Im Namen des Kreuzes




#1

Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 12.01.2011 15:14
von Quantaqa • Administrator | 3.546 Beiträge

Endspurt


„Gleich nach der Lust, Bücher zu besitzen, kommt das Vergnügen, über sie zu reden.“ (Charles Nodier)

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#2

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 20.01.2011 09:59
von JennyB • Autorin | 204 Beiträge

Okay, ich muss sortieren!
Ein nervenaufreibendes Ende - da kann eigentlich kein Leser meckern, es ist quasi für jeden Geschmack etwas dabei.

Dass Ylva das Hexenkind ist, hab ich sehr früh vermutet und es hat mich auch etwas gewundert, dass niemand nur die Möglichkeit in Betracht zog - sie war schließlich bei der Dämonenbeschwörung anwesend und hatte keine Informationen über ihre Mutter. Sie hat sich auch nie etwas in die Richtung gefragt.
Ihr Dämon ist also der Mann mit dem Fuchs! An den hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht, aber schön, dass es quasi eine Aussöhnung mit ihm gibt.

Linnea opfert sich, um Conrad eine Chance zum Eingreifen durch Kali zu geben. Das zeigt, dass schon etwas Wahres an ihrer Liebe drangewesen sein musste, andererseits hatte sie ja auch nicht mehr viel zu verlieren. Gestorben wäre sie ohnehin. Trotzdem ein netter Zug von ihr, da wollen wir mal nicht so sein

Adrián ... irgendwie hatte ich schon befürchtet, dass er das Ende nicht überlebt. Um ihn tut's mir sehr viel mehr leid als um Evy, auch weil sein Tod wirklich grausam war. *schauder* Der Arme wird nicht mal mehr mitbekommen haben, dass Evy ihn ja doch liebte.
Georg kann einem nur leidtun! Ehrlich, das war gemein, den armen Kerl aus dem Bad zu fischen und mit Finn zu ... besetzen. Ob das gut geht? Kribbelt da nicht der Gedanke nach einer Fortsetzung, Olga? Das ist in meinen Augen das semi-HappyEnd, die Vorstellung von dieser Dreierkostellation ist schon ganz schön abstrus
Und Conrad und Ylva ... nun, die haben sich ihr Happy End wirklich verdient!

Das Ende fand ich allerdings nicht so furios, wie ich es nach den ersten beiden Bänden erwartet hätte. Irgendwie habe ich mit etwas Epischem gerechnet - halb Hamburg in Schutt und Asche oder so *g*, im Vergleich zur restlichen Trilogie (gerade zum Pesthof-Schluss im ersten Teil) ging es für meine Begriffe etwas einfach vonstatten; aber letztlich wurde alles aufgeklärt und Oya besiegt.
Ich frag mich nur noch eines: Wer hat denn nun Evy die Geschenke & Blumen geschickt, wenn's nicht Conrad war? Das muss ich überlesen haben ...

Fazit: Die Stärke der ganzen Trilogie ist eindeutig diese geniale Komplexität auf so vielen parallelen Strängen, die sich immer mal treffen, dann wieder auseinandergehen und letztlich ein beeindruckendes Muster bilden; außerdem die faszinierende Grauzeichnung der Figuren. Da ist keiner nur böse oder gut, alle haben ihre Gründe, ihre Stärken & Schwächen. Das hat mir super gefallen. Auch die permanente Spannung, die Action und der Drift Richtung Horror, der immer mal durchblinzelt. Klasse!

Ansonsten hat jedes Buch so seine eigenen Stärken und kleine Schwächen, wobei mir der dritte Teil doch am besten gefiel, auch wenn der Schluss mich diesmal nicht ganz so sehr geflasht hat wie bei den anderen Bänden und die Stella-Szenen mich nicht wirklich interessiert haben. Grundsätzlich empfand ich ihn aber als den "rundesten".
Im ersten Band hatte ich ja ein paar Probleme mit der Liebesgeschichte - was sich zwar als logisch herausgestellt hat, aber zu dem Zeitpunkt nicht absehbar war. Dafür hat der Schluss mich umgehauen. Im zweiten schienen mir die Dialoge teilweise zu ... informativ. Das Problem in Nachtseelen war ja, dass gerade Evy und Adrián Alba und dem Leser sehr viele Erklärungen abliefern mussten, die ich teilweise als etwas holzig formuliert empfand. Dafür waren mir die Figuren aus Nachtseelen die liebsten
Generell bin ich ziemlich beeindruckt, weil es trotz einer aufeinander aufbauenden Trilogie so völlig unterschiedliche Bücher sind, passend eben zu den handelnden Figuren.
Ich werde sie in nicht zu ferner Zukunft sicher nochmal alle drei hintereinander weg lesen.

Olga, ich bin sehr gespannt auf dein nächstes Buch, weißt du schon, wann es kommt, wie es heißen wird, etc.?
Vielen Dank für die ausführliche Begleitung der Leserunde, hat viel Spaß gemacht!


Weil die Guten manchmal böse sind ... (Wink)

Liebe Grüße, Jenny

zuletzt bearbeitet 20.01.2011 10:04 | nach oben springen

#3

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 20.01.2011 14:39
von elfirina • Autorin | 197 Beiträge

Liebe Jenny,

Zitat
dass niemand nur die Möglichkeit in Betracht zog - sie war schließlich bei der Dämonenbeschwörung anwesend und hatte keine Informationen über ihre Mutter.


