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#1 Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von Quantaqa 12.01.2011 15:17

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#2 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von JennyB 19.01.2011 10:00

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Ein grausiger Abschnitt!
Mir fehlt noch das letzte Kapitel, weil ich gestern im Bett nicht mehr wusste, bis wohin ich lesen sollte.

Conrads Entführung und Folter war wirklich grausam. Oje, der Arme. Und umso schlimmer, da er sich wieder regenerieren könnte, aber dadurch Ylva gefährdet. Er ist doch ein verdammt Lieber, kann man nicht anders sagen.

Maria ist ein hinterhältiges Miststück, da bin ich mir inzwischen sehr sicher. Sie sät Verzweiflung und hat Conrad nur deshalb wieder gehen lassen, um ihn seinen Leuten als gebrochenen Mann zu präsentieren.


Die Liebesszene inkl. Dämon war sehr witzig. Überhaupt beginne ich den Dämon zu mögen, glaube aber nicht mehr an meine Verdachtsmomente, wer es sein könnte.
Ich dachte an (einen sehr beeinflussten) Finn, der starb schließlich ziemlich zeitgleich, aber das denke ich nicht mehr. Der verhält sich nicht wie Finn ...

Keine Ahnung, wer da drin steckt, aber er ist witzig.

Mich beeindruckt die Komplexität immer mehr. Umso mehr, Olga, da ich gelesen habe, dass du nicht von Anfang an wusstest, wie alles ausgeht, bzw, wer in welcher Rolle steckt. Dass du da nicht durcheinander kommst. Respekt!

#3 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von elfirina 19.01.2011 14:06

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Liebe Jenny,

Zum 2. Spoiler: Nein, denn Ylva hat den Dämon schon bekommen, bevor der, den du meinst, gestorben ist. Das konnte also nicht sein.
Aber wenn ich mich nicht irre, hattest du da noch jemanden unter Verdacht, oder?


Zitat
Keine Ahnung, wer da drin steckt, aber er ist witzig.


Ja, nicht nur Ylva koppelt sich vom Dämon ab, sondern sie lässt ihm auch den Raum, seine Persönlichkeit zurückzugewinnen. Ich hoffe, man merkt diese Entwicklung.

Zitat
Mich beeindruckt die Komplexität immer mehr. Umso mehr, Olga, da ich gelesen habe, dass du nicht von Anfang an wusstest, wie alles ausgeht, bzw, wer in welcher Rolle steckt. Dass du da nicht durcheinander kommst. Respekt!


Ja, von einigen Figuren wusste ich echt nicht, wie sie sich entwickeln werden. Maria zB. war eine gute Kandidatin für die Protagonistin des 2. Bandes, aber dann hat doch noch Alba den Casting gewonnen :D

Allgemein war das so: Schattenseelen war eigentlich als Einzelband konzipiert. Als Heyne zugesagt hat, wurde mir aber gleich ein Zwei-Buch-Vertrag angeboten. Darauf habe ich leicht panisch reagiert, weil ich keine Ahnung hatte, wie man Fortsetzungen schreibt. Bis eine ganz liebe Kollegin - Brigitte Melzer - mir geraten hat, in Ruhe den ersten Band bis zu Ende zu schreiben und erst dann zu entscheiden, wie es weitergehen soll. Schließlich hätte man eine "lose" Reihe daraus machen können, mit vollkommen anderen Figuren/Handlung, nur mit dem gleichen Setting. Oder mit den gleichen Figuren weitermachen (was ich, glaube ich, nicht könnte)
Ich habe dann einen Mittelweg gewählt: Die Geschichte im Hintergrund entwickelt sich weiter, die Figuren bleiben im großen und ganzen dieselben, nur die Rollenvergabe zirkuliert stets: einige kommen in den Vordergrund, die anderen treten zurück. Dadurch habe ich die Möglichkeit, sie von verschiedenen Seiten zu beleuchten und sie tiefer zu zeichnen (Weil die einstigen Nebenfiguren im nächsten Roman mehr Platz bekommen, um ihren Charakter zu zeigen.)
Gut war, dass der nächste Band meistens schon fast fertiggeschrieben war, bevor der vorherige in den Druck ging. So hatte ich die Möglichkeit, im vorherigen Band noch ein paar Kleinigkeiten zu ändern, die sich im nächsten während des Schreibens ergeben haben. (zB. musste ich Ylvas Namen ändern. Ursprünglich hieß sie Hella. Aber das konnte ich nicht lassen, weil Stella im 3. Band so stark im Vordergrund steht und beide Namen sich sehr ähnlich anhören. "Stella" konnte ich aber nicht mehr ändern, weil "Schattenseelen" schon erschienen war.)
Um nicht durcheinander zu kommen, habe ich mir natürlich viele Eckpunkte aufgeschrieben: Wer hat welche Augenfarbe? Wer hat in welchem Jahr wen getroffen/geheiratet/ein Kind gezeugt? usw.
Ganz besonders schwierig war Oyas Plan mit Evelyn. Denn ich wollte im letzten Band unbedingt zeigen, dass das, was man im ersten noch als "Zufälle" angesehen hat, gar keine Zufälle waren, sondern dass Oya dahintersteckte. Da habe ich mir natürlich am meisten Sorgen gemacht, ob alles aufgeht, ob es keine Logikfehler gibt und ob ich alles bedacht habe.
Aber sonst lasse ich mich gern überraschen. Und jetzt, im Nachhinein, bin ich mit der Trilogie sehr zufrieden, denn durch die Komplexität hat sie so viele interessante Seiten gezeigt und ich war selbst überrascht, wie plastisch sich alles zusammengefügt hat. Als hätte ich das von Anfang an geplant :D

