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#16 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Tim Pieper 24.04.2012 09:48

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Zitat von schlumeline

Zitat von Aphrodite
Schlumeline,

das mit der Ähnlichkeit (mit wem) wird sich dir noch erschließen....



Gut, dann habe ich also nichts überlesen und es macht dann später hoffentlich




Hallo Iris ,

schön, dass du dabei bist und gleich mitmischst.

Mit wem Friederike Dürr Ähnlichkeit hat, wird im ersten Leseabschnitt schon an mehreren Stellen angedeutet.

In dem Kapitel "Auf dem Dachboden von Klein-Sanssouci" auf S. 32 ff. erinnert sich Otto an eine junge Frau, der er offenbar viele zärtliche und intensive Gefühle entgegengebracht hat und die eine "frappierende Ähnlichkeit" (siehe S. 33, Zeile 35 - 36) mit Friederike Dürr hat . Er selbst nennt sich rückblickend "der zukünftige Ehemann" (siehe S. 33, Zeile 30). Also liegt nahe, dass er dieser jungen, noch namenlosen Frau Eheabsichten entgegenbrachte.

Einen weiteren deutlichen Hinweis findest du im nächsten Kapitel. Auf S. 35, Zeile 30 denkt Otto explizit, dass er beim ersten Treffen mit Friederike eine große Ähnlichkeit "mit seiner großen Liebe" festgestellt hatte, die er aber bei ihrem zweiten Treffen nicht bestätigen konnte.

Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte.

Dir viel Spaß beim Weiterlesen.

LG Tim

#17 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von schlumeline 24.04.2012 11:13

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Zitat von Tim Pieper

Zitat von schlumeline

Zitat von Aphrodite
Schlumeline,

das mit der Ähnlichkeit (mit wem) wird sich dir noch erschließen....



Gut, dann habe ich also nichts überlesen und es macht dann später hoffentlich




Hallo Iris ,

schön, dass du dabei bist und gleich mitmischst.

Mit wem Friederike Dürr Ähnlichkeit hat, wird im ersten Leseabschnitt schon an mehreren Stellen angedeutet.

In dem Kapitel "Auf dem Dachboden von Klein-Sanssouci" auf S. 32 ff. erinnert sich Otto an eine junge Frau, der er offenbar viele zärtliche und intensive Gefühle entgegengebracht hat und die eine "frappierende Ähnlichkeit" (siehe S. 33, Zeile 35 - 36) mit Friederike Dürr hat . Er selbst nennt sich rückblickend "der zukünftige Ehemann" (siehe S. 33, Zeile 30). Also liegt nahe, dass er dieser jungen, noch namenlosen Frau Eheabsichten entgegenbrachte.

Einen weiteren deutlichen Hinweis findest du im nächsten Kapitel. Auf S. 35, Zeile 30 denkt Otto explizit, dass er beim ersten Treffen mit Friederike eine große Ähnlichkeit "mit seiner großen Liebe" festgestellt hatte, die er aber bei ihrem zweiten Treffen nicht bestätigen konnte.

Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte.

Dir viel Spaß beim Weiterlesen.

LG Tim




Danke für das "Willkommen". Ich bin ja gerne dabei und nun bin ich gespannt wer die besagte Person ist. Kennen wir sie schon?

#18 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Adaneth 24.04.2012 14:10

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Hi Tim

danke für den Hinweis. :-)

Den Boxsport habe ich in meinem Post allerdings nur so als Beispiel erwähnt, ich hätte auch fragen können warum er nicht im Schützenverein ist, die waren ja damals auch beliebt ;-)

Wieviel Zeit hast du eigentlich auf die Recherche verwenden müssen?
Und sehe ich das richtig, dass du nach einer Sportart gesucht hast, die Sanftleben ausüben könnte und nicht umgekehrt die Sportart feststand und der Charakter dazu entwickelt wurde?

