#1 Wie der Vater so der Tod - Tracy Bilen von Glitzerfee 13.05.2013 18:27

Inhalt:
Sara und ihre Mutter wollen flüchten. Sie wollen von ihrem gewalttätigen Vater abhauen. Doch an dem Tag, wo Sara von ihrer Mutter abgeholt werden soll, taucht diese nicht auf. Sara ahnt Schlimmes und doch hofft sie jeden Tag, dass ihre Mutter wiederkommt und sie holt. Sie versucht im Alleingang zu erfahren, was passiert ist.

Meine Meinung:
Schon von Anfang an ist Spannung in „Wie der Vater so der Tod“. Man fühlt die bedrückende und ängstliche Stimmung in dieser Familie. Sie haben es nicht leicht, der Vater total gestört und gewalttätig, der Bruder hat sich erschossen.

Sara und ihre Mutter spielen eine Rolle, damit der Frieden weiterhin erhalten bleibt. Sie müssen aufpassen was sie sagen, und wie sie sich verhalten. Doch damit soll endlich Schluss sein.

Als ihre Mutter nicht auftaucht und Sara wie vereinbart abholt, hat sie große Angst. Sie ist verzweifelt und das spürt man auch. Sie versucht sich so viel wie möglich einzureden, warum sie nicht am Treffpunkt erschienen ist.

"Wie der Vater so der Tod" ist in der Ich-Perspektive von Sara geschrieben. So bekommen wir einen genauen Einblick in ihre Gedanken. Diese wiederholen sich auch gerne mal, aber so fühlt man sich selber schon fast in diesem Körper. Man selber hätte auch immer wieder dieselben Fragen im Kopf.

Trotz des fürchterlichen Lebens, das Sara führt, ist sie so gut wie möglich, lebensfroh. Dennoch zurückhaltend wie immer. Sie liebt ihren Vater und erinnert sich, wie er mal war. Es sind kleine Rückblicke aus der Vergangenheit, doch diese sind nicht immer rosig. Hier erfährt man auch immer mehr von Matt, ihrem Bruder. So will man von ihm mehr wissen, warum er diese Tat begangen hat. Trotz des Versuches ihr Leben normal zu führen und es ihrem Vater recht zu machen, verzweifelt sie immer wieder. Sie sucht nach Anhaltspunkte ihrer Mutter. Diese bringt sie immer wieder in gefährliche Situationen. Dadurch wird die Spannung gehalten. Ich wollte die ganze Zeit wissen, was passiert ist.

Sie verliebt sich sogar in dieser schrecklichen Zeit in einen Mitschüler. Sie will es zwar vermeiden, doch gibt dieser nicht so schnell bei Sara auf.
Durch die Schwärmerei und dem verliebt sein, flaut die Spannung immer mal wieder ab, trotzdem hat mir dieser Teil in dieser doch sehr ergreifenden und spannenden Geschichte sehr gut gefallen. Es wirkt so normal und dazugehörig nicht fehl am Platz.

Das Ende konnte ich doch ein wenig erahnen, aber das störte mich nicht. Dafür war die Geschichte an sich, einfach zu gut.

Ich kann jedem nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Man wird es nicht bereuen. Trotzdem muss man bedenken, es ist ein Jugendthriller aber dafür ist er doch ganz schön rasant.

Fazit:
„Wie der Vater so der Tod“ lässt einen erst am Ende des Buches los. Man hat die ganze Zeit den Drang zu erfahren, was passiert ist. Spannung, Angst aber auch Liebe machen das Buch zu einem Leseerlebnis. Es ist etwas völlig anderes mit einer bedrückenden Atmosphäre. Ich kann Euch nur raten, es zu lesen.

#2 RE: Wie der Vater so der Tod - Tracy Bilen von chatty68 14.10.2013 14:20

Zum Inhalt:

Seitdem sich Saras Bruder das Leben genommen hat, ist in ihrer Welt alles anders. Ihr Vater verdrängt den Tod seines Sohnes, schlägt und demütigt ihre Mutter und ist ungewöhnlich nett zu ihr. Eines Tages möchte die Mutter dem Martyrium entfliehen und fordert Sara auf, ihre Tasche zu packen und am nächsten Tag nach der Schule auf sie zu warten, damit sie zusammen fliehen können. Sara packt, versteckt die Tasche und kann es kaum erwarten. Der nächste Tag kommt, die Schule ist zuenede und Sara wartet. Aber keine Spur von ihrer Mutter. Abends macht sie sich dann entmutigt auf den Heimweg und hört nun von ihrem Vater, dass die Mutter auf Geschäftsreise musste. Ob das stimmt? Sara zweifelt! Warum und wer hat ihre Reisetasche wieder ausgepackt? Und warum wissen die Arbeitskollegen ihrer Mutter nichts von der Geschäftsreise? Wo ist ihre Mutter?

Meine Meinung:

Hat man dieses Buch erst mal begonnen, hat man große Schwierigkeiten es wieder aus den Händen zu legen. Spannung pur! Von der ersten bis zur letzten Zeile. Ein nervenaufreibender Thriller, der das Fingernagelkauen fördert. Man wird als Leser geradezu durch die Seiten geschleudert. Es ist unheimlich spannend zu verfolgen, wie die Geschichte sich entwickelt und immer weiter an Fahrt gewinnt, bis zum großen Showdown.

Für mich erhält dieses Buch das Prädikat: besonders wertvoll.

#3 RE: Wie der Vater so der Tod - Tracy Bilen von Gronik 03.01.2014 14:40

Seitdem Saras Bruder Matt gestorben ist, wird die Gewalttätigkeit ihres Vaters immer schlimmer. Eines Tages beschließt ihre Mutter, dass es nun genug ist, und will mit Sara abhauen und ein neues Leben anfangen. Da ihr Vater früher Polizist war und seine Familie sehr genau im Blick behält, müssen sie gut planen und dürfen sich auf keinen Fall erwischen lassen. Doch dann taucht Saras Mom nicht am vereinbarten Treffpunkt auf. Sind sie aufgeflogen? Sara ist verzweifelt und hat keine Ahnung, was sie nun tun soll. Ihr Vater lässt nicht erkennen, ob er von ihren Plänen gewusst hat und behauptet, ihre Mutter wäre auf einer Schulung. Hat sie das selbst zur Tarnung gesagt oder hat er das erfunden und ihr etwas angetan? Sara beginnt, nach Hinweisen zu suchen.

Parallel dazu interessiert sich ausgerechnet jetzt, wo sie kurz davor ist, die Stadt für immer zu verlassen, der total süße Alex für sie. Obwohl sie sich absolut nicht verlieben will, kann sie sich seinem Charme auch nicht ganz entziehen und so nimmt er immer mehr Platz in ihrem Leben ein. Mit ihm und ihrem guten Kumpel Zach hat sie somit wenigstens zwei Menschen auf ihrer Seite, denn sonst vertraut sie niemandem.

Das Cover hatte mich eigentlich eine Fantasy-Geschichte erwarten lassen, aber hier bleiben wir mal ganz im realen Leben.

Die Story entwickelt sich recht langsam, erst nach und nach schleicht sich unterschwellig die ganze Angst und Bedrohung ein. Allerdings fand ich Sara über weite Strecken einfach zu passiv, was das Verschwinden ihrer Mutter angeht und auch in der Entwicklung mit Alex. Das Ende ist hingegen actionreich und konnte mich auch in einem Punkt noch richtig überraschen.

Ein gut zu lesender Jugendthriller, bei dem die Lovestory allerdings etwas zu viel Raum einnimmt.

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