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RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 22.02.2012 12:05von Cinderella • Vielleser | 360 Beiträge
Also ich musste mich auch etwas bremsen um nicht in einem Rutsch das Buch zu verschlingen - jedenfalls für den Moment. Zu neugierig bin ich auf gewissen Entwicklungen und noch neugieriger ob einige meiner Vermutungen stimmen könnten :D
FF/M als La Capitale finde ich eine gelungene Wahl irgendwie, mal etwas anderes.
RoccosMom: So hab ich mir das auch erklärt mit dem kritischen Denken von Kyria. Denn ich schätze nicht, dass ihre Hauslehrer oder gar ihre Mutter das gefördert hat in ihrer Position. Mehr noch habe ich das Gefühl, dass Kyria in den Tempel soll, eben weil sie so kritisch denkt (?). Auch schön finde ich, dass es sich wohl um eine ziemlich matriarchalische Welt zu handeln scheint, wobei mir noch unklar ist, wer wie in seine Position gerät.
(Kevin als Nerd, find ich eine etwas gewöhnungsbedürftige Vorstellung *schmunzel*)
Kyria find ich zunächst einmal als Protagonistin sympathisch und kann ihr (und ihren Gedankengängen) ganz gut folgen. Dass sie ihre Position als Tochter einer Ministerin ausnutzt um Reb zu helfen, finde ich toll und zeigt nur ihre Hilfsbereitschaft und vermutlich ihren Gerechtigkeitssinn. Sehr gespannt bin ich darauf herauszufinden was für ein Gendefekt es ist und warum ihr niemand sagt, dass sie sterben wird.
Bislang find ich die Figur Reb auch gut gezeichnet und sehr gelungen - mit seinem "Straßenwissen" und der lockeren Art, bin ich mir sicher, dass er nicht nur auf Kyria, sondern auch auf so manche Leserin Eindruck macht ;) Wobei ich gestehen muss, dass ich auch Ole im Umgang mit Kyria, sehr höflich und zuvorkommend fand. Bislang weiß ich aber noch nicht so recht mir ein Bild von Maie und von Kyrias Mutter zu machen. Eine Figur jedoch würd ich gern mal kräftig schütteln: Bonnie - geht das nur mir so?
In einer Sache muss ich Quantaga jedoch zustimmen, während ich mit den Subcults und Civitas schon irgendwie zurechtkomme, hab ich auch noch etwas Schwierigkeiten mich an die Anreden zu gewöhnen, die mir beim Lesen schon manchmal ein Stocken verursachen, aber ich denke (und hoffe), das ist einfach so eine Sache wo man sich erst "einlesen" muss....
Bislang gibt es jedenfalls schon mal nen Daumen nach oben ;)
Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele. (Cicero)
RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 22.02.2012 19:17von Morgaine • Bücherfreund | 164 Beiträge
Ich habe den ersten Abschnitt in einem Rutsch durch gelesen, war ja aber auch nicht sooooooo viel. :)
Bevor ich jedoch angefangen habe zu lesen, habe ich mir natürlich das Cover näher angeschaut und die Einbandtexte gelesen.
Der Verlag hat beim Cover direkt von mir die beste Bewertung bekommen, denn ich finde es außerordentlich schön und trotzdem geheimnisvoll gestaltet. Die Kombination der Farben ist sehr gut gewählt.
Mit der Namen/Charakterübersicht vor dem 1. Kapitel hab ich mich allerdings nicht so recht anfreunden können. Da ich noch keinen Bezug zu den Personen habe, wollte ich erst mal schauen, ob es beim lesen auch ohne geht. Die ersten paar Mal hab ich dann hin und her geschlagen, aber mich dann dagegen entschieden es weiter zu nutzen. Sehr zu meiner Freude komme ich auch ohne aus, da die einzelnen Charaktere gut eingeführt werden und man sich so nach und nach ein Bild im Kopf selber gestalten kann und das Einprägen dann leichter fällt.
Die Handlung der Leseprobe war mir ja noch gut in Erinnerung, aber ich habe sie natürlich noch mal gelesen um in die Geschichte rein zu kommen. Die ersten Kapitel waren wunderbar flüssig zu lesen und ich mag die Figur von Kyria und ihren Namen (auch die Erklärung ist geschickt mit eingebaut) sehr. Aber witzigerweise brenne ich momentan irgendwie total darauf Hazel kennen zulernen.
Schön finde ich die bildliche Darstellung, auch von auch noch so kleinen Details und die lustigen Vergleiche (.....in dem apricotfarbenen Gewand mochte ich gut als ausgewachsener Flamingo durchgehen) *ggg*
Was mir auch gefällt ist, dass die Kapitelüberschriften schon mal grob einstimmen in welche Richtung sich die Handlung entwickelt. Das nimmt nichts vor weg, aber lenkt ein bisschen den Blick.
