesen ließ. Die 4 Protagonisten kommen sehr sympathisch herüber und sind so beschrieben, als wären es meine Nachbarn, obwohl ich nicht in Berlin wohne. Und es ist kein Buch über die Liebe, sondern einfach ein Buch über eine zufällige Begegnung, die in Liebe enden kann. Was mir sehr gefallen hat, es gibt kein Happyend, sondern eher ein Ausblick auf noch mehr. Denn dieses Buch zeigt dem Leser einen Einblick in die Gefühle und Welt von Teenagern, die auf der Suche nach dem perfekten Gegenstück sind. Auch die Idee, den besten Freund Moritz als schwul erscheinen zu lassen, fand ich sehr toll.
Mein Fazit: Ein gelungenes Debüt von einer Autorin, die hoffentlich noch weitere Bücher schreiben wird. Ich habe jede Seite mit einem Lächeln gelesen und war sehr enttäuscht, als ich schon am Ende ankam.
Erfrischend, charismatisch und irgendwie anders geschrieben als ein reiner Jugendroman, den man auch genießen kann, wenn man älter ist. Alle 5 Sterne und hoffentlich noch weitere Bücher in dem Stil.

#6 RE: Wanted. Vielleicht. Nein. Ja. - Lena Hach von schlumeline 31.03.2014 20:12

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Finn hat Liebeskummer. Seine Freundin Sofie hat sich von ihm getrennt, doch Finn kommt damit einfach nicht klar. Zum Glück ist sein Freund Moritz für ihn da und versucht ihn abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen. Sogar das ALK – Anti-Liebeskummer-Programm entwickelt er eigens für Finn. Auf andere Gedanken bringen Finn allerdings erst die verrückten Abreißzettel, die er an mehreren Stellen in der Stadt entdeckt. Dort werden Fragen gestellt und man darf sich die Antwort abreißen. Ja, nein oder vielleicht passt als Antwort eigentlich auch immer, aber es gibt auch andere sehr witzige Abreißideen, die nicht nur Finn faszinieren. Sie sind einfach herrlich diese Zettel und die Künstlerin, die diese Zettel entwirft, ist noch viel besser. Das zumindest findet Finn und so lernt er Lara schließlich näher kennen.

Die Autorin Lena Hach erzählt ihre Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und so lernt der Leser sowohl Finn als auch Lara aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln kennen. Lara ist auf den ersten Blick ein fröhlicher Mensch, aber sie verbirgt etwas. Ob Finn ihr eine Hilfe sein kann?

„Wanted. Ja. Nein. Vielleicht“ ist eine kurze Geschichte, für jugendliche Leser geschrieben, die mit einer wirklich lustigen Idee aufwartet. Laras Abreißzettel sind einfach sehr originell und versprühen gute Laune. Dennoch ist dieses Buch mehr als nur eine lockere, leichte Geschichte. Laras Geheimnis steckt tief in ihr drin. Es bedrückt und belastet sie sehr. Umso schöner ist es, dass die Problematik hier sehr gut aufgearbeitet wird. Lara lernt mit ihrer Vergangenheit zu leben.

In der Kürze liegt die Würze. Das bewahrheitet sich hier. Durch die kurze Handlung wird Laras Problem sehr schnell deutlich und entfaltet eine intensive Wirkung auf den Leser. Allerdings haben auch die anderen Charaktere ihre ganz eigenen kleinen Probleme, die zu bewältigen sind und die Autorin verpackt sie in eine rundum gelungene Handlung und damit in ein kurzes, sehr ausdrucksstarkes Jugendbuch.

