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#1 Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Quantaqa 28.12.2012 18:56

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#2 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Cekay 29.12.2012 20:08

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Zum Glück öffnet sich Marie so langsam bei Dr. Falkenhagen. So ganz kann ich nicht glauben, dass sie Patrick umgebracht hat. ...

Meine neueste Theorie Elli wars :D

Hannahs Erklärung zur Multplien Persönlichkeit find ich sehr gut. Ich hab mir bisher nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie das so ist bzw wie sich die Personen fühlen.
Ich denke aus den beiden werden noch gute Freundinnen, vielleicht können sie sich auch gegenseitig helfen mit den Taten fertig zu werden.

@Wiebke: Wie weit ging eigentlich deine Recherche bezgl. der verschiedenen pychischen Erkrankungen?

#3 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Wiebke 29.12.2012 20:52

Dafür habe ich ziemlich viel recherchiert. Ich habe jede Menge Bücher gelesen, aber auch verschiedene Therapeuten und Ärzte interviewt. Besonders toll war, dass ich sogar eine Führung durch die forensische Psychiatrie bekommen habe, das war unheimlich interessant, spannend und zugleich beklemmend. Jedenfalls lagen eine Weile bei mir zu Hause nur Bücher wie "Intimizid - über die Tötung des Intimpartner" oder "Frauen im Maßregelvollzug" oder "Tötungsdelikte und Schuldfähigkeit" etc. herum, für Außenstehende vermutlich etwas seltsam ... Dazu habe ich Leute aus verschiedenen Foren befragt, die an unterschiedlichen psychischen Erkrankungen leiden und relativ viele Erfahrungsberichte gelesen. Vor allem die Bücher zum Thema Zwang werden hinten im Roman aber auch alle genannt!

#4 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Wiebke 29.12.2012 20:55

P.S.: Noch zur multiplen Persönlichkeitsstörung: Alles, was ich darüber gelesen habe, ist so unfassbar, dass man es kaum glauben kann. Lange Zeit hielten manche Ärzte/Psychiater die Krankheit auch für eine Legende, die es gar nicht gibt, mittlerweile gibt es aber ausführliche Untersuchungen zu diesem Störungsbild. Die Betroffenen spalten sich tatsächlich so auf, als wären sie unterschiedliche, voneinander unabhängige Personen - das soll mitunter in einigen Fällen sogar so weit gehen, dass ein und derselbe Mensch unterschiedliche Blutgruppen hat, je nachdem, in welcher Persönlichkeit er gerade ist. Das allerdings kann ich mir echt nicht vorstellen, aber ich habe darüber gelesen.

#5 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Cekay 29.12.2012 21:09

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Ich kann mir schon vorstellen, dass sich sowas auch körperlich auswirkt aber die Blutgruppe? Das klingt auch für mich ein bisschen weit hergeholt

#6 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von norwaytroll 29.12.2012 21:12

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Zitat von Wiebke im Beitrag #4
P.S.: Noch zur multiplen Persönlichkeitsstörung: Alles, was ich darüber gelesen habe, ist so unfassbar, dass man es kaum glauben kann. Lange Zeit hielten manche Ärzte/Psychiater die Krankheit auch für eine Legende, die es gar nicht gibt, mittlerweile gibt es aber ausführliche Untersuchungen zu diesem Störungsbild. Die Betroffenen spalten sich tatsächlich so auf, als wären sie unterschiedliche, voneinander unabhängige Personen - das soll mitunter in einigen Fällen sogar so weit gehen, dass ein und derselbe Mensch unterschiedliche Blutgruppen hat, je nachdem, in welcher Persönlichkeit er gerade ist. Das allerdings kann ich mir echt nicht vorstellen, aber ich habe darüber gelesen.