Liebe Grüße,
Olga

#4 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von JennyB 19.01.2011 15:14

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Zitat
Als hätte ich das von Anfang an geplant :D




In der Leserunde von Andrea (Gunschera) kam etwas ähnliches rum. Manchmal finden sich die Verwicklungen einfach, das ist teilweise richtig gruselig. Als würde man sich das gar nicht wirklich ausdenken, sondern eher ... freilegen was bereits existiert.

Auf jeden Fall hast du meinen größten Respekt, diese vielen Figuren und Geschichten alle so geschickt zu einem Ganzen zu verweben. Das ist richtig klasse geworden!

Zitat
Zum 2. Spoiler: Nein, denn Ylva hat den Dämon schon bekommen, bevor der, den du meinst, gestorben ist. Das konnte also nicht sein.
Aber wenn ich mich nicht irre, hattest du da noch jemanden unter Verdacht, oder?



Die Zeit hatte ich nicht mehr ganz im Kopf. Mein zweiter Verdacht ...

war Killian, auch wenn der schon ne Weile tot war - aber vielleicht macht das ja nix. Dafür würde das Jaulen sprechen und das Schnüffeln (wobei das auch von Ylvas Ratte stammen könnte). Ich glaub aber nicht dran. Der Dämon ist nicht wie Killian, der war knurriger, außerdem bezweifle ich, dass Killians Schattenseele noch jault, wenn sein Hund doch bereits tot ist ... Das ist bestimmt eine falsche Fährte.


Von daher bin ich mit meinen Verdächtigen wieder bei Null.
Aber ich glaube, ich mag den Dämon.

#5 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von elfirina 19.01.2011 15:36

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Zitat
Manchmal finden sich die Verwicklungen einfach, das ist teilweise richtig gruselig.


Gruselig, ja. Früher war meine schlimmste Angst: Was, wenn mir im nächsten Roman diese Verwicklungen nicht einfallen? Wie kann ich mich auf etwas verlassen, was so intuitiv ist? Jetzt, bei meinem 5. Roman, bin ich ruhiger geworden. Weil diese Verwicklungen bis jetzt IMMER kamen (im aktuellen Roman ist das zB. die traurig-romantische Liebes-Nebengeschichte einer schwulen Fee *hach*), also vertraue ich einfach darauf, dass sie mich auch weiterhin nicht verlassen.

Passiert dir das auch oft? Oder gehst du da anders heran?

Zitat
Auf jeden Fall hast du meinen größten Respekt, diese vielen Figuren und Geschichten alle so geschickt zu einem Ganzen zu verweben. Das ist richtig klasse geworden!


Danke sehr.
Es freut mich wirklich, dass alles anscheinend so aufgeht, wie geplant. Mal sehen, ich hoffe, ihr werdet mit dem Ende alle zufrieden sein und ich keine Fäden vergessen habe.

Zum Spoiler:

auch wenn der schon ne Weile tot war - aber vielleicht macht das ja nix.

