Lese und Schreiblust - Beschreibung
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"Unter dem Vollmond" von Linda Budinger ist ein temporeicher und mit Geheimnissen gepickter Roman, der immer wieder zu wilden Vermutungen anregt und den Leser somit in den Bann zieht. Auch das tolle Cover sei positiv erwähnt, dass einen gleich ins Auge fällt. Zusätzlich gibt es im Inneren noch eine schöne und besondere Zugabe; das Auftauchen vereinzelter Bilder, die nicht nur wunderschön gestaltet sind, sondern auch den Inhalt perfekt in ihrer Darstellung widerspiegeln. Wirklich eine klasse Idee!
Jetzt jedoch kommen wir zum Inhalt :-) Bereits der Prolog schafft es spielerisch das Leseinteresse zu schüren: Ein tragischer Unfall, der nicht nur sehr emotionsvoll beschrieben wurde, sondern auch die Hintergründe der Hauptperson Verena Seiler ans Licht bringt. Die seitdem nicht nur ein kaputtes Knie von diesem Ereignis davontrug, sondern auch eine besondere Gabe erhielt. Denn sie kann anhand der Farbe der Aura, die der Mensch mit sich trägt, dessen Gesundheit ermitteln. Vielleicht ist dies auch ein Grund dafür, dass sie als Krankenschwester in einem Krankenhaus und nebenbei an ihrem Arztstudium arbeitet. Doch ihre besondere Fähigkeit, auch wenn sie von Nutzen für die Menschheit ist, ruft Neider hervor. Als sie auch noch Probleme mit der Presse bekommt, nachdem sie einen Toten auf ihrem Heimweg entdeckt hatte, verliert sie ihre Stelle. Doch die Kündigung ist nicht ihr größtes Problem, denn anscheinend wird sie von dem Mörder verfolgt, der in der Presse als der Lumpensammler Mörder bekannt ist! Doch zum Glück kommt ihr ein Stellenangebot wie gerufen, dass wirklich sehr kurios und zeitpassend an sie adressiert ist. Verena die froh darüber ist Abstand von ihrer Lage zu erhalten und womöglich aus dem Blickwinkel des Täters zu gelangen, nimmt das Jobangebot an. Doch schon bald muss sie feststellen dass einiges an Geheimnissen ihren Arbeitgeber Wolf von Hagendorn und seine gebrechliche Mutter umgibt. Denn nicht nur das Anwesen und seine Geheimgänge und versteckte Keller lassen sie aufhorchen, auch ihre Träume, indenen ein Kind und ein junges Mädchen auftauchen, erwecken in ihr den Eindruck, dass sich so einiges hier zugetragen hat. Als sie dann auch noch ein Gemälde entdeckt, dass verblüffende Ähnlichkeit zu ihr aufweist, versucht sie auf eigene Faust zu ermitteln. Doch manchmal ist es besser Geheimnisse im Verborgenen zu lassen.....
Wirklich ein richtig schöner Gruselthriller, der mit Spannung und mit Rätseln immer wieder überrascht. Besonders der Schluss war für mich eine wirklich gelungene und nicht zu erkennende Wendung. Auch der mysteriöse angehauchte Stil, besonders gegen Ende hin, fand ich gelungen, auch wenn es somit den Thriller etwas aus den Angeln hob, für das der Roman eigentlich größtenteils für mich stand. Empfehlenswert für all diejenigen, die sich in den dunklen und kalten Herbsttagen in die gespenstische und geheimnisvolle Welt entführen lassen wollen, die Linda Budinger erschaffen hat.
Das Buch "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig ist eine schwer verdauliche Kost, die etwas an die Substanz geht und so ganz anders ist, als ich es im Vorfeld vermutet hätte. Dachte ich noch am Anfang, dass es sich um eine Art Psychothriller handelt, wurde ich doch bereits sehr schnell vom Gegenteil überzeugt, nachdem ich in die recht tiefgeschnürte und befremdliche Welt eintauchte. Wenig von der erhofften Spannung aber dafür um so mehr an bedrückendem und belastendem Material, dass mich ein wenig schwermütig und recht launisch zurückließ. Mit einem Ruck konnte ich dieses Buch leider nicht lesen, da ich es mehrmals aus der Hand legen musste um genug Abstand, aber auch Motivation zu finden, um es fortzusetzen.
Die Schreibweise liest sich meiner Meinung nach sehr schwer und leider konnte ich nicht in den so geliebten Lesefluss eintauchen, wie ich es doch bei vielen anderen Büchern gewohnt bin und auch begrüße. Dies hat jedoch weniger mit der Erzählart zu tun (hier werden wir in die Ich -Form der Hauptperson beglückt, die ja eine gestörte Psyche haben soll), als mit dem Inhalt, der trotz vorhandenen guten Einflüssen sehr auf der Strecke bleibt und mich nicht überzeugen konnte.