Ich hab es so gesehen: Im Roman ist die Anzahl von Figuren natürlich begrenzt, aber sonst hätte es auch jeder andere sein können, schließlich kann man nicht gerade vermuten, dass das Hexenkind die ganze Zeit in der Nähe herumläuft.
Zumal es auch andere Figuren gab, bei denen die Mutter unbekannt ist.
Dieses "Rätsel" habe ich von Anfang an aber nicht wirklich versteckt. Ich gehe da nach der Methode: Bei einigen Sachen mache ich es dem Leser leicht , bei den anderen schwieriger. Aber zumindest so, dass jeder ein Erfolgserlebnis beim Raten haben kann ;)
Und du bist eh eine sehr aufmerksame Leserin, daher war es für dich auch ganz leicht. (ich kenne Leser, die das mit Ylva überhaupt nicht vermutet haben und überrascht waren)

Zitat
An den hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht, aber schön, dass es quasi eine Aussöhnung mit ihm gibt.


Ich fand es für mich spannend, dass man ihn hier "real" kennenlernt, denn als die Handlung in "Schattenseelen" losging, war er schon tot.

Zitat
Trotzdem ein netter Zug von ihr, da wollen wir mal nicht so sein


Doch, doch, wir wollen genau so sein. Überleg mal: Ganz so aufopfernd war sie auch nicht. Sie wollte auch mit ihrem Tod Conrad einen reinwürgen, damit er mit dem Gedanken lebt: Das Glück mit Ylva hat er sich durch Linneas Tod ergattert. Sie hat also auch mit ihrem Tod versucht, sein Leben mit Ylva zu zerstören.

Zitat
Der Arme wird nicht mal mehr mitbekommen haben, dass Evy ihn ja doch liebte.


Ja, Evy und Adrián haben ein Bad End, aber hat sich das nicht schon in Schattenseelen abgezeichnet?

Zitat
Georg kann einem nur leidtun! Ehrlich, das war gemein, den armen Kerl aus dem Bad zu fischen und mit Finn zu ... besetzen. Ob das gut geht?


Tja. Ob das gut geht. Da wollte ich den Leser selbst weiterdenken lassen.
Und nein, eine Fortsetzung ist nicht geplant. Ich bin froh, dass die Trilogie beendet ist und ich zu den neuen Ufern aufbrechen kann. Es gibt das Leben nach den Nachzehrern!

Zitat
Und Conrad und Ylva ... nun, die haben sich ihr Happy End wirklich verdient!


Zumindest für ien Weillchen :D
Als ich mir überlegt habe, wie ich das Ende der Trilogie gestalte, war für mich klar: Nach all dem Schlimmen, was passiert ist, muss ich dem Leser einen Bonbon schenken. Daher haben Conrad und Ylva ein Happy End, Alba und Finn - tja, wie man es so sehen möchte und Evy und Adrián haben es nicht gepackt. Damit hoffe ich, dass der Leser das Buch zufrieden zuklappen kann.

Zitat
Das Ende fand ich allerdings nicht so furios, wie ich es nach den ersten beiden Bänden erwartet hätte. Irgendwie habe ich mit etwas Epischem gerechnet - halb Hamburg in Schutt und Asche oder so *g*


Ja, actionmäßig war das natürlich etwas leiser, aber mein Gedanke war so: Der 3. Band war sehr "gefühlslastig", und das auf vielen Ebenen: Ylva, ihre Liebe, Conrad und sein Problem mit der Nähe usw. usf. Zum Abschluss wollte ich den Gefühlen treu bleiben. Die Aussage ist also, dass Gefühle auch jede Menge anrichten können, fast ohne das Gemetzel (s. das Ende von Oya)
In meinen Augen war das also das passendere Ende für das Buch, als das halbe Hamburg in Schutt und Ashe zu legen (was, sicherlich, auch einen gewissen Reiz hat).

Zitat
Wer hat denn nun Evy die Geschenke & Blumen geschickt, wenn's nicht Conrad war? Das muss ich überlesen haben ...


Ja, hast du überlesen. Es war Oya.

Zitat
Die Stärke der ganzen Trilogie ist eindeutig diese geniale Komplexität auf so vielen parallelen Strängen, die sich immer mal treffen, dann wieder auseinandergehen und letztlich ein beeindruckendes Muster bilden; außerdem die faszinierende Grauzeichnung der Figuren. Da ist keiner nur böse oder gut, alle haben ihre Gründe, ihre Stärken & Schwächen. Das hat mir super gefallen. Auch die permanente Spannung, die Action und der Drift Richtung Horror, der immer mal durchblinzelt. Klasse!


Danke.
Komplexität und die "grauen" Figuren war auch mein Ziel, das stand für mich immer im Vordergrund. Schön, wenn mir das auch gelungen ist.

Zitat
wobei mir der dritte Teil doch am besten gefiel


Freut mich, wenn man eine gewisse Steigerung merkt.
Nebenbei: Mein Liebling war "Nachtseelen".

Zitat
und die Stella-Szenen mich nicht wirklich interessiert haben.


