#1 Rezensionen von Quantaqa 17.05.2013 08:20

avatar

Hier stellen bitte diejenigen, die ein Freiexemplar gewonnen haben, am Ende der Leserunde ihre Rezension ein. Selbstverständlich freuen wir uns aber auch bei allen anderen Teilnehmern der Leserunde über ihre Fazits und Rezensionen.

Viele Grüße
Jana

#2 RE: Rezensionen von ConnyS77 23.05.2013 12:22

Vielen Dank noch einmal, dass ich das Buch lesen durfte!!!

Woran erkennt man ein gutes Buch? Daran, dass man es nicht weglegen kann und in der Geschichte gefangen ist. So ging es mir mit diesem Buch. In jeder freien Minute hatte ich das Buch vor der Nase, so dass mein Mann so langsam schon die Nase rümpfte.

Da Buch ist ein super geschriebenes Fantasy-Jugendbuch. Trifft genau die Themen von jungen Mädchen: Freundinnen, Freund, Familie, Liebe, Verlust, Angst, Mut.

Die Handlungen und Orte sind sehr gut beschrieben, so dass der Leser seine Buchwelt schön vor Augen hat.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, so dass die Seiten nur so dahinfliegen.

Die Kapitel sind in einer angenehmen Länge und umfassen wenige Seiten, so dass man ein Kapitel gut zwischendurch lesen kann. Aber dennnoch langgenug, um alles Wichtige zu erzählen.

Im November erscheint das 2. Band von der Serie und das werde ich mir auf jeden Fall holen.

#3 RE: Rezensionen von Gesil 25.05.2013 10:53

avatar

Inhalt
Die 17-jährige Lilly zieht mit ihrer Mutter nach Aurinsbach, wo sie mit deren neuen Lebenspartner und dessen Sohn Samuel zusammenleben werden. Für Lilly, die ihren Vater vor einigen Jahren verloren hat, ist das nicht der erste Umzug und so hat sie wenig Hoffnung, dass ihr Aufenthalt von Dauer sein wird. Ihre neue Schule ist das Internat im Dorf, das sie als sogenannte Externe besuchen wird. Hier findet sie nicht nur schnell neue Freunde, sondern trifft auch auf Raphael, der sich tagsüber seltsam distanziert verhält, nach Einbruch der Dunkelheit jedoch umso charmanter und zugänglicher ist. Dennoch scheint er etwas vor Lilly zu verheimlichen. Erst als Samuel in einen Unfall verwickelt wird, offenbart Raphael sein wahres Wesen und Lilly muss sich entscheiden: Will sie ihre Familie retten oder um ihre Liebe zu Raphael kämpfen?

Meine Meinung
Kerstin Pflieger nimmt mich mit ihrem Buch „Sternenseelen 1 – Wenn die Nacht beginnt“ mit auf eine Reise in meine Teenagerzeit, als ich Internatsreihen wie „Hanni und Nanni“ oder „Dolly“ verschlungen habe.
Hier jedoch wird die „übliche“ Geschichte einer Teenagerliebe angereichert mit seltsamen und fremdartigen Wesen, die die Erde bevölkern, ohne dass die Menschen etwas davon erfahren. Als Lilly auf Raphael trifft, wird sie ungewollt in deren Leben hineingezogen und muss mit der Erkenntnis fertig werden, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als uns die Wissenschaft vermitteln mag.
Dabei reagiert sie ziemlich taff auf Raphaels Enthüllungen und auch die Bedrohung des eigenen Lebens steckt sie fast etwas zu locker weg. Ich weiß nicht, ob ich das alles so ohne weiteres geglaubt/gekonnt hätte.

Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, weshalb die Seiten für mich nur so dahingeflogen sind. Das eingestreute Internatsleben, die kleinen Intrigen und Eifersüchteleien, sowie die Probleme, die für Lilly zu Hause entstehen, lassen das Geschehen lebensnah wirken. Manches, was mir im ersten Augenblick als nicht notwendig erschien, wird seine Auflösung jedoch erst im zweiten Band finden.
Auf jeden Fall war das Buch interessant zu lesen, denn Kerstin Pflieger hat mit den Sternenseelen, -bestien und –hütern eine ganz eigene, neue Form des Lebens kreiert. Ich bin gespannt, was wir im zweiten Teil Solange die Nacht uns trennt über sie erfahren werden.