Renate die aufgrund einer fehlenden Mutter und Vaterliebe, all ihre eigene Liebe an ihre jüngere Schwester weitergibt, diese sich aber schon in jungen Jahren davon eingeengt fühlt und die mir wenn ich ehrlich bin mehr als unsympathisch ist. (Ich frage mich ib das einiges von meiner Psyche ausdrückt, wenn ich zugebe, dass mir da Renate trotz ihrer Fehler die sie macht, sehr viel lieber ist?!) Obwohl einiges unklar bleibt, ob es wirklich der Fantasie Renates entsprungen ist oder doch der Wahrheit entsprach, wird ihr aufkommender Betschützerinstinkt sehr in Anspruch genommen, als sie ihre Schwester vor dessen Mann Paul warnen will, der angeblich (oder doch wirklich?) eine Vergewaltiger ist. Letztendlich führt es dazu, dass sie sogar einen Sicherheitsabstand einhalten muss, an dessen Vorlage sie sich natürlich nicht hält, wie der Leser bereis am Beginn lesen kann. Natürlich wurde das Verhalten, was bereits in der Kindheit entwickelt wurde, zu einer Besessenheit für die ältere Schwester, deren einzige Absicht darin besteht zu beschützen. Dass sie dabei jedoch das Gegenteil bewirkt, das verdrängt sie einfach.
Fixiert wird der Leser in ihren selbstaufgebenden,verzweifelten und aussichtslosen Kampf um ihre Geschwisterliebe, an die sie sich klammert und die sie nicht aufgeben will. Mich ermüdete jedoch ihre ausartenden Methoden und Spannung fehlte für mich gänzlich. Obwohl das Thema durchaus sehr interessant ist und man hautnah in die Gedanken und Beweggründe einer "geistig gestörten" Person hineinhorchen kann, fesselte es mich schier nicht, das einzigste was mich bewegte war die die Frage: "Wann endet der Spuk?"
Stille. Es war still, so still wie immer. Obwohl draußen ein Sturm sein Unwesen trieb, der heftig die Bäume erschüttern ließ hörte sie nichts davon. Sie hörte nicht das überlaute Pfeifen des mächtigen Sturmes. Sie hörte nicht den Regen, der schnell und massig auf den Erdboden fiel, auf dem sich bereits eine gefährliche Rutschpartie gebildet hatte. Sie hörte nicht das scharfe Bremsen eines Autos das sein Tempo aufgrund des Unwetters verringerte. Nein, all das konnte sie nicht hören, denn sie war von Geburt an taubstumm. Sie hasste die Menschen die sie deswegen bemitleideten, denn sie waren in ihren Augen Heuchler. Für Suzan war es nicht schlimm taub zu sein. Sie war es ja nicht anders gewöhnt... Sicherlich wäre es für sie schlimmer, wenn sie aufeinmal etwas hören könnte! Doch diese Angst war unbegründet, würde sie doch niemals "Normal" sein. Sie war froh heute Abend alleine Zuhause zu sein. Ihre Eltern behandelten sie wie eine Geistesgestörte, die man nicht einen kurzen Augenblick alleine lassen durfte! Sie verstanden einfach nicht, dass sie auch nicht anders war, als die Mädchen ihres Alters. Natürlich außer mit dem kleinen Unterschied.... Doch heute hatte war sie endlich alleine und hatte ihre Ruhe. Mit einem lautlosen Seufzer legte sie sich in ihr Bett und versuchte etwas zu schlafen. Jedoch gelang es ihr nicht. Also stand sie auf und machte das Radio an. Sie mochte das Gefühl, wenn sie den Boden unter ihren Füßen vibrieren spürte, wenn sie die Musik laut aufrehte.
Leider konnte sie nicht hören wie die Haustür eingeschlagen wurde..... Sie konnte nicht hören, wie der Einbrecher aus Spaß alles was im Weg lag zerstörte..... Sie hörte nicht einmal das Zersplittern der Vasen. Sie spürte erst das Unheil, als er neben ihr stand. Sie sah ihm in die Augen. Augen, die so kalt und grausam waren, das sie wusste sie würde sterben.... Als er seine kalten Finger um ihren Hals legte, spürte sie das ihr Leben bald vorbei war. Dann drückten die Finger zu. Suzan wollte schreien, doch es ging nicht. Sie wollte ihn anschreien, anflehen sie zu verschonen, doch kein Laut drang über ihre Lippen, die langsam anfingen sich blau zu verfärben. Auf einmal wurde sie müde und schlapp. Es lohnte sich nicht mehr gegen den Drang die Augen zu schließen anzukämpfen... Gab es doch keine Hilfe mehr für sie. Als sie schließlich den letzten Atemzug tat, ließ der Täter von ihr ab. Er lächelte nicht wie gewöhnlich wenn sein Opfer starb. Hatte sie ihm doch nicht seine einzige Befriedigung gegeben, indem sie schrie. Nein! Er berauschte sich an das Flehen und an das Schreien seiner Opfer..... Aber dieses Mädchen war anders gewesen. Er wusste nicht wieso....., ihm war es auch egal. Er wusste nur eines: Er hasste sie, denn sie war die Siegerin und er der Verlierer.....