Warum? Das ist natürlich schade.
Durch ire Perspektive wollte ich zeigen, was die Bösen so treiben und auch ein wenig ihre Geschichte erzählen.

Zitat
Im ersten Band hatte ich ja ein paar Probleme mit der Liebesgeschichte


Inwiefern?

Zitat
Im zweiten schienen mir die Dialoge teilweise zu ... informativ. Das Problem in Nachtseelen war ja, dass gerade Evy und Adrián Alba und dem Leser sehr viele Erklärungen abliefern mussten, die ich teilweise als etwas holzig formuliert empfand


Im Bezug auf wer sind Nachzehrer und wer Metamorphe? Oder meinst du etwas anderes?

Zitat
weil es trotz einer aufeinander aufbauenden Trilogie so völlig unterschiedliche Bücher sind, passend eben zu den handelnden Figuren.


Danke, denn auch das war mir sehr wichtig. Alle drei Liebesgeschichten sollten anders sein, weil es eben andere Charaktere sind, die das erleben. Ich kenne ein paar Serien, wo alles nach dem gleichen Schema abläuft. Man kann praktisch bloß die Namen ersetzen und schon hat man eine neue Story. Das wollte ich vermeiden, daher sind die Bücher so verschieden. Womit natürlich nicht jeder Leser klarkommt.

Zitat
Ich werde sie in nicht zu ferner Zukunft sicher nochmal alle drei hintereinander weg lesen.


Neben Schreiben, Kindern etc - wann findest du dafür Zeit ??? *staun*
Ich bin froh, wenn ich überhaupt zum Lesen komme. Bücehr zwei Mal zu lesen ist nciht mehr drin, auch wenn manche es verdient hätten.

Zitat
Olga, ich bin sehr gespannt auf dein nächstes Buch, weißt du schon, wann es kommt, wie es heißen wird, etc.?


Es wird ein AllAge sein, erscheint voraussichtlich Herbst/Winter 2011 und wird vermutlich "Dämonenherz und Veilchenduft" heißen. (*hüstel* wobei der Geruch von Blut den Veilchenduft sicherlich überdecken wird.) Der Roman hat bereits während der Exposé-Phase seinen ersten Satz gehabt, was mir so auch noch nie passiert ist:
"Wann auch immer eine ambitionierte Sirene Dieter Bohlen zu reinkarnieren versuchte, lag es an Zarah und Ash, das Problem zu regeln." (Naja, der damalige Satz war ein wenig abgewandelt, weil die Story in die nahe Zukunft verschoben werden musste, aber den größten Teil habe ich also bis jetzt bewahrt, obwohl ich das 1. Kapitel gefühlte 20 Mal umschreiben musste.)
Mehr kannst du zB. hier erfahren: http://www.fantasy-news.com/2010/12/30/j...011-olga-krouk/ (Und? :) )

Liebe Grüße,
Olga


Meine Homepage

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#4

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 21.01.2011 11:28
von JennyB • Autorin | 204 Beiträge

Hi,

Zitat
Dieses "Rätsel" habe ich von Anfang an aber nicht wirklich versteckt. Ich gehe da nach der Methode: Bei einigen Sachen mache ich es dem Leser leicht , bei den anderen schwieriger. Aber zumindest so, dass jeder ein Erfolgserlebnis beim Raten haben kann ;)
Und du bist eh eine sehr aufmerksame Leserin, daher war es für dich auch ganz leicht. (ich kenne Leser, die das mit Ylva überhaupt nicht vermutet haben und überrascht waren)



Ja, der Mensch braucht Erfolgserlebnisse


Zitat
Doch, doch, wir wollen genau so sein. Überleg mal: Ganz so aufopfernd war sie auch nicht. Sie wollte auch mit ihrem Tod Conrad einen reinwürgen, damit er mit dem Gedanken lebt: Das Glück mit Ylva hat er sich durch Linneas Tod ergattert. Sie hat also auch mit ihrem Tod versucht, sein Leben mit Ylva zu zerstören.



Linnea war eine der Figuren, die ich - aller Bösartigkeiten zum Trotz - nie vollkommen unsympathisch fand. Sie tat mir lange Zeit einfach nur leid, schließlich hatte sie auch ein absolut schreckliches Leben - wie soll sie da eine gute, weise Königin sein? Die war ein tragisches Opfer ihrer Umstände.
Und dass es ihr nicht gelingen wird, durch ihren Tod Conrad soweit zu beeinflussen, dass es aus dem Happy End mit Ylva nichts wird, wird sie gewusst haben.


Zitat
Ja, Evy und Adrián haben ein Bad End, aber hat sich das nicht schon in Schattenseelen abgezeichnet?



Och, wenn's immer danach geht ... ich denke, die beiden hätten durchaus noch eine Chance gehabt, wenn es am Ende anders verlaufen wäre.


Zitat
Ja, actionmäßig war das natürlich etwas leiser, aber mein Gedanke war so: Der 3. Band war sehr "gefühlslastig", und das auf vielen Ebenen: Ylva, ihre Liebe, Conrad und sein Problem mit der Nähe usw. usf. Zum Abschluss wollte ich den Gefühlen treu bleiben. Die Aussage ist also, dass Gefühle auch jede Menge anrichten können, fast ohne das Gemetzel (s. das Ende von Oya)
In meinen Augen war das also das passendere Ende für das Buch, als das halbe Hamburg in Schutt und Ashe zu legen .



