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Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
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in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 01.11.2010 18:23von Quantaqa • Administrator | 3.546 Beiträge
„Gleich nach der Lust, Bücher zu besitzen, kommt das Vergnügen, über sie zu reden.“ (Charles Nodier)
Mein Blog Buchgeflüster
RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 07.12.2010 11:36von JennyB • Autorin | 204 Beiträge
Wie immer bin ich noch nicht durch, aber ehe ich wieder die Hälfte vergesse ...
Am Ende des letzten/ Anfang dieses Abschnittes hatte ich zwei massive Probleme mit der Glaubwürdigkeit.
Zum einen Julia, die ihren geklauten Umschlag einmal quer durch den Wald schleppt. Kam mir nicht glaubwürdig vor, dass sie mit dem geklauten Beweisstück ünter dem Pulli in der Gegend herum läuft. Abgesehen davon hat dieser Spaziergang wieder alles sehr in die Länge gezogen, was mich etwas genervt hat. Ich denke, jeder Mensch würde sich damit im Zimmer oder im Klo einschließen, wenn er so Angst hat, damit erwischt zu werden.
Mag aber auch sein, dass ich inzwischen ein massives Problem mit Julia habe. ich mag sie leider immer weniger. An einer Stelle schnauzt sie Debbie zusammen. Gut - Debbie hat den Störfaktor von Herpesbläschen, aber sie anzufahren, ja nur an sich zu denken usw. hat Julias Sympathie für mich den Todesstoß verpasst. Tut sie nämlich auch. An einer Tour und ausschließlich. 
Ein weiterer "Wie jetzt?" - Moment ergab sich, als die Studenten darauf anstießen, dass die Polizei abzog. Okay, ich glaube gerne, dass diese die nervös gemacht haben. Aber eine Party darauf feiern, dass die Polizei verschwunden ist, ohne den Mord an einem Mädchen aufzuklären??
Ähm. Wenn in einer Stadt ein Mord passiert, dann gibt niemand Ruhe, ehe die Polizei diesen aufgeklärt hat. Dann haben viele Menschen Angst, das nächste Opfer zu sein. Aber sie feiern doch nicht alle zusammen Partys "Juchu, die Bullen sind weg und der Mörder noch da! Endlich wieder Alltag!"
Jetzt bin ich mal aufs Finale gespannt. Angela hatte also eine Datensammlung über jede Seele am Grace und hat offenbar versucht, Schüler zu erpressen. Julia ist an den Chip gelangt und hat ihn sich wieder abluchsen lassen. Von wem? Hmm. Alex & Isabel kann man so gut wie ausschließen. Wenn sie mit dem Mord zu tun hätten - was einerseits passte, da dann auch die Inszenierung Sinn machen würde (Ablenkungsmanöver) - dann hätten sie den Umschlag an Angela an sich genommen.
Chis verschwindet im Wald bevor Angela im Wasser verschwindet.
Bei Julia und Robert glaube ich inzwischen fest an ein Zeugenschutzprogramm.
Und Robert ist vermutlich Ralph? Leider stand kein Datum auf dem Zeitungsbericht, d.h. keine Jahreszahl.
Weil die Guten manchmal böse sind ... (Wink)
Liebe Grüße, Jenny
RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 07.12.2010 18:28von Quantaqa • Administrator | 3.546 Beiträge
Hallo,
und schon ist das Buch zu Ende … Und was ein Ende! Auch wenn die Hauptgeschichte abgeschlossen ist, ist das Ende fies und ich möchte direkt zum nächsten Band greifen. Aber der Reihe nach: Krystyna Kuhn versteht es hervorragend, die Spannung nicht nur aufrecht zu halten, sondern immer weiter anzuziehen, sodass es unmöglich scheint, das Buch nochmal aus der Hand zu legen. Nach und nach erfährt man bruchstückhaft immer mehr Details aus Julias und Roberts Vergangenheit, über ihre Eltern – und doch bleibt das Meiste zunächst im Dunkeln. Das 32. Kapitel schließlich bringt Licht ins Dunkel und wir erfahren, was das Geheimnis der beiden Geschwister ist – und ihre richtigen Namen. Auf die Hintergründe wäre ich nun wirklich nicht gekommen!