#4 RE: Rezensionen von zehn123 25.05.2013 12:23

avatar

Sternenseelen-Wenn die Nacht beginnt

Zum Inhalt:
Lilly hat es nicht ganz leicht in ihrem Leben. Schon früh ist ihr Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen. Immer wieder zieht sie mit ihrer Mutter um. So auch jetzt wieder. Ihre Mutter zieht mit ihrem aktuellen Freund Thomas zusammen, der in einem kleinen Ort im Odenwald lebt. Thomas hat einen Sohn im gleichen Alter wie Lilly und zum ersten Mal seit dem Tod ihres Vaters, könnte wieder so etwas wie ein Familienleben zu Stande kommen. Lilly mag ihren Stiefbruder auch gleich und sogar in der neuen Schule kommt sie zurecht und findet Freundinnen. Als dann ihr Stiefbruder Samuel einen Unfall hat und sich danach total verändert, wird es für Lilly richtig schwer. Was geht hier vor? Nicht nur Samuel ist seltsam, auch andere Schüler an ihrer Schule verhalten sich komisch. Doch Lilly gibt nicht auf und bohrt bis sie weiß was Sache ist.

Meine Meinung:
Mit ihrem Roman „Sternenseelen“ hat Kerstin Pflieger etwas völlig Neues im Fantasybereich erschaffen. Als Leser erfährt man nur nach und nach um was es sich hier handelt, und ich kann nur sagen, die Idee ist Klasse. Super gut wird erklärt, um welche Wesen es sich hier handelt und wie sie zu Stande kommen. Mit einem leicht zu lesenden Schreibstil bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend.

Die Hauptprotagonistin Lilly hat es nicht leicht. Sie sehnt sich sehr nach einem Familienleben und nach Freundschaften. Und am Anfang erscheint auch alles richtig gut. Mit ihrem neuen Stiefbruder Samuel versteht sie sich und auch die beiden Mitschülerinnen Michelle und Amy freunden sich mit ihr an. Nur Raphael gibt Lilly Rätsel auf. Am Tag in der Schule tut er so als würde er Lilly gar nicht kennen, doch auf einer Party gibt er sich dann ganz anders. Als dann auch noch ihr Stiefbruder sich total verändert, fängt Lilly an tiefer zu bohren. Dabei bringt sie sich selbst in Gefahr. Mir hat Lilly als Person gefallen. Sie denkt nicht nur an sich selbst, sondern nimmt so einiges auf sich um für sich und ihre Mutter das Zuhause zu erhalten, das sie in Thomas und Samuel gefunden haben.

Raphael und seine Freunde geben von Anfang an so richtig Rätsel auf. Lange hat man als Leser keine Ahnung um was oder wen es sich hier handelt. Und trotz seiner manchmal sehr schroffen Verhaltensweise, war mir Raphael nie wirklich unsympathisch.

Das Ende der Geschichte ist richtig gut. Keine total offene Handlung, die den Leser unzufrieden zurücklässt. Und trotzdem mit genug Neugier ausgestattet, sich auf den zweiten Band zu freuen.

#5 RE: Rezensionen von fantasticbooks 25.05.2013 15:37

avatar

Als Lilly mit ihrer Mutter zu deren neuem Freund zieht, ahnt sie noch nicht, was auf sie zukommt. Der Wechsel von der belebten Stadt zum eher einsamen Land ist schon sehr gewöhnungbedürftig, doch zum Glück scheinen Thomas und sein Sohn Samuel ganz nett zu sein.

Lilly und Samuel besuchen auch zusammen die Privatschule, bei der ihre Eltern arbeiten. Im dortigen Internat sind hauptsächlich die Kinder reicher Eltern untergebracht und dem ein oder anderen merkt man dies auch an. Zum Glück sind nicht alle so und Lilly findet schnell Anschluss. Doch einige Kids scheinen etwas seltsam d´rauf zu sein. Insbesondere Raphael gibt ihr immer wieder Rätsel auf. Während er tagsüber ihr gegenüber abweisend und manchmal sogar verletzend ist, wechselt er abends in den Romantikmodus und scheint ebenso von ihr angetan zu sein wie sie von ihm. Was ist bloß los mit ihm?