Das ist auch wieder wahr.


Meine Probleme mit der Liebesgeschichten in Schattenseelen beliefen sich darauf, dass ich das nicht als "echt" empfunden habe, dieser 3-Ecks-Geschichte wegen. Ich weiß noch, dass ich damals dachte: Da wurde zwanghaft eine Liebe reingeschrieben, die ich nicht mitfühlen konnte, vermutlich um aus dem Fantasy-Thriller einen Romantasy-Thriller zu machen.
SPÄTER stellte sich dann ja raus: Moment, so romantisch war diese Liebe nicht; aber während des Lesens von Schattenseelen hielt mich das außen vor.
Es kann mit den Erwartungen zusammenhängen, die man an ein Genre hat, bzw. mit den Mustern, die man gewöhnt ist. Was völlig absurd ist: Denn ich liebe es, wenn Konventionen gebrochen werden. Aber sobald es jemand tut, verwirrt es mich dann offenbar doch erstmal. Sagen wir so: Die Romanze fühlte sich sehr wackelig an, und ich hatte noch nicht auf dem Radar, dass das so gewollt war.

Die Dialoge in Nachtseelen muss ich mal nachschlagen. Ich komme gerade nicht an das Buch. Es waren in jedem Fall überwiegend die Szenen, in denen Adrián und Evy Alba über alles aufgeklärt haben. Das waren recht lange Dialoge, in denen mir etwas Leben fehlte. Rein informativ. Ich schlag das noch mal nach, wenn du möchtest.


Zitat
Es wird ein AllAge sein, erscheint voraussichtlich Herbst/Winter 2011 und wird vermutlich "Dämonenherz und Veilchenduft" heißen. (*hüstel* wobei der Geruch von Blut den Veilchenduft sicherlich überdecken wird.) Der Roman hat bereits während der Exposé-Phase seinen ersten Satz gehabt, was mir so auch noch nie passiert ist:
"Wann auch immer eine ambitionierte Sirene Dieter Bohlen zu reinkarnieren versuchte, lag es an Zarah und Ash, das Problem zu regeln." (Naja, der damalige Satz war ein wenig abgewandelt, weil die Story in die nahe Zukunft verschoben werden musste, aber den größten Teil habe ich also bis jetzt bewahrt, obwohl ich das 1. Kapitel gefühlte 20 Mal umschreiben musste.)
Mehr kannst du zB. hier erfahren: http://www.fantasy-news.com/2010/12/30/j...011-olga-krouk/ (Und? :) )



Und?
Klingt Hammer
Zarah & Ash muss man nach dem ersten Satz lieben. Erst Herbst/ Winter ... ojeminee.
Ich bin schon sehr gespannt drauf. Wird das auch wieder eine Serie oder ein Einzelroman?


Weil die Guten manchmal böse sind ... (Wink)

Liebe Grüße, Jenny

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#5

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 21.01.2011 13:40
von elfirina • Autorin | 197 Beiträge

Liebe Jenny,

Zitat
Linnea war eine der Figuren, die ich - aller Bösartigkeiten zum Trotz - nie vollkommen unsympathisch fand.


Das freut mich. Wie gesagt, diese Graustufigkeit war mir sehr wichtig, schön, wenn das auch so rüberkommt.

Zitat
Moment, so romantisch war diese Liebe nicht; aber während des Lesens von Schattenseelen hielt mich das außen vor.


Richtig, als romantisch war die Liebesgeschichte gar nicht beabsichtigt. Und jetzt sehe ich natürlich, dass viele Leser damit nicht so sehr klar kommen, wie ich gehofft habe. Es freut mich also umso mehr, dass du jetzt, im Nachhinein, das eben doch noch so siehst und gut annehmen kannst, dass die Love-Story hier etwas anders aufgezogen wurde.
Aus der Trilogie und den Leserunden, die ich machen durfte, habe ich viel für mich gelernt (danke euch dafür!). Auch wenn ich die Trilogie nicht umschreiben wollen würde (weil dann sonst eine ganz andere Trilogie entstehen würde), würde ich in der Zukunft vermutlich keine ähnlich aufgelegte Love-Story auf die Beine stellen. Zumindest nicht im Vordergrund, weil das die Leser doch sehr irritiert, wie man sieht. Besonders in solchen Genres hat man ganz bestimmte Erwartungen an ein Buch, die zu brechen nicht immer ratsam ist. Umso schöner ist es, dass "Schattenseelen" trotz schwieriger Liebesgeschichte und etwas unsympathischer, wankelmütiger Evy ihre Fans gefunden hat.

Zitat
Es waren in jedem Fall überwiegend die Szenen, in denen Adrián und Evy Alba über alles aufgeklärt haben.


Ja, verstehe.
Diese Szenen haben mir auch etwas Bauchschmerzen bereitet. Aber irgendwie war der Gedanke da, den 2. Band so zu gestalten, dass man den Roman auch allein lesen kann. Gut, jetzt sehe ich, dass das im 3. Band eh nicht funktioniert hat, ich hätte damals also das getrost löschen können. Aber man ist irgendwie immer erst im Nachhinein schlauer ;)

Zitat
Wird das auch wieder eine Serie oder ein Einzelroman?


