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#1 Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von Quantaqa 12.01.2011 15:20

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Hier startet am Freitag (endlich) unsere Leserunde!

#2 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von Quantaqa 14.01.2011 21:19

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Hallo ihr Lieben,

habt ihr schon mit der Lektüre begonnen? Ich komme leider erst in den nächsten Minuten dazu, mit "Hexenseelen" zu starten - und bin schon sehr gespannt!

Viele Grüße
Jana

#3 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von RoccosMom 14.01.2011 21:22

Huhu,

ich habe die ersten beiden Kapitel schon gelesen, war aber bis gerade arbeiten und muss morgen auch wieder raus. Zudem hat mein Sohn Fieber und ich kümmere ich nun um ihn. Morgen Abend werde ich dann Bericht erstatten. Bis dahin bin ich auch mit dem 1. Kapitel durch.

LG
Sarah

#4 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von elfirina 14.01.2011 21:40

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@Sarah
Ich wünsche deinem Kleinen gute Besserung!
Zu gut weiß ich: Wenn die Kinder krank sind, dann ist man in Gedanken stets nur bei ihnen.

#5 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von JennyB 14.01.2011 21:44

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Ich werde erst morgen anfangen können, spätestens übermorgen; weil ich für "Scherbenmond" länger gebraucht habe als angedacht, d.h. ich bin noch dran.
Im Moment kommen einfach zu viele interessante Bücher raus, da kommt man kaum nach.

#6 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von Quantaqa 15.01.2011 14:06

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bis Seite 46

Hallo,

ich habe zwar erst die ersten drei Kapitel gelesen, möchte mich aber einfach schonmal zu Wort melden. Diesmal erfahren wir die Geschichte aus Ylvas Sicht - ich bin gespannt auf diese Figur, denn schon in den vorangegangenen Bänden hat sie mein Interesse geweckt. Der Stil ist gewohnt locker-flüssig zu lesen, sodass die Geschichte schnell voranschreitet.

Über ein Wort bin ich (auf Seite 28) gestolpert: "Nur musste sie ihre ganze List aufbringen, damit Linnea und der hypnotische Duft, unter dessen Einfluss sie stand, es ihr nicht verunmöglichten."
Verunmöglichten - das habe ich so noch nie (bewusst) gelesen/gehört.

So, ich werde noch ein wenig weiterlesen!

Liebe Grüße
Jana

#7 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von Mrs.Bennet 15.01.2011 19:37

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Hallo!

Ich habe das Buch auch schon angelesen, wir haben aber dieses Wochenende Besuch und mir fehlt die Zeit zum schreiben. Ich melde mich morgen oder am Montag.

Liebe Grüße
Tanja

#8 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von RoccosMom 15.01.2011 21:33

Zitat von elfirina
@Sarah
Ich wünsche deinem Kleinen gute Besserung!
Zu gut weiß ich: Wenn die Kinder krank sind, dann ist man in Gedanken stets nur bei ihnen.



Danke schön! Wir mussten heute Nacht sogar noch zum Notarzt fahren und feststellen das aus der Erkältung eine eitrige Angina mit Bronchitis geworden ist. Da werde ich die nächsten Tage hier wohl ein Krankenlager haben ;-)

Mit dem ersten Abschnitt bin ich somit auch noch nicht ganz durch. Aber es fängt auf jeden Fall schon einmal total spannend an. Ich fand es sehr spannend wie Ylva sich befreit und über ihre Vergangenheit zu lesen. Sie muss ja auch irgendwie eine Hexe oder so sein, wenn sie von so großer Bedeutung ist. Sie ist wirklich sehr stark und muss, denke ich, erstmal zu sich selbst finden.

Bei Stella musste ich erstmal kurz überlegen, wer sie nochmal war. Sobald der Messias allerdings ins Spiel kam, konnte ich mich erinnern :-) Sie ist ja wirklich unglaublich brutal und abgebrüht.