Ich bin gespannt, ob sie wirklich so leicht in's Reservat kommen und was sie dort erwartet. Was geschieht wenn Kyria's Mutter mitbekommt, dass sie ausgebüchst ist? Mit all ihrer Macht und dem Einfluß, hoffe ich für die beiden, dass es noch länger dauert bis es auffliegt.
So, dann les ich mich mal durch die Vorgänger Beiträge. :)
Ach ja.. und zum UNwort des Abschnitts küre ich "Gendefekte", das klingt wirklich böse. :D
Ich hab viel (Lese)Zeit! :)
RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 22.02.2012 19:37von Morgaine • Bücherfreund | 164 Beiträge
Zitat von Gronik
Was mich schon bei der Leseprobe gewundert hatte, dass Kyria trotz ihrer behüteten Erziehung und des Aufwachsens in ihrem elitären Kreis so kritisch werden konnte! Woher kommen ihre rebellischen Gedanken? Viele andere Mädchen in ihrer Lage würden sicher gar nicht erst auf solche Ideen kommen...
Da denk ich auch, dass sie ja trotzdem nicht total isoliert aufgewachsen ist. Wie schon jemand erwähnte hat sie durch die Kontakte im Heilungshaus Beziehungen zu anderen Menschen und man darf auch nicht vergessen, dass es ja auch weiterhin Zugang zu den Medien für sie gibt. Auch ein Lehrer kann kritische Denkweisen vermitteln und fördern. ;) Also, nach meiner Meinung genug Spielraum sich eigenständig zu entwickeln.
Zitat von Lesefix
....Mir gefällt auch, dass die Geschichte im ehemaligen Frankfurt spielt....
So unterschiedlich ist das. Die Stelle an der ich gelesen habe wo es genau spielt, war für mich befremdlich . Das hat für mich so gaaaaaaaaaaar nicht gepasst.
Irgendwie ist es für mich beim lesen überhaupt nicht Deutschland oder das was zu unserer Zeit mal Frankfurt ist. Da habe ich mich dran gestossen.
Ich hab viel (Lese)Zeit! :)
RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 22.02.2012 19:56von Quantaqa • Administrator | 3.546 Beiträge
Zitat von Morgaine
So unterschiedlich ist das. Die Stelle an der ich gelesen habe wo es genau spielt, war für mich befremdlich . Das hat für mich so gaaaaaaaaaaar nicht gepasst.
Irgendwie ist es für mich beim lesen überhaupt nicht Deutschland oder das was zu unserer Zeit mal Frankfurt ist. Da habe ich mich dran gestossen.
Wo spielt(e) denn für dich die Geschichte?
.
„Gleich nach der Lust, Bücher zu besitzen, kommt das Vergnügen, über sie zu reden.“ (Charles Nodier)
RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 22.02.2012 20:03von Morgaine • Bücherfreund | 164 Beiträge
Zitat von QuantaqaZitat von Morgaine
So unterschiedlich ist das. Die Stelle an der ich gelesen habe wo es genau spielt, war für mich befremdlich . Das hat für mich so gaaaaaaaaaaar nicht gepasst.
Irgendwie ist es für mich beim lesen überhaupt nicht Deutschland oder das was zu unserer Zeit mal Frankfurt ist. Da habe ich mich dran gestossen.
Wo spielt(e) denn für dich die Geschichte?
Hm... gefühlsmäßig wohl eher an einem "undefinierten" Ort, der jetzt keine Vergleiche mit einer Stadt aus der heutigen Zeit hat und am allerwenigsten auf deutschen Terrain :D
Ich hab viel (Lese)Zeit! :)
RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 22.02.2012 20:22von Gronik • Bücherliebhaber | 254 Beiträge
Ich fand das schon bei "Das verbotene Eden" von Thomas Thiemeyer ziemlich cool, das spielt auch in Deutschland in der Zukunft. Warum sollten deutsche Autoren irgendwoanders hin ausweichen mit ihren Geschichten?
Wir sind wahrscheinlich nur die vielen amerikanischen Autoren so gewöhnt, dass ein Handlungsort in Deutschland erst einmal überraschend/irritierend ist 
RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 22.02.2012 21:15von RoccosMom • Büchernarr | 892 Beiträge
Zitat von Gronik
Ich fand das schon bei "Das verbotene Eden" von Thomas Thiemeyer ziemlich cool, das spielt auch in Deutschland in der Zukunft. Warum sollten deutsche Autoren irgendwoanders hin ausweichen mit ihren Geschichten?
