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#16 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von Gronik 17.02.2013 18:10

Wenn du auf antworten klickst und dann runterscrollst (also bevor du abgeschickt hast), steht rechts unten bei jedem Beitrag "diesen Beitrag zitieren" - das anklicken und schwups, steht der Beitrag in deinem Antwortfenster!

#17 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von Helen07 17.02.2013 18:26

"Mich konnte das Buch im ersten Abschnitt noch nicht so recht überzeugen. Jane ist mir nicht sonderlich sympathisch, ich finde sie ziemlich nervig und anstrengend." (Aussage von Gronik)

Da geht es mir genauso wie Dir. Jane ist mir nicht sympathisch, sondern scheint nur noch von allem genervt zu sein. Auch von Paul und den finde ich sympathisch und das nur noch nach dem kurzen Gespräch während des Flugs. Er scheint sich für Jane zu interessieren. Jetzt interessiert mich in erster Linie wie sich der Flugzeugabsturz auf Jane und Paul auswirken wird.

Irgendwie hat es mit dem Zitieren nicht so geklappt wie es sollte! Mal sehen, ob ich es beim nächsten zitierten Beitrag hinbekomme;-)

#18 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von Mimi19 17.02.2013 19:25

Mit Jane konnte ich mich im ersten Abschnitt gleich super identifizieren :)
Ihr Wunsch nach dem Tod kann ich durchaus nachvollziehen, wenn sich selbst ihr Vater und dessen Mutter umgebracht haben.
Doch irgendwie ist es auch Ironie des Schicksals dass sie überlebt, obwohl sie eigentlich hätte sterben wollen. Andere Menschen in der
Maschine die mit ihrem Leben zufrieden waren und alles dafür gegeben hätten weiter zu leben, wurden allerdings vom Licht eingefangen...
Schon komisch ;)

#19 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von Gronik 17.02.2013 20:13

Zitat von Mimi19 im Beitrag #18

Ihr Wunsch nach dem Tod kann ich durchaus nachvollziehen, wenn sich selbst ihr Vater und dessen Mutter umgebracht haben.


Warum ist das nachvollziehbar? Sie sollte es besser wissen, was man den Hinterbliebenen damit antut. Und ihre Großmutter kannte sie gar nicht, wenn ich das richtig verstanden habe?

#20 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von lexxi2k 17.02.2013 20:46

Also das nenne ich mal Ironie des Schicksals. Erst plant Jane mit so einem Aufwand ihren Selbstmord und dann stürzt das Flugzeug ab, bevor sie die Tabletten schlucken kann. Ich bin gespannt wie sie sich so in der Wildnis schlagen wird.

Zickig finde ich Jane jetzt nicht, sie hat halt ein Problem. Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass sie so vehement davon überzeugt ist, dass sie sich auch umbringen muss. Es kann zwar in der Familie schon vorgekommen sein, es muss aber nicht heißen das sie es auch tun muss.

Etwas ist mir allerdings komisch vorgekommen. Sie meinte doch das sie den Tabletten-Cocktail im Internet recherchiert hat, allerdings frage ich mich, wie sie in der Klinik an einen Internetanschluss gekommen ist, da es dort drin sowas eigentlich nicht gibt.

#21 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von schlumeline 18.02.2013 05:23

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Zitat von Gronik im Beitrag #19
Zitat von Mimi19 im Beitrag #18

Ihr Wunsch nach dem Tod kann ich durchaus nachvollziehen, wenn sich selbst ihr Vater und dessen Mutter umgebracht haben.


Warum ist das nachvollziehbar? Sie sollte es besser wissen, was man den Hinterbliebenen damit antut. Und ihre Großmutter kannte sie gar nicht, wenn ich das richtig verstanden habe?


Ich komme damit auch nicht klar. Wobei ich mir grundsätzlich schon vorstellen kann, dass ein Mensch so verzweifelt ist, dass ihn Selbstmordgedanken plagen, so kann ich die Hintergründe hier bei Jane überhaupt nicht erkennen. Eine erbliche Neigung zu Selbstmordgedanken finde ich an den Haaren herbeigezogen und ich sehe auch in ihrem Leben eigentlich keine Veranlassung für einen Selbstmord, aber vielleicht wissen wir da einfach manche Dinge noch nicht. Ich bin daher gespannt.

