Zitat von zehn123
Ich stelle es mir ja schon wahnsinnig schwer vor, ein Buch zu schreiben.
Wenn man allerdings gleich eine Trilogie plant, klingt das für mich wie Schwerstarbeit. Wie schafft ein Autor/Autorin es, alles zu behalten was in den Vorbänden geschehen? Wie oft liest Du selbst Dein eigenes Buch?
LG Marion
Für mich ist es schwer, eine Melodie richtig zu singen. Eine Geschichte zu erzählen fällt mir dagegen leicht.
Allerdings gehört viel Arbeit dazu, man schüttelt das nicht einfach aus dem Ärmel, sondern man macht Pläne - wie soll der Ablauf sein, welche Figuren brauche ich, welchen Charakter haben sie, welche Motivation, welche Macken. Man muss die Welt schaffen, in der die Geschichte handelt (das Setting), es muss alles schlüssig und logisch aufeinander aufgebaut sein.
Bei mehrbändigen Werken habe ich Tabellen mit allen wichtigen Angaben.
Und dann erst fängt man an zu formulieren.
Ich lese meine Romane während der Schreibphase gar nicht, erst wenn sie fertig sind und ein paar Wochen aus meinem Kopf raus sind, nehme ich sie mir wieder vor. Dann, wenn das Lektorat drüber gegangen ist noch mal und dann die Druckfahnen. Und dann lange nicht mehr. Nach zwei, drei Jahren lese ich sie dann aus Vergnügen noch mal.
Andrea