#1 Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von Quantaqa 23.09.2011 16:46

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#2 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von Quantaqa 29.09.2011 19:18

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Hallöchen,

ich hoffe, ich presche nicht zu sehr voran ... Aber das Buch liest sich einfach so gut

Scarcatore ist der bzw. ein Inquisitor? Das hat mich überrascht.

Lionida küsst Holmes, nachdem sie ehrlich zu ihm war, was ihre ursprünglichen Absichten angeht - der Beginn von Vertrauen und vielleicht sogar einer Beziehung? Oder doch wieder nur ein abgekartetes Spiel?

Wie grausam muss der Anblick seiner ehemaligen Mannschaft für den Holländer gewesen sein, nachdem dieser Teil des Schiffs geworden ist?

Dieser Abschnitt ist auf jeden Fall spannend, ich bin regelrecht mit Watson durch die Gladius Dei gerannt, in der Hoffnung, Scarcatore bekommt sie nicht zu fassen! Und Wellington ist trotz seines offensichtlichen Wahnsinns ein Genie - doch Genie und Wahnsinn liegen ja bekanntlich dicht beieinander ... Ich bin gespannt, ob sich dieser gigantische Energiestrom tatsächlich dauerhaft bändigen lässt oder ob Wellington sich vielleicht doch verschätzt hat.

Auf in den fünften und letzten Abschnitt!

Liebe Grüße
Jana

#3 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von BerndPerplies 29.09.2011 21:44

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Zitat
Lionida küsst Holmes, nachdem sie ehrlich zu ihm war, was ihre ursprünglichen Absichten angeht - der Beginn von Vertrauen und vielleicht sogar einer Beziehung? Oder doch wieder nur ein abgekartetes Spiel?


Na? Wer hätte das gedacht, dass nicht Jonathan, sondern Holmes den ersten Kuss der Trilogie bekommt?

#4 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von Quantaqa 30.09.2011 16:17

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Zitat von BerndPerplies

Zitat
Lionida küsst Holmes, nachdem sie ehrlich zu ihm war, was ihre ursprünglichen Absichten angeht - der Beginn von Vertrauen und vielleicht sogar einer Beziehung? Oder doch wieder nur ein abgekartetes Spiel?


Na? Wer hätte das gedacht, dass nicht Jonathan, sondern Holmes den ersten Kuss der Trilogie bekommt?



#5 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von Rebecca 02.10.2011 12:38

Der Kampf um die Wahre Quelle beginnt.
Aber auch Jonathan hat eine schwere Erfahrung machen müssen, sein Freund wurde vom Franzosen in Beschlag genommen und dann noch die Besatzung des Holländers, nicht einfach zu verdauen.
Wellington hat Wahnwitzige Ideen, wie er die Menschen als Waffe benutzt einfach schrecklich.
Werden sie es schaffen, Wellington zu bezwingen und die Wahre Quelle wieder zu verschließen.

#6 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von Goldi_rs 16.10.2011 22:46

Zitat von Quantaqa

Zitat von BerndPerplies

Zitat
Lionida küsst Holmes, nachdem sie ehrlich zu ihm war, was ihre ursprünglichen Absichten angeht - der Beginn von Vertrauen und vielleicht sogar einer Beziehung? Oder doch wieder nur ein abgekartetes Spiel?


Na? Wer hätte das gedacht, dass nicht Jonathan, sondern Holmes den ersten Kuss der Trilogie bekommt?








Das hat mich auch total überrascht, aber gut , wenn es so sein soll. Wer bekommt den nächsten Kuss???
Der Abschnitt ist wirklich sehr spannend und voll gepackt mit Action sozusagen.

Was Wellington mit seinen Gefangenen macht ist ja echt irre , aber da war ja nichts anderes zu erwarten denk ich mir.
Der Knaller ist aber das " Bauwerk" das er mit seinen Gehilfen errichtet.....ich weiß nicht ob ich ihn dafür bewundern oder verachten soll ? Er ist ohne Zweifel ein Schurke, aber da steckt auch ein wahres Genie in ihm!

Die arme Watson....ich war auch völlig außer Atem ... was hätte Scarcatore wohl mit ihr gemacht? NU wissen wir jedenfalls was der gute Mann für eine Position inne hat , nun fehlt nur noch das Geheimnis um das Köfferchen....