Zitat von Quantaqa
bis Seite 46
ich habe zwar erst die ersten drei Kapitel gelesen, möchte mich aber einfach schonmal zu Wort melden. Diesmal erfahren wir die Geschichte aus Ylvas Sicht - ich bin gespannt auf diese Figur, denn schon in den vorangegangenen Bänden hat sie mein Interesse geweckt. Der Stil ist gewohnt locker-flüssig zu lesen, sodass die Geschichte schnell voranschreitet.

Über ein Wort bin ich (auf Seite 28) gestolpert: "Nur musste sie ihre ganze List aufbringen, damit Linnea und der hypnotische Duft, unter dessen Einfluss sie stand, es ihr nicht verunmöglichten."
Verunmöglichten - das habe ich so noch nie (bewusst) gelesen/gehört.
Jana



Ylva mochte ich auch sehr gerne, daher bin ich froh das sie in "Hexenseelen" so eine große Rolle spielt. Und Linnea ist mir übrigens noch immer zuwider!

Also bewusst habe ich "Verunmöglichen" auch noch nie gehört/gelesen. Da gebe ich dir recht. Dabei ist mir das beim Lesen gar nicht aufgefallen.

So, jetzt lese ich erstmal noch weiter ;-)

LG
Sarah

#9 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von elfirina 15.01.2011 21:55

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Hallo, alle zusammen,

Nun geht unsere Leserunde also los. Ich freue mich sehr, das Buch mit euch lesen zu können.

@Jana

Zitat
Der Stil ist gewohnt locker-flüssig zu lesen, sodass die Geschichte schnell voranschreitet.


Freut mich, dass der Stil dir gefällt.
Ich muss sagen, die Fahnen haben mich ein paar schlaflose Nächte gekostet.
Es ist natürlich so, dass man sich immer weiterentwickelt. Bis jetzt passierte das bei mir entweder deutlich vor den Fahnen, so dass ich den gesamten Text nach neuen Erkenntnissen aufpolieren konnte, oder deutlich danach, wo ich dann entspannt mit den Schultern zucken und mir sagen konnte: "Nun ja, man gibt bestes, man lernt immer dazu, aber was schon gedruckt ist, ist eben gedurckt." (Sonst darf man ja überhaupt kein Buch veröffentlichen)
Diesmal gab es die Entwicklung kurz bevor ich die Fahnen bekommen habe. In diesem Entwicklungsschub habe ich gelernt, mir Gedanken über Sachen zu machen, über die ich mir früher keine Gedanken gemacht. Auch habe ich einige Methoden kennengelernt, um den Text noch intensiver darzustellen. Bei Fahnen darf ich aber keine großen Änderungen vornehmen, da geht es hauptsächlich nur darum, kleine Sachen aufzubessern. Ich habe also die Fahnen gelesen und mir stets gedacht: "Mensch, Olga, hier hättest du ..." Es war eine "schlimme" Erfahrung, "Fehler" übersehen zu müssen.
Zum Glück haben mich ein paar Kollegin, meine Agenitin und Lektorin beruhigt:
- So schlimm, wie es mir vorkommt, ist es gar nicht
- Der Stil sollte schon den ersten beiden Büchern gleichen (Schließlich soll die Trilogie einheitlich wirken)
- Die Änderung im Stil würde an einigen Stellen auch eine inhaltliche Änderung hervorrufen, denn schließlich sollten der Stil und der Roman harmonieren
- Und ganz pragmatisch: Es ist keine Zeit da, den Roman "neu zu schreiben"
Schließlich habe ich meinen Freiden gefunden. Und es freut mich zu hören, dass der Stil "locker-flüssig" zu lesen ist.

@Sarah

Zitat
Wir mussten heute Nacht sogar noch zum Notarzt fahren und feststellen das aus der Erkältung eine eitrige Angina mit Bronchitis geworden ist.