Boah, das kann man sich gar nicht vorstellen, das mit den Blutgruppen find ich stark, das wäre doch praktisch, man kann menschen töten, mit Blutgruppe A und man hat aber Blutgruppe B.............lach, das ist ein Scherz! Aber ich find das schon krass, dass manche Leute soweit gehen, also ich glaube, ich würd die für blöd erklären, aber nichts für ungut, aber solche Leute, das geht doch gar nicht. Aber solche muss es ja auch geben..............grins!
Aber auf alle Fälle, find ich das Buch sehr spannend, auch die diese Erklärungen zu den Krankheitsbildern find ich toll, da kann ich mnir gleich was richtiges drunter vorstellen.
Lächeln musste ich am Anfang mit den ICD 10, mit den Krankheiten, fand ich witzig, weil so hatte ich das noch nie gesehen, jedenfalls Wiebke, bis jetzt ein tolles Buch, bin echt gern am lesen

#7 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von norwaytroll 29.12.2012 21:13

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Zitat von Cekay im Beitrag #5
Ich kann mir schon vorstellen, dass sich sowas auch körperlich auswirkt aber die Blutgruppe? Das klingt auch für mich ein bisschen weit hergeholt



Stümmt, aber in wenig abenteuerlich muss es ja auch sein, oder..........lach!

#8 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Cekay 29.12.2012 21:17

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Ja wohl wahr :D

#9 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von merlin78 29.12.2012 21:27

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Wir wissen jetzt, was mit Celia passiert ist und wie es zu der Trennung gekommen ist. Dennoch bleiben noch so viele Aspekte im Dunkeln. Dr. Falkenberg glaubt, dass Marie Patrick tatsächlich umgebracht hat, doch der Zwang soll nicht schuld sein.

Die Beschreibungen, wie sich Marie verändert hat, finde ich schon extrem und erschreckend zugleich. Ich kann es mir selbst nicht vorstellen, unter solchen Zwängen zu leiden, kenne aber selbst einige Menschen, die schwache Anzeichen von solchen Zwängen zeigen. Wird es bei diesen Menschen auch mal schlimmer werden?

Hannah ist mir ein wenig suspekt. Sie könnte auch eine sehr gewalttätige Persönlichkeit haben und damit eine potenzielle Gefahr für Marie. Leider weiß ich auch noch nicht, was ich von Elli halten soll. Ist sie wirklich eine Freundin oder hat sie etwas mit dem Tod von Patrick zu tun?

Bin mal gespannt, was als nächstes auf uns wartet und wie sie Patrick kennen gelernt hat.

#10 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von norwaytroll 29.12.2012 22:35

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Eine zwangsstörung, das tellich mir grausam vor, wenn ich daran denke, was marie für Phantasien hat, wenn sie Knder vor sich sieht, das muss echt schlimm sein! Also, ich stell mir das schwierig vor, vor allen Dingen kann ich richtig mitfühlen, wo ie Autorin schreibt, dass marie ihre Hände festhalten muss, dass sie nicht wirklich was den Kindern antut, das muss echt schlimm sein. Dann denke ich mir, dass ich Angst hätte, dass die anderen leute doch was sehen, obwohl das eigentlich nicht sein kann, aber das passiert doch so auch mal, dass man z. B. was denkt und dann guggt einen das Gegenüber so komisch an , das man wirklich denkt, jetzt Kannn derjenige ALLES sehen, was in meinem Kopf vorgeht, volll krass, oder???
Aber die Mutter von marie findich auch krass, vielleicht hat sie ja auch was damitzu tun, zumindest mit dem Bruch von der Ehe, denn das kan ich mir gut vorstellen, denn sie ist ja glaub ich, gegen alles, was marie so macht. Aber dass sie in der Situation noch nicht einmal ein paar mitfühlende Worte hat, das ist schon stark, das find ich nicht in Ordnung, der würd ich am liebsten den marsch blasen.........wütend! Das nervt mich so an Eltern, können die nicht einfach für ohre Kinder da sein, egal, was sie gerade verbockt haben? ich weiß, ich bin da sehr steng, aber ich bin immer für mein kind da, auch, wenn es das schlimste, unvorstellbarste machen würde, ich finde, das gehört dazu, das ist genauso, das meine mutter für mich da sein muss, egal, was ich fabriziere!

#11 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Kendra 30.12.2012 18:42

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Also langsam wird es spannender, auch wenn es mich bis jetzt noch nicht komplett aus den Latschen gekippt hat^^ Aber das kommt sicherlich noch^^
Ich finde die Vorstellung dass solche schreckliche Gedanken plötzlich einem ohne Vorwarnung durch den Kopf spuken können wirklich schaurig!!
Dass muss man sich mal vorstellen, wie beängstigend das ist, wenn man seine Gedanken nicht mehr unter Kontrolle hat und solche extreme Dinge denkt!!
Vorallem da man sich ja dann nicht mehr selber vertrauen kann....und seine Handlungen die folgen könnten.....