Als dann Samuel in einen Autounfall verwickelt wird, geschehen Dinge, die Lilly nie für möglich gehalten hätte. Doch ihre neuen Erkenntnisse bringen sie ihn Gefahr und es fällt ihr schwer, zu entscheiden, wem sie trauen kann oder wem nicht.

Meine Meinung:

Das schöne Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und die Leseprobe tat ihr übriges. Der Titel versprach mir ein neuartige Idee auf dem Jugendbuchsektor und genau die habe ich auch bekommen.

Die Protagonistin Lilly war mir schnell sympathisch, zumal sie gleich zu Beginn mein Mitgefühl geweckt hat. Viel zu früh hat sie ihren Vater verloren, an dem sie sehr gehangen hat und der Verlust hat nicht nur Mutter und Tochter in tiefe Trauer gestürzt, sondern auch ihre Beziehung zueinander sehr gestört. Doch zum Glück hat sich Lilly wieder gefangen und nach einigen fehlgeschlagenen Beziehungen ihrer Mutter scheint diese endlich in Thomas ein neues Glück gefunden zu haben. Dem möchte Lilly nicht im Wege stehen und so ziehen sie alle zusammen.

Diesen vielversprechenden Anfangsbonus hat Lilly jedoch im Mittelteil bei mir ein wenig verspielt. Ihre Unschlüssigkeit und teilweise auch Unüberlegtheit war für mich nicht immer nachvollziehbar und auch handlungstechnisch dümpelte dieser Abschnitt ein wenig vor sich hin. Erst der Auftritt eines weiteren Antagonisten hat das Steuer in beiderlei Hinsicht für mich wieder ein wenig herumgerissen und dem ganzen wieder mehr Spannung und Struktur verliehen. Das letzte Drittel fand ich dann wieder sehr fesselnd und spannend, so dass ich es fast in einem Stück gelesen habe.

Für die weiteren Charaktere neben Lilly hätte ich mir gerne ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Während Raphael tagsüber persönlichkeitslos wirkte, was durchaus zu seinem Charakter passte, war er mir nachts einfach viel zu süß. Auch mein persönlicher Favorit Samuel war mir auf lange Sicht einfach nicht facettenreich genug. Ich hoffe da aber sehr auf die Fortsetzung, die ich trotz allem sehr gerne lesen möchte.

Fazit:

"Sternenseelen - Wenn die Nacht beginnt" ist ein Jugendfantasyroman mit einer für mich ordentlich umgesetzten frischen Idee. Interessante Charaktere und der jugendliche Schreibstil haben keine echten Längen aufkommen lassen. Das starke Ende konnte mich sehr überzeugen und wirkte relativ abgeschlossen. Dennoch gibt es genug Potential für eine Fortsetzung, die noch diesen Herbst erscheinen wird und, auf die ich sehr gespannt bin.

#6 RE: Rezensionen von MacBaylie 28.05.2013 10:18

avatar
Kurzbeschreibung:

Die 17 jährige Lilly muss nicht zum ersten Mal umziehen. Seit dem Tod ihres Vaters vor einigen Jahren, experimentiert ihre Mutter Moni nicht nur mit neuen Lebenspartnern, sondern auch mit neuen Wohnorten. Diesmal soll es in ein kleines Dorf im Odenwald gehen. Zusammen mit Monis neuem Freund Thomas und dessen Sohn Samuel beziehen sie ein kleines Häuschen ganz in der Nähe des Internats, welches die neue Arbeitsstelle von Moni und Thomas ist und an dem Lilly und Samuel die Schule beenden sollen.
Unerwarteterweise gefällt es Lilly sogar recht gut. Thomas ist eigentlich ganz nett, sein Sohn Samuel ziemlich heiß und neue Freundinnen lassen auch nicht lange auf sich warten. Dann ist da noch Raphael. Ein unnahbarer Typ mit ungeheurer Anziehungskraft.


Meine Meinung:

„Ich habe nie darüber nachgedacht, ob ich eine Seele besitze. Ich atme, ich sehe, ich denke - das hat mir immer genügt.“ (Zitat Prolog)

Das ist der erste Satz des Prologs. Für mich war der Prolog und das super schöne Cover ausschlaggebend, dieses Buch lesen zu wollen.
Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte auch sehr gut gefallen, aber leider gab es auch einige weniger schöne Leseerfahrungen.