Sorry, dass ich solange nichts geschrieben habe, aber irgendwie kommt immer alles auf einmal :-) Zuletzt eine Grippe die mich gepackt hat und mich nicht mehr loslassen will :-)
Aber dennoch gibt es wieder zwei Bücher die ich letzte Woche bekommen habe.
Alera - Geliebter Feind von Cayla Kluver
Inhaltsangabe: Während Misstrauen und Rivalität zwei Königreiche in einen Krieg treiben, muss sich Prinzessin Alera entscheiden – für ihr Land, für ihre Freiheit oder für ihren Feind.
Alera ist nicht nur die Thronfolgerin des Königreichs – sie hat auch ihren eigenen Kopf, und ihre Vorstellungen von Freiheit und Gerechtigkeit finden am traditionellen Hof nicht immer Anklang. Das Land blickt dunklen Zeiten entgegen. Die lange währende Feindschaft mit dem Nachbarreich droht in einen Krieg zu münden. Und als eines Tages der junge Narian aus dem Feindesland an Aleras Hof auftaucht, ändert sich alles: Ist Narian ein Spion, ein Attentäter oder gar ein Freund? Alera erfährt mehr über das Volk, das sie für ihren erbitterten Gegner hielt. Sie erkennt, dass sie sich unsterblich in Narian verliebt hat – und dass ihre Liebe nicht nur ihr Leben, sondern das Schicksal des ganzen Königreichs aufs Spiel setzt.
Morbus Dei von Bastian Zach und Matthias Bauer
Inhaltsangabe: Ein Buch wie ein guter Film: Matthias Bauer und Bastian Zach erzählen eine Geschichte voller Spannung, Dramatik und Emotionen: Ein einsames Bergdorf vor 300 Jahren: Von einem Schneesturm überrascht, verschlägt es den Deserteur Johann List in diese abgeschiedene, von Furcht und Aberglaube beherrschte Gegend. Schnell ist ihm klar, dass mit dem Dorf etwas nicht stimmt, dass ein düsterer Schatten über den Bewohnern liegt - Tiere werden getötet, Menschen verschwinden, vermummte Gestalten lauern in den finsteren Wäldern. ---
Als Johann sich in die Tochter eines Bauern verliebt, beschließt er, mit ihr das Dorf zu verlassen. Doch noch bevor sie verschwinden können, eskaliert die Situation und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt ...
So bin mal gespannt wie die beiden Bücher sind :-))
"Die Nacht hat viele Augen" von Shannon McKenna ist ein auf Spannung und Erotik angelegtes Buch, dass den Leser mit einer durchaus interessanten und abenteuerlichen Geschichte lockt. Dennoch muss ich leider mit Bedauern sagen, dass ich mir mehr von dem Inhalt versprochen hatte. Warum? Tja, ich kann nur sagen, dass mir persönlich die durchaus spannenden Phasen leicht unter der zu viel enthaltenden und autauchenden Erotik, bzw. Liebesszenen abhanden gekommen sind. Ich finde es zwar sehr schön, dass man hautnah in das Liebesleben der beiden hinein bezogen wird, aber manchmal ist weniger doch mehr.....
Das Cover ist wirklich gelungen und macht mehr als Appetit auf das Buch und lässt den Leser erahnen, dass es sich hierbei um eine Story aus Gefahr und Liebe dreht.
Kurzinhalt:
Seth Mackey ist ein Typ der mir wie ein ruheloser, launischer und extrovertierter Held herüberkommt und der seine Macken mehr als auslebt. Dagegen ist Raine, seine baldige Angebetende ein Unschuldslamm und hat mit ihrem anfänglich fehlenden Selbstbewusstsein zu kämpfen, dieses jedoch im Verlaufe der Handlung schnell wächst und die Tigerin in ihr hervorruft. Raine, die noch etwas planlos versucht den Mord an ihren Vater zu rächen, der aufgrund von ihren inneren Ahnungen und ihrer Träume geschürt worden ist, arbeitet in der Firma ihres Onkels, den sie für den Mörder hält. Auch Seth hat es auf ihren Onkel abgesehen, denn Victor und sein Geschäftspartner Novak haben seinen Halbbruder auf dem Gewissen, der als Undercover Polizist in dessen Reichweite kam. Um Informationen zu dem Aufenthaltsort des Verbrechers Novak zu erfahren, überwacht er Victor mithilfe technischer Hilfe. (Hierzu finde ich passt der Titel volltrefflich, denn die Überwachungskameras ersetzen so einiges, das mit den bloßen Augen nicht zu erkennen wäre) Hierbei taucht in Seths Blickwinkel der Überwachung Raine auf, von der fasziniert ist und leicht besessen wird. Bald werden seine Tagträume Wirklichkeit, als er sie persönlich kennenlernt und sie sich schon bald "näher" kommen :-) Zusammen versuchen sie nicht nur langsam ihre Beziehung auf Vordermann zu bringen, nein , auch die Ermittlungen im Bezug ihrer beider Rache wird vorangetrieben. Natürlich geht das nicht ganz ohne Probleme und Gefahr von statten :-)
Fazit:
Ein Buch dass wirklich eine hervorragende Story bietet, dessen Umsetzung es aber leider nicht geschafft hat mich gänzlich zu überzeugen. Ich vermute dass es daran lag, dass man gut und gerne einige Seiten einsparen hätte können, denn sie verlängerten das Buch nur unnötigerweise, und trugen nicht gerade zur Stütze des Inhaltes bei. Und dass ab und zu leichte Langeweile auftaucht, ist doch denke ich nicht notwendig. Vor allem da ich manchmal ein Dejà - vu Erlebnis hatte, und dachte...(oh schon wieder im Bett.....das habe ich doch schon zum ?? Mal gelesen) :-)) hihi Aber wer natürlich nicht genug von Liebesszenen haben kann ,dem lege ich das Buch ans Herz, denn diejenigen kommen völlig auf ihre Kosten.