Gerade deswegen. Evy hat es ja erklärt: Je länger jemand tot ist, also eine Schattenseele ist, desto mehr Dämon wird derjenige. Desto leichter ist er für die Hexe zu lenken. Genau das ist ja der Punkt: Der Dämon in Ylva erinnert sich immer mehr daran, wer er war, und entkommt immer mehr Oyas Einfluss. Auch wenn er sich natürlich niemals vollig befreien kann.

Liebe Grüße,
Olga

#6 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von Mrs.Bennet 19.01.2011 22:21

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Der arme Conrad! Das war wirklich wieder verdammt übel. Muss das immer sein? Ich leide richtig mit. Ich hätte Ylva so gerne beim Straßennamen geholfen, warum kam denn keiner auf Helgoland? Ylva und ihr Dämon eine sehr interessante Beziehung. Die werden bestimmt noch dicke Freunde!

Ich muss jetzt auch noch ein Stück lesen und dann gehts schon zum letzten Abschnitt...

Tanja

#7 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von elfirina 20.01.2011 09:34

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Zitat
Muss das immer sein? Ich leide richtig mit.


Äh. Ja. Wenn du mitgelitten hast, dann habe ich mein Ziel erreicht ;)
Schließlich schreibe ich gerade dafür, damit die Leser mitleiden und mitfiebern.

Zitat
warum kam denn keiner auf Helgoland?


Das fragt sich Adrián auch. S. 385.

Liebe Grüße,
Olga

#8 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von JennyB 20.01.2011 10:11

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Zitat
Gruselig, ja. Früher war meine schlimmste Angst: Was, wenn mir im nächsten Roman diese Verwicklungen nicht einfallen? Wie kann ich mich auf etwas verlassen, was so intuitiv ist? Jetzt, bei meinem 5. Roman, bin ich ruhiger geworden. Weil diese Verwicklungen bis jetzt IMMER kamen (im aktuellen Roman ist das zB. die traurig-romantische Liebes-Nebengeschichte einer schwulen Fee *hach*), also vertraue ich einfach darauf, dass sie mich auch weiterhin nicht verlassen.

Passiert dir das auch oft? Oder gehst du da anders heran?



In den einzelnen Titeln passiert mir das immer. Normalerweise habe ich einen festen Plan, aber dann tun diese bekloppten Figuren etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe und was meine Pläne komplett zunichte macht. Dann gerate ich kurzzeitig in Verzweiflung und merke dann: Moment mal, das ist ja viieel logischer und sinnvoller als meine Planungen.
Im Phoenixfluch musste ich, nachdem sich mir die Auflösung aufdrängte, noch Hinweise auf diese rausstreichen, die ich eingebaut hatte, als ich noch völlig andere Pläne verfolgte ...

Für die Trilogie habe ich einen festen Plan, aber in wie weit es bei dem bleiben wird, weiß ich im Sommer, wenn der Dritte geschrieben ist *g*.

#9 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von RoccosMom 20.01.2011 21:28

Auch mit diesem Abschnitt bin ich endlich durch. Irgendwie habe ich das Gefühl hinterher zu hinken...

Erstmal tat es mir ums Smaragdas tot überhaupt nicht leid. Linnea hat so viele schlimme Dinge getan das ich ihr dieses Dasein richtig gönne.

Aus Micaela werde ich aber auch nicht schlau. Sie ist Ylvas Tante und will plötzlich ganz freundlich sein? Das stinkt doch zum Himmel. Ich nehme ihr das echt nicht ab. Eigentlich hatte ich ja auch irgendwie erwartet das sie die neue Königin wird. Das hätte gut gepasst. Aber vielleicht kommt das ja noch?!

Schade das Stella ihre Zweifel am Messias direkt wieder genommen wurden. Dieser Cerim ist ja wirklich wiederlich, ihr Conrads Finger zu schenken *brr*
Das sie es dann aber auch noch ist, die ihm das Augenlicht nimmt, nachdem sie vorher noch Zweifel hatte....
Conrad tut mir so leid, wie er leiden muss. Endlich konnte er die Leere in sich füllen und dann wird im alles genommen. Zum Glück hat Ylva ja besondere Fähigkeiten! Also ist ja nun wohl ziemlich klar das sie das Hexenkind sein muss!