Das 30. Kapitel wird wieder aus Roberts Sicht erzählt, was direkt an der Betitelung ersichtlich ist:
- Kapitel 30 Robert [E wie Elbisch]
Doch es bleibt die Frage: Was hat es nun mit den acht verschollenen Studenten auf sich, von denen einer den Namen von Julia und Roberts Vater trägt: Mark de Vincenz?
Zitat
Ein weiterer "Wie jetzt?" - Moment ergab sich, als die Studenten darauf anstießen, dass die Polizei abzog. Okay, ich glaube gerne, dass diese die nervös gemacht haben. Aber eine Party darauf feiern, dass die Polizei verschwunden ist, ohne den Mord an einem Mädchen aufzuklären??
Ähm. Wenn in einer Stadt ein Mord passiert, dann gibt niemand Ruhe, ehe die Polizei diesen aufgeklärt hat. Dann haben viele Menschen Angst, das nächste Opfer zu sein. Aber sie feiern doch nicht alle zusammen Partys "Juchu, die Bullen sind weg und der Mörder noch da! Endlich wieder Alltag!"
Ich denke, dieses Verhalten hat damit zu tun, dass hier viele (oder alle?) ihr eigenes Süppchen kochen und ihre Geheimnisse mit sich herumschleppen. Zumindest habe ich das so aufgefasst.
Abschließend möchte ich sagen, dass mich „Das Tal – Das Spiel“ positiv überrascht hat. Ein von Anfang bis Ende spannendes und lesenswertes Buch!
Liebe Grüße
Jana
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RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 07.12.2010 19:57von RoccosMom • Büchernarr | 892 Beiträge
Auch ich habe das Buch zu Ende gelesen - und obwohl mich das Buch jetzt nicht vom Hocker gehauen hat, bin ich neugierig auf Teil 2.
Zitat von JennyB
Zum einen Julia, die ihren geklauten Umschlag einmal quer durch den Wald schleppt. Kam mir nicht glaubwürdig vor, dass sie mit dem geklauten Beweisstück ünter dem Pulli in der Gegend herum läuft. Abgesehen davon hat dieser Spaziergang wieder alles sehr in die Länge gezogen, was mich etwas genervt hat. Ich denke, jeder Mensch würde sich damit im Zimmer oder im Klo einschließen, wenn er so A
Genau den selben Gedanken hatte ich auch!
Zitat von JennyB
Ein weiterer "Wie jetzt?" - Moment ergab sich, als die Studenten darauf anstießen, dass die Polizei abzog. Okay, ich glaube gerne, dass diese die nervös gemacht haben. Aber eine Party darauf feiern, dass die Polizei verschwunden ist, ohne den Mord an einem Mädchen aufzuklären??
Ähm. Wenn in einer Stadt ein Mord passiert, dann gibt niemand Ruhe, ehe die Polizei diesen aufgeklärt hat. Dann haben viele Menschen Angst, das nächste Opfer zu sein. Aber sie feiern doch nicht alle zusammen Partys "Juchu, die Bullen sind weg und der Mörder noch da! Endlich wieder Alltag!"
Auch ich schließe ich mich deiner Meinung an. Es ist schon arg komisch darauf anzustoßen.... Sind ja schließlich alles keine Mafiamitglieder....
Aber ich muss mir einmal selbst auf die Schulter klopfen, das ich Alex so schnell auf die Schliche gekommen bin! Wusste ich doch das er Dreck am stecken hat.
Mysteriös finde ich trotzdem noch die verschollenen acht Studenten, von denen einer den Namen von Julias Vater trägt. Entweder er war es wirklich und ist dem Tal entkommen, oder Julias Vater hat sich den Namen nur angeeignet. Wie Julia und Robert ja auch falsche Namen tragen.
Auf jeden Fall ist das seltsame Tal wohl voller Geheimnisse... Hier hat mich Neugierde zumindest so weit gepackt, das ich wissen möchte was als nächstes passiert.