Freut mich, dass der Teaser dir gefällt.
Erstmal ist das ein Einzelroman, der Hintergrund ist aber sehr komplex. Das kommt schon aus dem Setting heraus: Die nahe Zukunft, die Dämonen, die die Herschaft über die Welt übernommen haben - da muss der Leser sich natürlich zurechtfinden und die eine oder andere Frage wird im Ungewissen bleiben müssen. Die Hauptstory wird aber abgeschlossen sein, und ich hoffe, dass ich damit ein zufriedenstellendes Ende bieten kann.

Liebe Grüße,
Olga


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#6

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 21.01.2011 16:57
von Mrs.Bennet • Bücherwurm | 1.385 Beiträge

Und schon wieder vorbei!

Traurig fand ich Ylvas Begegnung mit ihrem Vater. So sollte ein Vater seine Tochter nicht stehen lassen, egal was vorher war.

Dann habe ich mich natürlich gefragt warum Conrad die fiese Schlange küsst. Arme Ylva! Das hat sich dann ja aufgeklärt, war zum Glück kein "richtiger" Kuss. Und dann wird Olga noch gemeiner und tut so, als wäre Roland ein Überläufer. Olga, das wollte ich dir nicht glauben! Roland hätte nicht sterben müssen, Linnea werde ich nicht vermissen.

Es wird auch aufgeklärt, wer Maria ist. Im ersten Buch habe ich es kurz vermutet, als sie sowas sagte wie "meine ganze Familie wurde ermordet", aber dann ist mir ein Bericht über diese DNA-Analyse eingefallen und ich habe die Idee ziehen lassen. Schlau gelöst!

Adrian und Evy hatten also wirklich kein Glück, dafür aber Ylva und Conrad und natürlich die anderen zwei/drei (Alba/Finn-Georg).

Auf Johannes Ney wäre ich nicht gekommen! Die Bezeichnung "Dämonenträger" gefällt mir sehr gut. Das mit der Ziege hat mir dagegen gar nicht gefallen! Falls ich es noch nicht gesagt habe, Cerim fand ich schrecklich! Und Stella war eigentlich auch so eine arme Person, die einfach nur immer tiefer und tiefer gesunken ist. Traurig.

Den Epilog fand ich ganz schön, eben ein schönes Ende.

Mir hat die Leserunde wieder sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank für die tolle Begleitung, Olga!

Tanja

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#7

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 21.01.2011 22:17
von RoccosMom • Büchernarr | 892 Beiträge

Huhu,

ich bin auch fertig!

Also erstmal fand ich es irgendwie komisch das Ylva Jacqueline heißt. Es war merkwürdig zu lesen was für einen Allerweltsnamen sie eigentlich hat. Man konnte sich glatt vorstellen wie sie in diesem Vorstadthäuschen gelebt hätte, wenn sie "normal" wäre. Das Oya ihre Mutter ist war mir ja schon klar als sie bei Conrad ihre besoneren Fähigkeiten angewandt hat. Ich finde es nur schade das der Vater Ylva so stehen lässt. Einerseits kann ich ihn verstehen, da er bestimmt nur seine Frau und seinen Sohn schützen möchte. Andererseit ist auch Ylva seine Tochter. Schwierig...

Ja, Micaela.... Ich finde sie immer noch unsympathisch. Auch wenn sie vorher "nur" unter Linneas Bann stand. Aber wie müssen ja auch keine Freunde werden ;-)

Das Roland ein Verräter ist - und dann wieder doch keiner - darauf wäre ich ja nie gekommen. Die ganze Szene hat mich ziemlich durcheinander gebracht. Zwischendurch hatte ich ihn noch ganz kurz in Verdacht das er nun der Messias ist. Und dann dachte ich er spielt nur das er kein Verräter ist. Da wusste ich ehrlich gesagt erstmal nicht woran ich bin!

Linnea hat also ihr Leben gegeben. Ungewollt tut sie damit ja mal was gutes im Leben. Obwohl sie ja sowie sterben wollte und Conrad nun wohl immer daran wird denken müssen.
Mir ist es ehrlich gesagt egal gewesen.

Das Adrian zu Staub verfällt, damit habe ich immer gerechnet. Nur schade wie es passiert ist. Irgendwie wäre es doch schöner (aber auch unrealistischer) gewesen wenn Evy ihm diesen Wunsch erfüllt und nicht Oya ihn gerichtet hätte. Aber gut, im Prinzip hat er doch noch das bekommen was er immer wollte. Evelyn/Kali schläft nun den ewigen Schlaf. Auch das ist in Ordnung. Sie hat es sich selbst zuzuschreiben das ihre Liebe zu Adrian so endete und hat ja nun auch keinen Grund mehr auf Erden zu weilen.

Das Maria der Messias ist, daran wollte ich eigentlich die ganze Zeit nicht so recht glauben. Eigentlich schade. Allerdings weiß man ja wirklich wozu Eifersucht führen kann. Und wenn man dann noch über solche Macht verfügt!

An Johannes Ney als Dämon hätte ich nie gedacht. Aber er macht sich als Ylvas Berater richtig gut.
Das Ende von Ylva und Conrad ist sowieso süß. Ich mag die beiden zusammen!