P.S.
Hierzu ist dieser Song für mich eine Begleitung gewesen:
http://www.youtube.com/watch?v=3vfLvZCdT9g
...und weiter gehts :-)
Naja viele nenne es Männer! Ich jedoch spreche lieber über sie als grüne Wesen die von einem anderen Planeten stammten. Hiermit meine ich aber keine Außerirdischen, nein, das sind ja weinigsten noch welche die einen Verstand hatten und sich nicht von ihren niederen Trieben beherrschen ließen. Von was ich rede ist ein triebgesteuerter, willenloser und eingebildeter Gockel, der gerne seine Federn aufplusterte um uns Frauen zu signalisieren: "Hier bin ich, der Große, Tollste, Schlauste, Hübscheste und Stärkste Mann!" Was soll man nur dazu sagen? Es gibt nur eins zu erwidern: " Träum weiter, Baby! Zieh ein und watschel weiter! Ja das war meine Definition von diesem Geschlecht!! Und warum heulte ich dann???? Verdammt noch mal!!
Nachdem man sich halbwegs beruhigt hatte, machte ich mich daran das Gemetzel von der geschlagenen Schlacht in der Küche zu beseitigen. Während ich auf dem Boden kniete und das Gebrabsel aufwischte, kam ich mir wie eine Putzfrau aus dem letzten Jahrhundert vor. Dieser Gedanke führte nur dazu, dass ich mich noch schlechter fühlte und meinen Mann zum Mond wünschte. Nachdem ich die Sauerei weggeputzt hatte, war der Boden so sauber und rein das ich schon mit dem Gedanken spielte meinen Mann das heutige Essen auf dem Fußboden zu servieren. Durch diesen Gedanken ziemlich aufgeheitert, verbrachte ich den Rest des Vormittags damit mich durch unzählige Modemagazine und Klatschnachrichten durchzuwuseln. Nachdem ich von den schlanken und schönen Frauen in den Zeitschriften ziemlich geblendet war – dies kann zum Teil auch an ihrem strahlenden Zahnpastalächeln gelegen haben – beschloss ich den Speck um die Hüften schmelzen zu lassen.
Damit ich diese Idee gleich in die Tat umsetzten konnte, machte ich mich daran meinen Kühlschrank nach kalorienarmer Ernährung durchzuforsten. Es ist wirklich erstaunlich was man alles in seinem Kühlschrank finden konnte. Das sich in meinem nicht schon mittlerweile eine neue Sorte von Schimmelbakterien gebildet hatte, war wirklich verwunderlich! Mit spitzen Fingern hob ich diverses Essen an, um nach brauchbaren und vor allem noch haltbarem Material zu schauen. Nachdem meine Suche , die einem Abenteuer glich erfolglos verlief, schlug ich den Kühlschrank frustriert zu und hoffte dass sich das Innere von selbst auflösen würde. Mit schnellen Schritten ging ich ins Bad um mir die Hände zu waschen. Ein leichter Schauder überlief mich als ich daran dachte, was ich da alles züchtete!!! Als ich im Badezimmer vorm Spiegel stand , wurde ich wieder an meine geplante Diät erinnert. Schnell ging ich ernuet in die Küche um mir eine Kohlsuppe zu machen. Schließlich wollte ich ja nicht hungrig einkaufen gehen! War es doch der größte Fehler einer Frau hungrig einkaufen zu gehen. Bei mir war es immer so, dass ich mich wie ein Wolf auf das Essen stürzte, als wäre es Freiwild bereit um von mir verzehrt zu werden!! Während ich die Suppe löffelte und mir darüber Gedanken machte verbrannte ich mir doch tatsächlich die Zunge!!! Meine Laune war wieder auf dem Nullpunkt!! Freudlos verspeiste ich die Suppe und dachte daran dass ich lieber etwas anderes essen würde. Meine Gedanken schwebten zu Pizza und anderem ungesunden FastFood! Doch ich blieb standhaft! Nachdem ich fertig war , und außerdem noch genauso hungrig wie vorher, schnappte ich mir den Telefonhörer und rief meine Schwester an. Schließlich brauchte ich jemanden der mich zum nächsten Supermarkt fahren würde! Als Nichtführerscheinbesitzer war man auf seine Verwandtschaft angewiesen, deswegen biss ich in den sauren Apfel (das ist nur ein Sprichwort und nicht wörtlich gemeint- ihhh ich stell mir gerade vor Kohlsuppe mit Apfel!!!!) und fing an meine Bitte vorzutragen!
