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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 18.07.2010 19:26von IsadoraDeWitch • Bücherliebhaber | 211 Beiträge
Ab jetzt müssen wir zusammen mit Eri auftauchen. Ein bisschen schade, aber hoffentlich kommt er noch zurück ins Wasser.
Liebe Uschi, ich möchte mich jetzt schon für diese Geschichte bedanken. Ich habe erst 280 Seiten gelesen, aber es ist dir sehr gut gelungen und wirklich spannend und schön. Am Anfang dachte ich schon, dass ich viel mehr erraten kann. So ist es aber nicht und es freut mich auch. 
Langsam habe ich auch Angst um Erenwin und dass er am Ende vielleicht sterben muss um den Fluch der Perle zu beseitigen. Ich hoffe, dass das nicht nötig wird, weil er noch so jung ist (für eienen Menschenleben sogar, von Naurakaleben ganz zu schweigen). Mal sehen.
IsadoraDeWitch
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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 19.07.2010 18:10von IsadoraDeWitch • Bücherliebhaber | 211 Beiträge
Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke ich habe einen Fehler gefunden. Es geht um die Szene wo Erenwin erzählt den Soldaten über Kampf der Nauraka.
Zitat
Seite 337:
Hier an Land kann man nur nach zwei Seiten kämpfen - vor oder zurück, links oder rechts. (...) Nauraka hingegen kämpfen in alle Richtungen, auch oben und unten ist ihnen nicht verwehrt. Sie müssen ihre Sinne auf vier Richtungen ausdehnen.
Entweder verstehe ich es falsch (dann wäre ich für die Erklärung dankbar) oder aber es ist etwas unlogisch.
Wenn Menschen nur in zwei Richtungen kämpfen (1. links-rechts, 2. vor-zurück), dann ist der Kampf nach oben und unten eine dritte (nicht vierte) Richtung, oder?
Man könnte es auch so sehen, das Menschen in vier Richtungen kämpfen (1. rechts, 2. links, 3. vor, 4. zurück) und die Nauraka in sechs (... 5. oben, 6. unten).
IsadoraDeWitch
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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 19.07.2010 20:15von Uschi Zietsch • Autorin | 40 Beiträge
Ich habe es mehr wie eine Achse im Positiv- und Negativbereich gedacht, aber im nachhinein muss ich gestehen,dass ich es selbst nicht mehr zusammenbringe, wie genau ich mir das gedacht habe. Ganz falsch ist es nicht, aber schlüssig auch nicht wirklich.
Du bist übrigens die erste, die darauf hinweist, Isadora!
Das ist aber die einzige Merkwürdigkeit 
Tja, und es wird noch einige Wendungen geben ... 
viele Grüße,
Uschi
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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 19.07.2010 23:29von IsadoraDeWitch • Bücherliebhaber | 211 Beiträge
Ich weiß, ich weiß... habe diesen Teil schon fast zum Ende gelesen. Ich halte mich noch zurück mit Kommentaren. Es ist irgendwie doof mit sich selbst zu diskutieren
. Verwandle ich mich in Erewins Onkel? 
Ok, ich sag noch eins: das was mit Lurdea passiert ist, erinnert mich an den Schicksal von Elai Prinzessin in Trudi Canavan Bücher. Sind alle Frauen aus dem Meer verflucht oder was? 
IsadoraDeWitch
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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 20.07.2010 14:01von IsadoraDeWitch • Bücherliebhaber | 211 Beiträge
Bin auf Seite 367.
Je weiter ich den dritten Teil lese, desto schlechter Vorahnungen habe ich. Erenwin sieht schon aus wie ein Monster, hmm... ok. Aber jetzt zieht ihn ausschließlich zu den Berenvil? Und der letzte ist sogar mit Lurdea zusammen und scheint oh so viel besser zu sein als ihr erster Gemahl. Da stinkt wohl wieder was, oder? Ist Berenvil der Alte Feind? Wenn ja, dann ist es SOOO GEMEIN, Uschi! Berenvil sagt doch, dass er dem Alten Volk gehört, aber wir wissen nichts genaues. Grrr, wenn er der Böse ist... 
Auf so viele Emotionen der Leser, freut sich das Herz der Autorin, oder? 

IsadoraDeWitch
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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 20.07.2010 19:32von IsadoraDeWitch • Bücherliebhaber | 211 Beiträge
Zitat von Uschi Zietsch
Tja, und es wird noch einige Wendungen geben ...
In der Tat, nicht zu viel versprochen.
Aber ich muss mich leicht auf die Schulter klopfen, weil ich doch ziemlich gut geraten habe. Sogar mit der Perle lag ich sehr sehr nah.
Eben hab ich den dritten Teil zu Ende gelesen.