#7 RE: Wanted. Vielleicht. Nein. Ja. - Lena Hach von Sinkana 01.04.2014 15:01

Inhalt:
Seit der 15-jährige Finn von Sofie verlassen wurde leidet er unter schrecklichem Liebeskummer und ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Sein bester Freund Moritz lässt sich einige Sachen einfallen um Finn zu helfen und ihn zu „therapieren“ doch nichts scheint wirklich zu helfen. Bis Finn einen Abrisszettel in der Stadt sieht und lachen muss. Wer steckt wohl hinter diesen Abrisszetteln? Finn macht sich auf die Suche und trifft dabei auf Lara. Doch dann taucht auch Sofie wieder auf.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch auf ein paar Stunden und am Stück gelesen, weil es einfach so schön ist und ich es nicht weglegen konnte. Dafür, dass es ein kleines Büchlein ist, stecken eine Menge Emotionen drin. Es geht um ernsthafte Themen, die immer wieder von witzigen Abrisszettelsprüchen abgelöst werden. Der Mix hat mir sehr gut gefallen. Auch die Charaktere fand ich super. Finn ist mir gleich ans Herz gewachsen, weil er mir einfach Leid tat. So gut wie jeder weiß, wie schmerzhaft Liebeskummer sein kann. Sofie war die einzige, die ich nicht wirklich mochte, aber das passt auch gut so.

Fazit:
Das Buch umfasst zwar nur ca. 150 Seiten, doch dafür gibt es eine Menge her. Von mir gibt’s einen Lesetipp.

#8 RE: Wanted. Vielleicht. Nein. Ja. - Lena Hach von Lovelysecrets 04.04.2014 00:26

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Inhalt
Zum Beginn der Sommerferien wird Finn von seiner Freundin verlassen. Diese Entscheidung nimmt ihn mit, doch ganz ist der Kontakt zwischen den beiden nicht abgebrochen. Während Finn noch Hoffnungen schöpft, amüsiert sich seine Ex-Freundin reichlich. Aber plötzlich lernt er dieses Mädchen kennen, das überall verrückte Abrisszettel aufhängt.


Meinung
"Wanted. Ja. Nein. Vielleicht" ist eine lockere und leichte Lektüre, die gerne zwischendurch mal gelesen werden kann. Obwohl die Geschichte nur 153 Seiten enthält, hat sie mich anfangs schon gefesselt. Ich wurde beträchtlich unterhaltet. Schade, dass die Geschichte so kurz ist. Ich hätte keinen Einwand dagegen gehabt, wenn sie etwas länger ausgefallen wäre.

Finn finde ich nett und gutmütig. Durch seine Gutherzigkeit lässt er sich in manchen Situationen wie ein Dackel behandeln. In solchen Momenten wollte ich am liebsten ihn schütteln, damit er mal zur Vernunft. Er merkt leider nicht, dass gewisse Menschen die Gutmütigkeit eines anderen ausnutzen. Aber letzten Endes kommt er doch zur Besinnung.
Seine Ex-Freundin, Sofie, konnte ich nicht leiden. Ihre Persönlichkeit ist ätzend und nervtötend. Bis zum Schluss konnte sie bei mir nicht mit Sympathie punkten.
Lara, das Mädchen, das verrückte Abrisszettel aufhängt, finde ich sympathisch. Ich mag sie und konnte mit ihr fühlen. Darüber hinaus konnte ich mich mit ihr sehr gut anfreunden, was ich bei der Sofie nicht behaupten kann.

Die jeweiligen Kapiteln fassen Finns und Laras Eindrücke und Gedanken zusammen und schildern die Geschichte aus ihrer Sicht. So kriegt man als Leser eine bessere Vorstellung von den beiden Charakteren und kommt ihnen auch nah.
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Ebenso ist sie auch leicht zu verstehen. Lena Hach hat hier einen einfachen Schreibstil verwendet, der gar keine Probleme beim Lesen bereitet.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass die verschiedenen Abrisszetteln im Buch abgebildet sind. So hat man als Leser diese genau vor den Augen.



Lieblingszitat
"... eine Schwester, die nicht da ist, folgt einem überallhin, wie ein Schatten. Und manchmal will man diesen Schatten nicht um sich haben, weil er alles verdunkeln kann, und dann hat man ein schlechtes Gewissen."



Fazit
"Wanted. Ja. Nein. Vielleicht." ist eine sehr schöne, unterhaltsame Geschichte, die amüsant zu lesen ist. Man möchte sie nicht aus der Hand legen.

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