Oh je. Ich drücke die Daumen, dass es ihm schnell wieder besser geht!

Zitat
Aber es fängt auf jeden Fall schon einmal total spannend an.


Auch das freut mich. Denn da der Anfang sich mit dem 2. Band überschneidet, war ich mir unsicher, wie spannend es eigentlich ist, wenn man weiß, was da passiert.

Zitat
Bei Stella musste ich erstmal kurz überlegen, wer sie nochmal war. Sobald der Messias allerdings ins Spiel kam, konnte ich mich erinnern :-)


Genau. Im 1. Band war sie noch mit Adrián bei der Befreiungsaktion dabei, im 2. Band hat sie versucht, Conrad zu überzeugen, sich dem Messias anzuschließen.

Zitat
Sie ist ja wirklich unglaublich brutal und abgebrüht.


Konntest du dich auch an Alfred erinnern?

Liebe Grüße,
Olga

#10 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von JennyB 16.01.2011 11:36

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Zitat
Diesmal gab es die Entwicklung kurz bevor ich die Fahnen bekommen habe. In diesem Entwicklungsschub habe ich gelernt, mir Gedanken über Sachen zu machen, über die ich mir früher keine Gedanken gemacht. Auch habe ich einige Methoden kennengelernt, um den Text noch intensiver darzustellen. Bei Fahnen darf ich aber keine großen Änderungen vornehmen, da geht es hauptsächlich nur darum, kleine Sachen aufzubessern. Ich habe also die Fahnen gelesen und mir stets gedacht: "Mensch, Olga, hier hättest du ..." Es war eine "schlimme" Erfahrung, "Fehler" übersehen zu müssen.



Oje, Olga, ich weiß genau, was du meinst!
Manchmal kann eine Weiterentwicklung echt ein Übel sein
Verrätst du uns ein Beispielsatz, den du heute anders schreiben würdest?


Ich bin sehr gut ins Buch reingekommen, wie auch schon in den Vorgängern hat Olgas Stil mich von Anfang an überzeugt. Es liest sich angenehm, leicht & flüssig. Gut fand ich außerdem, dass hier ein nahtloser Übergang zu Nachtseelen besteht. Das wird vermutlich für jene schwierig, die das Buch spontan kaufen und nicht wissen, dass es sich um eine Trilogie handelt (Ich finde, das hätte der Verlag auf dem Titel oder im Klappentext besser herausstellen müssen, denn ich glaube, bei Hexenseelen ist man als Leser wirklich verloren, wenn man die Vorgänger nicht kennt.) Mir gefällt es aber gut so, ich mag keine endlosen Wiederholungen.

Ich hatte zuerst ein paar Bedenken mit Ylva und war unsicher, ob ich mich mit ihr anfreunden kann, obwohl Ratten zu meinen Lieblingstieren gehören. Ich hatte selbst jahrelang welche. In Nachtseelen bekam man eben noch nicht viel von ihr mit. Inzwischen finde ich sie aber sehr interessant, auch wenn ich mich frage, wie sie zu einer so kritischen, intelligenten jungen Frau werden konnte, wenn sie doch die letzten 12 Jahre mehr oder weniger in einer anderen Geistesdimension verbracht hat und nun in ihr Bewusstsein zurückgekehrt ist. Ich hatte sie mir auch bisher jünger vorgestellt; vielleicht basierend auf "Rattenmädchen" wie sie zuvor mal genannt wurde.
Ihre Zwischenbemerkungen erinnern mich an Alba; überhaupt hat sie viel mit Alba gemein, oder? Die hatte auch Teile ihrer Vergangenheit verloren und taumelte eher planlos durchs Leben. Und für beide ist Finn - der ja derweil ziemlich tot ist - eine wichtige Schlüsselfigur.
Die Ratte finde ich ganz zauberhaft und süß beschrieben; auch die Eigenarten, die Ylva von ihr übernommen hat, erkenne ich als Rattenliebhaberin gleich wieder (z.B. das Laufen an der Wand). Süß.