Fortsetzung folgt......
"Apocalypsia" von Andreas Izquierdo ist wahrlich ein episches und engelsgleiches Buch, dass für mich definitiv das Highlight des Jahres ist. Daher fällt es mir auch besonders schwer, hierzu eine Rezension zu schreiben, die diesem Werk gerecht wird und nicht durch zu banale Worte, "wie super oder einfach nur wow", abdriftet. Kurz gesagt, es ist eine schwere Aufgabe, die ich dennoch zu bewältigen versuche.
Fangen wir mal mit dem Cover an, dass bereits durch die vorhandene Dicke, sprich Seitenzahl , und dem Titel der in weiß-roter Schrift vor rotschwarzem Hintergrund , sofort ins Auge fällt. Schlägt man es auf, erhält man eine kurze Übersicht der Reihenfolge der 3 Chöre der Engel. Sozusagen die Hierarchie. Dies fand ich mehr als hilfreich für den späteren Verlauf und stärkt außerdem den Bezug. Danach beginnt es....und schnell wird man zu einem Teil dieser Welt und auch der Engelswelt, die wirklich mehr als anschaulich und präzise vorgestellt wird und man sich zum Schluss dieses Reich wirklich als eine Art oder Form der Realität vorstellt, die es wirklich geben könnte.
Bereits der Anfang versprüht eine Art Mystery und einen Hauch von packender Dramatik, als eine Frau versucht sich das Leben zu nehmen. Doch ihr Vorhaben scheitert, denn ein Engel fängt sie auf. Sie erwacht in einem Krankenhaus und ist nicht mehr die gleiche wie zuvor. Denn sie kann Dinge sehen und spüren, die anderen Verborgen bleiben. Schnell findet sie eine ungewöhnliche Freundschaft in der Ärztin Esther, die ebenfalls seit einem tragischen Unfall nicht mehr ganz sie selbst ist, sondern sich hinter einer harten Mauer von Trauer und Verlust versteckt. Zusammen sind sie die einzigen, die eine Ahnung von dem bevorstehenden Kampf der Engel haben, der sich zwangsläufig katastrophal auf ihre Welt auswirkt. Denn wie der Leser erfährt, können die beiden Welten nur miteinander bestehen und stirbt das eine, so stirbt auch das andere...Nur im Gleichgewicht ist Leben möglich. Doch dieses droht zerstört zu werden, denn Luzifer beansprucht den Thron, um eine neue Ordnung zu erstellen und neu zu erschaffen, nachdem er die unvollkommenen Menschen vernichtet hat, die in seinen Augen unrechtmäßig existieren. Der Vater liegt jedoch im Sterben und kann nicht mehr eingreifen und so müssen die höchsten Engel versuchen, dies zu verhindern. Zusammen bilden sie einen Rat und versuchen mithilfe eines einberufenen Konvents, eine friedliche Lösung mit Luzifer zu erzielen. Jedoch verläuft alles ganz anders als geplant und so müssen sie sich zu einem Krieg rüsten. Doch wer wird die Engel anführen? Michael, der schon einmal gegen Luzifer gekämpft und auch gewonnen hatte, oder doch wie die Prophezeiung besagte: Nathanael , ein ganz besonderer Engel, der nicht vollkommen ist, aber mehr als alle anderen die Liebe als Halt und Stütze einsetzt. Während Iax, sein Lehrmeister vollkommen auf ihn vertraut, bestehen doch bei anderen Zweifel , ob er wirklich die Kraft hat sie in den Sieg und nicht direkt in den Untergang zu führen....
Eine mehr als faszinierende Welt, die atemberaubend in ihrer Schönheit , aber auch in ihrem Sein ist. Packend und äußerst fesselnd wird man in das Engelleben von Nathanael , seinem Freund Seth und seinem Lehrmeister Iax mit einbezogen. Und auch mit den anderen auftauchenden und einigen von den mir liebgewonnenen Charaktere fiebert und weint man mit, denn es gibt einige traurige Szenen die sehr düster und unheilvoll sind und einem das Herz schwer werden lassen. Auch der Schlusskampf ist ein imposantes Schlachtszenario, das überwältigt.
Fazit: Das Buch des Jahres für mich ! :-)) Und nun benutze ich doch die banalen Wörter, einfach nur WoW und super! :-)!
