#1 Milas Lied von Britta Keil von Morgaine 18.06.2012 15:32

Rezension:

Ein neuer und großer Lebensabschnitt beginnt für Rike ... jetzt nach dem Abitur! Sie will raus und weit weg, in die große Stadt. In Berlin beginnt sie ein Studium, zieht in eine Männer-WG, die aber nur aus Theo besteht und sucht sich einen Job als Kellnerin. Sie tut sich schwer Anschluss zu finden, sowohl im Kommilitonen Umfeld, als auch im Privaten. Theo, der schrullige Mitbewohner nimmt sie an die Hand und zeigt ihr die Szene, in der er zu Hause ist. Während einer dieser Trips trifft Rike zufällig Mila, die singend in der Bahn auftaucht. Total fasziniert von ihrer Person, geht ihr auch Tage später dieses Mädchen nicht aus dem Kopf. Plötzlich taucht genau dieses anziehende Mädchen, mit den großen Ohrringen, bei ihrer Schicht im Delirium auf und bittet um eine Möglichkeit zu spielen.... Eine erste Annäherung entsteht nach dem Auftritt und beide empfinden etwas anziehendes am Gegenüber.
Die Geschichte hat 3 Protagonisten, wobei Rike und Mila definitiv die Hauptfiguren sind. Zwischen ihnen entwickelt sich eine Freundschaft, die abhängig macht. Rike ist abhängig von Mila's Anwesenheit, ihrer Zuwendung und der mysteriösen Aura die sie umgibt. Mila dagegen ist abhängig von Rike's Hilfe und Zuverlässigkeit in vielen Situationen.

Mein Fazit:

Die Geschichte die Britta Keil erzählt, hat eine thematisch gute Vorlage, aber wurde nach meinem Geschmack nicht gut umgesetzt. Die Personen sind nicht gut umrissen, die Geschichte wirkt sprunghaft, viele Sachen bleiben unausgesprochen oder nur vage angedeutet. Das Versprechen ein Buch um oder über die Musik zu lesen, wird hier leider enttäuscht. Die eigentliche Affinität liegt in der Abhängkeit der Personen mit/zu einander.
Thematisch sicher sehr gut für Jugendliche geeignet, da es ein einfacher und verständlicher Schreibstil ist und auch jugendsprachliche Redewendungen enthält, mit denen man sich in dem Alter identifizieren kann. Ich vergebe leider nur daher nur kleine Sterne für Milas Lied. Das ist schade, denn das Thema hat echt Potenzial!

Meine Wertung: Ich schwanke zwischen 2,5 - 3 Sternen

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