Zum Schluss muss ich sagen, das ich aufgrund der Vielzahl von guten Rezensionen vielleicht viel zu hohe Erwartungen an das Buch hatte. Jedenfalls war es aber wieder schön mit euch gemeinsam zu lesen ;-)
Liebe Grüße,
Sarah
RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 07.12.2010 21:15von Mrs.Bennet • Bücherwurm | 1.385 Beiträge
Hallo zusammen!
Ich habe das Buch gestern zu Ende gelesen und mir direkt den zweiten Teil gekrallt- nicht weil ich so begeistert war, eher hatte ich Angst, dass ich ihn sonst nie lese.
Ich bin jetzt auf Seite 130 und finde es ein bisschen besser, aber auch hier wird wieder viel in die Länge gezogen. Mir ging es da wohl wie Jenny und Sarah, nach den ganzen tollen Rezis hatte ich viel mehr erwartet. So ging es mir aber auch schon mit anderen Jugendthrillern. Kennt jemand den Erdbeerpflücker"? Da sind mir die Füße eingeschlafen und alle anderen fanden es super.
Ich dachte eigentlich, wenn ein Buch den Titel "Das Spiel" trägt, wird ein Spiel hier auch eine große Rolle spielen. Insgesamt fand ich es aber recht unspektakulär. Der Mord an Angela hat mich auch nicht schockiert, dazu kamen alle Figuren viel zu wenig an mich ran. Als Debbie anfangs erzählt, sie glaube an Nachtwesen, dachte ich es würden irgendwann unheimliche Wesen/Schatten/schwarze Männer auftauchen, war aber leider auch nicht der Fall. Interessant finde ich die Geschichte mit den verschwundenen Studenten. Für mich ist dieses Rätsel der einzige Grund "Das Tal" nicht ganz in den Tiefen des SuBs versinken zu lassen. Wer war Julias Vater wirklich, da könnte sich was spannendes entwickeln- oder eben nicht. Das wird mir der zweite Teil hoffentlich schon zeigen.
Liest denn sonst noch jemand von euch weiter?
Liebe Grüße
Tanja
RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 08.12.2010 09:20von Lesemaus • Bücherliebhaber | 208 Beiträge
So Ihr Lieben.
Auch ich habe das Buch gestern zu Ende gelesen.
Zitat
Abschließend möchte ich sagen, dass mich „Das Tal – Das Spiel“ positiv überrascht hat. Ein von Anfang bis Ende spannendes und lesenswertes Buch!
Sorry, liebe Jana, da kann ich Dir leider nicht zustimmen. Obwohl ich es absichtlich unterlassen habe, im Vorfeld die Rezis zu lesen, bin ich doch sehr enttäuscht von dem Buch. Ich hätte einfach mehr erwartet.
Vor allem, guckt Euch mal die Beschreibung von Amazon an (abgesehen davon, dass der Name des Mädchens nicht stimmt):Eine hippe Einweihungsparty im Bootshaus: So feiern die Freshmen ihre Ankunft im Solomon-College. Doch dann beobachtet der stille Robert das Unfassbare: Ein Mädchen läuft in tiefer Nacht in den See. Sie wird von einem merkwürdigen Strudel erfasst und ertrinkt. Robert versucht zu helfen - doch er hat keine Chance. Am nächsten Morgen glaubt ihm niemand seine Geschichte, obwohl tatsächlich ein Mädchen spurlos verschwunden ist. Aber Lisa kann nicht in den See gelaufen sein. Denn Lisa sitzt seit ihrer Geburt im Rollstuhl...
Da vermutet man doch irgendwas misteriöses, oder?
Die Auflösung, was es mit den Geschwistern nun auf sich hat, hat auf mich auch einen eher seichten Eindruck gemacht. Mir kam es so vor (und das ist wirklich einfach meine Meinung - möchte der Autorin nicht irgendwie auf den Schlips treten), dass Frau Kuhn mal angefangen hat das Buch zu schreiben, und dann krampfhaft nach einem logischen Ende gesucht hat.
Nichts destotrotz werde ich den 2. Teil auch lesen, einfach weils mich interessiert, was es mit den verschwundenen Studenten (u.a. auch der Vater von Julia und Robert) auf sich hat. Und vielleicht wird der Leser ja doch noch überrascht mit Details über das Tal selbst.
Auf jeden Fall hat`s Spass gemacht, mit Euch zusammen zu lesen.