Die Geschichte, die Berenvil über sich erzählt hat, hat mich ein wenig enttäuscht, weil es zwar eine Menge erklärt hat, aber auch viel noch komplizierter machte. Ich weiß, dass im Leben alles auch das Gute und das Böse immer miteinder vemischt ist. Trotzdem, die Entscheidungen, die wir treffen, sollten uns an einer oder anderer Seite platzieren.
Mit Berenvil weiß ich nicht genau, was ich denken sollte. Erst wollte er etwas Böses beenden, dann waren aber seine Mittel und Handlungen nicht unbedingt die ehrlichsten. Die Lügen und Manipulationen waren abscheulich. Doch er hat sich gefreut eine Familie zu haben. Und am Ende wollte er immer noch seine Feinde vernichten und hat sogar zugegeben, dass alles gehörte zu diesem Plan und hoffte auch, dass seine Familie zu ihm hält. Hab ich es gut verstanden?
Also entweder muss ich zu einem Therapeuten um wieder zu lernen was gut und was schlecht ist, oder aber ist in Berenvil ein kleines Funke des Guten. Es kann natürlich auch sein, dass ich zu naiv bin und immer an Gute in Menschen glaube 
Fürs Ende habe ich noch eine Spekulation: wird Luri einen dritten Mann, diesmal mit Flügel haben? 
IsadoraDeWitch
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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 22.07.2010 02:43von Kendra • Büchernarr | 655 Beiträge
So bin jetzt auf Seite 324 und muss mal wieder zwischen berichten 

Also der arme Erenwin muss außgerechnet von dem nicht gerade netten Laoren gefunden werden, der ihn anscheinend gar nicht mehr gehen lassen will. Und Bestrafen tut er ihn auch noch.....na ob das nicht noch schlimme Folgen für ihn haben wird, schließlich hat Eren schon mächtig Wut auf ihn......
Und auch Lurdea hat ja einiges durchzumachen! Ich meine dass sie außgerechnet ins Netz gegangen ist
Aber zum Glück ging das ja noch mal gut , da kann man den Piraten einfach nur dankbar sein. Obwohl die ja auch nichts gutes im Sinne hatten :-) Und dass sie den kleinen Jungen gerettet hat (und ihn auch nicht ertrinken ließ hihi) war echt super!!!
Herzig!!
Was ich von ihrem neuen "Freund" halten soll, weiß ich noch gar nicht so richtig, Er scheint ja ein netter Mensch zu sein. Aber dennoch tischt er ja schon am Anfang einige Lügen auf, bzw verschweigt einiges! Bin gespannt was man von ihm noch erwarten kann..... (Freund oder Feind? ) Lurdea wärs ja mal gegönnt, wenn sie endlich mal an einen netten Mann geraten würde, aber bei ihrem Pech....naja warten wir es ab hehe
So mehr wenn ich weitergelesen habe.
Liebe Grüße
Kendra
RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 22.07.2010 15:53von Quantaqa • Administrator | 3.376 Beiträge
Hallo,
so, den dritten Teil habe ich nun auch beendet. Zu Beginn dieses Abschnitts will Laoren – seinem Gefühl folgend – früher an den Strand gehen. Dann heißt es, dass er es eilig hat, weil die Sonne schon hochsteht und evtl. das Treibgut verdirbt … Sonst scheint er so spät zu gehen, dass es nicht mehr so heiß ist – doch warum? Er stellt ja selbst fest, dass das Risiko groß ist, dass das beste Treibgut schon eingesammelt wurde, wenn er zu spät dran ist.
Ich hatte beim Lesen dieser Szene zunächst den Eindruck, als würde er besonders früh morgens loswollen und war ganz überrascht, dass er wohl eher gegen Mittag, anstatt erst abends, zum Strand wollte.
Auf Seite 272 musste ich über folgenden Ausruf lachen:
„Hol mich der Steuereintreiber“, murmelte Laoren. Wenn er wüsste 
Luri lernt derweil Berenvil kennen und ich fragte mich direkt, ob sie in ihm ihre Liebe findet. Spätestens als sie sagte „Du bist mein Meer, Berenvil“ (Seite 347) war ich mir dessen sicher.
Seltsam mutete es an, dass Luri jahrelang durch die Lande zieht und von dem Alten Feind, der bei seinem Aufbruch aus der See so nah erschien, nichts mehr zu hören war. Doch dies sollte sich schon bald darauf erklären. Als Erenwin zu Berenvil kommt, um seine Hilfe zu erbitten, und der große Spiegel erwähnt wurde, ahnte ich es bereits, doch das Ganze bestätigt zu sehen – im wahrsten Sinne des Wortes Schwarz auf Weiß , war doch übel. Arme Luri!
Zitat von IsadoraDeWitch
Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke ich habe einen Fehler gefunden. Es geht um die Szene wo Erenwin erzählt den Soldaten über Kampf der Nauraka.
