#1 Rezensionen von Lilly 14.06.2013 18:40

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An dieser Stelle finden eure Rezensionen zum Buch ihren Platz!
Für die Gewinner der Freiexemplare verpflichtend - alle anderen dürfen selbstverständlich auch ihre Meinung kundtun ...

#2 RE: Rezensionen von Gronik 23.06.2013 11:40

Jamian und sein jüngerer Bruder Junias sind Kienshi, Wächter, die die Menschen vor Vampiren beschützen. In ihrem Heimatort Glen Martha hat Jamian ein Abkommen mit den Vampiren, die sich relativ friedlich verhalten. Eigentlich könnte alles somit recht entspannt sein, doch nach einem Fehler von Junias stirbt ein Mensch und Jamian nimmt die Schuld auf sich. Der Senat der Kienshi nimmt ihm dafür das Leben und macht ihn zu einem Unsterblichen.

Eines Nachts kommt Jamian dazu, als drei Vampire versuchen, eine Frau zu töten. Er greift ein und vertreibt die Angreifer, realisiert aber zu spät, dass es sich bei ihrem Opfer ebenfalls um eine Vampirin handelt. Laine ist nach Glen Martha gekommen, um einen tödlichen Auftrag auszuführen.

Doch obwohl sie eigentlich Todfeinde sind, fühlen sich Jamian und Laine voneinander angezogen. Insbesondere Laine kämpft dagegen an, denn Jamian ist nicht irgendein Kienshi, was an sich schon merkwürdig genug wäre, sondern das Ziel ihres Auftrages.

Zu Beginn der Buches hatte ich ein wenig Probleme, in die Handlung hineinzufinden. Das Setting ist ein gänzlich anderes als bei der Dark-Dilogie der Autorin und auch wenn der Markt in den letzten Jahren mit Vampirbüchern ja geradezu überschwemmt wurde, ist die Idee mit den Kienshi doch wieder ein bisschen was anderes. Am Anfang fehlten mir hier ein bisschen mehr Informationen, um mir all das besser vorstellen zu können.

Die Geschichte nimmt dann aber rasch Fahrt auf und insbesondere die Anziehungskraft zwischen Laine und Jamian begann mich zu fesseln. Im Hintergrund steht immer noch ein großes Geheimnis, das erst im weiteren Verlauf enthüllt wird. Jamians Bruder Junias spielt hier ebenfalls eine wichtige Rolle. Der erst 16jährige Teenager ist von seiner eigenen Kraft teilweise überfordert, gilt als schräger Außenseiter und hat außer seinem Bruder keine Freunde, bis seine Mitschülerin Amy sich ihm nähert. Die Geschichte dieser beiden fand ich total süß, wenn auch weniger spannend als die Entwicklung zwischen Jamian und Laine.

Stolen Mortality ist das Erstlingswerk von Jennifer Benkau, welches aber erst jetzt veröffentlicht wurde. Der Hype um Vampirgeschichten ist inzwischen ja eher wieder abgeklungen, dennoch bin ich froh, dass der Verlag diese Geschichte nun doch noch herausgebracht hat, mir hat die Lektüre Spaß gemacht und bei Gelegenheit würde ich hier auch durchaus gerne noch eine Fortsetzung lesen. Das Buch ist abgeschlossen, aber das Setting würde meiner Meinung nach auf jeden Fall noch weitere Geschichten hergeben!

#3 RE: Rezensionen von fantasticbooks 23.06.2013 14:47

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Seit dem Tod seines Vaters ist Jamian Bryonts der Wächter eines kleinen Ortes in Schottland. Wie schon seine Vorfahren zuvor wurde er zum Kienshi gewandelt. Seitdem hat er übermenschliche Kräfte, muss jedoch die nötige Lebensenergie heimlich bei den Menschen des Ortes abzapfen. Seine Kräfte benötigt er, um die dortigen Vampire in die Schranken zu weisen, damit die ansässigen Menschen keinen Schaden nehmen.

Doch die vorzeitige Wandlung seines kleinen Bruders Junias bringt seine Welt immer mehr ins Wanken und setzt beide einer erhöhten Gefahr aus. Als Junias in seiner Unerfahrenheit einen furchtbaren Fehler macht, nimmt Jamian die Schuld auf sich und der Senat der Kienshi raubt ihm dafür seine Sterblichkeit. Das Auftauchen der unkonventionellen Vampirfrau Laine wirft Jamian dann vollends aus der Bahn und, obwohl er sich ihrer Gefährlichkeit bewusst ist, lässt er sich immer mehr auf sie ein.

