#1 Die Rückkehr d. Königs - 5. Buch - 6./ 7. Kapitel von Adaneth 21.03.2013 16:54

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Sechstes Kapitel: Die Schlacht auf den Pelennor- Feldern
Siebentes Kapitel: Denethors Scheiterhaufen

#2 RE: Die Rückkehr d. Königs - 5. Buch - 6./ 7. Kapitel von Lerchie 21.03.2013 18:55

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Weiter geht die Schlacht auf den Pelennor-Feldern. Die Rohirrm sind mitten zwischendrin und dabei ihr König und Dernhelm mit Merry. Doch als der König der Nazgul erscheint, erschrickt Theoden Pferd, steigt und fängt damit einen Pfeil ab. Doch Theoden wird unter dem Pferd begraben. Merry rührte sich zunächst nicht vor lauter Angst. Und plötzlich kam ihm Dernhelms Stimme sonderbasr bekannt vor. Der Nazgul drohte ihm er solle nicht zwischen ihn und sein Opfer treten. Doch dieser widerspricht dem Nazgul worauf dieser sagt dass kein Mann, der lebt, ihn hindern kann. Dioch dann nimt Dernhelm seinen Helm ab uns zeigt ihm, dass er kein Mann, sondern eine Frau ist: Eowyn. Das Reittier des Ringgeistes verliert seinen Kopf, Merry überwindet seine Angst und sticht ihm in die Kniekehle. Und Eowyn tötet ihn mit dem Schwert zwischen Kopf und Rumpf. Nur leere Kleidung bleibt übrig. Theoden war nicht mehr zu retten, das Pferd hatte ihm den Unterleib zerquetscht. Und Eowyn sowie auch Merry trugen von dem Kampf gegen den Ringgeist eine Krankheit davon.
Nun zu Denethor. Beregond hat eingegriffen und verweigert den Dienern Denethors den Eintritt in das Grabgewölbe, wo Denethor sich und Faramir verbrennen will. Gandalf kommt gerade noch rechtzeitig um Faramir zu retten, doch Denethor springt, nach kurzem Besinnen, auf den Scheideraufen, der mit Öl getränkt ist, zündet ihn an und verbrennt jämmerlich.
Die Stelle, wo Eowyn mit dem Ringgeist kämpft und sich als Frau zu erkennen gibt ist eine meiner Lieblingsstellen. Leider stirbt König Theoden. Eomer ist entsetzt, denn er glaubt auch seine Schwester sei tot.
Denethor hat immer wieder in einen der Panlantiri geblickt, denn auch hier gab es einen. Und ich denke, Sauron hat ihn wahnsinnig gemacht. Denn diesem konnte es doch nur recht sein, wenn Gondors Kräfte erlahmen. Doch er hat nicht mit Gandalf gerechnet. Dieser Abschnitt war genauso spannend wie alle anderen vorher. Beregond wird aus der Wache entlassen werden müssen, weil er sich seinem Herrn widersetzt hat. Aber er hat genau das Richtige getan.

#3 RE: Die Rückkehr d. Königs - 5. Buch - 6./ 7. Kapitel von RitaM 02.04.2013 22:49

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Hallo!

Ein Abschnitt voller Fragen für mich!

Die erster hatte koenig-ruebennase im letzten Abschnitt schon angesprochen und Lerchie hat den gleichen Gedanken. Ich frage mich, inwieweit das Verhalten von Denethor nur reine Verzweiflung ueber den Tod des Lieblingssohnes ist, oder doch eher auf den Einfluss von Sauron zurückzuführen ist. Die von Sauron kommende Dunkelheit stürzt ja ganz Gondor in tiefe Verzweiflung, warum sollte also Denethor, der in dieser Beziehung schon angeschlagen ist, da eine Ausnahme bilden? Ausserdem ist ein Heer ohne starke Führung leichter zu besiegen.

Die nächste Frage ist, warum ist Merrys Schwert so besonders, dass nur dieses den Nazgul verletzen konnte? Es kommt aus Westernis, ist es vielleicht eine Elbenklinge? Denen würde ich so etwas zutrauen. Außerdem finde ich es sehr erstaunlich, dass Merry seine anfängliche Angst dann doch von sich aus ueberwindet, ein erstaunliches Volk, diese Hobbits!

Die groesste Frage stellt sich mir aber in Bezug auf Eowyn. Wieso ist sie nicht wie alle anderen in der Gegenwart des Nazgul wie gelaehmt? Nur weil sie eine Frau ist, oder steckt da vielleicht die gleiche Macht dahinter, die auch zu ihrem Ungehorsam Theoden gegenüber geführt hat?

Alles Fragen, auf die es wahrscheinlich gar keine Antwort gibt.