Um ehrlich zu sein, habe ich diese Zangsgedanken bislang gar nicht in Betracht gezogen, ich dachte eher an Zwangshandlungen wie das mit dem Hände waschen und den Herd kontrollieren und so etwas, das kenne ich.....das habe ich irgendwie selber
Ich schaue auch jedesmal bevor ich aus dem Haus gehe oder schlafen gehe, betimmt bis zu 4 mal über den Herd ob er aus ist und ob die Kerzen aus sind, und so etwas^^
Aber ich behandle es bislang eher als ein Spleen , der meine Freundinnen blustigt^^Und das in meinem Alter!!^^ Aber das habe ich schon irgendwie seit der Kindheit, weil ich dazu erzogen worden bin , stets umsichtig und vorsichtig zu sein, dass nix abbrennt oder so^^

Aber dass es noch weit schlimmere Extreme gibt, ist schon irgendwie beängstigend!

Aber zurück zum Buch^^ Ich weiß um ehrlich zu sein auch noch nicht so genau, was ich von ihrer Forumsfreundin halten soll, die sie ja persönlich als einen Engel ansieht...ich hoffe mal dass sie nicht irgendwie mit dem Mord zu tun hatte??

Auch kann der Leser den dramatischen Unfall ihrer Tochter und dessen schwierigen Trauerphase durchleben.....erst das Kind zu verlieren und dann noch die Trennung von ihrem Ehemann....Marie tut mir wirklich leid, vorallem da sie sich die Schuld daran gibt....
Auch ihre Mutter ist ja nicht gerade eine besondere Hilfe und Stütze! "Pass bloß auf dass es niemand anderes erfährt! Was sollen die Leute sagen...." jaja typisch die Angst davor was andere Menschen von einem halten können.....als wenn dies wichtiger als das Wohlergehen ihrer Tochter ist! So etwas regt mich wirklich auf!

Bin gespannt was wir noch erfahren^^ Und Hannah scheint auch ein sehr interessanter Charakter zu sein, oder sollte ich wohl besser sagen , Charaktere?^^

Liebe Grüße Kendra

#12 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Quantaqa 30.12.2012 19:00

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bis Ende

Marie und Hannah lernen sich gleich zu Beginn dieses Abschnitts kennen, ziehen sogar sozusagen zusammen. Hannah ist eine interessante Figur, ich bin gespannt darauf, sie näher kennen zu lernen.

Celia ist also überfahren worden, vor Maries Augen! Grausam. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie man sich da fühlt ... Und Christopher hat sich nach diesem Vorfall eine Geliebte gesucht. Arme Marie, ihr ganzes Leben ist durch einen Augenblick zerstört. Und es wird noch heftiger, als diese Gedanken anfangen. Wie grausam muss es für sie sein, all dies zu denken? Christopher konnte sie sich nicht anvertrauen und so wandte sie sich in ihrer Verzweiflung an ihre Mutter. Keine Hilfe, wie mir scheint ... Vielleicht hätte es Marie geholfen, sich an einen Arzt zu wenden. Aber ihre Mutter wollte lieber alles totschweigen.

Gerade als mir die Frage durch den Kopf ging, wer eigentlich Elli ist, wird diese Frage geklärt. Ich bin gespannt, welche Rolle Elli noch spielen wird.

Funktioniert das mit der Batterie und dem Draht wirklich?


Zitat von Cekay im Beitrag #2
Meine neueste Theorie Elli wars :D

Daran habe ich auch schon gedacht, denn Marie hat sich Elli sicherlich noch viel mehr anvertraut, immerhin bezeichnet sie sie als Freundin. Elli wusste also über Maries Gedanken genau Bescheid. Zudem hat sie diese auch auf ihr iPhone gesprochen (?), waren also mehr oder minder zugänglich?!? Hm ... Marie hatte ja abends Wein getrunken und getanzt. Hat ihr vielleicht jemand was in den Wein getan, dass sie sich deshalb an nichts mehr erinnern kann, und dann Patrick umgebracht, während sie daneben ausgeknockt war?