Meine Meinung:

Wie immer bei Jennifer Benkaus Romanen haben mich die Charaktere des Romans tief berührt. Insbesondere Jamian, der trotz seines jungen Alters eine so große Bürde tragen muss und doch eigentlich nur ein junger Mann sein will, der ein bisschen das Leben genießt. Aber der Tod der Eltern und die ungewollte Wandlung in einen Kienshi haben dies alles zunichte gemacht. Einzig sein Bruder Junias ist ihm geblieben, den Jamian um alles in der Welt beschützen will.

Mit Jamian habe ich mitgezittert, geliebt und getrauert. Seine Zweifel an der Richtigkeit der Existenz der Kienshi und ihrer Methoden wiegen schwer und ich konnte stets diesen leisen Groll fühlen, der ihn ständig deswegen begleitet. Die Vampirin Laine ist trotz der sie umgebenden Gefahr dadurch eine willkommene Abwechslung für ihn. Sie ist undurchschaubar und immer, wenn ich als Leser dachte, ich wüsste nun wie sie tickt, hat sie mich erneut überrascht.

Besonders beeindruckend an diesem Roman fand ich die Tatsache, dass es hier nicht um das klassische Spiel "Gut gegen Böse" ging, sondern von Anfang an deutlich gemacht wurde, dass niemand ohne Schuld ist und sei es nur die bloße Natur der Existenz, die einen schuldig macht. Die düstere Atmosphäre des Buches unterstreicht dieses Empfinden und schürt die Spannung, die einem beim Lesen vorantreibt.

Fazit:

Große Gefühle und ordentlich viel Spannung sind die Grundpfeiler von Jennifer Benkaus "Stolen Mortality". Sie erzeugt eine düstere und dichte Atmosphäre, die mich schnell gefesselt und fasziniert hat. Alte und neue Fantasyaspekte sind hier auf einzigartige Weise kombiniert und mit den starken und authentischen Charakteren zu einem schlüssigen Gesamtkonzept verwoben, dass mich voll und ganz begeistern konnte.

#4 RE: Rezensionen von Lilly 23.06.2013 15:05

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Eine Welt voller Dämonen und nur wenige wissen Bescheid! Auch die malerische Idylle Glen Merthas im Norden Schottlands kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Grat zwischen Gut und Böse ungeheuer schmal ist.
Die Menschheit führt Kriege gegeneinander, Vampire saugen Blut und das Volk der Kienshi labt sich am Prana, der Lebensenergie von Mensch und Vampir.
Auch Jamian und Junias Bryonts gehören zu jenen Wächtern der Nacht, den Unamjua-Oidhche, die die Finsteren im Zaum halten und ein beinahe friedliches Miteinander in den Highlands ermöglichen. Der Tod des Vaters beraubte sie ihrer Jugend und konfrontierte sie schon früh und unvorbereitet mit der Bürde und Verantwortung ihres Erbes.
Die Kienshi, asiatischen Ursprungs einst im engen Zusammenhang mit Kampf- und Meditationskunst, Heil- und Körperkunde entstanden, sind temperamentvolle Persönlichkeiten, mutig und stark. In ihrer Individualität neutralisiert, ihre Lebensenergie zerstört und immun gegen Vampirmächte, sind sie den Blutsaugern nicht selten überlegene Gegner. Mit geschärften Sinnen, enormer Körperkraft und Geschwindigkeit, sorgen die Wächter und Jäger für Sicherheit und Ordnung.
Jamian hat einen guten Weg zwischen Gesetz und Freiheit gefunden. Vampire arrangieren sich mit seinen Regeln und die Menschen führen ein glückliches, wenn auch in der Regel ahnungsloses Dasein.
Auch Junias wurde mittels eines speziellen Serums aus den Laboratorien des Senats der Kienshi vorzeitig zum Vertreter seines Volkes gewandelt. Zu früh? Junias verliert bei der Aufnahme von Prana die Kontrolle und tötet einen Menschen. Die Konsequenz gültiger Gesetze wäre sein unausweichlicher Tod. Doch Jamian steht vor dem Senat für seinen Bruder ein und nimmt alle Verantwortung auf sich. Wie schon zuvor Junias Wandlung betreffend, plädieren auch dieses Mal der Oberste Senator im Rat der Kienshi, Ian Drawn, sowie dessen Tochter Sinead verstärkt dafür, die gebührende Strafe alsbald umzusetzen. Jamian wird ein Unsterblicher.
Weder Jamian noch Junias wissen um eine alte Prophezeiung des Propheten Jean de Saint-Rémy, die offensichtlich ihre Familie betrifft. Umso verbissener jagen der Oberste Senator und der Anführer der Partisan, eine Gruppe rebellischer Vampire, der Bedeutung dieser Legende hinterher. Als Vampirin Laine in Glen Mertha Einzug hält, ist die Gefahr für die beiden Brüder nahezu greifbar. Doch Laine verbindet mehr mit den Bryonts, als nur der Auftrag des gefährlichen Vampirs Jonathan. Das Schicksal entscheidet schließlich über Leben und Tod …