Den Dämon fange ich richtig an zu lieben. Er und Ylva geben geben ein richtig gutes Team ab ;-)

I

ch vermute auch das der Dämon Killian sein muss. Das Jaulen hat mich drauf gebracht!


Übrigens mochte ich sehr diese Stelle: "Du musst etwas tun, wenn du nichts tust, hörst du auf zu existieren!". Den Satz werde ich für meine "Gesammelte Schätze Challenge" verwenden

Liebe Grüße,
Sarah

#10 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von elfirina 21.01.2011 09:01

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Liebe Sarah,

Zitat
Irgendwie habe ich das Gefühl hinterher zu hinken...


Ach was. Kendra fängt erst heute an. Du musst dich wirklich nicht unter Druck setzen.

Zitat
Sie ist Ylvas Tante und will plötzlich ganz freundlich sein?


Freundlich ist sie ja nicht wirklich. Sie ist sogar ziemlich herrisch, als sie Ylva wegbringen will. Nur widersetzt sich Ylva diesmal. Oder?

Zitat
Eigentlich hatte ich ja auch irgendwie erwartet das sie die neue Königin wird. Das hätte gut gepasst.


Nein, das geht nicht. In Schattenseelen und Nachtseelen wurde das ja erklärt. Königin wird man nur durch Vererbung, daher hat die Königin so eine Macht durch ihren Duft. Ein "normaler" Metamorph hat diese Macht nicht.

Zitat
Das sie es dann aber auch noch ist, die ihm das Augenlicht nimmt, nachdem sie vorher noch Zweifel hatte....


Sie ist eben sehr beeinflussbar. Sie ist nicht in der Lage, ihre eigene Meinung zu vertreten, sie hat Angst, sich aufzulehnen und versucht, das durch die Brutalität zu verdecken.

Zitat
Den Satz werde ich für meine "Gesammelte Schätze Challenge" verwenden


Das freut mich :)

Liebe Grüße,
Olga

#11 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von RoccosMom 21.01.2011 10:47

Liebe Olga,

Jaaa, ich finde trotzdem das sie im Gegensatz zu vorher ziemlich freundlich wirkt ;-) Ich meine, wenigstent tritt und schlägt sie Ylva nicht mehr!

Ah, das mit der Vererbbarkeit des Königinnengens ist mir entfallen. Jetzt wo du es sagst

Liebe Grüße,Sarah

#12 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von Kendra 23.01.2011 02:35

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Wow, dieser Abschnitt hatte es ja wahrlich in sich, an Spannung und an Emotionen.

Ersteinmal finde ich es ziemlich traurig , was mit Conrad passiert ist. Nicht nur seinen kleinen Finger hat er durch die Folter eingebüßt, sondern auch sien Augenlicht.....
Zum Glück konnte Yvla ihn wieder mental aufbauen.

Ach ja und ihr innerer Dämon scheint ja anscheinend auf ihrer Seite zu stehen! Wie sie miteinander reden , finde ich einfach klasse. Besonders die Szene als er sie daran hindern will, intim mit Conrad zu werde, da er es ja in der ersten Reihe mitverfolgen muss hihi!! Klasse Szene!! Bin gespannt wer der Dämon denn ist, vielleicht eine Figur die wir kennen? Womöglich ein verstorbener Metamorph??

Dass Stelle das Hexenkind sein soll ist ja irgendwie logisch. Nur schade, dass sie ihre Zweifel die sie kurz an ihrer Mission hegte wieder abgeschüttelt hat und anscheinend Conrad geblendet hat. Dieses Miststück *grummel* Naja sie hat ja Cerim, die scheinen sich beide zu verdienen (sind beide ziemliche Arsch.....)

So und nun gehts an das letzte Stück :-))

Liebe Grüße
Nadine

#13 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von elfirina 23.01.2011 12:57

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Liebe Nadine,

Zitat
Wow, dieser Abschnitt hatte es ja wahrlich in sich, an Spannung und an Emotionen.


Danke :)

Zitat
Besonders die Szene als er sie daran hindern will, intim mit Conrad zu werde, da er es ja in der ersten Reihe mitverfolgen muss hihi!! Klasse Szene!!


Ja, du lachst. Er hat da aber nichts zum Lachen gefunden :D

Zitat
Bin gespannt wer der Dämon denn ist, vielleicht eine Figur die wir kennen?