Die Klinikbeschreibung aus Janes Sicht ist mir irgendwie sehr sonderbar vorbeikommen. Entweder war die Klinik ausgesprochen merkwürdig oder aber gerade diese Beschreibung aus ihrer Perspektive sollte uns zeigen, dass Jane doch nicht ganz richtig tickt. Ich weiß es nicht. Ihr Verhalten, ihre Gedanken, die Gespräche mit dem Doc und der Begleiterin auf dem Weg zu Flughafen, das alles ist bei mir ganz sonderbar angekommen.

Nun ist Jane im Flugzeug und es sieht ganz nach Absturz aus. Kommt sie aus der Toilette wieder heil heraus und was dann?

#22 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von eleasy 18.02.2013 12:01

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Zitat von lexxi2k im Beitrag #20
Etwas ist mir allerdings komisch vorgekommen. Sie meinte doch das sie den Tabletten-Cocktail im Internet recherchiert hat, allerdings frage ich mich, wie sie in der Klinik an einen Internetanschluss gekommen ist, da es dort drin sowas eigentlich nicht gibt.

Die Sache mit den Tabletten hat mich auch stutzig gemacht!
Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sie in der Klinik völlig unbemerkt solch eine Recherche anstellen konnte.
Denn eigentlich scheinen sie dort in der Einrichtung ziemlich überwacht zu worden zu sein, also hätte ich schon erwartet, dass die Browser-Verläufe kontrolliert werden.

Ein weiterer Punkt, der mir unrealistisch erscheint, ist, dass sie vom Apotheker die Medikamente kommentarlos ausgehändigt bekommt.
Klar sind die Tabletten frei verkäuflich, doch gleich alle auf einmal und in der Kombination, da wird normalerweise jeder Fachmann stutzig.

Aber irgendeine Rückmeldung scheint die Klink ja bekommen zu haben - entweder von der Pharmazie oder von der Betreuerin,
die bemerkt hat, dass sie in einem indizierten Laden gekauft hat.
Anders kann ich mir den Anruf vom Klinikhandy am Flughafen nicht erklären.

#23 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von eleasy 18.02.2013 12:17

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Zitat von schlumeline
Die Klinikbeschreibung aus Janes Sicht ist mir irgendwie sehr sonderbar vorbeikommen. Entweder war die Klinik ausgesprochen merkwürdig oder aber gerade diese Beschreibung aus ihrer Perspektive sollte uns zeigen, dass Jane doch nicht ganz richtig tickt. Ich weiß es nicht. Ihr Verhalten, ihre Gedanken, die Gespräche mit dem Doc und der Begleiterin auf dem Weg zu Flughafen, das alles ist bei mir ganz sonderbar angekommen.



Dieser Krankenhaus-Teil hat mich auch sehr verwirrt.
Alle Eindrücke von Jane sind seltsam distanziert beschrieben, so dass ich auch schon gedacht habe, dass soll uns zeigen,
dass sie ihre Umgebung eben anders wahrnimmt - fast so wie unter Drogen - von der Realität losgelöst.
Doch dies kann ja eigentlich nicht stimmen, denn sie macht auf mich überhaupt keinen depressiven Eindruck und dämpfende Medikamente hätten sie ihr kurz vor ihrer Klinikentlassung wohl auch kaum gegeben.
Insgesamt hat sie ja wahnsinnig viel Energie, die sie zur Verschleierung und Ausführung ihres Plans verwendet.
Nach dem Therapie-Gespräch mit Old Doc, das mir völlig missraten schien, habe ich mich schon sehr gewundert, warum sie nun fahren darf?
Der Arzt und auch Jane haben doch ganz klar ihre Probleme benannt, die zuhause auftreten werden, und der Arzt hat sogar ein klärendes Gespräch mit der Mutter vorgeschlagen.
Ich hätte mir schon große Sorgen gemacht, dass sie mit der Situation eben nicht alleine klar kommt!