#19 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Adaneth 24.04.2012 14:18

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Hi schlumeline

Ich denke auch nicht, dass Funke der Mörder sein könnte. Mir geht in dem Zusammenhang nicht aus dem Kopf, dass Vitel o-beinig ist. Als ich das gelesen habe musste ich sofort an die Kastration denken, aber sooooooooooo einfach wirds ja wohl nicht sein. :-)))))))))))

#20 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von schlumeline 24.04.2012 14:35

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Zitat von Adaneth
Hi schlumeline

Ich denke auch nicht, dass Funke der Mörder sein könnte. Mir geht in dem Zusammenhang nicht aus dem Kopf, dass Vitel o-beinig ist. Als ich das gelesen habe musste ich sofort an die Kastration denken, aber sooooooooooo einfach wirds ja wohl nicht sein. :-)))))))))))



Dieser Verdacht ist jetzt interessant, denn auch ich habe schon einige Gedanken an ihn als möglichen Täter verschwendet....

#21 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Adaneth 24.04.2012 14:51

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Zitat
.......denn auch ich habe schon einige Gedanken an ihn als möglichen Täter verschwendet....



Was weist aus deiner Sicht auf ihn hin?

#22 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Carriecat 24.04.2012 15:32

Zitat von Adaneth

Zitat
.......denn auch ich habe schon einige Gedanken an ihn als möglichen Täter verschwendet....



Was weist aus deiner Sicht auf ihn hin?




Er erscheint manchmal zu bemüht,.... hm könnte sein....

#23 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von schlumeline 25.04.2012 07:49

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Zitat von Adaneth

Zitat
.......denn auch ich habe schon einige Gedanken an ihn als möglichen Täter verschwendet....



Was weist aus deiner Sicht auf ihn hin?




Mmh, ich bin ja schon etwas weiter und manche Sachen passen hier nicht hin. In diesem ersten Abschnitt hier meine ich er habe sich schon hin und wieder die Stirn getupft. Da habe ich an Schweißausbrüche gedacht, so im Zusammenhang mit einer Abhängigkeit?

#24 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Rebecca 25.04.2012 11:35

Also so habe ich ja noch nie von Anfang an gerätselt wer der Mörder sein könnte. Aber zuviel will ich jetzt auch nicht schreiben, denn ich bin schon beim letzten Abschnitt und muss nun aufpassen das ich nichts verrate.
Das mit dem Radfahrverbot hat mich ja schon eine Weile beschäftigt. Also nicht das ich es nicht glaube und ich muss sagen gut Recherchiert. Denn vor kurzem habe ich ein Buch gelesen das ebenfalls in Berlin spielt und dann auch noch um das Radfahren geht es spielt auch noch im Jahre 1890 und dort fahren sie unter den Linden spazieren. Aber egal, das gehört ja nicht hierher.

#25 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Adaneth 25.04.2012 13:46

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Hi schlumeline

interessanter Gedankengang :-)

#26 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Tim Pieper 25.04.2012 18:20

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[quote="Adaneth"]Hi Tim

Wieviel Zeit hast du eigentlich auf die Recherche verwenden müssen?

Hallo Adaneth,

die Recherche war sehr umfangreich und zeitintensiv. Neben den im Roman behandelten Themen wie Kriminologie, Radsport, politische Situation, Sekten etc. wollte ich auch möglichst viel aus dem im Roman behandelten Zeitraum einfließen lassen, um ein getreues Abbild jener Tage zu zeichnen. Ein Beispiel möchte ich anführen: Im Juli und August wurde auch im Jahr 1890 eine Theaterpause eingelegt, so dass in den Tageszeitungen von damals kaum Stücke angekündigt wurden. "Der Nautilus" von Carl Pander bildete da eine Ausnahme. Nur war das Stück in gedruckter Fassung deutschlandweit in keiner Bibliothek aufzutreiben. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, als mir ein sehr erfahrener Bibliothekar, der gleichzeitig glühender Theaterfan war, vorschlug, es mal im Landesarchiv bei den Polizeisachen zu versuchen. Und da habe ich tatsächlich eine Mitschrift des Stückes gefunden. Der kaiserliche Beamte sollte eigentlich dokumentieren, ob obrigkeitsfeindliche Aussagen gemacht wurden. Dass seine Mitschrift einem Romanautor im 21. Jahrhundert dienlich sein würde, hatte der gute Mann ganz sicher nicht für möglich gehalten.