So, der Kampf beginnt......also dann

#7 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von BerndPerplies 17.10.2011 00:06

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Schön gesagt: Wellington ist sicher Genie und Wahnsinniger in einem. Am Fall von Elisabeth/Tisiphone lässt sich ja aktuell schön sehen, wie die Magie einen vielleicht ursprünglich sogar wohl meinenden Geist korrumpieren kann. Möglicherweise dachte Wellington sogar wirklich mal, dem Empire zu helfen, indem er handelt, wie er handelt. Aber mehr und mehr merkt man, dass er darüber jedes Maß verliert und Menschenleben ihm immer weniger wert sind.

#8 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von IsadoraDeWitch 22.10.2011 06:34

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Irgendwie kann ich nicht einige "philosophische" Gedanken und Fragen aus dem Kopf kriegen. Vor allem das: Ob Magie etwas Gutes oder Schlechtes ist? OK, nicht alles kann entweder schwarz oder weiß sein, aber... wenn man die Magierdämmerung Bücher liest, muss man irgendwie daran denken, mindestens muss ich es tun. Einerseits kann man mit der Magie viel Gutes bewirken, andererseits kommt so ein A*** wie Wellington und befreit die Freie Magie, was viele schlimme Konsequenzen hat. Auch die Magiespallten sind gefährlich und können "böse" sein (z.B. was mit der Schiff des Holländers passiert ist oder auch mit Randolf). Die meisten magischen Experimente enden auch nicht besonders gut (magische Unfälle?). Es scheint ja auch das jeder Magier gefährlich und böse sein kann, weil er die Macht besitzt die so viel auf der Welt ändern kann. Und solche Macht hat selten etwas Gutes in sich.

Man kann sich so einfach bezaubern lassen und viele Fantasy Leser träumen sogar davon, ein Magier, eine Hexe oder ein Zauberer zu sein (nicht auf meinen Nicknamen zeigen ), aber wozu? Um alles wovon man träumt einfacher, schneller und ohne große Mühe zu kriegen? Wäre dann die Freude auch so groß wie wenn man das normal bekommen hätte? Hätte der magische Weg jemanden geschadet?

Dann denkt man langsam: hätte die Inquisition vielleicht doch Recht? Sind die Hexenjäger vielleicht doch die Guten? Hat die Kirche vielleicht doch Recht, dass "Magie" ein Teufelswerk ist?
Oder aber: Wie stark musste man sein um als Magier nur gutes tun? Nicht jeder hat so eine Persönlichkeit wie Durnholm oder McKellen. Wer sollte es entscheiden, wer "gut" genug ist um Magie zu benutzen? Menschen wie Scarcatore?

Mir ist klar, dass ich hier ein bisschen provoziere, aber mich würde interessieren, was ihr alle darüber denkt.

LG

#9 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von BerndPerplies 22.10.2011 21:49

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Ich finde es sehr interessant, dass du diese Fragen anstößt, denn darum geht es z.T. ja wirklich auch in der "Magierdämmerung". Die Magie ist - zumindest bei mir - eine chaotische und zunächst einmal neutrale Naturgewalt (das ist sie im Übrigen in vielen Fantasybüchern, glaube ich). Aber letzten Ende ist sie irgendwie auch ein Instrument der Macht. Und wie leicht lassen sich Menschen durch Macht korrumpieren. Hyde-White und Wellington sind nur die krassen Beispiele bei mir. Leute wie Randolph und Feodora (und Holmes ja sowieso) sind auch keineswegs frei von Fehlern. Wären denen nicht Männer wie Dunholm und Cutler in der kritischen Phase ihres "Erwachens" begegnet, hätten sie leicht zu selbstsüchtigen Magierschurken werden können, deren Charakterschwächen (Zorn, Hochmut, Selbstverliebtheit) durch die Magie womöglich noch verstärkt worden wären.

Und ich bin sicher, dass es den meisten Menschen so ginge. Natürlich sind magische oder Super-Kräfte etwas unglaublich cooles. Aber wie verführerisch wäre es, sie vor allem zum eigenen Vorteil einzusetzen (als Waffe, als Mittel zur Bereicherung, um dem leidigen Nachbarn eins auszuwischen usw.). "Verführerische Macht" ist ein klassisches Teufelsangebot. Nichtsdestoweniger würde ich deswegen nicht so weit gehen, die Inquisition für die Guten zu halten. Denn auch dieser (sowohl in Form des O.C.M. als auch in Wirklichkeit) ging und geht es letzten Endes nur um Macht und den eigenen Machterhalt (des Glaubens). Am Richtigsten sind für mich Ansichten wie die, die Wovoka oder Dunholm verkörpern: "Prüfe dich ständig selbst, und ermahne dich zur Demut. Der Mächtige ist nur ein Diener der Schwächeren." Natürlich ein hohes Ideal, dem viele nicht würden nachfolgen können. Insofern ist es - bedauerliches Fazit - vielleicht ganz gut, dass es keine "echte Magie" auf Erden gibt.