Und dann - war klar *lol* - wird im spannendsten Moment bei Ylva ausgeblendet und wir wechseln zu Stella. Mit ihrem Abschnitt konnte ich nicht so viel anfangen, muss ich gestehen, was daran lag, dass ich für den Moment viel dringender wissen wollte, was bei Ylva los ist. Durch einen Perspektivwechsel wird ja sehr gerne der Leser etwas provoziert, was bei mir sehr schnell dazu führt, dass ich diese Passagen überfliege. Ich bin vermutlich der ungeduldigste Leser der Welt *g*. Nun ist Überfliegen bei Olgas Büchern immer recht gefährlich, weil sich Lösungen im Detai verstecken können, daher hab ich's mir verkniffen.
Der Junge, den sie da entführt haben, Alfred: War das nicht der kleine Arzt aus Conrads Clan? Oje, das dürfte Stress geben, wenn Conrad DAS erfährt. Gefällt mir

So, alle Seiten haben also verstärkes Interesse an Ylva - und die will eigentlich nur zu Finn, was gerade etwas unpassend ist ... oder auch nicht?
Ich meine mich aus Nachtseelen zu erinnern, dass das Dunkle in Ylva ein Dämon ist, mit dem sie "infiziert" wurde und durch den sie erst wieder zu sich gekommen ist. Überlege gerade, die entsprechenden Stellen nochmal nachzulesen, denn Nachtseelen ist schon ein halbes Jahr her.

Und wer oder was ist "der Messias"?

Werde gleich weiterlesen.

#11 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von Mrs.Bennet 16.01.2011 14:25

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Hallo zusammen!

Ich finde die Ratte auch süß, dabei habe ich es eigentlich nicht so mit Ratten. Linnea ist natürlich auch gleich zur Stelle und kommt wie immer total hinterhältig rüber. Ich hoffe zwischen Ylva und Alba gibt es keinen Stress, denn Ylva scheint Finn auch sehr zu mögen und ich hoffe ja stark, dass er noch zu retten ist! Der arme Alfred tut mir leid, ich mag ihn so gerne. Auf Seite 88 zeigt sich wieder, wie nachtragend Conrad sein kann... Sie hat meine Orchideen umgeworfen. Gut gefällt mir auch wie Rivas den armen Conrad ärgert. Dass ich einmal Zeuge werden würde, wie unser Oberhaupt wegen einer Frau in Tränen ausbricht... . Ganz schön gemein!

Zitat
Und wer oder was ist "der Messias"?



Ich habe da so einen ganz irren Verdacht...

Liebe Grüße
Tanja

#12 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von elfirina 16.01.2011 15:46

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@Jenny

Zitat
Manchmal kann eine Weiterentwicklung echt ein Übel sein


Hast du das auch schon mal erlebt?

Zitat
Verrätst du uns ein Beispielsatz, den du heute anders schreiben würdest?


Einen Beispielsatz kann man hier schlecht nennen, denn ich würde in vielen Punkten anderes denken, also von vorne rein anders an den Roman rangehen. Das versuche ich in meinem aktuellen Projekt (in das ich maßlos verleibt bin) umzusetzen. Darüber berichte ich ab und zu in meinem "Journal", auch gibt es manchmal "vorher - nachher" Beispiele. Falls es dich interessiert (das ist jetzt auch in der richtigen Reihenfolge):
http://www.olgakrouk.de/index.php?option...d=136&Itemid=38
http://www.olgakrouk.de/index.php?option...d=143&Itemid=38
http://www.olgakrouk.de/index.php?option...d=146&Itemid=38
http://www.olgakrouk.de/index.php?option...d=154&Itemid=38
Wenn du die Beiträge gelesen hast, und dich darüber unterhalten möchtest - gerne! Ich hoffe, du weißt jetzt ein bisschen, worum es mir dabei ging.