Aber der arme Georg tut mir leid. Ob er so wirklich lieber weiterleben will als an der Krankheit zu sterben? Ziemlich makaber, liebe Olga!

Die Leserunde hat wirklich wieder Spaß gemacht!

Liebe Grüße,
Sarah


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#8

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 22.01.2011 07:24
von elfirina • Autorin | 197 Beiträge

Liebe Tanja,

Zitat
So sollte ein Vater seine Tochter nicht stehen lassen, egal was vorher war.


Nun ja, wie viele Väter hauen einfach ab und wollen danach nichts von den Kindern wissen?
Hier könnte man es noch verstehen, schließlich wollte er nicht, dass seine Vergangenheit seine neue Familie einholt. Er hat versucht, die Gefahr von ihnen fernzuhalten.

Zitat
Dann habe ich mich natürlich gefragt warum Conrad die fiese Schlange küsst.


Spannend. Hast du zuerst auch geglaubt, dass es ein "richtiger Kuss" war?

Zitat
Roland hätte nicht sterben müssen,


Er kommt doch wieder. Er hat es ja versprochen. :)

Zitat
aber dann ist mir ein Bericht über diese DNA-Analyse eingefallen und ich habe die Idee ziehen lassen. Schlau gelöst!


Danke :)

Zitat
Auf Johannes Ney wäre ich nicht gekommen!


Ja, hier lernt man ihn endlich kennen und merkt, dass er gar nicht so übel war. Was eine Königin aus einem alles machen kann.

Zitat
Spaß gemacht. Vielen Dank für die tolle Begleitung, Olga!


Der Dank geht zurück, toll, dass du mitgemacht hast und dazu noch so aktiv warst.

Liebe Grüße,
Olga


Meine Homepage

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#9

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 22.01.2011 07:39
von elfirina • Autorin | 197 Beiträge

Liebe Sarah,

Zitat
Also erstmal fand ich es irgendwie komisch das Ylva Jacqueline heißt.


Ja, da habe ich mir mit Absicht einen Namen überlegt, der so überhaupt nicht zu ihr passt. Und das war eben "Jaqueline". Eigentlich ein schöner Name, aber für Ylva - neee, geht gar nicht *g*

Zitat
Einerseits kann ich ihn verstehen, da er bestimmt nur seine Frau und seinen Sohn schützen möchte. Andererseit ist auch Ylva seine Tochter. Schwierig...


Ja, das ist es gerade die Frage. Was würdest du tun? Zulassen, dass deine Familie in Gefahr gerät? Oder versuchen, die Vergangenheit fern zu halten, nach dem Motto: Ylva ist all die Jahre auch allein klargekommen. Und jetzt ist sie eben schon erwachsen.

Zitat
Aber wie müssen ja auch keine Freunde werden ;-)


Nein, natürlich nicht.
Ich finde es spannend, dass die meisten hier den Dämon mochten. Wo man weiß, was er - unter dem Bann der Königin/Lebenspartnerin - alles getan hat. Da ist Micaela noch relativ harmlos.

Zitat
Da wusste ich ehrlich gesagt erstmal nicht woran ich bin!


Ylva auch nicht ;)
Als ich mir übrlegt habe, wer Messias sein soll, stand auch Roland zur Auswahl ;)

Zitat
Aber gut, im Prinzip hat er doch noch das bekommen was er immer wollte.


Das ist richtig. Er hat zumindest seinen Frieden gefunden.

Zitat
Allerdings weiß man ja wirklich wozu Eifersucht führen kann.


Nicht nur die Eifersucht. Ihre Abstammung, Wut auf die Menschen, die ihrer Familie so etwas angetan haben. Da spielten viele Faktoren zusammen.
Und dadurch konnte ich den Mythos um Anastasia/Maria neu auflegen. Denn tatsächlich glaubte man, dass Anastasia noch lebt, doch in Wirklichkeit war lange Zeit Marias Leiche vermisst.

Zitat
Aber er macht sich als Ylvas Berater richtig gut.


Abgesehen von seinem Standpunkt bezüglich gewisser Ohren :D

Zitat
Ob er so wirklich lieber weiterleben will als an der Krankheit zu sterben?


Tja, was ER will, hat überhaupt keiner gefragt. Ich finde es wundervoll, dass du das tust.
Allgemein: Ylva und Conrad haben mein Kontingent an "Firede, Freude, Eierkuchen" voll und ganz ausgeschöpft. Da war es klar, dass die anderen es nicht so leicht haben können :D

Zitat
Die Leserunde hat wirklich wieder Spaß gemacht!


Das freut mich wirklich sehr!

Liebe Grüße,
Olga


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#10

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 22.01.2011 19:39
von RoccosMom • Büchernarr | 892 Beiträge

Zitat
Aber wie müssen ja auch keine Freunde werden ;-)


Nein, natürlich nicht.
Ich finde es spannend, dass die meisten hier den Dämon mochten. Wo man weiß, was er - unter dem Bann der Königin/Lebenspartnerin - alles getan hat. Da ist Micaela noch relativ harmlos.