Der Anfang präsentiert sich relativ ruhig und in einer Weise, wie man es schon öfter in Büchern dieser Art gelesen hat. 17 jähriges Mädchen, eines Elternteils beraubt, muss an eine neue Schule, trifft neue Freunde, und natürlich die Liebe ihres Lebens, die zu Beginn jedoch alles andere als liebenswert, gar gefährlich zu sein scheint.

„Wenn man oft umzog, gaben Orte einem kein Gefühl von Geborgenheit. Deshalb hatte sie Vanilleduft und die Stimme ihrer Mutter zu ihrem Zuhause gemacht.“ (Zitat S. 27)

Der angenehme Schreibstil der Autorin hilft aber, diese kleine Durststrecke dennoch als spannend zu empfinden und man will einfach nur wissen, worauf das Ganze denn nun hinausläuft. Was sind das für Wesen, die irgendwo lauern? Was ist dieser Raphael, der augenscheinlich zwei Seiten hat, für einer?
Anhand des Namens habe ich mich bei Raphael mal auf etwas „engelhaftes“ eingestellt und im weitesten Sinne kommt das auch hin, aber hier hat Kerstin Pflieger sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, was ich so auch noch nicht gelesen habe. Die Idee dieser Wesen, die natürlich auch ihre Gegenspieler im Gepäck haben - ich möchte hier nichts weiter darüber verraten - hat mir super gut gefallen.

Was mir leider nicht so gut gefallen hat waren etliche Wiederholungen.
Spätestens nach der dritten euphorischen Äußerung, wie schön, muskulös und klasse Raphael, Samuel und einige andere aussehen, hat das sicher selbst der unaufmerksamste Leser mitbekommen, dann möchte ich das wirklich nicht noch in weiteren 30 Kapiteln lesen. Oder wenn zwei Leute tanzen, möchte ich das nicht in haargenau dem gleichen Wortlaut beschrieben kriegen. Und dass Lilly ihre Mutter nicht gerne anlügt, habe ich eigentlich auch ziemlich schnell begriffen ...

Im letzten Teil des Buches ging es dann sehr rasant und spannend zu, vielleicht sogar ein bisschen zu rasant. Hier hätte ich mir den ein oder anderen Satz mehr gewünscht. Und vielleicht auch die ein oder andere Sache, die nicht aufgelöst wird. So bin ich zu dem Schluss gekommen, dass dieser erste Teil für meinen Geschmack zu „rosa“ endete. Zumal die Story ja noch weiter gehen soll.
Ohne zu viel zu verraten; man könnte annehmen, die Geschichte ist hier beendet.


Fazit:
Eine klasse Idee mit viel Potenzial.
Mit der Umsetzung war ich leider nicht ganz zufrieden. Zu viele Wiederholungen und das Ende für einen ersten Teil, meines Erachtens, zu aufgeräumt. Außerdem hätte die Balance (vorne langsam - hinten schnell) ein bisschen ausgewogener sein können.
Trotz alledem freue ich mich auf Teil zwei, der bereits im November diesen Jahres erscheinen soll. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Lilly und den geheimnisvollen Wesen weitergehen wird, und ich bin sicher, dass die Autorin das noch etwas besser hinbekommen kann.
#7 RE: Rezensionen von sunny89 28.05.2013 15:14

avatar
Eine tolle Romantasy Geschichte mit einigen Überraschungen!

Lilly hat es nicht leicht im Leben. Ihr Vater verstarb sehr früh und seitdem sind ihre Mutter und sie ständig umgezogen (ihre Mutter hat es sich zum Hobby gemacht, nach einer gescheiterten Beziehung den Ort zu wechseln). Nur diesmal soll alles anders werden. Anscheinend hat ihre Mutter nun endlich wieder einen vernünftigen Kerl gefunden und mit ihm und seinen Sohn ziehen die Beiden jetzt zusammen.
Lilly ist eine sympathische Protagonistin. Teilweise noch sehr unerfahren und naiv, manchmal kam sie mir eher vor wie eine 12-jährige, aber liebenswert. Ihr neuer „Stiefbruder“ hat es ihr direkt angetan.

Samuel ist ein liebenswerter Kerl. Die Beiden verstehen sich auf Anhieb, obwohl sie sich vorher nur ein bisschen über Facebook kennenlernen konnten. Er spielt außerdem eine wichtige Rolle in dem Buch.