#24 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von eleasy 18.02.2013 12:28

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Zitat von Gronik im Beitrag #19
Zitat von Mimi19 im Beitrag #18

Ihr Wunsch nach dem Tod kann ich durchaus nachvollziehen, wenn sich selbst ihr Vater und dessen Mutter umgebracht haben.

Warum ist das nachvollziehbar? Sie sollte es besser wissen, was man den Hinterbliebenen damit antut. Und ihre Großmutter kannte sie gar nicht, wenn ich das richtig verstanden habe?


Eine Todessehnsucht ist dadürch natürlich überhaupt nicht nachvollziebar.
Logisch ist aber, dass Jane aus ihrer Erfahrung mit den Selbstmorden in ihrer Familie den Schluss gezogen hat, dass man mit einem Selbstmord-VERSUCH maximale Zuwendung und Aufmerksamkeit bekommen kann.
Das diese nur Mittel zum Zweck waren, hat sie für ihre ersten "Zwischenfälle" ja zugegeben.
Mir ist aber nicht klar geworden, was passiert ist, dass sie nur "Ernst" machen will . . .
dieser ominöse Traum kann ja wohl kaum Auslöser gewesen sein!
Hoffentlich erzählt sie Paul hierzu später noch etwas, denn ich verstehe nicht, was in ihr vorggangen ist!

#25 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von lexxi2k 18.02.2013 13:39

Zitat von eleasy im Beitrag #22
Zitat von lexxi2k im Beitrag #20
Etwas ist mir allerdings komisch vorgekommen. Sie meinte doch das sie den Tabletten-Cocktail im Internet recherchiert hat, allerdings frage ich mich, wie sie in der Klinik an einen Internetanschluss gekommen ist, da es dort drin sowas eigentlich nicht gibt.

Die Sache mit den Tabletten hat mich auch stutzig gemacht!
Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sie in der Klinik völlig unbemerkt solch eine Recherche anstellen konnte.
Denn eigentlich scheinen sie dort in der Einrichtung ziemlich überwacht zu worden zu sein, also hätte ich schon erwartet, dass die Browser-Verläufe kontrolliert werden.

Ein weiterer Punkt, der mir unrealistisch erscheint, ist, dass sie vom Apotheker die Medikamente kommentarlos ausgehändigt bekommt.
Klar sind die Tabletten frei verkäuflich, doch gleich alle auf einmal und in der Kombination, da wird normalerweise jeder Fachmann stutzig.

Aber irgendeine Rückmeldung scheint die Klink ja bekommen zu haben - entweder von der Pharmazie oder von der Betreuerin,
die bemerkt hat, dass sie in einem indizierten Laden gekauft hat.
Anders kann ich mir den Anruf vom Klinikhandy am Flughafen nicht erklären.



Ja das in der Apotheke hat mich auch stutzig gemacht. Wenn darin ausgebildete Leute arbeiten, müssten die doch eigentlich wissen was diese Kombination anrichten kann. Das das einfach so verkauft wird ist unvorstellbar.

Ob die Betreuerin Jane verraten hat, kann ich nicht sagen. Gut, die Klinik hat auf Janes Handy angerufen, aber wenn wirklich Gefahr in Verzug gewesen wäre, hätte die Klinik doch alles daran gesetzt das sie das Flugzeug nicht besteigt.

#26 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von Gronik 18.02.2013 13:41

Ihr könnt aber einen amerikanischen Drugstore auch nicht mit einer deutschen Apotheke vergleichen. Das sind ja teilweise richtig große Läden und ich bezweifel sehr, dass da alles Personal eine pharmazeutische Ausbildung hat!

#27 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von schlumeline 18.02.2013 14:19

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Zitat von eleasy im Beitrag #22


Aber irgendeine Rückmeldung scheint die Klink ja bekommen zu haben - entweder von der Pharmazie oder von der Betreuerin,
die bemerkt hat, dass sie in einem indizierten Laden gekauft hat.
Anders kann ich mir den Anruf vom Klinikhandy am Flughafen nicht erklären.