JENNIFER BENKAU startet ihre Geschichte um die Brüder Bryonts, Kienshi und Vampire in medias res. Die Autorin zäumt das Pferd von hinten auf, setzt Charaktere und Umstände in Intro und folgenden Kapiteln als gegeben voraus und findet erst später im Verlauf der Handlung Raum, die Hintergründe und Zusammenhänge zu klären. Zu Beginn des Geschehens wirkt die Fülle an Fakten ein klein wenig einschüchternd, facht allerdings auch Spannung und Neugier unglaublich an. Viele Fragen drängen sich dem Leser auf und suchen nach Antworten. Die Seiten verfliegen nicht zuletzt dank des flüssigen Schreibstils, der modernen Sprache und der Eigendynamik der Vorkommnisse im Nu. Erzählt werden die insgesamt achtundzwanzig Kapitel in dritter Person Singular aus wechselnden Perspektiven. Neben Seitenhieben auf politischen Amtsmissbrauch, Willkür, Gier nach Geld und Macht, sogar Folgen und Gefahren der Gentechnik und des Klimawandels, spielt vor allem die mystische Romantik eine große Rolle. Die Charaktere sind vielfältig, ihre Gedanken und Handlungen unterstehen Emotionen und glaubwürdigen Widersprüchen. Umso lebendiger und nachvollziehbarer sind ihre Eigenarten und Entscheidungen. Nicht nur einmal nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung. Die Überraschungen sind teils komisch, teils tragisch und mitunter erschreckend brachial. Genau mit dieser Spannbreite an Möglichkeiten, weiß JENNIFER BENKAU immer wieder gekonnt umzugehen. In ihren Büchern wird es nie langweilig. So muss sich STOLEN MORTALITY als Auftakt ihrer Schriftstellerkarriere auch nicht hinter anderen Titeln verstecken. Der Roman lässt viel Potenzial zur Spekulation und regt die Phantasie der Leserschaft an. Sogar noch über das abschließende Outro hinaus! So dürfen die Leser auf eine gegebenenfalls folgende Fortsetzung der Ereignisse gespannt sein.

STOLEN MORTALITY erscheint als großformatige Broschur im Sieben Verlag. Das geschmackvoll gestaltete Cover in eher düsterer Erscheinung, insbesondere der bedeutungsvolle Blick der jungen Frau des Motivs, passt bestens zum Inhalt des Romans. Ein klein wenig Sehnsucht, ein bisschen Erschrecken, ausreichend Raum für eigene Interpretationen. Die Kapitel sind mit knackigen Überschriften versehen, der Text gewinnt durch hübsche Szenentrenner Struktur. Die Rückseite des Buches verrät, worum es in der Geschichte geht, Nachwort und Information zur Autorin runden das Werk ab.

Fazit:

STOLEN MORTALITY – ein englischsprachiger Titel aus der Feder einer deutschen Autorin. JENNIFER BENKAUs Erstlingswerk weiß ebenso zu überzeugen, wie ihre beliebten Folgeromane. Interessant konstruiert, voller Emotionen, ohne Scheu vor Dramaturgie und Blut. Lediglich der scheinbar typische Humor ihrer späteren Arbeiten gestaltet sich noch weniger griffig und schwarz. Das tut der abwechslungsreichen, teils mit überraschenden Wendungen gespickten Unterhaltung jedoch keinen Abbruch. So bleibt diese Romantasy nicht allein nur den Fans der Autorin vorbehalten, sondern ist für jeden Leser dieses Genres ein Gewinn.