Lg RitaM

#4 RE: Die Rückkehr d. Königs - 5. Buch - 6./ 7. Kapitel von Adaneth 03.04.2013 14:05

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Hi

Denethor besaß einen Palantir, der auf den Stein abgestimmt war, den Sauron besaß (Ithil-Stein) und wahrscheinlich hat ihn Sauron genauso betrogen wie Saruman und er sah nur die schlimmen Dinge und nicht die Guten.

Da könnte man schon verzweifeln, wenn man wie Denethor so viel Unglück erlebt hat - wobei er schon ziemlich seltsam war, ehe Frau und Sohn gestorben sind. (Das steht dann in den Anhängen)
Aber er ist ja auch so arrogant und selbstherrlich, dass man nur den Kopf schütteln kann. Er weiß, das Aragorn kommt und die Königswürde beansprucht - und er will sie ihm keinesfalls geben. Er, Denethor, will "König" bleiben. Irgendwie erinnert mich sein Verhalten an erweiterten Selbstmord. Das ist ja oft genug der Grund für die sg. Familientragödien wo Frau und Kinder umgebracht werden. Ich weiß aber nicht ob Tolkien an sowas gedacht hat.

Zu Merrys Schwert:
Eowyns Schwert war auch keine Elbenklinge - das muss scheinbar nicht sein, wenn es um Prophezeiungen geht. Merry ist auch kein Menschen-Mann, sondern ein Hobbit-Mann. Das scheint eine Rolle zu spielen, wenn man an Tolkiens Wortspiel mit "man" denkt.

Zitat
Die groesste Frage stellt sich mir aber in Bezug auf Eowyn. Wieso ist sie nicht wie alle anderen in der Gegenwart des Nazgul wie gelaehmt? Nur weil sie eine Frau ist, oder steckt da vielleicht die gleiche Macht dahinter, die auch zu ihrem Ungehorsam Theoden gegenüber geführt hat?


Wenn man sich dafür entscheidet, dass Eowyn durch fremde Mächte gelenkt wird, also ausersehen ist den Hexenkönig zu töten, dann muss sie nicht nur in den Krieg ziehen und ihr Volk zurücklassen, sondern auch hier furchtlos sein.
Andererseits ist der Nazgul an Theodens Tod schuld und das gibt ihr die Kraft so furchtlos zu handeln und Merry auch. Sie lieben Theoden ja beide. Ich denke es ist so ähnlich wie bei Sam und Kankra, ohne seine Liebe zu Frodo brächte er wohl nicht die Kraft und den Mut auf sich ihr zu stellen. Wut überwindet Angst.

#5 RE: Die Rückkehr d. Königs - 5. Buch - 6./ 7. Kapitel von RitaM 03.04.2013 14:35

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Da stimme ich Dir zu. Wut, Angst und Liebe können viel bewirken, mehr, als man manchmal denkt. Und ich habe Merry wohl zu menschlich gesehen und vergessen, dass er eigentlich ein Hobbit ist.

Bei Denethor kam wohl alles zusammen, der Tod seines Sohnes, der Gebrauch des Palantirs und die Bedrohung einerseits durch Sauron und andererseits durch Aragorn. Er ist eben ein egoistischer Mensch, der seine Welt zusammenbrechen sieht.

LG RitaM

#6 RE: Die Rückkehr d. Königs - 5. Buch - 6./ 7. Kapitel von Adaneth 03.04.2013 17:58

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Zitat
Bei Denethor kam wohl alles zusammen, der Tod seines Sohnes, der Gebrauch des Palantirs und die Bedrohung einerseits durch Sauron und andererseits durch Aragorn. Er ist eben ein egoistischer Mensch, der seine Welt zusammenbrechen sieht.



Ja, das hast gut auf den Punkt gebracht

#7 RE: Die Rückkehr d. Königs - 5. Buch - 6./ 7. Kapitel von Lerchie 04.04.2013 11:14

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Ich denke, Denethor ist größtenteils durch den Gebrauch des Palantir wahnsinnig geworden. Natürlich spielt auch der Tod seines geliebten Sohnes Boromir eine Rolle und die Angst dass der König zurückkommt. Obwohl angeblich immer darauf gewartet wurde! Und Sauron hat ihn im Palantir bestimmt immer nur das Schlechte und Schlimme sehen lassen.

#8 RE: Die Rückkehr d. Königs - 5. Buch - 6./ 7. Kapitel von RitaM 05.04.2013 14:06

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Es haben zwar alle auf die Rueckkehr des Koenigs gewartet, aber keiner hat mehr daran geglaubt. Sie ist zu einer Legende geworden, die man sich seit langer Zeit erzaehlt.

Lg RitaM

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