Entweder verstehe ich es falsch (dann wäre ich für die Erklärung dankbar) oder aber es ist etwas unlogisch.
Wenn Menschen nur in zwei Richtungen kämpfen (1. links-rechts, 2. vor-zurück), dann ist der Kampf nach oben und unten eine dritte (nicht vierte) Richtung, oder?
Man könnte es auch so sehen, das Menschen in vier Richtungen kämpfen (1. rechts, 2. links, 3. vor, 4. zurück) und die Nauraka in sechs (... 5. oben, 6. unten).
Hier bin ich auch kurz ins Stocken geraten und war ein wenig verwirrt. 
Zitat von IsadoraDeWitch
oder aber ist in Berenvil ein kleines Funke des Guten. Es kann natürlich auch sein, dass ich zu naiv bin und immer an Gute in Menschen glaube
Ich finde auch nicht, dass Berenvil das abgrundtief Böse ist, wie beispielsweise Sauron im Herrn der Ringe. Er hatte dem Grunde nach gute Absichten, doch dann ist er bei der Verfolgung dieser einfach blind geworden, fürchte ich.
Liebe Grüße
Jana
Neben Nahrung, einem Dach überm Kopf und Freundschaften sind Geschichten das,
was wir in dieser Welt am dringendsten brauchen. (Philip Pullman)
RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 23.07.2010 00:17von IsadoraDeWitch • Bücherliebhaber | 211 Beiträge
Wenn Uschi zurück ist, haben wir alle das ganze Buch gelesen und so was nennt man Autorenbegleitung? 
Aber im Ernst jetzt: ich denke, wenn sie kommt werden wir noch lange diskutieren, oder?
Also mir macht es Spaß endlich jemanden zu haben mit dem ich über gerade gelesenes Buch reden kann! Ich habe gar nicht gedacht, dass es SO VIEL Spaß machen wird
Kendra, ich finde es süß wie du Eri "Eren" nennst. 
Gruß
IsadoraDeWitch
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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 23.07.2010 00:52von Kendra • Büchernarr | 655 Beiträge
Zitat von IsadoraDeWitch
Wenn Uschi zurück ist, haben wir alle das ganze Buch gelesen und so was nennt man Autorenbegleitung?
Aber im Ernst jetzt: ich denke, wenn sie kommt werden wir noch lange diskutieren, oder?
Also mir macht es Spaß endlich jemanden zu haben mit dem ich über gerade gelesenes Buch reden kann! Ich habe gar nicht gedacht, dass es SO VIEL Spaß machen wird![]()
Kendra, ich finde es süß wie du Eri "Eren" nennst.
Gruß
Da haste Recht zusammen zu Lesen macht echt richtig Spaß!! Deswegen bin ich meistens auch immer mit von Partie
Freu mich, dass es dir auch gefällt!!
Ich hoffe doch auch mal, dass wir noch mit der Autorin rege diskutieren können. 
hihi danke dir, irgendwie lese ich automatisch immer Eren und nicht Eri 
Grüßli
Kendra
RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 23.07.2010 01:11von Kendra • Büchernarr | 655 Beiträge
Achso bin übrigens auch mit dem 3. Teil fertig und muss sagen ich bin ein bisschen von Berenvil enttäuscht.....der war doch so ein süßer!! und dann stellt sich heraus dass er der Alte Feind ist!!
Die arme Lurdea :-((( Vor allem tut es mir um ihre Kinder leid!! Schließlich sind die ja auch zu Drachen geworden !!! Und wollen sogar das Wasserreich angreifen!!!! (naja hören halt auf den Papa
)
Und ich kann nur Jana zustimmen, dass der alte Kautz Laoren wirklich von den Steuereintreiber geholt worden ist bzw verbrannt hehe, finde ich echt super!! Ihm hats ja auch nicht anders gehört!!! 
Als wenn Laoren eine Vorahnung hatte 
Und dass Eren immer mehr zu einem Ungeheuer wird :-( Möchte mir gar nicht vorstellen wie grotesk er letztendlich aussieht!! Und dass er seine "Liebe" einfach abgewiesen hat, bzw verlassen hat......naja ich denke mal dass es ihm da nicht bewusst war!!
Vor allem fand ich die Zwergenfamilie süß (die ja am Rande vorkamen) , wollte das nur mal erwähnen
Bin schon mächtig gespannt, was für einen Plan Eren hat!!!

Liebe Grüße
Kendra
RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 23.07.2010 01:37von IsadoraDeWitch • Bücherliebhaber | 211 Beiträge
Zitat von Kendra
Und dass Eren immer mehr zu einem Ungeheuer wird :-( Möchte mir gar nicht vorstellen wie grotesk er letztendlich aussieht!! Und dass er seine "Liebe" einfach abgewiesen hat, bzw verlassen hat......naja ich denke mal dass es ihm da nicht bewusst war!!