Zitat
ch finde, das hätte der Verlag auf dem Titel oder im Klappentext besser herausstellen müssen, denn ich glaube, bei Hexenseelen ist man als Leser wirklich verloren, wenn man die Vorgänger nicht kennt.


Das ist richtig, aber darauf hatte ich keinen Einfluss. Der Seriencharakter wurde hier nur durch die Titelwahl und die Umschlaggestaltung kenntlich gemacht, auf Anhieb sieht man nicht einmal, in welcher Reihenfolge man das lesen sollte.
Der dritte Teil war schon recht lang, als ich das MS abgegeben habe, waren das mMn 580 Seiten gewesen. Ich habe bewusst alle Erklärungen reduziert, man kann im 3. Teil nicht mehr nachlesen, wer Nachzehrer sind, wer Metamorphe, was für ein Problem sie miteinander haben usw. usf. Wer neu einsteigt, kommt mit dem Roman natürlich nicht klar.
Im 2. Teil war das noch anders, da hatte man wenigestens eine Chance gehabt, mitzukommen. (Auch wenn in einer Amazon-Rezension steht, dass es schwer ist, weil man das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben.) Im 3. Teil musste ich mich darauf komplett verzichten, denn ich wurde gebten, nicht mehr als 600 Seiten zu schreiben.

Zitat
auch wenn ich mich frage, wie sie zu einer so kritischen, intelligenten jungen Frau werden konnte


Das ist eine sehr gute Frage. Und, wie beantwortest du sie?

Falls dich meine Auslegung interessiert:
Dass sie geistesgestört war, das hat man nur von anderen gehört, denn in Nachtseelen wurde Ylva nur durch die Augen anderer Figuren beschrieben. Und diese Figuren haben sie als "geistesgestört" abgestuft, weil sie sich nicht nach üblichen Konventionen verhalten hat. Aber war sie wirklich so durchgeknallt? Hat sie ihre Welt tatsächlich nicht wahrgenommen und diese nicht reflektiert, kritisiert etc.? Ihre Sicht auf die Welt hat man damals nicht erfahren, man erfuhr nur, was andere über sie denken und wie andere sie klassifiziert haben. Das muss aber nicht der Wahrheit entsprechen.
Desweiteren - und als Rattenliebhaberin wirst du mir sicherlich recht geben - sind Ratten SEHR intelligent. Und Ylva war eben halb Ratte, halb Mensch, diese beiden Wesensarten haben sich in ihr vermischt. Jetzt hat sie ihren "Verstand" zurück - warum sollte sie plötzlich dumm sein?
Und letztendlich trägt sie noch eine "fremde Intelligenz" in sich - den Dämon, mit dem sie im Moment auch eins ist, seine Wesensart wird sich erst später etwas abkoppeln.

Zitat
ch hatte sie mir auch bisher jünger vorgestellt; vielleicht basierend auf "Rattenmädchen" wie sie zuvor mal genannt wurde./quote]
Sie ist 18. Dadurch, dass sie so abgemagert war und nur in Lumpen herumgekrochen war, sah sie jünger aus, als sie in Wirklichkeit war. Das hat Linnea in "Nachtseelen" auch festgestellt, als sie Ylva dann "bei Verstand" erlebt hat.

[quote]überhaupt hat sie viel mit Alba gemein, oder?


Das ist richtig, weil beide eine sehr ähnliche Entwicklung durchgemacht haben. Beide hatten ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit gehabt, beide wurden in den letzten 12 Jahren im großen und ganzen sich selbst überlassen (Alba hat nicht gesprochen, Ylva auch nicht), und beide müssen jetzt lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und die Sache selbst in die Hand nehmen.
Diese Ähnlichkeit wird als Grundlage für das spätere Verhältnis zwischen den beiden Frauen gelegt.