Aber dann kommt Lilly in die Schule und da gibt es natürlich noch jemand tolleres als Samuel und zwar Raphael!

Raphael ist am Anfang ziemlich mysteriös, aber - wie soll es auch anders sein, sieht einfach furchtbar gut aus! Lilly ist sofort hin und weg. Doch Raphael hat ein Geheimnis und das bekommt Lilly direkt zu spüren. Da er sich am Abend noch so charmant und süß verhalten hat, am nächsten Tag in der Schule plötzlich ein totaler Idiot ist.
Ich muss sagen so charmant wie Raphael sein kann, hat man selbst als Leser, keine andere Wahl als ihn einfach toll zu finden. Man rätselt die ganze Zeit mit, was denn mit ihm nicht in Ordnung ist und warum Lilly da nicht mal das Gespräch sucht und was hier überhaupt los ist!

Jetzt denkt wahrscheinlich jeder, ach die Story kenne ich doch, wieder dasselbe Schema. Doch dem ist überhaupt nicht so! Klar sind viele Faktoren dabei, die einen an das eine oder andere Buch, nennen wir es mal Twilight erinnern (was an sich ja auch nicht schlimm ist), aber die Autorin hat hier trotzdem etwas ganz Neues geschaffen.

Der Fantasy-Part, sprich die Wesen, um die sich dieses Buch handelt, ist eine absolute Überraschung und hat mir sehr gut gefallen. Es bietet so viel Stoff für Erklärungen, dass ich mir vorstellen könnte noch ewig davon zu lesen.
Umso mehr freut es mich das noch weitere Teile geplant sind und der zweite kommt auch „schon“ im November raus.

Ich war hier ähnlich begeistert wie bei Splitterherz, da die Autorinnen mal von den öden Vampiren, Dämonen und haste nicht gesehen, abweichen und sich mit ganz anderen Wesen beschäftigen, die wir noch nicht kennen und es so umso spannender ist, mehr über sie zu erfahren.

Das Einzige was ich schade finde ist, das es keinen Cliffhanger gab. Ich liebe es ein Buch zu beenden, mit der Verzweiflung und dem Drang unbedingt weiterlesen zu müssen, sonst kann ich nicht weiterleben.
Aber wie ich in der Leserunde erfahren habe, mag Frau Pflieger Cliffhanger überhaupt nicht, deswegen sei es ihr verziehen. 

Auf den 2. Teil freue ich mich aber so oder so unheimlich und bin schon sehr gespannt was wir noch alles über diese tollen Wesen erfahren werden und welche Überraschungen Frau Pflieger noch geplant hat.


Fazit:

Ein Buch für Alle die Romantasy Geschichten lieben und sich gerne mal überraschen lassen. Absolute Leseempfehlung.
#8 RE: Rezensionen von Gronik 23.06.2013 11:56

Lillys Mutter zieht mit ihrem neuen Lebensgefährten zusammen. Für Lilly bedeutet das einen Umzug, eine neue Schule – und einen neuen Stiefbruder. Mit Samuel versteht sie sich auf Anhieb gut und auch unter den neuen Mitschülern findet sie rasch Anschluss. Wenn da nur nicht der mysteriöse Raphael wäre… Doch dann passiert ein schrecklicher Unfall und alles in Lillys Leben wird auf den Kopf gestellt. Sie findet heraus, dass Raphael und seine Freunde ein uraltes Geheimnis umgibt.

Obwohl mit den Sternenseelen hier eine ganz neue Art übernatürlicher Wesen eingeführt wird, konnte mich dieser Auftaktband nicht so ganz überzeugen. Am Anfang plätschert das alles so vor sich hin und einiges fand ich nicht wirklich logisch nachvollziehbar. Außerdem ist die Geschichte vom Aufbau her leider nichts wirklich Neues. Mädchen kommt in eine neue Stadt, verliebt sich in den geheimnisvollen, gutaussehenden, abweisenden Typen, kommt hinter sein Geheimnis, etc. Erst im letzten Drittel wird das Ganze dann spannender, nimmt Tempo auf und konnte mich dann auch wirklich fesseln. Kerstin Pfliegers Schreibstil lässt sich aber gut lesen, so dass ich das Buch trotz der anfänglichen Längen recht schnell gelesen hatte. Das Ende macht dann durchaus neugierig auf den zweiten Teil, der im November 2013 erscheinen soll.

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz