#1 Akallabêth von Adaneth 18.09.2013 09:59

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Numenor und wie es unterging

#2 RE: Akallabêth von Lerchie 21.09.2013 10:45

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Manwe hatte Melkor/Morgoth in den Abgrund in die Finsternis geworfen, doch das Böse war immer noch in Mittelerde. Die treuen Menschen wurden belohnt durch ein Land zwischen Mittelerde und Valinor. Es wurde Númenor genannt. Und die Númenórer lebten lange glücklich und zufrieden auf dieser Insel, die sogar näher an Valinor als an Mittelerde lag. Elros war der erste König. Und mit den Elben waren sie gut Freund. Doch irgendwann wurde es ihnen zu eng und sie gründeten Städte an den Küsten von Mittelerde. . Zu dieser Zeit stand auch Sauron wieder auf und er verführte die Menschen, wie einst Morgoth sie verführt hatte. Ar-Parazon, Númenors König hörte von ihm und beschloss, dass Sauron sich ihm zu unterwerfen habe. Sauron war noch nicht stark genug, um gegen ihn zu kämpfen und so tat er, als unterwerfe er sich. Und Ar-Parazon nahm ihn mit nach Númenor. Und dann erlag er seinen Einflüsterungen. Den Elben glaubte er nicht mehr, er wollte die Unsterblichkeit auch für bestimmte Menschen. Einige Getreue hatten die Elben aber noch auf Nlúmenor, darunter war Elendil und seine Söhne Isildur und Anarion, sowie Elendils Vater Amandil. Dieser versuchte nacvh Valinor zu kommen um mit den Valar zu sprechen wie einst Earendil. Ob er angekommen ist, ist nicht bekannt.
Ar-Parazon hatte beschlossen, gegen die Valar Krieg zu führen, weil er eben auch die Unsterblichkeit beanspruchte. Doch die Schiffe waren noch nicht ausgelaufen, als ein Sturm mit Blitz und Donner aufkam. Und es gab ein Erdbeben und Númenor versank im Meer. Nur die Getreuen, die mit Elendil, Isildur und Anarion auf den Schiffen waren, kamen davon.

Die Menschen in Númenor hätten weiterhin so gut leben können, hätten sie nicht auf Sauron gehört. Und so schaufelten sie sich ihr eigenes Grab. Zwar wurde auch Sauron seiner Gestalt beraubt, aber wie wir wissen, kam er ja wieder.

#3 RE: Akallabêth von RitaM 22.09.2013 07:30

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Jetzt wird mir klar, warum die Waldläufer ein so abgeschiedenes Leben führen. Einerseits wird Aragorn von einigen sehr hoch geschaetzt, andererseits aber wird er von vielen gefuerchtet und verachtet. Wenn man die Geschichte seiner Vorfahren sieht und was die Numenorer den Menschen zum Teil angetan haben, wird vieles klar, auch, warum er so lange gezögert hatte, um sein Erbe anzutreten. Er hatte schlicht Angst, dass zuviel von seinen Vorfahren in ihm steckt, und damit meine ich nicht nur seine direkten wie Isildur sondern alle Numenorer. Wenn er nicht bis zuletzt zu den Getreuen gehalten hätte, hätte er dem Einfluss des Ringes bestimmt nicht widerstehen können.

Lg RitaM

#4 RE: Akallabêth von Adaneth 22.09.2013 16:55

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Die Arroganz der Macht - das scheint eines der Hauptthemen Tolkiens zu sein.

#5 RE: Akallabêth von RitaM 22.09.2013 20:27

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Oh ja, und wie leicht man verführt werden kann!

Lg RitaM

#6 RE: Akallabêth von Adaneth 23.09.2013 14:02

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Was mir nicht so ganz klar ist, wieso scheinbar aus Erfahrung (eigener und die der Vorfahren) nichts gelernt werden kann.

#7 RE: Akallabêth von RitaM 24.09.2013 17:27

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Leider, das sieht man ja auch an unserer heutigen Zeit, aber wenigstens sind wir in guter Gesellschaft mit Elben und Valari. :-)

#8 RE: Akallabêth von Adaneth 24.09.2013 18:47

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*lach*

#9 RE: Akallabêth von Lerchie 25.09.2013 19:59

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Ich konnte auch nicht verstehen, dass dieser König der Númenórer sich von Sauron huldigen ließ. Gut, Sauron war noch nicht so stark wie früher, aber er kannte doch seine Geschichte! Wie kann man nur so dumm sein. Aber ich denke, auch dort vergaß man und wollte es nicht mehr wissen. Und er konnte sich wohl auch nicht vorstellen, dass Sauron wieder noch mächtig wird. Er hatte ihn noch nicht selbst erlebt, kannte ihn nur vom Hörensagen. Es gibt halt immer Leute, die sich einbilden, die Weisheit mit Löffeln ge(fr)gessen zu haben. Und das war so einer.

#10 RE: Akallabêth von Adaneth 25.09.2013 20:56

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Ja, Selbstüberschätzung ist schon eine schlimme Sache

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