Liebe Grüsse
Daniela
And so the lion fell in love with the lamb...
RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 08.12.2010 10:34von JennyB • Autorin | 204 Beiträge
Daniela, für die Kurzbeschreibung kann die Autorin nichts, auf sowas hat man keinen Einfluss. In dem Fall hat wohl mal wieder jemand die Summary geschrieben, der das Buch nicht gelesen hat; vermutlich anhand eines Exposés, welches VOR dem Roman geschrieben wurde. Das passiert leider immer mal wieder.
Meine Erwartungen waren offenbar auch etwas zu hoch. Streckenweise war der Roman mir zu sehr in die Länge gezogen. Das ist allerdings eine ganz persönliche Sache. Krystyna Kuhn geht viel über Atmosphäre, über die Beschreibungen der Landschaften. Das funktioniert bei vielen Lesern gut, bei mir leider gar nicht, weil ich nach wenigen Worten schon ein klares Bild und die Atmospäre im Kopfkino aktiv habe und alle weiteren Beschreibungen mich dann rasch langweilen. Ein Jugendbuch wird aber vermutlich auch von leuten gelesen, die ansonsten eher fernsehen, daher sind die vielen Beschreibungen zwar nicht mein Geschmack, aber grundsätzlich in Ordnung.
Was mich mehr störte, waren die vielen Hinhalte-Taktiken. Einerseits ist man in Julias Kopf drin, erfährt von all ihren Gedanken. Andererseit wird man außen vorgehalten und Informationen, die Julia hat, werden dem Leser nicht gegeben.
Beispiel: Julia erfährt, dass Alex der Mörder ist. Der Leser wird jedoch noch für dumm verkauft, indem Alex plötzlich von Julia "die Stimme" genannt wird. Sowas nervt mich, weil es künstliche, konstruierte Spannung ist, die das Buch nicht nötig gehabt hätte. Das hat so ein bisschen Seifenopern-Drama-Charme.
Dazu fand ich wie schon gesagt viele Verhaltensweisen unglaubwürdig. Das endete bei Alex. Er wurde von Angela erpresst, weiß nicht, wer da noch mit drinstecken könnte, muss *alles* befürchten und verzichtet nicht nur darauf, Angelas post mortem-Post sofort an sich zu nehmen, um zu sehen, was da drin ist, sondern lässt auch noch alle Studenten wissen, dass sie Post bekommen hat? Das ist unglaubwürdig - vollkommen unglaubwürdig. Er hätte wenigstens damit rechnen müssen, dass ihn jemand auffordert, den Umschlag der Polizei zu übergeben.
Nichts desto trotz bin auch ich noch neugierig auf den zweiten Teil, weil auch mich interessiert, was es mit den verschwundenen Studenten auf sich hat. Generell scheint das Tal noch einige Geheimnisse zu haben, die Aussage, es würde die Menschen verändern, fand ich interessant. Außerdem hoffe ich auf mehr von Rose und Katie - die wirken ganz nett. Ich werde dann aber wohl mit den Hörbüchern weitermachen, aber erst, wenn ich wieder mehr Luft habe.
Abschließend würde ich das Buch eher Weniglesern empfehlen oder Lesern, die sich entspannt von der Geschichte und ihrer Atmosphäre "berieseln" lassen möchten (was ja keineswegs etwas schlechtes ist). Aber als "Thriller" hat es mich nicht vollends überzeugt. Thriller bedeutet für mich immer, dass ein gewisses Mitdenken erlaubt und erwünscht ist, aber dafür kamen mir hier zu viele Dinge nicht schlüssig und andere zu konstruiert vor. Wobei ich zugebe, dass sowas in einer Leserunde, in der man ja noch mehr miträtselt und immer als erstes auf der heißen Spur sein will, natürlich noch deutlicher ins Auge fällt, als wenn man "so runterliest".
Zitat
Auf jeden Fall hat`s Spass gemacht, mit Euch zusammen zu lesen.