Ich glaube das liegt daran, das man erst erfährt, wer genau der Dämon ist, wenn man ihn schon sehr mag. Hätte ich gleich zu Anfang gewusst das er Johannes ist, dann hätte ich vieles wahrscheinlich anders interpretiert :-)



Zitat
Da wusste ich ehrlich gesagt erstmal nicht woran ich bin!


Ylva auch nicht ;)
Als ich mir übrlegt habe, wer Messias sein soll, stand auch Roland zur Auswahl ;)

Das glaube ich sofort. Er hätte auch einen guten Messias abgegeben!




Zitat
Aber er macht sich als Ylvas Berater richtig gut.


Abgesehen von seinem Standpunkt bezüglich gewisser Ohren :D

;-)


Zitat
Ob er so wirklich lieber weiterleben will als an der Krankheit zu sterben?


Tja, was ER will, hat überhaupt keiner gefragt. Ich finde es wundervoll, dass du das tust.
Allgemein: Ylva und Conrad haben mein Kontingent an "Firede, Freude, Eierkuchen" voll und ganz ausgeschöpft. Da war es klar, dass die anderen es nicht so leicht haben können :D

Freut mich! Na, es wäre ja auch ziemlich unrealistisch wenn alle glücklich und zufrieden sind. Zudem war ja irgendwie von Anfang an klar, das es mit Finns Seele nicht einfach werden würde! Trotzdem hätte ich in den ersten beiden Teilen nie gedacht das gerade Conrad ein Happy End bekommt!

Liebe Grüße,
Sarah


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#11

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 22.01.2011 20:14
von Mrs.Bennet • Bücherwurm | 1.385 Beiträge

Zitat
Zitat
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Dann habe ich mich natürlich gefragt warum Conrad die fiese Schlange küsst.
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Spannend. Hast du zuerst auch geglaubt, dass es ein "richtiger Kuss" war?



Dass das nicht aus Liebe geschehen ist, war mir eigentlich klar. Aber komisch fand ich es schon! Ich war sehr gespannt, wie sich das aufklären würde.

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#12

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 23.01.2011 12:47
von elfirina • Autorin | 197 Beiträge

Liebe Sarah,

Zitat
Ich glaube das liegt daran, das man erst erfährt, wer genau der Dämon ist, wenn man ihn schon sehr mag.


Das stimmt schon. Interessant ist, dass man auch danach die Meinung über ihn nicht ändert.
Was natürlich auch schön ist, denn ich wollte, dass man ihn "normal" kennen lernt und ihm noch eine Chance gibt.

Zitat
Na, es wäre ja auch ziemlich unrealistisch wenn alle glücklich und zufrieden sind.


So habe ich das auch gesehen. Es freut mich, dass ihr das auch so seht.

Liebe Grüße,
Olga


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#13

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 25.01.2011 19:14
von Kendra • Büchernarr | 659 Beiträge

huhu

wow!!, was soll ich noch sagen?
Ein richtig gelungener Abschluss dieser Reihe!!! Also ich persönlich fand ihn zusammen mit dem 2. Teil am stärksten!
Naja beim ersten liegt es bestimmt nur daran, dass ich Evelyn nicht leiden konnte......schmunzel

Also dass Maria der Messias ist hat mich gar nicht mal so arg überrascht, da ich sie schon seit geraumer Zeit für einen Verräter gehalten habe. Fragt mich nicht warum, aber sie hat praktisch danach geschrien, böse zu werden.
Aber dass Adrian umkommt!! ahhhhh, das war böse und wirklich eine Überraschung.....schnief, es hat mich echt von den Latschen gekippt, als ich das las. Aber das hat ja letztendlich dazu geführt, dass Kali bzw Evelyn doch noch in den Kampf mitmischte und somit Maria aus dem Weg räumte......das wäre vermutlich nicht passiert, wäre ihr Liebster nicht umgekommen. Also Pech für sie und ihn....aber Glück für die anderen
Dass Evelyn bevor sie in den Dornröschenschlaf gefallen ist, noch ihr Versprechen einlöste und Finn zurück holte, fand ich irgendwie eine süße Geste! Naja dass es unbedingt die Hülle von Georg sein musste *kicher* , aber man schaut ja bekanntlich einem geschenkten Gaul nicht ins Maul

Dass Yvla mit Conrad zusammen kommt, finde ich doch ein richtig schönes Happy End!! Und dass ihre Tante anscheinend doch noch zu den Guten gehört...naja daran muss ich mich noch gewöhnen :-)

Ach ja ich hoffe doch mal dass Roland sich wieder aufrappeln kann , auch wenn er dabei wohl in einen anderen Körper nutzen muss. Die Verwechslung war echt brilliant, dachte wirklich am Anfang dass er sie verraten hätte....

So und zum Schluss bleibt noch zu sagen: Danke dir Olga für diesen tollen Abschlussroman!! Und auch für die wie gewohnt super nette Leserundenbegleitung!! Mit dir macht das doch immer wieder Spaß!

