@Kendra
Du gibst ja richtig Gas. Und du hast in vielem (z.B. Jack) richtig vermutet
.
Ich wollte schon immer mal eine Story oder einen Roman über eine Freakshow schreiben. Die haben nämlich etwas unheimliches und
bedrückendes an sich - nicht die eigentlichen Freaks sondern die Faszination an der Hässlichkeit und Absonderlichkeit anderer, welche die
Zuschauer wie die Motten zum Licht zieht. Diese Sensationsgeilheit ist schon erschreckend. Da so eine Show in "Begegnung mit Skinner"
sehr gut passt, habe ich eben hier eine eingebaut. Übrigens spiele ich mit dem Gedanken, irendwann einmal einen in sich geschlossenen
Roman über den Vater des Ausstellers, also den ursprünglichen Begründer des Wanderzirkus', zu schreiben. Mal schauen, was aus der
Idee wird.
Was die Freaks betrifft ... wenn man keine echten Freaks hat, muss man sie sich eben machen
. Das Leben kann grausam sein.
Aber wer weiss, in dem Universum, in dem der Roman spielt, könnten durchaus einige der ausgestellten Kreaturen tatsächlich existieren.
Immerhin sind Elendes Biest, Skinner, das Hautorakel und der Schatten von Pompeji ebenfalls nicht gerade alltäglich. Aber das sich Laika
keine Gedanken über die mögliche Existenz/Nichtexistenz solcher Wesen macht, bleibt die Frage letzten Endes eben unbeantwortet.
Beim von dir erwähnten "Teleportieren" handelt es sich um kein wirkliches Teleportieren. Es ist eher wie eine Vorspultaste innerhalb eines
Traumes, nur dass Laikas Reisen eben keine Träume sind. Trotzdem hat sie die Fähigkeit, darin herumzuhüpfen (was ich übrigens manchmal
auch sehr gerne tun würde), nur eingreifen geht nicht.