#5 RE: Rezensionen von Cekay 27.06.2013 20:08

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Zitat
Wir sind nicht die Guten, Junias, nur, weil wir kein Blut trinken. Wir sind einfach etwas anderes Böses.



*Buch/Cover/Schreibstil*
Das Erstlingswerk Stolen Mortality von Jennifer Benkau spielt in einer Welt, in der es nicht nur Menschen gibt. Als Wächter und Jäger sorgt das Volk der Kienshi dafür, dass die Vampire keine Regeln brechen.
Eine verträumt guckende Frau, ein paar Schnörkel… fertig ist das Cover. Nicht besonders originell, aber in sich stimmig. Die Frau passt meiner Meinung nach nicht wirklich zur Geschichte, aber über Geschmack soll man nicht streiten.
Dafür kann die Autorin um so mehr mit dem Schreibstil punkten. Sie versteht es, mit Worten umzugehen und transportiert dadurch die Gefühle der Charaktere direkt in mein Herz.


*Story / Charaktere*
Nachdem sein Vater stirbt, muss Jamian das Erbe der Kienshi antreten und wird Wächter über die Stadt Glen Martha. Er macht seine Sache gut und die Vampire haben ein ruhiges Leben, solange sie sich an die Regeln halten. Als mehrere seltsame Ereignisse aufeinander folgen ist klar, dass hier etwas nicht stimmt: Jamians jüngerer Bruder Junias wird viel zu früh für den Wächterdienst verwandelt. Er hat seine neuen Kräfte noch nicht unter Kontrolle und ein Mensch stirbt. Jamian nimmt die Verantwortung auf sich und wird daraufhin mit dem Fluch der Unsterblichkeit bestraft. Damit wird er Teil einer Prophezeiung, deren Erfüllung die sexy aber auch gefährliche Vampirin Laine verhindern soll. Werden sie durch ihre Liebe gerettet oder besiegeln sie damit sogar ein viel schlimmeres Ende?
Die Charaktere sind ein weiteres Highlight in diesem Buch. Selten hab ich so mit den Charakteren mitgefiebert und -gelitten. Sie sind auf fast jeder Seite glaubwürdig. Besonders Amy, die Freundin von Junias, hat es mir dabei angetan.


*Fazit*
Dieses Buch enthält einige bekannte Ideen, aber gemischt mit dem guten Schreibstil und der tollen Charakteren, ist diese Geschichte nicht nur für Fans des Romantasy zu empfehlen. Schlussendlich bleibt mir nur zu hoffen, dass die Autorin die geplante Fortsetzung auch wirklich umsetzt. 4 von 5 Sternchen

#6 RE: Rezensionen von Helen07 06.07.2013 14:07

"Stolen Mortality" von Jennifer Benkau - ein Roman mit einer interessanten Mischung aus Wächtern, Vampiren und Jägern. Die Grundidee gefiel mir jedoch habe ich hier mehr erwartet. Obwohl ich schon einiges an Vampirromanen gelesen habe möchte ich doch sagen, dass dieser Roman nicht in das übliche Vampirschema passt. Zwar gibt es auch in diesem Roman wie könnte es auch anders sein (!?;-)) wenn es sich um Romantasy handelt, Liebespaare doch läuft nicht alles so glatt ab wie man schon es von vielen mittlerweile "Kuschelvampirromanen" kennt. Was mich an den Charakteren hier begeistert ist, dass es sei es, es geht um Wächter, Vampire oder Jäger und nicht zuletzt Menschen alle ihre Schwächen und Stärken haben. Auf jeden Fall sind es hier echte Vampire, Bluttrinker, die am Werk sind. So bleibt es nicht aus, dass manche Szenen brutal, unmenschlich und teilweise auch roh rüberkommen.

Zunächst dachte ich, dass Stolen Mortality mein Lieblingsbuch von Jennifer Benkau, den Nybbas vom Thron stoßen könnte, aber im Nachhinein muß ich sagen es hat nicht geklappt;-) Obwohl Stolen Mortality ebenfalls in einer düsteren Atmosphäre spielt, nicht ganz so wie meiner Ansicht nach der Nybbas, die Charaktere hier auch um ihr Glück kämpfen müssen, hat mich der Nybbas mehr berührt. Das lag nicht zuletzt an den beiden Hauptcharakteren und am Ende der Trilogie.