Zitat
auch die Eigenarten, die Ylva von ihr übernommen hat, erkenne ich als Rattenliebhaberin gleich wieder (z.B. das Laufen an der Wand).


Freut mich, dass man das merkt. :)

Zitat
was bei mir sehr schnell dazu führt, dass ich diese Passagen überfliege.


Kenne ich :D

Zitat
eil sich Lösungen im Detai verstecken können, daher hab ich's mir verkniffen.


Und ich hoffe, dass du es nicht bereut hast :)

Zitat
Der Junge, den sie da entführt haben, Alfred: War das nicht der kleine Arzt aus Conrads Clan?


Richtig. In "Nachtseelen" hat Adrián ihn ja noch gerufen, als Finn verletzt wurde. Wäre Alfred gekommen, hätte Finn vielleicht noch gelebt. Aber Alfred ist dann doch nicht aufgetaucht und man hat sich vielleicht gefragt, warum. Nun kennt man den Antwort, was ihn aufgehalten hat :)

Zitat
je, das dürfte Stress geben, wenn Conrad DAS erfährt.


Ja. Im Grunde sehe ich Conrad so: Würde die Welt ihn und seine Leute in Ruhe lassen, würde er auch die Welt in Ruhe lassen. Denn er ist total glücklich mti seinen Orchideen. Aber nein ...

Liebe Grüße,
Olga

#13 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von elfirina 16.01.2011 15:50

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@Tanja

Zitat
Auf Seite 88 zeigt sich wieder, wie nachtragend Conrad sein kann...


Interessant. Du interpretierst das als nachtragend? Für mcih war das eher pragmatisch. Er wurde gefragt, warum er Stella aus dem laden geschmissen hat, und er hat die Tatsachen auf den Tisch gelegt: Wei sie seine Orchideen umgeworfen hat.
Vielleicht ist das eine gute Frage für das Ende des Romans, denn da zeigt es sich deutlich, ob Conrad nachtragend ist oder nicht.

Zitat
Gut gefällt mir auch wie Rivas den armen Conrad ärgert. Dass ich einmal Zeuge werden würde, wie unser Oberhaupt wegen einer Frau in Tränen ausbricht... . Ganz schön gemein!


Hihi, die Szene hat mir beim Schreiben unglaublich viel Spaß gemacht.

Liebe Grüße,
Olga

#14 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von Quantaqa 16.01.2011 16:44

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Hallo ihr Lieben,

den ersten Abschnitt habe ich soeben beendet. Doch zunächst einmal: Auch von mir noch alles Gute für deinen Kleinen, liebe Sarah! Ich hoffe, es geht bald bergauf

Zitat von RoccosMom
Mit dem ersten Abschnitt bin ich somit auch noch nicht ganz durch. Aber es fängt auf jeden Fall schon einmal total spannend an. Ich fand es sehr spannend wie Ylva sich befreit und über ihre Vergangenheit zu lesen. Sie muss ja auch irgendwie eine Hexe oder so sein, wenn sie von so großer Bedeutung ist. Sie ist wirklich sehr stark und muss, denke ich, erstmal zu sich selbst finden.


Ich bin auch schon sehr gespannt, wie es mit Ylva weiter geht. Ich denke, diese Figur wird uns noch überraschen. Warum sonst sollte sie so wichtig sein? Und was ist dieses Dunkle in ihr? Warum ist ihr eigener Vater mit einem Messer auf sie losgegangen? Ich ahne, dass all das zusammen hängt - aber wie?!?

Zitat von RoccosMom
Bei Stella musste ich erstmal kurz überlegen, wer sie nochmal war. Sobald der Messias allerdings ins Spiel kam, konnte ich mich erinnern :-) Sie ist ja wirklich unglaublich brutal und abgebrüht.