Ja, ist sie :)
Ich habe versucht, alle Stränge so eng wie es geht miteinander zu verbinden, so dass man immer wieder bekannte Figuren trifft.

Liebe Grüße,
Olga

#14 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von Quantaqa 24.01.2011 21:11

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Hallo ihr Lieben,

was ein Chaos! Ylva hasst Dank Linnea Conrad, auch wenn ein winziger Teil von ihr dies nicht akzeptieren will, Als sie Linneas Macht nach Smaragdas Tod durchbrechen kann, muss sie jedoch erfahren, dass sie Roland haben – und sie ihn vielleicht nie wieder sehen wird. Dies ist zwar nicht der Fall, dafür wird er sie wohl nicht wiedersehen können … Und dann sorgt Ylvas Dämon – oder vielmehr Ylvas Einmischung - dafür, dass Conrad gar nichts mehr empfindet – nur Leere. Zumindest bis auf ein kleiner Teil von ihm, der Ylva nicht vergessen will. Der Dämon hingegen will sie überreden (und schafft es letztendlich), das Ganze zu Ende zu führen, um Conrad wieder emotionalen Halt zu geben. Und sie gibt ihm auf sehr intensive weiße emotionalen Halt! Ich musste so lachen, als der Dämon sie davon abbringen will. „Ist die aufgefallen, dass er recht große Ohren hat?“ (Seite 400). Irgendwie wird mir Ylvas Mitbewohner immer sympathischer

Stella ist ein ebenso undurchsichtiger Charakter wie so viele andere in dieser Trilogie. Mal möchte man sie am liebsten mit dem Kopf gegen die Wand klatschen, dann erweckt sie schon wieder Mitleid beim Leser. Ich finde sie schwer einzuschätzen, mag sie aber nicht besonders. Ob sie wirklich das Hexenkind ist?

Cerim ist verdammt grausam – und ich frage mich, wer hier wirklich der Verblendete ist … Conrad ist es jedenfalls nicht! Aber bei Cerims Worten („Den Verblendeten zu blenden.“; Seite 341) bekommt man eine Gänsehaut.

Und was ist mit dem Dämon in Ylva? Ist er auf Oyas Seite? Wohl weniger … Auf Ylvas? Ich weiß es nicht … Auf seiner eigenen? Am Wahrscheinlichsten …

Und Ylva? Geht sie nun auf die Suche nach ihrem Vater?




Und nun zu euren Beiträgen:

Zitat von elfrina
(im aktuellen Roman ist das zB. die traurig-romantische Liebes-Nebengeschichte einer schwulen Fee *hach*),


*lach* Na das hört sich vielversprechend an

Übrigens finde ich, dass man die Entwicklung des Dämons gut mitbekommt, diese aber auch nicht zu schnell vonstatten geht. Ich finde es interessant, dass du selbst einem Dämon Raum für Weiterentwicklung gibst.

Zitat von Mrs.Bennet
Irgendwie habe ich das Gefühl hinterher zu hinken...


Was soll ich denn dann erst sagen

So, ab in den letzten Abschnitt (die Buchmesse-Planungen und mein Job kosten mich momentan leider recht viel Zeit ...!

Liebe Grüße
Jana

#15 RE: Abschnitt 4: Seite 307 bis 413 (Kapitel 18 bis 25) von elfirina 25.01.2011 17:22

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Liebe Jana,

Zitat
und sie ihn vielleicht nie wieder sehen wird. Dies ist zwar nicht der Fall, dafür wird er sie wohl nicht wiedersehen können …


Ja, das hast du sehr schön gesagt :)

Zitat
Stella ist ein ebenso undurchsichtiger Charakter wie so viele andere in dieser Trilogie.


Merkt man, dass sie selbst nicht weiß, wohin mit sich selbst? Sie ist nicht in der Lage Stellung zu beziehen und dabei zu bleiben. Daher war es dem Messias so leicht gefallen, sie zu gewinnen. Doch genauso schwer ist es, ihre "Treue" zu halten.

Zitat
Aber bei Cerims Worten („Den Verblendeten zu blenden.“; Seite 341) bekommt man eine Gänsehaut.


Freut mich, dass man dort eine Gänsehaut bekommt.
Manchmal können die einfachsten Sätze die größten Emotionen wecken.

Nun bin ich gespannt, was du zum Abschluss sagst.

Liebe Grüße,
Olga

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