Wir sind wahrscheinlich nur die vielen amerikanischen Autoren so gewöhnt, dass ein Handlungsort in Deutschland erst einmal überraschend/irritierend ist
Stimmt, das fand ich auch schon bei "David und Juna" gut. Es ist doch toll mal etwas aus seinem eigenen Land zu lesen. Obwohl ich wohl verstehen kann das es einfacher ist etwas vorzustellen, das nicht vor der unmittelbaren, eigenen, Nase liegt :-)
RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 23.02.2012 00:47von kaeferchen • Leser | 38 Beiträge
Nachdem ich heute mein Buch bekam, konnte ich jetzt auch endlich anfangen :)
Schon in der Leseprobe hatte ich einige Probleme mit den Anreden, die hat sich auch nach dem ersten Abschnitt jetzt noch nicht ganz aufgelöst – was eine Duenne genau sein soll, kann ich mir zumindest noch nicht vorstellen. Auch mit den Begriffen zur Unterteilung der Bevölkerung wie Civitas oder Electi tue ich mich noch schwer.
Was ich mir dafür umso besser vorstellen kann, ist eine von Frauen regierte Welt – welche Frau wünscht sich das nicht ;) Kyrias Gedanke, dass Männer zum Gehorchen statt zum Befehlen da sind, finde ich ja total klasse, mal schauen, was mein Mann dazu sagt.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hatte die zuvor von Männern regierte Welt schuld an einer großen Seuche und das ist der Grund, warum nun die Frauen regieren? Ich bin gespannt, ob es zu diesem Thema noch nähere Aussagen gibt.
Interessant finde ich diese Ids – zunächst dachte ich, die wären irgendwie eingepflanzt, aber scheinbar kann man sie ja abnehmen. Irgendwie eine komische Vorstellung, dass man sein gesamtes Leben an einem Armband mit sich rumträgt, das man aber auch verlieren kann. Chips zur Ortung sind ja immer mal Thema, aber dass hier auch Körperfunktionen mit übermittelt werden können, stellt ja eine richtige Überwachung dar.
Womit ich mich noch etwas schwer tue, sind die Dialoge zwischen Kyria und Reb. Die sind teilweise etwas abgehakt und in ihrer Art einfach ungewöhnlich für zwei junge Menschen, die sich ja eigentlich gerade erst kennenlernen.
Kyria ist mir schon mal sehr sympatisch. Auf der einen Seite lehnt sie sich gegen die Standesdünkel ihrer Mutter auf und auf der anderen Seite weiß sie ihre Vorteile aber auch auszuspielen (um für Rebs Behandlung zu sorgen). Die Mischung aus naiv, ängstlich, aufmüpfig und entschlossen finde ich sehr spannend, mal schauen, wie sie sich weiter entwickelt.
RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 23.02.2012 00:52von kaeferchen • Leser | 38 Beiträge
Zitat von Cinderella
Sehr gespannt bin ich darauf herauszufinden was für ein Gendefekt es ist und warum ihr niemand sagt, dass sie sterben wird.
ich bin auch gespannt, was es mt diesem Gendefekt auf sich hat.
Die Szene mit Bonnie kann ich aber noch gar nicht so recht deuten. Weiß sie wirklich, dass Kyria bald sterben wird oder ist sie - so wird sie ja beschrieben - weiterhin überängstlich? Geht es bei ihrer Angst vielleicht gar nicht darum, dass die Krankheit nun richtig ausgelöst wurde, sondern die allgemeine Tatsache, dass Kyria ja krank ist und scheinbar keine allzu große Lebenserwartung hat?
Das Gespräch mit der Ärztin gibt da ja auch nicht so recht Aufschluss.
RE: 1. Abschnitt: Seite 7 bis 67
in Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt (Andrea Schacht) 23.02.2012 14:48von Cinderella • Vielleser | 360 Beiträge
Also Bonnie ist mir mit ihrer Art und Überängstlichkeit irgendwie so gar nicht sympathisch bislang, aber was nicht ist, könnte sich ja noch ändern... abwarten. Nix desto trotz ist es ja spannend, dass da scheinbar Dokumente unter Verschluß sind und gleich kurz drauf ein Alarm losgeht.
Eine weitere Schwierigkeit hatte ich bei dieser "Id-Tauschaktion" - ich hab keine Ahnung wer jetzt wessen Id hat, hab mich jedoch mit dem Gedanken getröstet, dass das womöglich nicht so wichtig sei, abgesehen davon, dass das Id ohnehin abgestellt wird, da der Eigentümer bzw. die Eigentümerin ja verstorben ist... Sinn macht ja nur, dass Kyrias Id bei der Bettnachbarin ist, weil diese ja quasi noch Signale sendet... auch wenn es mich nicht weiter gestört hat muss ich zugeben, dass das in meinem Gedankengang ein wenig Verwirrung gestiftet hat...
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