#10 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von IsadoraDeWitch 22.10.2011 23:30

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Zitat von BerndPerplies
Aber letzten Ende ist sie (Magie) irgendwie auch ein Instrument der Macht.



Es gibt auch andere Instrumente der Macht, z. B. eben Glaube. So oder so, gibt es Menschen die manipulieren und die, die manipuliert werden.

Zitat von BerndPerplies
Insofern ist es - bedauerliches Fazit - vielleicht ganz gut, dass es keine "echte Magie" auf Erden gibt.



Bist du dir ganz sicher? Ich bin es eben nicht. Meiner Meinung nach hat jede Legende oder Fantasie etwas echtes in sich.

Mir gefällt ganz gut, dass du in deinen Büchern den Konflikt zwischen Magie und Glauben zeigst.

Ich wurde katholisch großgezogen, aber ohne diesen blinden Fanatismus, den viele Katholiken leider folgen. Ich glaube auch an Menschen und das Gute in ihnen. Ich glaube an die Macht der Worte (was schon ziemlich nahe der Magie liegt). Und ich glaube, dass die Evolution noch weiter gehen wird. Wir benutzen nur wenige Prozente von dem Potenzial unserer Gehirne. VIELLEICHT wird die "nächste Stuffe" so etwas wie die Magie. Es ist doch möglich, das wir z.B. Telepatie benutzen könnten oder Telekinese. Es existieren Menschen mit speziellen "Gaben", Menschen die "die Wunder" machen können. Aber es existieren auch Betrüger und mächtige Menschen, die "die Begabten" entweder für eigene Zwecken ausnutzen oder vernichten.

Wir leben in verrückten Zeiten (aber früher war es auch nicht viel besser!) und man kann sich auch ohne Magie korrumpieren lassen, ist doch klar. Was du von Menschen Charakter schreibst ist auch wahr. Vielleicht sind wir aber noch zu schwach um zu Homo Magiens (mein Latain war immer schelcht lol) zu evoluieren? Und vielleicht bleiben manche Menschen einfach Homo Sapiens, so wie vor Jahrtausenden manche Gorillas einfach Gorillas geblieben sind.

Übrigens, es ist ziemlich interessant, dass du denkst es existiere keine echte Magie, wo du so tolle Fantasy Bücher über Magie schreibst. Vielleicht sind eben deswegen deine Bücher so gut

LG

#11 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von BerndPerplies 23.10.2011 22:39

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Zitat
Übrigens, es ist ziemlich interessant, dass du denkst es existiere keine echte Magie, wo du so tolle Fantasy Bücher über Magie schreibst.


Vielleicht sollte ich meine Aussage anders formulieren: Ich glaube nicht, dass es Magie im Sinne von "Hokus Pokus Feuerball" gibt. Ich schließe allerdings nicht aus, dass auf unserer Welt - und vor allem noch in den Tiefen des Universums - Dinge existieren, die uns wie Magie vorkommen. Aber auch dieser "Magie" liegt meiner Meinung nach eine nachvollziehbare, irgendwie mit der Naturwissenschaft vereinbare Erklärung zugrunde - allerdings mag es gut sein, dass wir (noch) nicht imstande sind, sie zu verstehen. An all die Geschichten, die man sich von schwebenden, hellsehenden und Löffel verbiegenden Menschen erzählt, glaube ich hingegen erst, wenn sie mir im Rahmen einer seriösen wissenschaftlichen Untersuchung bestätigt wurden. (Denn wo das Wort "Magie" im Mund der Menschen liegt, ist "Scharlatanerie" oft nicht weit entfernt.)

#12 RE: Abschnitt 4: Seite 298 bis 396 (Kapitel 36 bis 38) von Quantaqa 24.10.2011 17:20

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Hallo,

eine interessante Diskussion, die ihr da führt. Und ich weiß selbst nicht, was ich von dem Ganzen halten soll. Wäre Magie nun gut oder schlecht für die Welt. Sicherlich würde sie viele Vorteile bieten - und ja, ich fände es genial, wenn ich selbst magische Fähigkeiten hätte -, aber auch die Risiken wären nicht zu unterschätzen. Es gibt so schon viel zu viele Menschen, die ihre Macht schamlos ausnutzen und mit Magie wäre das sicherlich nicht nur nicht anders, sondern vielleicht auch leichter. Ob es nun Magie gibt oder nicht, wage ich nicht zu beurteilen und halte es da wie Bernd: Ich brauche Beweise

Liebe Grüße
Jana

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