Anfangs nach dem Intro bin ich nicht besonders gut in die Handlung reingekommen irgendwie war mir das ganze zu undurchsichtig. Vielleicht war das von der Autorin beabsichtigt doch mir hat das den Durchblick erschwert. Erst nach und nach bin ich in die Handlung reingekommen. Danach lief es wie am Schnürchen. Die meisten Fragen die anfangs aufgeworfen wurden, wurden im Laufe des Buches beantwortet, einige nicht...

Das Buch enthält einige humorvolle Passagen, starke Dialoge zwischen den Protagonisten, aber auch bei den Nebencharakteren, schöne niveauvolle erotische Szenen, unvorhergesehene Wendungen, Konflikte, Action, Spannung, Leidenschaft.

Fazit: Bei „Stolen Mortality“ handelt es sich um das Erstlingswerk von Jennifer Benkau, was jetzt erst veröffentlicht wurde. Das Buch spielt an wunderbar beschriebenen Schauplätzen die das Lesen zu einem Vergnügen machen. Das Intro war spannend, danach ging es etwas schleppend unstrukturiert weiter, zur Mitte hin erfuhr das Buch eine Steigerung um dann mit einem Ende abzuschließen, welches mich persönlich enttäuscht hat.

#7 RE: Rezensionen von Mira 09.07.2013 18:53

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Stolen Mortality von Jennifer Benkau

Inahlt :

Jamian Bryonts steht mit dem Rücken zur Wand. Um seinen jüngeren Bruder zu schützen, nimmt er die Schuld für einen Fehler auf sich, den er nicht begangen hat und unterwirft sich einem ewigen Fluch: Mittels eines Giftes raubt der Senat der Vampirjäger ihm die Sterblichkeit. Doch warum gerade diese diabolische Strafe für ihn gewählt wurde, stellt Jamian vor ein Rätsel. Und was hat es mit der Vampirfrau Laine auf sich, die zeitgleich in seinem schottischen Dorf auftaucht und über Gesetze nur lacht? Klar ist nur eins: Sie ist die Letzte, der Jamian vertrauen darf, denn Laine hat einen tödlichen Auftrag.

Meinung:
Die Idee, welche hinter dem Buch steckt ist mal etwas anders, als in all den anderen Vampirbüchern, die in den letzten Jahren auf dem Markt gekommen sind.
Jamian und Junias sind Kienshi die Wächter, jene Wesen die auf die Vampire aufpassen.
Sie sind stark und brauch Pama, die Lebensenergie eines Menschen, um ihren Körper zu Stärken.
Dabei müssen sie jedoch genauso aufpassen wie die Vampire, wenn sie das Blut trinken, denn nehmen sie zu viel Energie von einem Menschen, stirbt dieser.
Da die Story in Schottland spielt, gibt es dem ganzen noch etwas besonderes, denn man verbindet schnell das Land mit den Mythen und Legenden die es hervorbringt.

Zu Anfang bekommt man wenige Informationen, die einem den Einstig etwas schwer machen.
Doch nach und nach werden diese gut in die Geschichte hinein gebracht, so wird das Geheimnis um Jamain langsam gelüftet.
Immer wieder treten neue Schwierigkeiten auf. Wie die Liebe zu Laine der Vampirfrau der er nicht widerstehen kann.


Die Charaktere sind interessant und auch sehr gefühlvoll dargestellt, so dass man das Gefühl bekomme mit ihnen durch die Gefahren und die Liebe zu gehen.

Junias ist erst 16 Jahre und eigentlich viel zu früh ein Kienshi geworden. Der Senat hat so entschieden. Was dieser aber nicht weiß ist, dass June wie er von seinem Bruder genannt wird, zu starke Kräfte hat um sie richtig zu kontrollieren. Einzig und allein bei Amye kann er sich zusammen reißen. Sie ist der Halt den er braucht.


Fazit:

Nach einer Informationslosen Einleitung wird es ein spannendes Buch, welches etwas anderes ist als die Normalen Vampir Bücher. Auch das klischeehafte Gut gegen Böse wird hier nicht so dargestellt. Denn auch die Guten haben ihre Bösen Schwachstellen und die Bösen entdecken zum Schluss ihr menschliches Ich.

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