Ja - wie immer 
Weil die Guten manchmal böse sind ... (Wink)
Liebe Grüße, Jenny
RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 08.12.2010 10:44von Lesemaus • Bücherliebhaber | 208 Beiträge
Hallo liebe Jenny
Zitat
Daniela, für die Kurzbeschreibung kann die Autorin nichts, auf sowas hat man keinen Einfluss. In dem Fall hat wohl mal wieder jemand die Summary geschrieben, der das Buch nicht gelesen hat; vermutlich anhand eines Exposés, welches VOR dem Roman geschrieben wurde. Das passiert leider immer mal wieder.
OK, das wusste ich nicht. Ich für meinen Teil habe mich einfach aufgrund DIESER Beschreibung entschieden, die Leserunde mitzumachen, und drum etwas mehr erwartet....
Zitat
Abschließend würde ich das Buch eher Weniglesern empfehlen oder Lesern, die sich entspannt von der Geschichte und ihrer Atmosphäre "berieseln" lassen möchten (was ja keineswegs etwas schlechtes ist). Aber als "Thriller" hat es mich nicht vollends überzeugt. Thriller bedeutet für mich immer, dass ein gewisses Mitdenken erlaubt und erwünscht ist, aber dafür kamen mir hier zu viele Dinge nicht schlüssig und andere zu konstruiert vor. Wobei ich zugebe, dass sowas in einer Leserunde, in der man ja noch mehr miträtselt und immer als erstes auf der heißen Spur sein will, natürlich noch deutlicher ins Auge fällt, als wenn man "so runterliest".
Das kann ich TOTAL unterschreiben!
Liebe Grüsse an Alle 
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RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 08.12.2010 17:30von Quantaqa • Administrator | 3.546 Beiträge
Hallo ihr Lieben,
Zitat von Mrs.Bennet
Liest denn sonst noch jemand von euch weiter?
Ich habe Band 2 und 3 auch schon gelesen, wobei der Dritte der Beste ist - super spannend!!
Zitat von Lesemaus
Sorry, liebe Jana, da kann ich Dir leider nicht zustimmen. Obwohl ich es absichtlich unterlassen habe, im Vorfeld die Rezis zu lesen, bin ich doch sehr enttäuscht von dem Buch. Ich hätte einfach mehr erwartet.
Schade, dass das Buch einigen von euch nicht so gut gefallen hat - ich fand es wirklich gut! Aber das ist nunmal geschmackssache 
Zitat von JennyB
Daniela, für die Kurzbeschreibung kann die Autorin nichts, auf sowas hat man keinen Einfluss. In dem Fall hat wohl mal wieder jemand die Summary geschrieben, der das Buch nicht gelesen hat; vermutlich anhand eines Exposés, welches VOR dem Roman geschrieben wurde. Das passiert leider immer mal wieder.
Das ist leider viel zu oft ein Problem, über das ich - und sicherlich auch die betroffenen Autoren - mich schon das eine oder andere Mal geärgert habe 
Zitat
Meine Erwartungen waren offenbar auch etwas zu hoch. Streckenweise war der Roman mir zu sehr in die Länge gezogen. Das ist allerdings eine ganz persönliche Sache. Krystyna Kuhn geht viel über Atmosphäre, über die Beschreibungen der Landschaften. Das funktioniert bei vielen Lesern gut, bei mir leider gar nicht, weil ich nach wenigen Worten schon ein klares Bild und die Atmospäre im Kopfkino aktiv habe und alle weiteren Beschreibungen mich dann rasch langweilen. Ein Jugendbuch wird aber vermutlich auch von leuten gelesen, die ansonsten eher fernsehen, daher sind die vielen Beschreibungen zwar nicht mein Geschmack, aber grundsätzlich in Ordnung.
Vielleicht muss man sich hier einfach vor Augen halten, dass diese Bücher für Jugendliche ab 12 Jahren gedacht sind - da sind die Voraussetzungen dann sicherlich doch ein wenig andere, als wenn man ein "erwachsenes Publikum" ansprechen will. Dennoch haben mir gerade die atmosphärischen Beschreibungen sehr gut gefallen; ich fand diese auch nicht zuuu ausufernd oder gar langweilig.
Zitat
Was mich mehr störte, waren die vielen Hinhalte-Taktiken. Einerseits ist man in Julias Kopf drin, erfährt von all ihren Gedanken. Andererseit wird man außen vorgehalten und Informationen, die Julia hat, werden dem Leser nicht gegeben.
Ein Kritikpunkt, den ich habe, ist auf jeden Fall, dass die sich über beinahe das gesamte Buch erstreckenden Andeutungen irgendwann ein wenig zu gekünstelt wirken ...
Auf jeden Fall hat es wieder einmal viel Spaß gemacht, mit euch zu diskutieren und die teilweise doch sehr unterschiedlichen Meinungen zu verfolgen.
Liebe Grüße
Jana
„Gleich nach der Lust, Bücher zu besitzen, kommt das Vergnügen, über sie zu reden.“ (Charles Nodier)
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RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 08.12.2010 17:31von Quantaqa • Administrator | 3.546 Beiträge
Achso, was mir gerade noch einfällt: Seid ihr denn bei der Fragerunde mit Frau Kuhn dabei?
Viele Grüße
Jana
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RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 08.12.2010 22:41von Mrs.Bennet • Bücherwurm | 1.385 Beiträge
Zitat
Achso, was mir gerade noch einfällt: Seid ihr denn bei der Fragerunde mit Frau Kuhn dabei?
Wenn ich in PC-Nähe bin schon. Ganz genau kann ich es jetzt noch nicht sagen.
Ich fand es übrigens auch schön mit euch zu lesen!
Zitat
Der 3. liegt hier noch, muss aber nun warten, da ich heute Smaragdgrün bekommen habe.
Ich habe den zweiten Teil auch zur Seite gelegt, Smaragdgrün ist mir einfach wichtiger!
Tanja
RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 09.12.2010 10:41von Mrs.Bennet • Bücherwurm | 1.385 Beiträge
Huhu,
ich habe noch mal überlegt, warum ich "Das Spiel" so langweilig fand und bei mir ist es wie bei Jenny:
Zitat
weil ich nach wenigen Worten schon ein klares Bild und die Atmospäre im Kopfkino aktiv habe und alle weiteren Beschreibungen mich dann rasch langweilen.
So geht es mir nämlich auch, ich mag keine ewigen Beschreibungen, die überfliege ich sogar oft. Mich interessieren die Figuren und ich mag gute Dialoge. Die vielen Andeutungen haben mich auch genervt, irgendwann will man doch auch mal etwas erfahren! Das dritte wird wohl wirklich gehört und nicht mehr gelesen.
Liebe Grüße
Tanja
RE: Abschnitt 4: Seite 224 bis 299 (Kapitel 25 bis Epilog)
in Das Tal Season 1.1 - Das Spiel (Krystyna Kuhn) 11.12.2010 22:19von schlumeline • Bücherfreund | 177 Beiträge
Auch ich habe das Buch zwischenzeitlich beendet und das mit gemischten Gefühlen. Ich verlasse mich für gewöhnlich auch nicht auf den Klappentext oder viele hochlobende Kritiken. Vor allem habe ich die Erfahrung gemacht, dass das speziell bei Jugendbüchern dann zu einem Problem wird, wenn man sie als Erwachsener zur Hand nimmt. Ich denke ein erwachsener Mensch setzt hier einfach ganz andere Prioritäten und daher ist vieles, was wir hier vielleicht als überflüssig erachten gerade für die Zielgruppe sehr bedeutsam.
Am Ende des Buches habe ich jedenfalls genug erfahren über Roberts und Julias Vergangenheit. Dennoch scheint ja speziell am Grace Kollege oder zumindest aber der nahe gelegenen Umgebung etwas äußerst merkwürdig zu sein. Und das lässt sich dann nicht mehr so leicht aufklären wie der Mord an Angela Finder, oder doch? Roberts Gefühle gegenüber diesem Gemäuer müssen aber irgendeine Ursache haben und auch der Grabstein mit dem Namen des Vaters der zwei Kinder hat ja sicherlich eine Bedeutung. Wohin hat es Julia und Robert da verschlagen? Und liebt Chris Julia wirklich? Ich bin mir da immer noch nicht so sicher und werde ganz sicher weiter lesen. Aber jetzt muss ich diesen Band erst einmal etwas sacken lassen.
Wir lesen uns dann bei der Fragerunde.....
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