P.s. Da ich zu jedem Buch irgendwie einen Song habe, der mich ein wenig dazu begleitete, kommt hier der Link zu diesem :-)
http://www.youtube.com/watch?v=fmZJWPBlLfQ&feature=related
Freiheit
Frierend und zitternd stand er im Wald. Um einen kleinen Schutz vor dem unbarmherzigen Wind zu erhalten, kauerte er auf den Knien inmitten des feuchten Waldbodens. Heulend und pfeifend zog die Luft über seinen Kopf vorbei und hinterließ einen eisigen Schauder auf seinen nackten Armen. Dunkelheit tauchte seinen Zufluchtsort in einen schaurigen Schauplatz. Mitleiderregend sah er aus, alleine und schutzlos in der Tiefe des verlassenen Ortes. Angst herrschte in seinem Herzen, sein Atem ging schnell und seine Glieder drohten ihren Dienst aufzugeben.
Sein Name war Jason, er war der Sohn seines Vaters, einerseits logisch, doch auch sehr ausschlaggebend für seine mehr als bescheidene Lage in der er sich nun befand. Wenn sein Vater ihn sehen würde, hätte er ihn vermutlich vor Zorn umgebracht. Ironisch dieser Gedanke, dachte er sich und ein kleines unsicheres Lächeln trat auf seine Lippen. Wie oft er den Wutausbrüchen ausgesetzt war, konnte er nur noch erahnen, hatte er doch jegliche schmerzliche und demütigende Zurechtweisung aus seinen Erinnerungen verbannt. Nur als blasse Schatten tauchten sie ab und an wieder in seinen Träumen auf, nur um ihn dann erneut in ein Häufchen Elend zu verwandeln. So wie es nun der Fall war. Er fühlte sich mehr als schmutzig und besudelt, ein kurzer Blick auf sein Hemd ließ ihn erneut die Wahrheit seiner Gedanken erkennen. Einen Augenblick lang, eigentlich nur einen Wimpernschlag, überlegte er sein Hemd auszuziehen, doch dann ließ ihn eine Windböe von diesem Vorhaben absehen. Obwohl der Tod sehr verlockend war, war er mehr als weit davon entfernt zum jetzigen Zeitpunkt davon gebrauch zu machen. Denn endlich war er frei und schon jetzt genoss er die Freiheit die er nun spürte, auch wenn es jetzt nicht gerade den Anschein erweckte, dass es ihm gut geht.
Langsam drang ein störendes Geräusch an sein Ohr. Neugierig lauschte er auf den stetig näher kommenden Laut. Plötzliche Erkenntnis traf seinen Verstand mit voller Wucht. Fieberhaft wanderte sein Blick umher.... Doch tief in seinem Inneren blockierte eine Sperre das kurzzeitig, aufkommende Bedürfnis Unterzutauchen. Sehr ruhig und gelassen saß er weiter zwischen dem welken Laub und der nassen, feuchten Erde. Spielend ließ er seine Finger über den kürzlich erst aufgewühlten Erdboden gleiten. Monoton wiederholte er seine Beschäftigung....solange bis er unterbrochen wurde. Ärgerlich verzog er seine Miene, warum nur konnte er nicht einmal im Leben in Ruhe gelassen werden? Als man ihn mit roher Gewalt vom Boden hochriss, wehrte er sich trotzdem nicht. Gewohnheit, drang duch seinen Kopf, als die Erinnerungen von damals hoch drangen. Ein Bild vor seinen Augen erschien *sein Vater hielt ihn gepackt und prügelte auf ihn ein* Fast erwartete er erneute Schläge, doch nichts geschah.... Erleichtert starrte er die 2 Männer an und hätte sie beinahe angelächelt, doch dann fiel ihm wieder ein, dass sie nicht seine Freunde waren. Er hatte keine Freunde. Wie konnte er so etwas nur vergessen? Man führte ihn heraus aus dem Wald und zog ihn, halb schleifend zu einem Wagen.
Müde schloss er die Augen und stieg ein, warum auch wehren? War nicht seine Mission erledigt und er endlich frei? Mit einem zufriedenen Lächeln starrte er auf den Wald und dachte daran, wie in den Tiefen des Bodens, das Böse nun schlief. Eigenhändig hatte er es dort vergraben, sein blutgetränktes Hemd zollte von seiner verübten Tat. Er war der Sohn seines Vaters, der nun endlich seinen Frieden hatte. Kein Grund um wütend zu werden, Paps.... Genüsslich schloss er wieder die Augen. Er war der Freiheit näher als je zuvor in seinem Leben und mit leichtem Herzen fuhr er seinem neuen Zuhause entgegen....dem Gefängnis!
Gestern in der Buchhandlung…..
….musste ich 2 Dinge feststellen: Erstens , ich kann auch eisern und standhaft bleiben und auch ohne ein gekauftes Buch aus diesem mir sehr gefährlichen Ort verschwinden. Und zum zweiten wäre es, dass ich meine Arbeitskollegin zum ersten Mal auf der Suche nach einem Buch erwischt habe.
Was daran so verwunderlich ist?? Dass sie normalerweise kein Buch in die Hand nimmt, außer natürlich es handelt sich um Klatschzeitungen und Katzenbücher (die sie vielmehr wegen den Bildern kauft, als des Inhaltes wegen….aber das ist natürlich nur eine bloße Vermutung von mir….) Als ich dann noch das begehrte Objekt ihre Begierde erfuhr, war mir jedoch alles klar….
Und zwar war sie auf der Suche nach dem momentanen wohl sehr begehrten Buch „ Deutschland schafft sich ab“ von dem ehemaligen Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank Thilo Sarrazin. „Aha….,dachte ich nur,……da werden sogar die Lesefaulen munter und horchen wohl auf“….sei es aber ob es wirklich um die Meinung von Sarrazin geht, oder doch eher darum mitreden zu können, ist noch umstritten. Doch ich tendiere, zumindest bei meiner Kollegin auf die Sensationslust.
Meine persönliche Meinung jedoch steht bereits fest, ich finde es wirklich ziemlich kurios dass man sich so etwas zu lesen antun muss…aber wie es in unserer Gesellschaft wohl aussieht, müssen immer mehr bekannte öffentliche Personen ihre Meinungen kundtun……und versuchen sich als Schriftsteller. Aber anscheinend findet es wohl reisenden Absatz….denn wie ich und meine Kollegin (die sehr darüber betrübt war) erfuhren, ist das Buch bereits völlig vergriffen und ausverkauft. Tja anscheinend stößt es wohl doch auf mehr Interesse, als ich je für möglich gehalten hätte. Letztendlich jedoch bin ich weiterhin der Meinung, dass ich lieber „richtige Bücher“ lese, als etwas dass doch ziemlich umstritten ist und bei mir auf leichte Irritation führt, dass man den Senf anderer Menschen sich zuführen muss… Aber wie gesagt, ist das jedem selber überlassen und die Geschmäcker sind halt unterschiedlich, was natürlich auch gut ist. Denn so findet sich schlussendlich zu jedem Buch, auch der passende Kandidat der es kauft. Beruhigend, wie ich finde. Und wenn es auch nur dazu führt, dass meine lesefaule Kollegin endlich mal von einem Buch begeistert ist, dann hat das Buch wirklich mehr als seinen Zweck erfüllt – denn am wichtigsten ist, dass endlich Interesse am geschriebenen Wort auftaucht, auch wenn der Inhalt fraglich ist 
1 Rezensionsexemplar "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig und ein gekauftes Buch "Der Kuss des Kjer" von Lynn Raven.
-Der Kuss des Kjer:
Kurzinhalt Klappentext:
Mit einem Trick bringt Mordan, der erste Heerführer der kriegerischen Kjer, die junge Lijanas vom Volk der Nivard in seine Gewalt. Im Auftrag seines Königs Haffren soll er die Heilerin an den Hof bringen. Lijanas aber hat nur einen Gedanken; Flucht! Doch je näher sie den als "Blutwolf" verschrienen Mordan kennenlernt, desto stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und er sich ebenso zu ihr. Auf beide wartet jedoch eine tödliche Überraschung....
Tja, da konnte ich doch beim besten Willen einfach nicht widerstehen :-) ) Und da ich noch einige tolle Rezensionen darüber las, war der Entschluss gefasst und schwupps war es gekauft)
-Schwestern der Angst
Kurzinhalt von Amazon:
Spannend wie einen Thriller und mit psychologischer Tiefe entfaltet Lydia Mischkulnig die dramatische Geschichte einer fatalen Schwesternbeziehung und der gravierenden Folgen von sexueller Gewalt: Als Kinder sind Marie und Renate unzertrennlich. In einer Familie, die geprägt ist von Verlust und Misstrauen, schafft Renate für ihre Schwester eine eigene Welt aus der Sehnsucht nach Unversehrtheit und Glück. Doch dann, Jahre später, tritt Paul in das Leben der Mädchen und spaltet ihre vermeintliche Einheit. Von beiden umworben, entscheidet er sich für Marie und plötzlich kippt die liebende Fürsorge Renates in Hass und subtil tobenden Zorn. Je tiefer der Graben zwischen den Frauen wird, umso gefährlicher verzerrt sich Renates Blick auf die Welt. Sie heftet sich dem Paar an die Fersen, verfolgt ihre Schwester, überwacht sie zuerst aus der Distanz, rückt dann aber unaufhaltsam näher bis zur letzten Konsequenz.
So dieses Exempar lese ich gerade und muss sagen , dass ich etwas zwiegespalten bin.....da ich aber noch nicht fertig bin, werde ich noch nicht so viel darüber sagen.....
Ach ja dieses Lied begleitet mich irgendwie spontan zu diesem Buch (ich finde es passt irgendwie, aber beurteilt das am besten selber) Deswegen dachte ich, ich lasse einfach den Link da um hereinzuhorchen.
http://www.youtube.com/watch?v=o22eIJDtKho
Kapitel 1
Wer kennt das Gefühl nicht? Es ist spät in der Nacht. Mitternacht war bereits überschritten und die Zeiger der Nachttischuhr schritten im mäßigen Tempo weiter voran. Man befindet sich in seinem Bett und starrt mit zusammengekniffenene und leicht müden Augen auf die tickende Uhr. Mit stöhnenden Lauten, die aus einem übermüdeten Körper hervorquollen, drehte man sich wieder einmal, wie in dieser Nacht bestimmt schon zum hundersten Mal, auf die andere Seite um. Das dies aber ein Fehler war, bemerkte man spätestens dann, wenn man das schlafenden Ungeheuer neben sich erblickt hatte. Das "was" nämlich neben mir lag, war der Grund der schlaflosen Nächte in meinem Leben. Es war nicht das vermutete Verliebt sein, das einem unruhige Träume bescherte. Wer auch immer die Behauptung, dass Liebe blind machen würde aufgestellt hatte, irrte sich gewaltig!! Denn es war eine Lüge. Aber jetzt, genau in diesem Augenblick, wünschte man sich das Liebe taub machen könnte. Doch all das Wunschdenken nützte nichts, im Gegenteil! Das Schnarchen meines geliebten Ehemanns schwoll stetig höher an, bis es endgültig einen Lärmpegel erreicht hatte, der meine Schmerzensgrenze überschritt. Es hörte sich an, als wenn man sich in einem schwer arbeitenden Sägewerk befand. Je mehr die Nacht voranschritt, desto unerträglicher wurde es. Als ob dies noch nicht genug wäre, fielen mir mit einem Schlag meine beiden Ohren zu. Für einen kleinen Augenblick war ich froh nicht mehr diesen schrecklichen Geräuschen ausgesetzt zu sein. Aber wie gesagt nur für einen kleinen Moment, denn danach erlitt ich Angstzustände. Hoffentlich hatte ich keinen Hörsturz erlitten! An Schlaf war jetzt natürlich nicht mehr zu denken. Das allerschrecklichste war aber, das er wie ein Baby neben einem schlafen konnte, während man sich mittlerweile schon schweißgebadet im Bett herumwälzte und einfach nicht mehr weiter wusste. Nachdem man sich hundertsten Mal die Liebe seines Lebens verflucht hatte, beschloss ich den Rest der Nacht zu retten. Dies tat ich indem ich mir die Couch im Wohnzimmer für mein nächtliches Notdomizil bereit machte. Endlich hatte ich meine Ruhe! Doch obwohl ich ausgelaugt und völligst übermüdet war, stellte sich der Schlaf nicht ein. War man doch noch zu aufgewühlt und aufgedreht um jetzt einzuschlafen. Aber allmählich senkten sich die schweren Lider und man glitt in einen traumlosen Schlaf......
Kapitel 2
Am nächsten Morgen wurde man von seinem Schatz ganz lieb aufgeweckt, indem er lauthals rief:" Hey, steh auf. Wo ist denn das Frühstück? Beeile dich, ich muss los." Nachdem man sich halbwegs bekobert hatte, richtete ich mich auf der viel zu kleinen und übrigens total unbequemen Couch auf, nur um dann festzustellen, dass einem der ganze Rücken wehtat und bei jeder noch so kleinen Bewegung anfing sich lauthals zu beschweren. Doch es nützte nichts, ich musste mich aufraffen um meinen Liebsten das Königsfrühstück zu servieren. Was würden nur die männlichen Exemplare ohne uns Frauen tun?, fragte ich mich und runzelte fragend die Stirn. Die Antwort konnte ich mir selber geben, Wahrscheinlich verhungern!! Nachdem ich meine Arbeit tat, wie es sich für eine gute Ehefrau gebürte, brachte mich mein Mann mit einer einzigen Frage auf die Palme. Durch den Schlafmangel der vergangenen Nacht, war meine Stimmung ohnehin schon sehr reizbar, aber als er mich fragte:" Wie hast du geschlafen, Liebes?", sah ich rot. "Wundervoll", erwiderte ich ironisch und konnte es nicht glauben als er zu mir : "Dann ist ja gut!", sagte! War er nur so begriffsstutzig oder sprach ich eine andere Sprache?? Voller Zorn schnappte ich mir die Müslischale und schmiss sie mit voller Wucht zu seinen Füßen. Überrascht zog er die Augenbraue hoch und fragte mich doch tatsächlich: "Was soll denn das bitteschön?" Ohhh!!! Wie er mich zur Weißglut brachte! Ohne etwas zu antworten folgte das restliche Geschirr und ich hörte ihn nur brüllen: " Hör auf! Bitte!" Ein klein wenig Genugtuung gab mir sein hilfloses Betteln und ich musste daran denken dass ich früher bestimmt mal ein Sklavenhalter gewesen war! Nach dem ich mich abreagiert hatte, schaute ich auf und sah ihn zornig vor mir stehen. Entschuldige dich bloß nicht, ermahnte ich mich im Stillen. Es war ganz alleine seine eigene Schuld!!! Doch ohne es zu wollen huschte mir ein schüchternes : Entschuldige...", heraus. Ohne ein Wort drehte er sich um und ich hörte nur noch das Zuschlagen der Haustür. Hilflos blickte ich auf das Chaos das ich angerichtet hatte....na wahrscheinlich war ich wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden..... Seufzend ging ich zurück zur Couch. Dort angekommen fing ich zu heulen an. Männer!!!!!!
.....Fortsetzung folgt....
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