Ich fand es cool, dass er aus Liebe (oder aus Leidenschaft? hmm... eher doch Liebe!) kurz er selbst war. Nur schade dass es am nächsten Morgen vorbei war.
Diese Abweisung hatte schon etwas trauriges in sich, aber irgendwie könnte ich nicht glauben, dass er sie für immer verlässt. 
Zitat von Kendra
Vor allem fand ich die Zwergenfamilie süß (die ja am Rande vorkamen) , wollte das nur mal erwähnen![]()
Oh ja, das Geburtstagkind war lustig, als er Eri anfasste und dann kicherte, als Eri ihn erschrecken wollte. Aber die Vorahnung der Zwergenfrau sollte man doch ernster annehmen, oder? Eri wusste doch, dass die Zwergenfrauen solche Gabe haben, wieso hat er dann doch nicht auf diese Krahim (oder wie sie nochmal hießen?) aufgepasst?
IsadoraDeWitch
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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 24.07.2010 09:59von Uschi Zietsch • Autorin | 40 Beiträge
Berenvil war sicherlich von Anbeginn kein wirklicher Sonnenschein, sodass seine Entwicklung kein echtes Wunder ist. Anders als Eri hat er sich nicht gewandelt, sondern weiterentwickelt. Er war von Anfang an machtbesessen, und er ist voller Rachegedanken wegen seines Volkes, das ihn seiner Ansicht nach verraten hat. Ein ambivalenter Charakter, der genau deswegen nicht durchgehend "nur böse" sein muss; ich finde solche (nur böse-)Charaktere ehrlich gesagt ziemlich langweilig, weil sie sehr eindimensional sind.
Sicher ist es ganz nett, mal einen Bösen zu beschreiben, der wie eine Spinne in seinem Netz sitzt und ganz garstige Dinge tut. Aber offen gestanden finde ich das ziemlich uninteressant und langweilig, ich möchte mehr Facetten, denn das Böse ist schließlich faszinierend und zählt meistens zu den Lieblingscharakteren (wie Darth Vader). Das Böse soll lebendig sein, schließlich ist es als Antagonist die Zentralfigur einer Geschichte.
Vor allem sollte das Böse auch schlau, listig, hintertückisch sein, so wie Berenvil sich verstellt hat, um Luri in seine Fänge zu bekommen. Er verfolgt seit langer Zeit einen genau durchdachten Plan, vor allem, da er sich mit den Geschwistern endlich nahe am Ziel sieht. Und er setzt natürlich, wie es das Böse tun sollte, auf Verführung. Es ist sehr viel perfider, zu verführen als zu brechen.
Was Eri betrifft, so ist er wirklich ein armes Schwein. Er hat überhaupt keine Wahl, sondern muss sehen, wie er aus dem Schlamassel wieder herauskommt, in den er durch seine Neugier geraten ist. Aber immerhin hat er die Liebe gefunden, was ganz wunderbar ist, auch wenn es so tragisch endet.
Ach ja, und die Zwerge gehören natürlich zu meinen Lieblingsvölkern, und zwar so, wie ich sie beschrieben habe. Die Frauen hinreißend und sexy, zudem sehr geschäftstüchtig. Die Männer sind die Künstler und Handwerker, sie leben gleichberechtigt, und genießen das Leben, wie es nur geht. Ein beneidenswertes Volk, muss ich sagen, deswegen mussten sie wenigstens einen kurzen Auftritt in diesem Roman haben. Da hab ich mir was Gutes getan 
viele Grüße,
Uschi
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RE: Dritter Teil: Seite 261 bis 436
in Nauraka: Volk der Tiefe (Uschi Zietsch) 24.07.2010 17:03von Quantaqa • Administrator | 3.376 Beiträge
Hallo Uschi,
ich mag reine Schwarz-Weiß-Malerei nicht sehr gerne, das liest sich dann einfach nicht realistisch. Es gibt wohl kaum jemanden, der einfach nur böse ist.
Zitat
Vor allem sollte das Böse auch schlau, listig, hintertückisch sein,
Der Antagonist sollte dem Protagonisten (oder umgekehrt) ebenbürtig sein, damit das Ganze auch spannend ist. Ist der Böse ein absoluter Depp, geht der Geschichte viel zu viel Spannung verloren. Ist er aber eben schlau, listig und tückisch, macht das Lesen viel mehr Spaß.
Zitat
deswegen mussten sie wenigstens einen kurzen Auftritt in diesem Roman haben. Da hab ich mir was Gutes getan
Das war wirklich eine schöne Szene, die mir sehr gut gefallen hat.
Liebe Grüße
Jana
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