#13 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Wiebke 30.12.2012 21:31

Zitat von Quantaqa im Beitrag #12

Funktioniert das mit der Batterie und dem Draht wirklich?



Das hat mir zumindest ein Pfleger aus der Psychiatrie versichert, dass es immer wieder vorkommt, dass Patienten sich so Feuer machen, damit sie auch eingeschlossen in ihrem Zimmer rauchen können (was sonst nachts ja nicht geht). Ausprobiert habe ich es selbst allerdings nicht, aber im Internet gab es den Tipp auch in diversen Foren.

#14 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Helen07 30.12.2012 23:09

Zitat von Wiebke im Beitrag #4
P.S.: Noch zur multiplen Persönlichkeitsstörung: Alles, was ich darüber gelesen habe, ist so unfassbar, dass man es kaum glauben kann. Lange Zeit hielten manche Ärzte/Psychiater die Krankheit auch für eine Legende, die es gar nicht gibt, mittlerweile gibt es aber ausführliche Untersuchungen zu diesem Störungsbild. Die Betroffenen spalten sich tatsächlich so auf, als wären sie unterschiedliche, voneinander unabhängige Personen - das soll mitunter in einigen Fällen sogar so weit gehen, dass ein und derselbe Mensch unterschiedliche Blutgruppen hat, je nachdem, in welcher Persönlichkeit er gerade ist. Das allerdings kann ich mir echt nicht vorstellen, aber ich habe darüber gelesen.


Das mit den Blutgruppen habe ich noch nicht vorher gehört oder gelesen. Ich habe aber mal einen Bericht gesehen, der aufzeigte, dass je nachdem welche Persönlichkeit im Vordergrund stand sich z.B. Blutdruck, Blutzucker veränderten und mit den entsprechenden Krankheitsbildern einhergingen. Das kann ich mir sehr gut vorstellen.

#15 RE: Abschnitt 2: Kapitel 4 bis 6 von Helen07 31.12.2012 17:57

[quote=Quantaqa|p35386]bis Ende

Marie und Hannah lernen sich gleich zu Beginn dieses Abschnitts kennen, ziehen sogar sozusagen zusammen. Hannah ist eine interessante Figur, ich bin gespannt darauf, sie näher kennen zu lernen.

Celia ist also überfahren worden, vor Maries Augen! Grausam. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie man sich da fühlt ... Und Christopher hat sich nach diesem Vorfall eine Geliebte gesucht. Arme Marie, ihr ganzes Leben ist durch einen Augenblick zerstört. Und es wird noch heftiger, als diese Gedanken anfangen. Wie grausam muss es für sie sein, all dies zu denken? Christopher konnte sie sich nicht anvertrauen und so wandte sie sich in ihrer Verzweiflung an ihre Mutter. Keine Hilfe, wie mir scheint ... Vielleicht hätte es Marie geholfen, sich an einen Arzt zu wenden. Aber ihre Mutter wollte lieber alles totschweigen.

"Mir geht es da ganz genauso. Hannah finde ich sehr interessant. Hoffentlich erfährt man im Laufe des Buches mehr über ihre Erkrankung bzw. die Hintergründe dazu. Aber da gehe ich jetzt einfach mal von aus;-)

Diesen Unfall mitzuerleben stelle ich mir auch grausam vor. Vor allen Dingen wie soll man jemals damit fertig werden?

Diese Gedanken als Marie sich vorstellt was sie mit den unterschiedlichen Kindern machen will da wurde mir ganz anders.

Meiner Meinung nach hätte die Mutter mehr Mitgefühl, Anteilnahme für Marie zeigen können. Aber da Marie selbst erzählte, dass ihre Mutter verbittert sei, kann man wohl von der Mutter nicht mehr erwarten. Auch das sie sagte, dass das Celia doch besser in der Klosterschule aufgehoben gewesen wäre, war aus meiner Sicht wieder eine Art von Schuldzuweisung an die eigene Tochter.
Aber Marie wußte sich nicht anders zu helfen in dem sie sich an ihre Mutter wandte."

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