Ich kann mir vorstellen, dass der Anruf auch einen anderen Grund haben kann. Es wuden doch so viele Flüge abgesagt, wegen den schlechten Wetterverhältnissen. Vielleicht wollte die Klinik einfach nur wissen was mit Janes Flug ist und ihr vielleicht auch raten nicht zu fliegen.

Zitat von Gronik im Beitrag #26
Ihr könnt aber einen amerikanischen Drugstore auch nicht mit einer deutschen Apotheke vergleichen. Das sind ja teilweise richtig große Läden und ich bezweifel sehr, dass da alles Personal eine pharmazeutische Ausbildung hat!


Ich kenne mich in Amerika nicht aus mit dem Verkauf von Medikamenten, aber in anderen Ländern ist der Umgang damit schon völlig anders als in Deutschland. Wenn man nur schon sieht, was man hinter der Grenze z. B. in den Niederlanden alles einfach so in normalen Supermärkten kaufen kann. Da fragt auch niemand nach dem Verwendungszweck.

#28 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von river 18.02.2013 14:33

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Zitat von Gronik im Beitrag #16
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Ok, danke:)

#29 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von river 18.02.2013 14:41

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Zitat von Mimi19 im Beitrag #18
Mit Jane konnte ich mich im ersten Abschnitt gleich super identifizieren :)
Ihr Wunsch nach dem Tod kann ich durchaus nachvollziehen, wenn sich selbst ihr Vater und dessen Mutter umgebracht haben.
Doch irgendwie ist es auch Ironie des Schicksals dass sie überlebt, obwohl sie eigentlich hätte sterben wollen. Andere Menschen in der
Maschine die mit ihrem Leben zufrieden waren und alles dafür gegeben hätten weiter zu leben, wurden allerdings vom Licht eingefangen...
Schon komisch ;)


Also, ich finde, dass es klar ist, dass Jane in sich drin eine Art Traurigkeit hat, weil sie zwei wichtige Menschen auf diese schreckliche Weise verloren hat. Dass das direkt zu ihrem Mordwunsch führt, habe ich jetzt nicht so empfunden, ich glaube einfach, sie kommt im Leben nicht klar, als Planerin und mit so vielen Dingen die man einfach nicht planen kann.

#30 RE: 1. Abschnitt: Kapitel 1 bis 10 von river 18.02.2013 14:50

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Zitat von eleasy im Beitrag #22
Zitat von lexxi2k im Beitrag #20
Etwas ist mir allerdings komisch vorgekommen. Sie meinte doch das sie den Tabletten-Cocktail im Internet recherchiert hat, allerdings frage ich mich, wie sie in der Klinik an einen Internetanschluss gekommen ist, da es dort drin sowas eigentlich nicht gibt.

Die Sache mit den Tabletten hat mich auch stutzig gemacht!
Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sie in der Klinik völlig unbemerkt solch eine Recherche anstellen konnte.
Denn eigentlich scheinen sie dort in der Einrichtung ziemlich überwacht zu worden zu sein, also hätte ich schon erwartet, dass die Browser-Verläufe kontrolliert werden.

Ein weiterer Punkt, der mir unrealistisch erscheint, ist, dass sie vom Apotheker die Medikamente kommentarlos ausgehändigt bekommt.
Klar sind die Tabletten frei verkäuflich, doch gleich alle auf einmal und in der Kombination, da wird normalerweise jeder Fachmann stutzig.

Aber irgendeine Rückmeldung scheint die Klink ja bekommen zu haben - entweder von der Pharmazie oder von der Betreuerin,
die bemerkt hat, dass sie in einem indizierten Laden gekauft hat.
Anders kann ich mir den Anruf vom Klinikhandy am Flughafen nicht erklären.



Oh, ich hab mir darüber nicht viele Gedanken gemacht, aber kommt einem ja logisch vor, dass die Betreuerin etwas gemeldet hat. Ich meine, Jane hat sich ja auch sehr nervös verhalten. Ich hatte aber trotzdem gedacht, dass der Anruf nur dazu gut war, dass die Klinik Jane nochmal fragen wollte, ob sie gut angekommen ist. War wohl ein bisschen naiv von mir;)

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