#27 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Tim Pieper 25.04.2012 18:41

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Zitat von Adaneth
Hi Tim

Und sehe ich das richtig, dass du nach einer Sportart gesucht hast, die Sanftleben ausüben könnte und nicht umgekehrt die Sportart feststand und der Charakter dazu entwickelt wurde?



Zuerst entwickele ich eigentlich immer den Charakter eines Protagonisten. Danach suche ich nach Möglichkeiten, um dem Leser seine Persönlichkeit mit Hilfe einer bestimmten Handlungsweise zu vermitteln.

Soweit ich mich erinnere, hat sich die Recherche in etwa so zugetragen: Zuerst las ich in dem Verwaltungsbericht des Polizeipräsidiums von dem Verbot für Zweiräder im Innenstadtbereich. Ich fand es so kurios, dass ich unbedingt in den Roman einflechten wollte. Dann recherchierte ich über den Radsport. Und während dieser Recherchen unternahm ich aus Interesse und Gelegenheit einen Leseexkurs zu den Anfängen Boxsports.

#28 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Lurch 25.04.2012 20:14

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Hallo liebe Leserunde,
ich bin erst auf Seite 34 möchte aber kurz einen Zwischenbericht abgeben. Ich werde mir aber die anderen Kommentare noch nicht durchlesen..
Interessant finde ich die Tatsache, dass das man mit dem Fahrrad nicht Unter den Linden fahren durfte bzw. die Bevölkerung (manche) so negativ generell auf die Zweiräder reagiert haben, obwohl Autofahrer auch gerne heute noch darüber fluchen. Otto ist für diese Zeit also ein kleiner Rebell und wird bei der Aufklärung des Falls bestimmt hilfreich sein können. Friederike hat er ja auch schon entlarvt und ich glaube ihr die Aussage auch nicht! Warum ist sie mit Elvira nur plötzlich so eng?
Der Schreibstil gefällt mir gut und die Personen scheinen einen kantigen Charakter zu haben, das finde ich immer schön - solange sie dabei nicht zu unsympathisch werden, aber da mache ich mir mal keine Sorgen.
Ich mag es aber nicht so, dass die Kapitel immer mitten auf der Seite weiterlaufen. Ich finde größere Absätze persönlich besser, aber das ist natürlich kein Kritikpunkt, sondern nur eine Anmerkung meinerseits.
Morgen kann ich mich bestimmt mit dem zweiten Teil des ersten Abschnitts melden, solange wünsche ich uns noch viele spannende Lesestunden und einen schönen Abend!

#29 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Tim Pieper 26.04.2012 07:55

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Guten Morgen Lurch,

es freut mich, dass dir der Schreibstil und die Charaktere gut gefallen. Dir viel Spaß beim Weiterlesen.

LG Tim

#30 RE: Abschnitt I von Beginn - Seite 86 von Adaneth 26.04.2012 11:23

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Hi Tim

Zitat
Der kaiserliche Beamte sollte eigentlich dokumentieren, ob obrigkeitsfeindliche Aussagen gemacht wurden. Dass seine Mitschrift einem Romanautor im 21. Jahrhundert dienlich sein würde, hatte der gute Mann ganz sicher nicht für möglich gehalten.



Ja, so gehts. Tät mich schon interessieren was der gute Mann dazu sagen würde

Dass es dieses Theaterstück tatsächlich gibt, damit habe ich nun echt nicht gerechnet. Und ausgerechnet damit hattest du auch so große Mühe. Es freut mich sehr, dass es dir wichtig (und auch gelungen) ist eine authentische Atmosphäre dieser Zeit zu schaffen.

LG Adaneth

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