Es beruhigt mich, dass es dir genauso ging Als das vierte Kapitel anfing, das ja aus Stellas Sicht erzählt wird, habe ich auch erstmal gegrübelt, wer diese Figur nochmal ist. Es ist schon erschreckend, wie brutal und unbarmherzig sie ist ...

Zitat von elfirina
Ich freue mich sehr, das Buch mit euch lesen zu können.


Ich freue mich, dass du unsere Leserunde wieder begleitest!

Zitat von elfirina
Ich habe also die Fahnen gelesen und mir stets gedacht: "Mensch, Olga, hier hättest du ..." Es war eine "schlimme" Erfahrung, "Fehler" übersehen zu müssen.


Das stelle ich mir verdammt hart vor! Obwohl man wahrscheinlich im Nachhinein immer etwas findet, dass man lieber anders geschrieben/ausgedrückt hätte ...

Zitat von JennyB
Gut fand ich außerdem, dass hier ein nahtloser Übergang zu Nachtseelen besteht. [...] (Ich finde, das hätte der Verlag auf dem Titel oder im Klappentext besser herausstellen müssen, denn ich glaube, bei Hexenseelen ist man als Leser wirklich verloren, wenn man die Vorgänger nicht kennt.)


Das gefällt mir auch sehr gut. So hat man das Gefühl, gleich wieder mitten drin zu sein und nichts verpasst zu haben.
Ich fände es generell gut, wenn Verlage deutlich auf dem Cover vermerken würden, wenn ein Buch zu einer Serie gehört und um welchen Band es sich handelt. Teilweise wird dies sehr schön gemacht, zum Beispiel bei den Skulduggery Pleasant-Büchern aus dem Loewe-Verlag (ein spontanes Beispiel). Aber darauf dürfte der Autor / die Autorin wohl leider kaum Einfluss haben ...

Zitat von JennyB
obwohl Ratten zu meinen Lieblingstieren gehören. Ich hatte selbst jahrelang welche.


Ich auch. Faszinierende, intelligente Tiere! Hast/hattest du auch Ratten, liebe Olga? Du beschreibst das Tier sehr authentisch, fängst die Eigenschaften ein - man kann sich die Ratte Tier richtig gut vorstellen.

Zitat von elfirina
Das ist richtig, weil beide eine sehr ähnliche Entwicklung durchgemacht haben. Beide hatten ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit gehabt, beide wurden in den letzten 12 Jahren im großen und ganzen sich selbst überlassen (Alba hat nicht gesprochen, Ylva auch nicht), und beide müssen jetzt lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und die Sache selbst in die Hand nehmen.
Diese Ähnlichkeit wird als Grundlage für das spätere Verhältnis zwischen den beiden Frauen gelegt.


Die Parallelen sind sehr interessant - und ich bin gespannt, wie es in den kommenden Abschnitten weiter geht.

Übrigens hat es mich geschüttelt, als Stella Alfred den Nasenflügel aufgeschlitzt hat *grusel*

So, ich werde gleich weiter lesen

Liebe Grüße
Jana

#15 RE: Abschnitt 1: Seite 7 bis 102 (Kapitel 1 bis 6) von RoccosMom 16.01.2011 22:09

Liebe Olga,

ich fand es eigentlich ganz gut, das der Anfang sich mit dem Ende des 2. Teils überschnitten hat. Da ja zwischen beiden Bänden nun doch einige Monate lagen, war es so einfacher wieder in die Geschichte hinein zu kommen.

Ja, bei Alfred musste ich schon länger überlegen wo er nun hingehört!

Und ich schließe mich Tanja an. Ratten sind ja eigentlich auch nicht meins. Aber Ylvas Seelentier ist wirklich süß!

Übrigens habe ich mich zu keiner Zeit gefragt warum Ylva so „intelligent“ ist. Ich habe ihr schon im 2. Teil zugebilligt schlauer zu sein als es andere wohl denken ;-)

So, jetzt geht es aber weiter zum 2. Abschnitt!

LG
Sarah

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