Liebe Grüße
Nadine/Kendra


http://mediencircus.blogspot.com/

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#14

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 26.01.2011 08:54
von Quantaqa • Administrator | 3.546 Beiträge

bis Seite 457

Hallo ihr Lieben,

wow, lest ihr schnell! Ich bin nun erst auf Seite 457 angekommen, muss aber schonmal ein wenig dazu schreiben. Ylva besucht ihren Vater, um endlich etwas von ihrer Vergangenheit zu erfahren - und mit dieser abzuschließen? Besonders herzlich war das Treffen ja nun nicht ... Ihr Vater ist ein Anwärter ohne Seelentier. Und Ylvas Mutter? Ich habe es ja geahnt: eine Hexe, und nicht irgendeine, sondern Oya! Damit ist Ylva also das Hexenkind. Achja, und eigentlich heißt sie Jacqueline, doch dieser Name scheint ihr nichts zu bedeuten.
Der Dämon hat sich schon wieder gewandelt. Wollte er zuvor nur Ylvas Vertrauen gewinnen? Nun hat er sie in den Trainingsraum gelotst, wo Conrad und Linnea sich gerade "geküsst" haben. Hätte sie ihm doch nur die Chance zu einer Erklärung gegeben! Conrad würde Ylva doch nie betrügen, schon gar nicht mit Linnea. Doch der Dämon wollte, dass Ylva sich auf sich selbst und ihre Probleme konzentriert. Hat ja super geklappt ... Und Roland? So ein verdammter Verräter!

Doch was mich vor allem zum Innehalten gebracht hat: Ist Maria der Messias? Immerhin kann sie verdammt gut reden, wickelt alle um den kleinen Finger - und dann diese Wut, die Conrad spürt ... Ich muss nun unbedingt weiterlesen!

Liebe Grüße
Jana

P.S.: Eure Beiträge habe ich mir nun noch gar nicht angeschaut, zunächst möchte ich das Buch zu Ende lesen


„Gleich nach der Lust, Bücher zu besitzen, kommt das Vergnügen, über sie zu reden.“ (Charles Nodier)

Mein Blog Buchgeflüster

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#15

RE: Abschnitt 5: Seite 414 bis 524 (Kapitel 26 bis Epilog)

in Hexenseelen (Olga A. Krouk) 26.01.2011 10:54
von Quantaqa • Administrator | 3.546 Beiträge

Hallo,

so, nun habe ich das Buch auch durch (und meinen freien Vormittag damit sinnvoll genutzt ). Ich lag also richtig: Maria war der Messias. Und Roland wusste nicht nur Ylva zu überraschen. Dass Linnea sich opfert, hätte ich von ihr ebenfalls nicht gedacht - obwohl es sicherlich nicht ganz uneigennützig ist. Und Ylvas Dämon ist der Mann mit dem Fuchs, Johanns Ney! Finn ist, wie zu erwartetn, wahrlich nicht mehr der, der er war ... Wie du siehst, liebe Olga, ist das Ende des Buches wahrlich nicht vorhersehbar und überraschend.

Schön finde ich folgende Aussage auf Seite 487:
"Liebe braucht keine Basis. Sie ist einfach da, sie schmerzt, man kann sie verleugnen, aber nicht wie Unkraut herausreißen, sollte sie stören. Man kann sie weder erklären noch ergründen."




Nun schaue ich mir mal eure Beiträge an.

Zitat von JennyB
Georg kann einem nur leidtun! Ehrlich, das war gemein, den armen Kerl aus dem Bad zu fischen und mit Finn zu ... besetzen. Ob das gut geht? Kribbelt da nicht der Gedanke nach einer Fortsetzung, Olga? Das ist in meinen Augen das semi-HappyEnd, die Vorstellung von dieser Dreierkostellation ist schon ganz schön abstrus

Ich habe mich auch direkt gefragt, ob es bei einer Trilogie bleibt ... Das Ende, wenn es auch ein zufriedenstellender Abschluss ist, hält ja nun doch zahlreiche Möglichkeiten offen!


Zitat von elfrina
Und nein, eine Fortsetzung ist nicht geplant. Ich bin froh, dass die Trilogie beendet ist und ich zu den neuen Ufern aufbrechen kann. Es gibt das Leben nach den Nachzehrern!


So einfach sind diese aber nicht totzukriegen Aber dein neues Projekt hört sich auch überaus vielversprechend an - ich bin gespannt!


Zitat von JennyB
Fazit: Die Stärke der ganzen Trilogie ist eindeutig diese geniale Komplexität auf so vielen parallelen Strängen, die sich immer mal treffen, dann wieder auseinandergehen und letztlich ein beeindruckendes Muster bilden; außerdem die faszinierende Grauzeichnung der Figuren. Da ist keiner nur böse oder gut, alle haben ihre Gründe, ihre Stärken & Schwächen. Das hat mir super gefallen. Auch die permanente Spannung, die Action und der Drift Richtung Horror, der immer mal durchblinzelt. Klasse!

Dem kann und möchte ich mich uneingeschränkt anschließen - hervorragend auf den Punkt gebracht, liebe Jenny!


Zitat von elfirna
Abgesehen von seinem Standpunkt bezüglich gewisser Ohren :D


Das sorgt tatsächlich jedes Mal für ein Schmunzeln.




Nun möchte ich mich abschließend auch noch ganz herzlich bei allen Mitlesern und natürlich bei dir, liebe Olga, für die intensive und informative Begleitung bedanken! Es hat wieder einmal sehr viel Spaß gemacht, mit euch gemeinsam in die Welt der Nachtwesen einzutauchen

Liebe Grüße
Jana


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